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Yumi ...
dono
.........

...

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...   Erstellt am 30.10.2006 - 18:53Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Hasch mich – ich bin der Teufel!



Kapitel 1


Dunkelheit. Überall Dunkelheit.
Mehr konnte Tara nicht erkennen. Wo war sie nur gelandet?
Eben saß sie noch im Schulbus – doch nun sah sie nichts mehr.
Dunkelheit. Nichts als Dunkelheit.
Sie tastete sich vor. Warmer, nasser Boden. Ruckartig zog sie die Hand zurück. Langsam und behutsam stand sie auf. Sehen konnte sie noch immer nichts, doch sie ging einige Schritte vorwärts.
Plötzlich verhackte sich ihr Bein und sie fiel schmerzhaft hin. Sie war über eine Baumwurzel gestolpert.
Eine Baumwurzel?
Langsam bemerkte Tara, dass sie in einem Wald war.
Da war ein Knacken.
Ruckartig drehte sie sich um. Sie versuchte etwas zuerkennen, doch sie sah weiterhin nichts als Dunkelheit.
Und wieder knackte es. //Ist da jemand?//
Tara hatte unglaubliche Angst. Langsam richtete sie sich wieder auf, jedoch blieb sie ruhig am Boden sitzen.
Nur keine Geräusche machen! Dies war ihr Vorsatz. Wie auch immer sie hier her gekommen war...sie würde auch wieder zurückkommen.
Wieder ein Knacken. Diesmal kam es aus einer anderen Richtung. Tara drehte sich um, doch konnte niemanden entdecken. Die Geräusche kamen näher und Tara wurde immer unsicherer.
Sie strengte sich unglaublich an irgendetwas zu entdecken. Irgendjemand musste doch diese Geräusche verursachen.
Nun raschelte es. Es war dicht vor ihr. Tara spürte, dass jemand oder etwas näher kam. Auf allen Vieren kroch sie langsam nach hinten. Sie hörte die Geräusche. Sie waren da. Dicht vor ihr. Blitzartig stand Tara auf und rannte davon.
Ihre Augen hatten sich leicht an die Dunkelheit gewöhnt. Dennoch stolperte sie einige Male, richtete sich aus Angst aber sofort wieder auf.
Sie konnte es hören. Es waren Schritte. Schnelle Schritte. Und sie kamen näher. Immer schneller.
Tara rannte durchs Gebüsch so schnell sie nur konnte. Sie war vollkommen außer Atem, doch daran dachte sie in diesem Augenblick überhaupt nicht. Sie war getrieben von Panik.
Panik, wer hinter ihr sein könnte. Panik, was sein würde, wenn er sie einholt. Panik, zu stürzen.
Tara rannte weiter ohne Rücksicht durch den Wald. An den Ästen zerriss sie sich ihre Kleidung. Ihre Arme und Beine waren von Schrammen und Blut übersät, doch sie rannte weiter.

Sie schob einen Ast beiseite und fand sich plötzlich auf einem Feld wieder.
Es war hell. Der Mond schien direkt auf das Feld und beleuchtete alles.
Voller Panik drehte sie sich nach allen Seiten um.
Da waren sie wieder. Die Schritte.
Sie kamen näher und Tara stand immer noch vollkommen schutzlos auf dem weiten Feld.
Dann kam eine Gestalt aus dem Wald heraus.
„Tara! Tara Winslett!“
Es was die Stimme eines Mannes. Er schrie verärgert ihren Namen.
Tara lag zusammengekauert in dem Feld und hoffte, dass er sie nicht fand.
Sie tastete herum und fand einen recht großen, stabilen Stock. Sie schnappte ihn sich und umklammerte ihn fest.
Es raschelte. Der Mann kam immer näher. Doch wer war er? Und was wollte er von Tara? Sie konnte es sich nicht beantworten.
„Tara! Ich weiß, dass du hier irgendwo bist. Komm raus!“
Er klang immer noch verärgert und kam ihr immer näher. Tara hielt die Luft an. Sie befürchtete, dass jeder Atemzug zu laut wäre und sie verraten könnte.
Dann sah sie seine Schuhe. Schwarze, edle Lackschuhe. Nur sahen sie nicht mehr besonders edel aus. Wie auch Tara schien ihr Verfolger einige Schrammen und auch Dreck vom Wald abbekommen zu haben.
Immer noch starrte sie die Schuhe an. Der Mann schien sie noch nicht entdeckt zu haben. Doch wenn er jetzt noch ein paar Schritte machte, dann hat er sie. Und er ging direkt auf sie zu.
Tara zitterte am ganzen Leib. //Nun ist es eh vorbei!// dachte sie sich und stand ruckartig auf. Den Stock hatte sie noch immer fest in ihren Händen. Sie schlug zu! Direkt auf den Kopf des Mannes, mit der ganzen Kraft, die sie aufbringen konnte.
Er sank zu Boden.
Tara atmete tief durch. Der Vollmond beschien das leicht blutige Gesicht des Mannes, den sie soeben niedergeschlagen hatte.
Er trug eine Polizeiuniform.
//Was ist hier los?// Tara war vollkommen verwirrt. Wollte dieser Polizist ihr etwas antun? Oder wollte er sie vielleicht vor etwas oder jemanden schützen?
Sie wusste keine Antworten auf diese Fragen und entschloss sich dazu, ihm zu mistrauen und wieder loszurennen.
Sie rannte über das Feld ohne noch einmal zu dem Mann in der Uniform zurückzusehen.
Nach einer kurzen Strecke erkannte Tara eine Straße. Sie war nicht weit entfernt. Etwa ein Kilometer von ihr. Sie rannte weiter. Eigentlich war sie vollkommen außer Atem, doch ihre Angst und die Panik trieben sie weiter voran.
Da war plötzlich ein Geräusch. Es war Tara vertraut, doch sie konnte es nicht sofort zuordnen. Dann wurde es ihr klar. //Sirenen!//
Etwas weiter weg hörte sie Polizeisirenen. Sie nahm noch einmal all ihre Kraft zusammen, um die Straße und das Polizeiauto so schnell wie möglich zu erreichen.
Die Sirenen kamen immer näher und auch Tara näherte sich der Straße.
Vollkommen außer Atem kam sie auf dem sicherem Pflaster an.
Auf einmal geblendet wurde sie geblendet. Dann hörte sie nur noch das Quietschen der Reifen.
Tara stand vollkommen unter Schock, denn der Wagen kam direkt vor ihren Füßen zum Stehen.
„Was ist hier los? Mädchen, was machst du mitten in der Nacht auf dieser verlassenen Straße? Wir hätten dich beinahe überfahren!“
Zwei Polizisten stiegen aus dem Auto und kamen direkt auf Tara zu.
„I...ich war im Wald. Und da war ein Mann. Er hat mich verfolgt!“ sie zeigte auf das Feld. „D...dort hat er mich erwischt. Ich habe ihn dann k.o. geschlagen...“ sagte sie langsam und ängstlich. „er trug eine Polizeiuniform!“
Einer der Polizisten zurück zu ihrem Wagen und gab irgendetwas über Funk durch. Der Andere zog seine Jacke aus und legte sie Tara über die Schultern.
„Bist du Tara Winslett?“ fragte er sie und Tara nickte stumm.
„Der Mann, der dich verfolgt hat ist einer unserer Kollegen.“ Er sprach ruhig und sah sie vertrauensvoll an.
„Wir haben dich überall gesucht! Du warst verschwunden. 6 Tage lang.“
Tara sah den Beamten nur ungläubig an.
//Verschwunden? Das kann doch gar nicht sein! Ich kann mich an so etwas gar nicht erinnern...//
„Nun komm erst mal mit. Wir bringen dich zu deinen Eltern.“
Zusammen mit dem Polizisten ging sie zum Auto und stieg ein. „Ich habe es gemeldet. Sie werden gleich hier ankommen und unseren Kollegen vom Feld holen. Vielleicht haben wir Glück und er ist hier auch noch irgendwo.“ Sagte der andere Polizist.
Tara starrte aus dem Fenster auf das Feld und den Wald.
//6 Tage verschwunden? Und wer ist er?//



Kapitel 2 folgt demnächst...


Edit: Pic von Tara Winslett




DreamMaker ...
dono
.........



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Registriert seit: 01.06.2006
Beiträge: 3819
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...   Erstellt am 30.10.2006 - 19:24Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


*applaus geb*

das is ja Mega cool

hast du wirklich toll geschrieben
ich bin schon auf die nächsten kapitel gespannt^^





Signatur

Yumi ...
dono
.........

...

Status: Offline
Registriert seit: 26.02.2006
Beiträge: 4343
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...   Erstellt am 18.02.2007 - 18:03Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Danke erstmal ^^´
Hier nun endlich der 2. Teil. Ist zwar etwas kurz...aber nyo xP




Kapitel 2


Schweißgebadet wachte Tara auf. Um ihr herum war alles dunkel.
Es bahnte sich wider diese Panik an, doch im Bruchteil einer Sekunde bemerkte sie, dass sie sicher in ihrem Bett lag.
Sie schaltete ihre Nachtischlampe ein, fuhr sich durch ihr Haar, stand langsam auf und ging zum Fenster.
Vor 3 Tagen wurde sie von der Polizei in der Nähe eines Waldes gefunden...
doch dieser Wald liegt etwa 30 Kilometer von ihrem zu Hause, von der Stadt in der sie wohnt, entfernt.
6 Tage lang verschwunden. Hatte der Beamte gesagt. Tara konnte sich nicht genau erinnern, doch sie hatte Träume.
Egal ob Tag oder Nacht. Immer wieder tauchten Bilder vor ihren Augen auf.
Sie sah einen Mann. Er trägt einen langen schwarzen Mantel. Die Kapuze verdeckt sein Gesicht.
Tara schüttelte den Kopf. Kalter Wind wehte durch ihr langes schwarzes Haar.
//Wer ist das? Was will er?//
Tara dachte an nichts anderes mehr.
Der Wind wehte stärker. Das Pfeifen und Sausen klang wie eine Stimme...
„Hasch mich“
Verwirrt sah Tara sich um.
„Hasch mich“
Panik übernahm sie wieder. Kräftig stieß sie das Fenster zu.
„Lass mich in Ruhe! Lass mich einfach in Ruhe!“
Tara kauerte sich wieder in ihr Bett. Das Licht ließ sie an.
Dunkelheit konnte sie nicht mehr ertragen.

Der Wald. Dunkelheit. Schritte.
Läuft sie weg? Oder verfolgt sie jemanden?
Rennen! Sie muss rennen! Sie muss es schaffen!

„Hasch mich“

Plötzlich war alles hell. Es war nur ein Traum. Einer der vielen. Doch warum rannte sie?
„Aufstehen Tara!“
Freundlich sah Mrs. Winslett ihre Tochter an. Sie fühlte an ihrer Stirn.
„Du schwitz ja wieder so. Hast du wieder diese Träume gehabt?“
Tara erzwang sich ein Lächeln. „Ach was! Mir geht es prima. Ich glaube heut geh ich besser wieder zur Schule.“
„Schule?“ Entsetzt sah ihre Mutter sie an.
„Aber was ist wenn...Ich meine...sie haben ihn doch noch nicht...und...“ Mrs. Winslett wusste selbst nicht, was sie sagen sollte.
„Ach was! Dad fährt mich zur Schule und Nachmittags holst du mich ab. Bitte!“ flehend sah sie ihre Mutter an.
„Hier wird ich noch verrückt! Außerdem schreiben wir bald Klausuren.“
Taras Mutter seufzte laut, doch sie gab sich geschlagen.
„Aber du passt auf dich auf. Solange wir nicht wissen, was passiert ist, misstraust du jedem!“
Tara lächelte und schüttelte leicht den Kopf. „Alles wird gut! Du wirst schon sehen.“
Jane Winslett war sich absolut nicht sicher, ob sie den Worten ihrer Tochter Vertrauen schenken sollte.
Tara machte sich derweilen für die Schule fertig. Sie freute sich regelrecht darauf.
Das einzige, was ihr Sorgen bereitete, war, dass all ihre Freunde und Schulkameraden von dem Verschwinden wissen.
Die schlechten Gedanken verbannte Tara aus ihrem Kopf.
„Endlich wieder unter Leute kommen. Ich freue mich schon.“
Sie saß mit ihrem Vater im Auto. Er lächelte sie an. „Ich verstehe deine Vorfreude. Ich hoffe du hast viel Spaß heute.“
„Aber sicher! Den mach ich mir.“ Sie grinste ihren Vater an uns wiegte sich im Rhythmus der Musik.
Aus dem Autoradio ertönte „My Love“ von Justin Timberlake.
„Dazu kann man klasse tanzen.“ Tara schreckte hoch. „Was für ein Tag ist heute?“
Ihr Vater sah sie irritiert an. „Heut ist Donnerstag. Donnerstag der 8. Februar. Warum fragst du?“
Tara grinste zufrieden. „Na dann ist heute Tanztraining!“ Glücklich sah sie aus dem Fenster.
Tara und ihr Vater fuhren durch die Stadt. Das Mädchen sah sich um. Sie mochte es hier.
Sie fuhren an der Bowling Bahn vorbei, am Park mit dem kleinen See, am Kino, an der großen Kirche...
Als Tara die Kirche sah, durchfuhr es sie, wie ein Blitz. Sie schreckte auf und sah ihr hinterher.
//Das ist es! Wie konnte ich das nur vergessen?! Die Kirche – Das Kreuz!//
Mike Winslett sah seine Tochter irritiert an. „Tara? Ist alles in Ordnung mit dir?“ er war ziemlich besorgt.
„Ich...“ Tara hielt inne. Nein. Sie konnte es ihrem Vater nicht sagen.
Noch nicht. //Ich muss es erst selbst herausfinden.
Wenn ich mich wieder vollkommen erinnere...dann kann ich es ihnen erklären! Jetzt macht es noch keinen Sinn.//
„Tara?“ Ihr Vater riss Tara aus ihren Gedanken.
„Ja! Es ist alles okay. Ich hatte mich nur erschrocken. Da hinten lag eine arme tote Katze...“ sie lächelte ihren Vater verlegen an.

Tara versank gleich wieder in ihre Gedanken. Einerseits freute sie sich, dass sie sich an einen Teil erinnern konnte, doch das machte ihr auch ziemlich Angst.
Aber die Angst ignorierte sie einfach. Die Wahrheit war für Tara in dem Augenblick viel wichtiger als alles andere!




Das dritte Kapitel kommt irgendwann XD




Fullmoon
unregistriert

...   Erstellt am 21.07.2008 - 18:57Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Wow
*beeindruckt bin*
*mehr will*
*jubel jubel*

mach weiter so
*freu*


deine kleine Fullmoon





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