Neu auf Rungholt?
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CasperHaverkornn 
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...   Erstellt am 23.10.2007 - 20:44Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


OOC: Die Haverkornns leben in einem vor kurzem frisch renovierten Haus auf Südernickelrup, das der Familie schon seit der 4. Generation gehört. Zu diesem Haus gehört auch eine Schreinerwerkstatt für magische Möbel in der Caspers Vater den Familienbetrieb ebenfalls in der 4. Generation weiterführt.
Das Wohnhaus ist einstöckig und nicht unterkellert, verfügt dafür aber über einen ausgebauten Dachboden, der einige alte Dinge beherbergt. Im Erdgeschoss gibt es eine Küche mit Esstisch, ein gemütliches Wohnzimmer sowie die Schlafzimmer und ein Badezimmer.

Die Familie Haverkornn besteht aus:


  • Hagen Haverkornn, Caspers Vater

  • Eusebia Haverkornn, Caspers Mutter

  • Casper Haverkornn

  • Roger Haverkornn, Caspers jüngerem Bruder





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CasperHaverkornn 
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...   Erstellt am 23.10.2007 - 21:26Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


"Ich schaffe das alleine, Mama", wiederholte Casper noch einmal deutlich. Er war gerade dabei seine Schuhe zu binden und sah zu seiner Mutter auf, die in der Tür zum Wohnzimmer stand. Sie schien ihm das nicht zuzutrauen, jedenfalls bekam er dieses Gefühl als er ihren kritischen Blick sah. "Ich mache das doch nicht das erste Mal.", beklagte er sich und schnürte den zweiten Schuh.
"Natürlich. Ich dachte nur, vielleicht werden dir die Bücher zu schwer.", meinte seine Mutter, auch wenn er ahnte, dass das für sie eigentlich kein Argument war.
"Mama. Ich bin doch kein kleines Kind mehr", erwiderte Casper und griff nach einer Umhängetasche aus schwarzeingefärbtem Leder.
Er seufzte. "Geh doch lieber morgen allein mit Roger, dann hast du weniger Stress." Casper lächelte kurz und wandte sich dann zum Gehen. "Bis später!" Damit verschwand er in der Küche und griff dort in den Topf mit dem Flohpulver, den er in das trotz der sommerlichen Wärme brennende Feuer warf.
"Zum fröhlichen Zentauren!", rief er deutlich und trat in die nun grüngefärbten Flammen. Das Feuer loderte auf, schien den Jungen zu verschlingen und als es sich beruhigte war von Casper nichts mehr zu sehen.

tbc: Bogenfleet >> Zum fröhlichen Zentauren (Gasthaus)





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CasperHaverkornn 
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...   Erstellt am 18.11.2007 - 22:09Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


pp: Hamburg >> Cafe unter den Arkaden

"Bin wieder da", sagte Casper als er aus dem Kamin stieg. Seine Mutter stand bereits in der Küche und bereitete das Abendessen vor.
"Bekommen wir Besuch?", fragte Casper, die Stirn runzelnd. Für sie allein würde seine Mutter nicht mitten in der Woche soviele Töpfe auf dem Herd stehen haben.
"Ja. Ich habe spontan die Kräuterles eingeladen. Cecilia kommt auch mit.", antwortete seine Mutter und wandte sich dann wieder ihren Töpfen zu. "Hast du alles bekommen?", wollte sie dann wissen, während sie in einem der Töpfe herumrührte. Dem Gerucht zufolge handelte es sich dabei um eine Gemüsesuppe, die seine Mutter mit Vorliebe als Vorspeise reichte, wenn sie Besuch hatten.
"Ja, hab ich.", antwortete Casper knapp und verließ die Küche, um die Sachen auf sein Zimmer zu bringen. Eigentlich hatte er mit einem ruhigen Abend gerechnet, aber er mochte Cecilia Kräuterle. Sie war als einzige auf der Insel in seinem Alter, doch verfügte sie über keinerlei magische Fähigkeiten. Cecilia war ein Squib.

Das Abendessen verlief amüsant, da Cecilias Vater haufenweise Anekdoten aus dem Ärmel schütteln konnte und es kaum einen Moment in dem nicht gelacht wurde, ausgenommen während des Kauens. Nachdem Nachtisch standen Cecilia und Casper dann trotz der unterhaltsamen Atmosphäre auf, um die laue Sommernacht zu einem Spaziergang zu nutzen.
"Wie läuft die Schule?", fragte Cecilia ihn als er die Haustür hinter sich schloss.
Casper zuckte mit den Schultern. "Im einen Fach besser, im anderen schlechter. Bei dir?"
"Gut. Bis auf Physik bin ich überall recht gut, in Französisch war ich letztes Schuljahr sogar Klassenbeste.", antwortete sie und schlug den Weg zum Südernickelruper Strand ein. "Weißt du, was Physik ist?"
"Nein, nicht wirklich." Wenn er sich mit Cecilia unterhielt, wenn sie beide in den Ferien zu Hause waren (Cecilia besuchte ein Muggelinternat), verstand er oft nicht, was sie eigentlich in der Schule lernte. Cecilia fiel es dagegen recht leicht zu verstehen, was auf Rungholt gelehrt wurde.
Ihre Erklärung was Physik war verstand er nur so halb, nickte aber eifrig, als sie ihn fragte, ob er verstanden hätte.
"Warum gehst du eigentlich auf ein Internat am Bodensee - also am anderen Ende von Deutschland - wenn es doch auch hier in der Nähe welche gibt?", fragte er sie nachdem sie einige Meter stumm nebeneinander hergegangen waren.
Cecilia seufzte. "Weißt du...ich kann schließlich schlecht eine Freundin zu mir nach Hause einladen. Das geht einfach nicht, denn Südernickelrup existiert für die normalen Menschen ja gar nicht. Daher komme ich offiziell für die auch aus einem kleinen Kaff in der Nähe von Hamburg. Wegen der großen Entfernung kommt wengistens keine auf die Idee mich besuchen zu wollen."
Casper schwieg. Er wusste einfach nicht, was er dazu sagen sollte. Es tat ihm Leid, dass Cecilia keine Hexe war, denn was sie erzählte, klang traurig.
"Ist das nicht ärgerlich?", fragte er, "Ich meine, dass du keine Freundinnen einladen kannst?"
Cecilia blieb sofort stehen und sah ihn an. "Natürlich ist es das! Was denkst du denn?", fuhr sie ihn verletzt an. "Als Squib siehst du, wie alle um dich herum Magie anwenden können, soviel mit einem Wink des Zauberstabs erleichtern können und selbst kann man daran nicht teilhaben. Ich kann ja noch nicht einmal mit jemandem darüber reden! Ich darf ja niemandem davon erzählen, dass es Zauberer gibt! Und selbst wenn ich das täte, es hätte doch keinen Sinn, weil meinen Freunden doch sofort das Gedächtnis gelöscht würde!"
So dramatisch hatte Casper ihre Situation noch nie gesehen. Dass es nicht leicht war für sie, lag auf der Hand, aber vorstellen können hatte er sich das trotzdem nicht. Erst jetzt als er ihr wütendes, aber auch enttäuschtes Gesicht sah, begann er zu begreifen, was ihr Los als Squib für Cecilia bedeutete. Muggelgeborene kamen in eine neue Welt, die ihnen wie eine Traumwelt erscheinen musste, Squibs fielen aus dieser Traumwelt, dieser Gewohnheit heraus. Cecilia war neidisch auf den Rest der Zauberer, doch konnte man ihr diesen Neid nicht verübeln, war es doch vielmehr der Wunsch in die eigenen Welt zu gehören.

Als Casper am Abend ins Bett ging, war sein Kopf noch voller Gedanken an seine Unterhaltung mit Cecilia. Sie hatte sich nach ihrem Gefühlsausbruch wieder beruhigt und ihm erzählt, wie sie sich fühlte.
Solange sie im Internat war, fühlte sie sich wohl, da sie in eine Gemeinschaft integiert war. Nach anfänglichen Hürden, kam sie in der Muggelwelt bestens zurecht. Zwar hatte sie einen Crashkurs in Muggeltechnik und der Bedienung von Geräten bekommen, aber trotzdem hatte sie hin und wieder ihre Unkenntnisse damit begründen müssen, dass ihre Eltern technikferne Ökofreaks waren, die am liebsten nur vom eigenen Gemüseanbau leben wollten. Nichts davon klang besonders angenehm, doch die anfängliche Hölle des Internats hatte sich zum Himmel gewandelt. In Südernickelrup erlebte sie nun jede Ferien aufs neue wie ausgeschlossen sie aus dieser Welt war.
Grübelnd schlief Casper ein.





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CasperHaverkornn 
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...   Erstellt am 19.11.2007 - 20:33Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Am Morgen der Anreise nach Rungholt wurde Casper von seiner Mutter geweckt. Nach einem gemeinsamen Frühstück mit der Familie, worauf seine Eltern am Tag vor der Abreise zum Internat immer besonders viel Wert legten, ging er noch rasch die letzten Sachen zusammenpacken, dann brach die Familie nach Hamburg auf.

tbc: Hamburg >> Anleger der Rungholtfähre





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