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Todesengel ...
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...   Erstellt am 06.06.2007 - 18:55Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Freut mich, dass es dir gefällt!
Jaa, das zweite Kapitel war auch eher nur so ein "Übergangskapitel"!

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Der Vergrößerungstrank

„Heute möchte ich, dass sie zwei Dinge tun.“ begann Professor Slughorn wie üblich seinen Zaubertrankunterricht.
„Sie sehen vor sich kleine Pflanzen stehen. Professor Sproud war so freundlich sie uns zur Verfügung zu stellen.
Nun sollen sie sie zum Wachsen bringen, indem sie zuerst einmal die Pflanzenwachstumsmixtur zubereiten und diese schließlich Tröpfchenweise auf die Pflanzen vor ihnen auf den Tisch geben. Die Ergebnisse, wie Größe und Gewicht tragen sie dann bitte in ihre Tabelle ein.
Sie haben ab jetzt anderthalb Stunden Zeit. Und ich bitte sie: Jeder für sich alleine!
Ich möchte sie langsam auf ihre UTZ Prüfung vorbereiten und ihnen die Möglichkeit geben innerhalb einer gewissen Zeitspanne einen Trank zu brauen und diesen dann selbstständig zu testen.“
Ron sah einmal verzweifelt zu Harry, der rasch sein Buch herauszog und nach dem Trank blätterte.
„Doch vorher, möchte ich noch einmal kurz besprechen, was die Pflanzenwachstumsmixtur ist.“ fuhr er fort und sah die Klasse fragend an.
Wie immer erhob Hermine ihren Arm, doch Amanda machte ihr wie immer in Zaubertränke starke Konkurrenz, weshalb Slughorn auch sie dran nahm.
„Der Vergrößerungstrank dient vor allem in erster Linie dazu Pflanzen zu vergrößern. Dabei ist es ratsam nicht zuviel auf einmal auf das Objekt zu tröpfeln, damit es nicht zu schnell in die Höhe steigt und man es unter Kontrolle behält. Dabei muss man darauf achten, nichts anderes mit dieser Mixtur zu berühren, da in ihr die Zutat des Elixier des Lebens hineingemischt wird, was eine schlimme Verheerung, in Verbindung mit den übrigen Zutaten, die ausschließlich für Pflanzen geeignet sind, mit sich bringen würde.“ beendete sie ihren Satz höchst professionell.
„Sehr gut!“ rief Slughorn begeistert. „20 Punkte für Slytherin.“
Er sah stolz zu seinen Hausschülern hinüber.
Dann hielt er kurz inne und fragte:
„Aber was wäre, wenn wir nicht Pflanzen, sondern Gegenstände, oder sogar Menschen vergrößern wollten?“ als wolle noch einmal testen ob sie auch das Zeug dazu hätten.
Amandas Hand schnellte wieder empor.
„Für solche Fälle gibt es auch spezifische Zaubertränke, die ausschließlich dafür geeignet wären. In diesem Fall tun es aber auch einfache Zaubersprüche.“
Slughorn nickte zufrieden.
„Also dann, los geht’s!“
Alle begannen ihre Zutaten zu sortieren und zurecht zuschneiden um sie dann in den Kessel zu mischen.
Amanda jedoch stand auf und ging nach vorne zu Slughorn.
Harry dagegen suchte verzweifelt nach dem Trank in seinem Buch, in der Hoffnung wieder ein Tipps zu finden, da Hermine bereits anfing ihre ersten Zutaten in ihren Kessel zu tun.
Da endlich: Die Pflanzenwachstumsmixtur!
Amanda ging hinüber zum Vorratsschrank und kam mit etwas wieder.
Harry verzog komisch den Gesicht und überflog fieberhaft noch einmal die Seite, ob er nicht eine Vereinfachung finden konnte.
Am besten die Zutaten sehr zerkleinern und Silberkraut hinzufügen, las er.
Silberkraut, überlegte Harry, das hatte er hier nicht. Also ging er ebenfalls zum Vorratsschrank um sich welches zu holen.
Als er wiederkam war Hermine bereits soweit und hatte ein Feuer unter ihrem Kessel entfacht.
Nach und nach konnte man auch schon Dämpfe über einigen anderen Kesseln emporsteigen sehen.
Nach kurzer Zeit war Amanda bereits mit ihrem Trank fertig. Sie füllte ihn in ein kleines Glas und gab der kleinen Pflanzen kurz ein Tropfen von ihrem Trank.
Slughorn kam zu dem Slytherins und sah in ihr Glas.
„Ausgezeichnet.“ rief er begeistert. „Ich glaube sie übertreffen sogar fast Mr. Potter! Ah, sie haben Silberkraut verwendet. Sehr gut! Noch einmal 10 Punkte für Slytherin! Welch ausgezeichnete Idee!“
Amanda sah ihn triumphierend an.
„Meine Mutter ist auch Zaubertrankprofessorin an der Universität in Oxford! Ich muss ihr Talent wohl geerbt haben.“
Dann widmete sie sich wieder ihrer Pflanze, die nun schon etwas größer geworden war.
Harry fragte sich wie sie es wohl angestellt haben könnte so schnell mit ihrem Trank fertig sein zu können und wie es aussah, schien auch sie ein Genie zu sein, was Zaubertränke anging.
Nebenbei hatte er sie noch nicht einmal in einem Buch blättern sehen, und doch hatte sie sich von Anfang dazu entschlossen ebenfalls Silberkraut zu verwenden.
Er sah kurz zu ihr hinüber.
Etwa jede abgemessene Minute gab sie einen Tropfen hinzu und betrachtete ihre Pflanze aufs Neue, wobei sie die Veränderungen jeweils aufschrieb.
Hermine war jetzt langsam auch so weit, dass sie den Trank auf die Pflanze träufeln konnte, doch Amandas Pflanze war bereits sehr gewachsen.
Auch Harry war jetzt fertig mit seinem Trank.
Ron sah in seinen Kessel und verzog das Gesicht. Sein Trank war leider nicht so schön grün geworden sondern hatte einen türkisen Farbton angenommen. Murrend lehnte er sich zurück in seinen Stuhl.
Warum immer er? Warum konnte er es nicht auch einmal schaffen einen Trank richtig gut hinzubekommen. Er sah zu Hermine hinüber und ein Hoffnungsschimmer entflammt in ihm. Ihr Trank hatte ebenfalls eine türkise Farbe angenommen.
„Iiiihh!“ rief er plötzlich und hielt sich angewidert die Nase zu, denn es roch hier auf einmal sehr ekelhaft.




Aktion Fisch

„Irgendetwas riecht hier nach - Fisch!“
Slughorn, der gerade entzückt in Harrys Kessel sah schnupperte nun auch einmal und rümpfte die Nase. Der Geruch verbreitete sich schnell durch den ganzen Raum.
„Professor!“ rief Jolene und hielt ihre Hand hoch. „Ist das vielleicht der Trank?“
„Eine Pflanzenwachstumsmixtur wird wohl niemals nach gammeligem Fisch riechen.“ belehrte Amanda sie von oben herab an.
„Das ist wahr.“ rief Slughorn. „Das ist nicht der Trank! Wer von ihnen hat denn alten Fisch mitgebracht?“ fragte er nun etwas verärgert.
Keiner rührte sich.
„Mit so etwas treibt man keine Scherze!“ Slughorn schritt durch die Reihen nach vorne hinter sein Lehrerpult.
„Ich möchte jetzt noch einmal nachfragen: Wer von Ihnen hat Fisch in der Tasche?! Der Übeltäter möge sich melden.“
Doch noch immer rührte sich keiner.
Hermine sah etwas verängstigt zu Ron und Harry hinüber. Der Geruch schien hier nämlich sehr intensiv zu sein.
Schließlich grinste Malfoy einmal selbstsicher und meldete sich zu Wort.
„Wenn sie sich nicht sicher sind, und sich der Übeltäter nicht meldet, wollen sie vielleicht Sicherheitshalber in unsere Taschen sehen, Professor?“
„Eine sehr gute Idee, Mr. Malfoy.“ sagte Slughorn. „Alle bitte vortreten!“
Die Klasse sah sich verzweifelt an.
Da die vier Ravenclaws gleich vorne saßen waren sie die ersten in der Schlange.
Harry schulterte seine Tasche und stellt sich nach ihnen an.
Jetzt roch er den Fisch ganz deutlich. Er sah kurz in seine Tasche und hätte sie vor Schreck fast fallen gelassen.
Ihm glotzte tatsächlich ein toter alter Fisch entgegen.
Wie kam der denn da rein?
Harry wurde mulmig. Er war es nicht gewesen, der den Fisch in seine Tasche getan hatte, aber würde Slughorn ihm das abkaufen? Er hätte mit ihm auch vernünftig sprechen können, doch sein einziger Gedanke war jetzt: Er musste das Vieh schnell irgendwie loswerden!
Gerade stand er neben dem Tisch, an dem die Kessel der Ravenclaws noch fröhlich vor sich hin brodelten.
Später wusste er auch nicht mehr genau wie er es angestellt hatte, aber als er den ersten Kessel sah schmiss er den Fisch reflexartig hinein, bevor Slughorn in seine Tasche sehen konnte.
Er war ihn los! Was für ein erleichterndes Gefühl!
„Mr. Potter!“ holte Slughorn ihn aus seinen Gedanken. Harry trat an sein Pult und öffnete seine Tasche, als plötzlich ein Schrei hinter ihm ertönte.
Alle drehten sich erschrocken um und Pansy zeigte entsetzt auf den ersten Kessel der Ravenclaws.
Eine große Fischschnauze und ein Auge glubschten plötzlich über den Kesselrand. Der Fisch wuchs mit rasender Geschwindigkeit an!
Er riss alle Kessel mit sich um, die ihm im Weg waren und füllte jetzt bereits die volle Länge des Tisches!
„Alle schnell raus hier!“ befahl Professor Slughorn und scheuchte die ganze Klasse hinaus auf den Korridor, bevor der Fisch so groß wurde, dass er den halben Raum in Anspruch nahm.
Draußen auf dem Gang musste er erst einmal den Schrecken überwinden, während die Schüler die Aktion Fisch im Kessel im nachhinein sehr belustigend fanden und anfingen zu kichern.
Vor allem Draco und Pansy mussten über den Fisch fieberhaft lachen, obwohl Slughorn ihnen angeordnet hatte bitte ruhig zu werden.
„War das klasse!“ rief Harry begeistert.
„Hast du gesehen wie der Fisch aus dem Gesöff heraus wuchs?“ fragte Ron und kicherte noch immer, obwohl Hermine ihnen böse Blicke zugeworfen hatte, sie möchten es doch bitte bleiben lassen.
„Wer von ihnen hat an Kessel eins gesessen?“ fragte Slughorn nun gereizt. „Das war unverantwortlich!“
Lisa Turpin trat hervor. „Ich, Sir.“ sagte sie schüchtern.
„Nun!“ wütete Slughorn erwartungsvoll. „Haben sie eine Ahnung was sie da angerichtet haben?“
Lisa sah ihn verblüfft an und schüttelte den Kopf.
„Aber Professor, sie war doch die erste deren Tasche sie durchsucht haben. Wie soll sie den Fisch denn dort hinein geschmissen haben, wenn sie gar keinen hatte.“ mischte sich nun Sally-Anne Perks ein und verteidigte Lisa.
Daran hatte Slughorn nicht gedacht. Er entschuldigte sich bei ihr und gab bekannt, dass die Stunde jetzt beendet wäre, da der Klassenraum ohnehin nicht mehr genutzt werden konnte.
„Sir, was wird jetzt aus dem Fisch?“ fragte Ernie McMillian.
Slughorn sah ihn betrübt an. „Jetzt müssen wir wohl warten bis der Fisch von selbst wieder schrumpft.“
„Du hast doch gehört was der Trank anrichtet.“ sagte Hermine nun. „Er ist vor allem für Pflanzen und nicht für normale Lebewesen. Deswegen könnte es Schwierigkeiten geben, ihn wieder zu schrumpfen.“
Slughorn nickte. „Sehr gut aufgepasst, Miss Granger!“ lobte er sie.
„Soll heißen, wir können hier jetzt vorläufig keinen Unterricht mehr machen. Es wird leider einige Zeit dauern, bis der Fisch schrumpft, nachdem er in einen ganzen Kessel voller Trank gefallen ist.“
„Das ist doch lächerlich.“ meckerte Amanda leise zu Pansy. „Und das will ein Lehrer für Zaubertränke sein?“
„Ich sag dir Professor Snape hätte sofort einen Trank oder einen Spruch gewusst, der den Fisch wieder geschrumpft hätte.“ antwortete Pansy.
„Es geht hier wirklich bergab!“ mischte Draco nun mit. „Fast nur noch Trottel an dieser Schule. Und deshalb fällt Unterricht aus.“
„Der Unterricht wird selbstverständlich nicht ausfallen!“ bestätigte Slughorn nun, als er den letzten Satz von Draco mitbekam. „Wir werden einfach einen Raum oben irgendwo benutzen.“
Die Slytherins sahen ihn plötzlich alle entsetzt an.
„Nein!“ rief Draco plötzlich entsetzt. „Wir sind immer hier gewesen!“
„Ist doch nicht für immer.“ tröstete ihn Slughorn.
„Die trauern doch nur Snape hinterher!“ sagte Ron zu Harry und zeigte auf das Ende Korridors, in dessen Richtung Snapes Büro gewesen war, oder immer noch war.
„Können wir nicht den Fisch beseitigen?“ fragte Amanda.
„Ich weiß nicht wie wir das anstellen sollen!“ antwortete Slughorn langsam genervt.
Sie sah ihn herausfordernd an.
„Vielleicht können wir es schaffen.“
„Wenn sie das schaffen, vor ihrer nächsten Stunde den Fisch zu beseitigen, verspreche ich ihnen 100 Punkte für ihr Haus!“
Doch kaum hatte Slughorn diesen Satz unüberlegt gesagt, kam ihm ein Gedanke. Er wandte sich nun zu seinem ganzen Kurs.
„Wer es schaffen sollte, bis zu unserer nächsten Stunde einen Trank zu erstellen, der den Fisch schrumpfen lassen könnte, der bekommt 100 Punkte für sein Haus!“ rief er.
„Ich erwarte nicht, dass sie es schaffen werden. Dennoch wäre ich erfreut über ein paar gut überlegte Rezepturen.“
Nachdem dies geklärt war erklärte er die Stunde endgültig für beendet und ging schließlich wieder hoch, vermutlich ins Lehrerzimmer.
„Mensch, das wäre doch etwas!“ rief Ron begeistert.
„Stellt euch vor, 100 Punkte! Wer verteilt das schon so freiwillig?“ Harry war ebenso begeistert wie Ron.
Nur Hermine schien von dem ganzen nicht unbedingt begeistert zu sein.
„Das ist eine so lächerliche Sache!“ rief sie. „Das Buch sagt einwandfrei, dass es unmöglich ist, so etwas anzustellen. Das sind Tatsachen die sich nicht beheben lassen!“
Sie drehte sich um und wollte gerade gehen, doch Ron hielt sie an der Schulter zurück und lächelte sie lieb an.
„Hermine bitte, ohne dich schaffen wir das nicht!“
Hermine sah Ron zunächst ernst an. Doch langsam kam schließlich ein Lächeln über ihr Gesicht.
„Na gut.“ gab sie schließlich nach. „Wir können es zumindest versuchen.“





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vero ...
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...   Erstellt am 08.06.2007 - 18:04Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


--> eingetragen

und lesen!

vergrößerungstrank?!

die heißt "professor sprouT"

hö? elixier des lebens? aber dann hätte voldemort doch gar nicht nach dem stein suchen müssen, wenns soviel von dem gibt, das eine ganze schulklasse das benutzen kann...

Harry verzog komisch den Gesicht das ist doch mal ein lustiger satz!

hui, ich bin gespannt was das wird mit dem trank^^





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Sappho

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...   Erstellt am 17.06.2007 - 12:55Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


vero schrieb
    elixier des lebens?

Nee, das heißt nur so. Das ist jetzt kein besonderes Ding wie zum Beispiel der Stein der Weisen.
Es ist bloß eine Pflanze, die eben bei besonderen Umständen schon einiges großes Bewirken kann. Aber nicht jetzt Tote zum leben erwecken oder sonst etwas in die Richtung.

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Das Malheur im Kerker

Das Malheur im Klassenzimmer für Zaubertränke verbreitete sich rasend schnell in der ganzen Schule, und schon während des Mittagessens in der großen Halle gab es kaum ein anderes Thema als der übergroße gammelige Fisch, der sich nun im Unterrichtsraum im Kerker breit gemacht hatte.
Harry selber bekam jetzt langsam ein schlechtes Gewissen.
Immerhin war er es gewesen der den Fisch in den Kessel geworfen hatte.
Andererseits: Wo kam der Fisch eigentlich ursprünglich her? Er jedenfalls hatte ihn nicht in seine Tasche gesteckt.
Hermine sah ihn am Tisch zeitweilig schon etwas vorwurfsvoll an. Zunächst hatte er sie ignoriert, doch es war wieder typisch, dass sie vermutlich von seiner Tat wusste.
„Was ist?“ fragte Harry und klang dabei möglichst unschuldig, als wüsste er beim besten Willen nicht, was er ausgefressen haben könnte.
„Harry, möchtest du nicht wenigstens Slughorn sagen, dass du es warst?“
Jetzt fühlte er sich etwas ertappt.
„Wieso, was meinst du?“ fragte er noch einigermaßen arglos und biss unschuldig von seiner Hähnchenkeule ab.
„Ich habe genau gesehen, wie du den Fisch in den Kessel geworfen hast. Ich stand direkt hinter dir.“ erklärte sie in einem ruhigen Ton, und auch nur so, dass es niemand sonst mitbekam.
Harry lies seine Keule auf den Teller sinken.
„Ja, schon.“ gab er jetzt zu. „Aber ich habe wirklich keine Ahnung wie der Fisch in meine Tasche gekommen ist!“
Doch Hermine sah ihn verdutzt an.
„Warum hast du dich denn nicht gleich bei Slughorn gemeldet, als er fragte, wer Fisch mit hatte?“
Harry sah verbissen zu ihr hinüber.
„Ich habe es erst bemerkt, als wir nach vorne gehen mussten. Hermine, ehrlich, ich wusste nichts, und habe das Vieh garantiert nicht in meine Tasche gesteckt!“
„Wie? Du hast den Fisch ehrlich nicht mitgenommen?“
„Hermine!“ rief Harry etwas gereizt und wandte sich komplett zu ihr um.
„Wo um Himmels Willen soll ich bitte morgens einen faulen Fisch herbekommen? Außerdem, was soll ich damit im Unterricht?“
Ron hatte sich gerade mit Neville unterhalten, dem er das Missgeschick auch noch einmal erklärte, hatte nun den letzten Satz von Harry mitbekommen und lachte lauthals los.
„Du hättest ihn ja später Krummbein schenken können. Der hätte sich bestimmt gefreut!“
Hermine warf Ron einen vorwurfsvollen Blick zu, doch irgendwo schien Harry Recht zuhaben.
„Ich glaube eher es war einer unserer Freunde.“ ahnte Hermine und wies hinüber zum Slytherin-Tisch, wo gerade jeder noch einmal von Malfoy die ganze Geschichte mit dem Fisch hören wollte, der sie lauthals und etwas verdreht immer und immer wieder zum Besten gab.
„Und stellt euch vor: Slughorn schafft es nicht einmal dieses Vieh zu vertreiben. Noch schlimmer!“ sprach er wieder seinen abfälligen arroganten Tonfall
„Wir sollen ab jetzt in irgendeinem anderem Klassenzimmer Tränke brauen!“
Lautes entsetztes Geraune erfüllte den ganzen Tisch.
„Snape hätte dieses Vieh sofort in den Griff bekommen und es verschwinden lassen können!“
Harry überlegte.
„Du könntest recht haben. Heute Morgen lag meine Tasche im Mittelgang. Jeder hätte da mal eben einen faulen Fisch reintun können.“
„Außerdem müssen die Slytherins morgens an der Küche vorbei um hier in die Halle zu kommen. Ein leichtes Spiel also.“

Doch es kam noch besser. Als die Slytherins am Nachmittag in ihren Gemeinschaftraum gehen wollten sahen sie eine Schar Schüler, die alle einmal in den Unterrichtraum spähen wollten um den Fisch zu sehen.
„Was ist das denn jetzt!“ rief Pansy entsetzt, als sie den Trubel vor dem Klassenzimmer sah, der den ganzen Korridor bevölkerte und niemanden mehr hindurch lies.
Draco kam unmittelbar nach ihr den Korridor entlang und sah ebenso missmutig auf die Menge, die größtenteils aus jüngeren Schülern bestand.
„Was soll das hier!“ rief er lauthals in die Menge.
„Demnächst nehmen wir einfach Eintritt für einmal diesen Fisch ansehen!“ schlug Amanda genervt von dem Lärm, den sie Schülerschar von sich gab, vor und verschränkte arrogant die Arme.
„Ein Geschäftsfreund?“ fragte Draco erstaunt und sah sie erwartungsvoll an.
„Nicht unbedingt. Aber meine Eltern verstehen sich auf dem Gebiet bestens!“
„Leute können wir das nicht woanders besprechen? Ich will jetzt echt meine wohlverdiente Ruhe im Gemeinschaftsraum genießen!“ maulte Pansy.
„Ich überlasse dir gerne den Vortritt!“ sagte Draco charmant und machte ihr Platz.
Doch Pansy war einfach nur genervt an und sah sich um.
„Sag mal, wo sind denn diese Holzköpfe, Crabbe und Goyle! Die könnten sich jetzt mal als nützlich erweisen!“
Draco zuckte nichtsahnend mit den Schultern.
„Keine Ahnung, hab sie eben weggeschickt!“
„Und warum?“
„Weil ich mit euch über diesen Trank sprechen wollte und die zwei nicht zufällig genug Grips haben mitzureden! Außerdem sitzen die ja noch nicht einmal mehr bei uns im Unterricht. Also geht es sie auch nichts an!“
Pansy schüttelte leicht gereizt den Kopf.
„Mensch, da brauchen wir einmal -!“
„Beruhig dich, Pansy, das schaffen wir auch so. Schließlich sind wir auf die nicht angewiesen!“ erwidert Draco und raffte sich stark auf, dass ergleich noch einmal so groß erschien und ging auf die Menge zu.
„Platz da! Na los, aus dem Weg! Ich bin hier Vertrauensschüler! Also geht mir aus dem Weg! Sonst bin ich gleich bei Professor Slughorn und ziehe euch Hauspunkte ab!“
Doch irgendwie schienen ihn nur die wenigsten gehört zu haben.
Unsanft bahnte sich daraufhin einen Weg durch die Menge.
„Wer nicht hören will muss fühlen!“




Schwarze Künste

Kurz darauf waren die drei Slytherins in ihrem Gemeinschaftsraum und überlegten, wie sie die 100 Punkte gewinnen könnten.
Draco lag faul auf einem Sofa vor dem großen Kamin, während er seinen Kopf auf Pansys Schoß gelegt hatte, Amanda saß ihnen gegenüber und hatte soeben aus ihrem Schlafsaal ein Buch mitgebracht, das sie nun durchblätterte und überlegte, wie sie es anstellen könnte den Fisch verschwinden lassen zu können.
„Wie wäre es wenn wir ihn einfach verkleinern, mit irgendeinem Zauber?“ fragte Pansy Parkinson.
„Nein, das geht nicht!“ rief Amanda belehrend ohne von ihrem Buch aufzusehen. „Der Trank ist zu stark und außerdem, der Fisch wurde mit Trank gefüllt, der nicht für ihn geschaffen war.“
Doch Pansy wartete ungeduldig auf eine weitere Erklärung. „Kannst du das vielleicht etwas genauer erklären?“
„Wenn du beispielsweise Vielsaft-Trank zu dir nimmst, und Tierhaaren verwendest, kannst du das auch nicht einfach rückgängig machen!“ erwiderte sie. „Das braucht seine Zeit!“
„Und wenn wir nachsehen, ob es nicht einen Schrumpftrank für Tiere gibt?“ überlegte Pansy weiter.
„Geht auch nicht.“ antwortete Amanda wieder lässig.
Draco, der bisher auf einem Sofa gelegen und faul an die Decke gestarrt hatte, erhob sich jetzt zornig.
„Du hast uns die Sache eingebrockt!“ schimpfte er. „Nur du bist schuld daran, wenn Potter und seine Ziegenherde uns die Punkte wegschnappen! Du hast diesen blöden Einfall gehabt und jetzt fällt dir nicht mal ein wie wir aus der Sache wieder herauskommen!“
Draco war derweil tobend aufgestanden und sah so aus, als wenn er gleich auf Amanda losgehen würde.
Diese saß jedoch noch immer seelenruhig auf dem gegenüberstehenden Sofa und starrte ihm eiskalt in die Augen.
„Willst du unser Haus blamieren?“ fragte Pansy verärgert, und erhob sich jetzt ebenfalls.
„Euer Problem ist, ihr denkt einfach nicht genug nach!“ konterte Amanda arrogant.
„Glaubt ihr etwa ich hätte mich je auf so eine Sache eingelassen, wenn ich nicht vorher einen Plan gehabt hätte? Also, hört zu!“ befahl sie, worauf Draco und Pansy sich ungeduldig ansahen und sich wieder setzten.
Dann beugte sich Amanda etwas vor und sprach etwas leiser weiter, damit niemand in ihrem Umfeld etwas mitbekommen konnte.
„Es gibt einen Trank, der solche Fälle wieder rückgängig machen kann. Seht ihr das hier?“ fragte sie und hielt das Buch hoch, in dem sie die ganze Zeit schon geblättert hatte.
Draco und Pansy schienen noch immer nicht sehr überzeugt zu sein, hatte aber keine weiteren Einwände.
„Dieses Buch habe ich aus einem verschlossen Keller aus meiner alten Schule, wo nur Bücher über schwarze Magie gelagert wurden an die keiner von uns ran kommen sollte.
In diesem Buch steht so ziemlich viel! Eben auch, wie man solche Erkenntnisse, die in den Büchern stehen einfach überlisten kann.“
Draco begann langsam siegessicher zu grinsen.
Pansy wechselte das Sofa und setzte sich nun neben Amanda und strich einmal gebannt mit der Hand über das Buch.
„Genial!“ rief sie nun und schien begeistert zu sein. „Und wie stellen wir das an?“
Amanda blätterte kurz in dem Buch. Dann sah sie auf eine Seite und zeigte sie ihnen.
„Hier. Der Transverto-Malignus Trank.“
Pansy las sich kurz die Seite durch und erschauderte.
„Bist du irre! Hast du das hier gelesen? Wenn da etwas schief läuft dann gibt das ein Katastrophe! Und es ist schwarze Magie!“
„Na und?“ fragte Amanda arglos und sah sie von oben herab an. „Habt ihr ein Problem damit? Wir wollen doch schließlich gewinnen oder etwa nicht!?“
„Klar! Das sind immerhin 100 Punkte.“ antwortete Draco lässig und lehnte sich wieder faul in das Sofa.
„Außerdem hat Slughorn uns nicht wirklich verboten davon Gebrauch zu machen, oder?!“
„Hört sich aber nicht sehr einfach an. Und du bist sicher, das du den hinbekommst?“ fragte Pansy noch einmal sicherheitshalber nach und schien noch immer gefasst davon zu sein, sollte irgendetwas schief laufen.
„Ich habe mich schon öfter mit schwarzer Magie beschäftigt!“ erklärte sie ruhig.
„Hey, hast du das hier übersehen?“ fragte sie nun, in der Hoffnung Amanda doch noch umstimmen zu können.
„Der Trank braucht seine Zeit, bis er fertig ist. Das schaffen wir nie bis zur nächsten Stunde -.“
„Nicht, wenn wir es nach dieser Rezeptur machen!“ fiel Amanda ihr ins Wort.
„Du willst jetzt auch noch die Rezeptur verändern! Hast du völlig den Verstand verloren? Das wird viel zu gefährlich!“ rief Pansy plötzlich laut auf, konnte sich vor Ehrfurcht nicht mehr zuhalten und sprang auf.
„Wieso gehst du nicht gleich in die große Halle und verkündest es allen!!“ faucht Amanda Pansy bissig an, da andere Schüler schon aufmerksam geworden waren und in ihre Richtung starrten.
Pansy setzte sich wieder.
„Vertraust du mir etwa nicht? Egal! Aber wir brauchen einen Raum dafür, wo wir es ungestört machen können. Wenn McGonagall das rausfindet sind wir echt geliefert.“
„Leute ich habe den idealen Raum!“ rief Draco und legte sich wieder ganz genüsslich auf sein Sofa, und gab nun ebenfalls einen Beitrag für das Thema ab. „Wie wäre es mit Snapes altem Büro.“
„Perfekt!“ rief Pansy. „Da vermutet uns keiner. Die Lehrer kommen da gar nicht mehr hin, seitdem er Dumbledore getötet hat.“
„Außerdem ist es gleich hier um die Ecke.“ ergänzte Draco.
Glücklich klappte sie das Buch zusammen.
„Dann los!“





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...   Erstellt am 18.06.2007 - 16:36Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


ach soo, naja, bei sowas muss man ja hellhörig werden^^

*ein salzstangending nimmt und liest*

wow, du hast "malheur" richtig geschrieben! das machen nicht viele und ich muss zugeben, ich hätte zur sicherheit wohl auch nachschauen müssen...

hui, mal von der seite der slytherins erzählt... interessant, was die da treiben^^ bin gespannt - und auch, was die lieben gryffindors so machen, denn wenn die hermine nicht überreden können etwas GEGEN die regeln des buchs zu machen, dann wird das nichts... siehe halbblutprinz^^

so, ich geh deine punkte eintragen =) meine salzstangen sind fast aus...





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...   Erstellt am 23.06.2007 - 23:33Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Hey,
wie süß, isst du immer Salzstangen, während du FFs liest?
Finde ich richtig klasse!!
Hast du jetzt auch wieder welche?
Habe gerade zwei neue kapitel online gesetzt!


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Snapes altes Büro

Vorsichtig schlichen sie sich über den Korridor, um ja nicht von irgendjemandem gesehen zu werden, der sie dabei erwischen könnte, wie sie in das „Verbotene Büro“ schlichen.
„Alohomora!“ rief Draco und berührte das Schloss der Tür mit seinem Zauberstab. Er öffnete die Tür und schnell schlüpften sie hinein.
Es sah lag alles noch genauso da, als wenn Snape eben erst hier gewesen wäre, allerdings hatte sich mittlerweile eine kleine Staubschicht auf die Bücher und den Schreibtisch gelegt.
„Ja, keiner ist mehr hier gewesen seit der Nacht, als Dumbledore starb!“ sagte Draco lässig und ging hinüber zum Schreibtisch.
„Ist fast schon ein halbes Jahr her!“ überlegte Pansy und sah sich neugierig um.
„Ich weiß gar nicht was die alle haben.“ gab er dazu. „Snape so zu meiden. Dumbledore war eben auch schon alt. Der wäre ohnehin bald gestorben!“
„Im Gegensatz zu Slughorn und Tonks war er wirklich besser!“ sagte Pansy nur, der der Tod von Dumbledore doch etwas leid tat, aber auch ihren alten Hauslehrer vermisste.
Amanda sah sich ebenfalls interessiert in dem Büro herum. Die Gläser in den Regalen hatten noch immer ihre leuchtenden Farben.
„Wie praktisch!“ rief Draco plötzlich. „Er hat auch alles zurückgelassen.“
Er hatte einen Schrank neben dem Schreibtisch geöffnet, in dem noch immer ein Kessel und viele Zutaten standen.
Sie stellten den Kessel hinter den Schreibtisch auf den Boden (so dass, sollte sich tatsächlich jemand sich hierher verirren, er den Kessel nicht sehen würde) setzten sich um den Kessel und schlugen das Buch auf.
Amanda sah sich die Rezeptur an und verzog das Gesicht.
Dann schnappte sie sich ein leeres Stück Pergament, das noch auf dem Schreibtisch lag und schrieb eine völlig neue Rezeptur zusammen.
„Hier.“ sagte sie als sie fertig war. „Damit werden wir dann keine Probleme mehr haben.“ Pansy sah erstaunt auf den Zettel.
„Und du bist sicher, dass wir dabei das Gleiche herausbekommen werden?“
„Klar!“ sagte Amanda. „Das mache ich eigentlich immer. Die gewöhnlichen Rezepturen sind mir zu kompliziert.“
Draco sah sie lächelnd an. „Du bist ein Genie! Wenn Snape dich sehen könnte!“
„Na, hör mal. Meine Mutter ist immerhin Professorin in Oxford!“ erwiderte sie stolz.

Abends hatten sie sich noch einmal in Snapes Büro geschlichen um nach dem Trank zu sehen, der nun einen ekelhaften braunschwarzen Farbton angenommen hatte.
„Iiihh, wie ekelhaft.“ rief Pansy angewidert als sie ihn im Schein ihres Zauberstabes betrachtete.
„Du sollst ihn ja auch nicht trinken.“ sagte Amanda abfällig und rührte kurz in dem Trank herum.
„Perfekt! Jetzt muss er nur noch etwas dünner werden.“
Draco sah ebenfalls mit verzerrtem Gesicht in den Kessel. „Und woher willst du wissen, wie er einmal auszusehen hat?“ fragte er.
Amanda sah ungeduldig ihn an. „Ich glaube du musst erst noch ein gewisses Gefühl für Tränke bekommen.“
Pansy hatte sich inzwischen von dem für sie mittlerweile langweilig gewordenen Kessel abgewendet und lehnte sich nun gegen den alten Schreibtisch. Interessiert sah sie auf die ganzen Zettel die dort verlassen vor sich hin staubten. Dann öffnete sie eine der Schubladen.
„Was machst du da?“ fragte Draco, wandte sich ebenfalls vom Kessel ab und sah in die Schublade.
Doch Pansy zuckte nur mit den Achseln.
„Gar nicht neugierig?“ fragte sie kritisch. „Ich wollte schon immer einmal wissen, was Snape so alles in seinem Schreibtisch gesammelt hat.“ antwortete sie begierig. Draco grinste sie vergnügt an.
„Mich auch.“
Amanda sah zu ihnen auf, verzog das Gesicht und widmete sich wieder dem Kessel, während Pansy und Draco den Schreibtisch auseinander nahmen.
Doch sie schienen nicht besonders begeistert zu sein. Lauter Papierkram brachten sie ans Tageslicht, die, wie sich herausstellten, größtenteils aus Formalitäten für die Schule bestanden.
„Ist ja richtig öde.“ maulte Draco enttäuscht. „Wenn wir wenigstens irgendein eingelegtes Wesen oder sonst etwas Spannendes gefunden hätten.“
Amanda lies nun auch vom Kessel ab, stand auf und betrachtete die Schublade, die Draco gerade wütend wieder geschlossen hatte. Doch dann verzog sie das Gesicht.
„Was denn?“ fragte Pansy als sie ihr Gesicht sah.
„Ja hier!“ bemerkte Amanda und zeigte auf die unterste Schublade und öffnete sie wieder.
„Seht euch mal die Schublade von außen an wie tief die ist. Und dann wie hoch der Boden hier ist, wenn du hineinsiehst.“
Draco und Pansy starrten jetzt ebenfalls die Schublade genau an. Das stimmte. Hastig griff Amanda in die Schublade und zog nach kurzem Rütteln den falschen Boden der Schublade heraus.
„Was war das denn?“ fragte Draco verblüfft.
„Ein primitives Muggelversteck!“ antwortete Amanda abfällig.
Sie griff in die Schublade hinein und zog plötzlich etwas golden Glänzendes heraus, was sich als eine Art Pokal oder Becher offenbarte.
„Was ist das?“ fragte Pansy interessiert und betrachtete jetzt ebenfalls den Becher.
Amanda drehte ihn um und betrachtete den Boden. Voller Erstaunen betrachteten sie den dort eingravierten Namen.
„Helga Hufflepuff!“ flüsterte Pansy. „Das ist ein Becher von Helga Hufflepuff!“
Auch Draco schien beeindruckt zu sein, nahm Amanda den Becher weg und betrachtete ihn von allen Seiten.
„Es könnte aber auch eine Fälschung sein.“ sagte er nun und hielt den Becher etwas gewagt in den Händen.
„Das haben wir gleich.“ sagte Pansy, zückte ihren Zauberstab und tippte den Becher an, während sie etwas murmelte. Doch nichts geschah.
„Er ist echt!“ rief sie aufgeregt und nahm Draco den Becher uns den Händen.
„Schade, von Salazar Slytherin hatte er hier nichts.“ sagte Draco enttäuscht und wühlte noch einmal in der Schublade herum.
„Ich frage mich sowieso was Snape mit einem solchem Erbstück am Hut hatte.“
„Oder besser: Wie ist er überhaupt da dran gekommen?“ unterbrach Pansy ihn nun voller Ehrfurcht. „Ein großer Erbe von Hufflepuff wird ja wohl nicht sein!“



Streng Geheim!

„Vielleicht finden wir auf der andren Seite noch etwas.“ überlegte Amanda nun und wies auf die andere Seite des Schreibtische, an dem ebenfalls Schubladen angebracht waren.
Sie gingen hinüber und zogen die unterste Schublade auf. Pansy begann schnell die Schublade leer zu räumen, bis sie ebenfalls auf einen Boden stieß. Dann griff sie hinein.
„Ich glaube wir haben Glück.“ rief sie und zog kurz danach den falschen Boden der Schublade heraus.
Draco griff begierig hinein und beförderte ein altes eingerolltes Stück Pergament hervor.
Auch Pansy griff hinein. Doch sie holte nur eine kleine Flasche heraus.
„Schade, keine Erbstücke mehr.“ sagte Draco und legte das Papier auf den Schreibtisch, als er noch einmal in die leere Schublade griff.
„Lass doch mal gut sein!“ wies Amanda ihn an. „Das hier wird bestimmt auch nicht ohne weiteres einfach in einem primitiven Versteck gewesen sein.“ sagte sie mit leuchtenden Augen und wies auf das eingerollte Pergament.
Im Schein sahen sie, dass es sich um einen Brief handeln musste.
„Vielleicht ein antikes Stück!“ rief Pansy erfreut. „Ich meine, seht euch dieses vergilbte Papier an.“
„Sei mal still!“ rief Draco und wies auf eine Art Schrift, die außen drauf geschrieben war. „Und lies dir das erst einmal durch. Das ist ein Vertrag zwischen Snape und Dumbledore. Vielleicht steht hier ja drin, wieso Dumbledore ihm vertraut hat.“
„Wieso vertraut hat?“ fragte Amanda.
„Severus Snape war ein Todesser!“ antwortete Draco.
„Und irgendwie hatte er sich von Voldemort losgerissen und sich Dumbledore angeschlossen, auch wenn sein Leben daran hing. Er war ein Spion von Dumbledore.“ erzählte Pansy, denn Draco wollte mit diesem Thema nicht schon wieder konfrontiert werden. „So sagt man!“
Mit Sachen Dumbledore und Todessern hatte er vorläufig genug, wenn er daran dachte, was er im letzten Jahr alles hatte unfreiwillig tun müssen.
„Dumbledore hat niemals einem Todesser vertraut, auch wenn er noch so sehr geschworen hatte, dass er sich von Voldemort losreißen wollte.
Aber bei Snape war das nicht so. Er soll ihm ein Geheimnis anvertraut haben, von dem bis heute keiner weiß was es ist. Und von da an hat Dumbledore ihm blind vertraut.“
„Und du meinst dieses Pergament enthüllt uns nun endlich das Geheimnis?“ fragte Amanda. Pansy sah sie geheimnisvoll an.
„Könnte sein!“
„Lass es uns schnell öffnen.“


Geheimes Abkommen zwischen Severus Snape und Albus Percival Wulfric Brian Dumbledore

Der ehemalige Todesser Severus Snape wird mit diesem Vertrag von Albus Percival Wulfric Brian Dumbledore als Todesser von Lord Voldemort aberkannt.
Ich, Dumbledore schenke ihm von nun an mein Vertrauen und sehe ihn nun als meinen treuen Anhänger an.

Severus Snape dagegen schwört mit dieser Niederschrift, sich nie wieder Lord Voldemort als treuer Todesser anzuschließen und wird hiermit ein Anhänger von Albus Percival Wulfric Brian Dumbledore.

Der Grund dieser Entscheidung ist ein Geheimnis, das in auf diesem Brief für die Ewigkeit festgehalten wird um es somit für die Nachwelt zu erhalten:
Die Familie!


Albus Percival Wulfric Brian Dumbledore
Severus Snape



„Das ist ja nicht war!” rief Draco erstaunt, als sie gerade das Pergament durchgelesen hatten. „Ich habe nie gedacht, dass Snape jemals eine Familie hatte!“
„Das überrascht dich jetzt?“ fragte Pansy nach. „Ich dachte du kanntest ihn besser als wir.“
„Ja, aber er hat nie etwas von seiner Familie erzählt.“
„Vielleicht meint er damit aber auch nur seine Eltern, Verwandte – oder er wollte erst gar nicht, dass überhaupt jemand davon wüsste.“ überlegte Amanda weiter. „Ich meine, wenn er nur Dumbledore und dann auch noch so geheim davon berichtet hat, dann muss ihm etwas daran gelegen haben, dass es niemand erfahren soll.“
„Was ist damit?“ fragte Pansy und zeigte nun auf die kleine Flasche, die ebenfalls in dem Versteck der Schublade gelegen hatte.
„Keine Ahnung was das sein soll!“ sagte Draco, nahm die Flasche in die Hand und musterte sie von allen Seiten. Auch Amanda konnte mit der Flasche nicht viel anfangen.
„Wir könnten sie ja mal Slughorn zeigen.“ schlug sie vor.
„Von wegen!“ rief Draco. „Diese Flasche wurde auch nicht ohne Grund hier versteckt. Das schlimmste was noch passieren kann ist, dass ausgerechnet dieser Trottel Slughorn auch noch irgendwie an das Geheimnis von Snape kommt.“ Draco hatte einen zornigen Unterton entwickelt während der letzten Worte.
„Er hat recht!“ schloss sich Pansy ihm an. „Das ist Snapes Geheimnis und wir sollten es wirklich keinem weiter erzählen. Es muss unter uns bleiben!“
„Wisst ihr was?“ schlug Amanda schließlich vor. „Ich werde morgen mal in der Bibliothek nachsehen. Irgendetwas werde ich hoffentlich finden.“





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...   Erstellt am 24.06.2007 - 18:19Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


*lach* hm eigentlich nicht, ich bin nur da drauf gekommen, dass die so gut sind *g* und jetzt sind sie aus *heul* aber dafür ess ich jetzt chips, die sind auch salzig, ich mag salzig... eigentlich ess ich gern, wenn ich les, keine ahnung warum^^

hm wie? warum machst du jetzt deswegen so einen betrübten smilie?

Sie stellten den Kessel hinter den Schreibtisch auf den Boden (so dass, sollte sich tatsächlich jemand sich hierher verirren, er den Kessel nicht sehen würde) setzten sich um den Kessel und schlugen das Buch auf.
der satz in der klammer ist etwas verwirrend, aber ich habs kapiert^^

woooooow! also das ist echt eine überraschung und ich muss sagen, eine ziemlich gute idee! *staun* (ich red von dem becher)

hui, die ganze zeit gehts über die slytherins^^ aber wirklich eine interessante idee, das DIE das ganze zeug finden. und sie wissen noch nicht mal, wie sehr harry das interessieren würde. bin gespannt wies weiter geht =)

*weiter chips futtert* die sind noch nicht aus^^





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...   Erstellt am 24.06.2007 - 22:14Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


vero schrieb
    hm wie? warum machst du jetzt deswegen so einen betrübten smilie?

Oje, wo ist ein betrübter Smilie??? Da sollte gar kein betrübter hin, sondern eher so ein

Salzig schmeckt immer gut!!! Da muss ich dir absolut Recht geben!!
Ob Salzstangen oder Chips, aber ich glaube da bevorzuge ich lieber die Salzstangen.^^
Obwohl wir gerade nur normale Chips dahaben.


Also, möchte das nur gerade einmal erklären, bevor es vielleicht Fragen gibt.^^
Ja, weil ich jetzt gerade soviel über die Slytherins schreibe und nicht so wirklich über Harry, da wollte ich das nur einmal gerade erklären.
Harry soll weiterhin die Hauptfigur bleiben.
Nur für das was ich jetzt klären wollte, musste ich jemanden in Snapes altes Büro schicken.
Naja, und Harry Ron und Hermine wären dort bestimmt nicht so ohne weiteres hingegangen.
Außerdem wollte ich unbedingt die drei Slytherins dorthin schicken, weil die von Horkruxen, sowie von dem Rest, was Harry weiß ja überhaupt keine Ahnung haben und sich eher wie Kinder benehmen.
Aber die Geschichte mit Snapes Büro ist noch nicht vorbei!
Es kommt noch einiges, was Harry jetzt noch nicht erfahren darf, da sonst die Spannung zum Schluss weg wäre.
Es ist eine Art "Dramatic Irony". Die Leser/Zuschauer wissen etwas, was die Hauptfigur noch nicht weiß.
Also, Harry bleibt, nur ich musste die Slytherins dorthin schicken und einiges entdecken lassen. Es kommt jetzt bald noch etwas spannendes! ^^


Gruß Todesengel



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Sorgen

Hermine saß mit Ron und Harry zusammen in einem der leeren Klassenzimmer und probierte einen Trank zu erschaffen, der wohl den übergroßen Fisch hätte schrumpfen können.
Professor Slughorn hatte ihr für ihre Experimente extra einen Raum organisiert.
Von Hermines Künsten hielt er sehr viel und war sehr zuversichtlich, dass sie es schaffen würde einen geeigneten Trank zu brauen, der zumindest ansatzweise den Fisch schrumpfen lassen könnte.
„Weißt du eigentlich wie du es anstellen musst?“ fragte Ron optimistisch, als er sah wie Hermine in einem Buch blätterte und sich Zutaten zurecht legte.
Sie sah kurz zu ihm auf.
„Ehrlich, Ron, manchmal frage ich mich wie du ein „Erwartungen übertroffen“ in Zaubertränke in deinen ZAGs bekommen konntest.“
Harry grinste über die Tatsachen, dass Ron noch verwirrter aussehen konnte, als er ohnehin schon war, wenn er Hermine hier hantieren lies.
Im zweiten Schuljahr hatte Hermine es schon hinbekommen den komplizierten Viel-Saft-Trank zu brauen, was ihn damals schon sehr beeindruckt hatte.
Heute würde er das bestimmt auch hinbekommen!
Die Rezeptur stand schließlich in einem Buch und man musste doch einfach nur ablesen was zu tun war.
Aber einen völlig neuen Trank erfinden, der etwas schrumpfen lassen könnte, was eigentlich nicht schrumpfen sollte? Das würde seinen Horizont übersteigen.
„Ron, das ist ganz einfach!“ erklärte Hermine, nachdem sie sein verzweifeltes Gesicht gesehen und beschlossen hatte, ihm etwas neues beizubringen.
„Wir wissen ja schließlich, woraus der Vergrößerungstrank besteht. Und um das Gegenteil nun zu bewirken müssten wir eigentlich nur wissen was das Gegenteil von dem erzeugt was in der Rezeptur steht.“
„Aha!“ sagte Ron und lies Hermine weiter hantieren. Sie würde schon wissen wovon sie da sprach.
Harry lehnte sich währenddessen ans Fenster und sah hinaus.
Der Himmel war düster und von lauter dunklen Wolken überzogen, die schon beinahe die Baumwipfel des Verbotenen Waldes berührten. Und es regnete in Strömen, schon seit einigen Tagen.
Aber genauso düster wie die Welt das draußen fühlte er sich momentan auch.
Denn ihn plagte ein schlechtes Gewissen.
Er musste langsam weiterkommen auf seiner Suche der restlichen Horkruxe. Sie endlich finden und entgültig zerstören.
Das war er Dumbledore schuldig. Er wusste nur beim besten Willen nicht wie er es anstellen sollte sie zu finden.
Das Medaillon hatte er mit Dumbledore gemeinsam gefunden und Tom Riddles Tagebuch war ihm geradewegs in die Finger gekommen.
Er fühlte sich viel zu unfähig ein weiteres Horkrux zu finden.
Wie sollte er sie denn nur aufspüren? Das nämlich hatte Dumbledore ihm nie erklärt.
„Harry was ist los?“ riss Hermine ihn aus seinen Gedanken, als sie ihn so in Gedanken verloren am Fenster lehnen sah.
„Es ist nichts.“ sagte er und versuchte sich nichts anmerken zu lassen.
„Harry du kannst es uns sagen. Vielleicht können wir dir helfen.“ durchschaute ihn Hermine und sah ganz von ihrem Kessel ab.
Harry kam von Fenster weg und ging auf den Tisch zu, auf dem Hermine ihren Kessel stehen hatte.
„Es ist nur - wisst ihr das Schuljahr hat schon seit drei Monaten wieder angefangen und ich bin in der Suche nach diesen Horkruxen nicht einen Schritt weitergekommen.“ antwortete er betrübt.
„Meinst du, die Schule würde dich daran hindern?“ fragte Ron nach. Doch Harry schüttelte nur den Kopf.
„Nein, das ist es nicht. Ich habe nur keine Ahnung wie ich es anstellen soll sie zu finden. Wisst ihr, das Tagebuch ist mir so vor die Füße gefallen und den Ring und das Medaillon hat Dumbledore irgendwie aufgespürt.“
„Ich verstehe was du meinst.“ sagte Hermine und widmete sich wieder ihren Zutaten.
„Warum fragst du dann nicht einfach mal Professor McGonagall, ob du nicht mal in ihr Büro kommen kannst um mit Dumbledore darüber zu sprechen. Er kann dir da bestimmt weiterhelfen.“
Harry sah erstaunt auf. Auf die Idee war er ja noch gar nicht gekommen!
Stimmt! Dumbledores Portrait dürfte doch jetzt oben im Büro des Schulleiters hängen!
„Das wäre ein super Idee!“ rief Harry erfreut und nahm sich vor McGonagall gleich morgen nach dem Verwandlungsunterricht zu fragen.
„Welche fehlen dir denn noch?“ fragte Ron.
Harry überlegte kurz.
„Also das Tagebuch von Tom Riddle ist bereits zerstört.“ zählte er auf. „Den Ring von seinem Vater hat Dumbledore vernichtet.“
„Bleiben noch fünf.“ überlegte Ron kurz.
„Nein vier!“ verbesserte Harry rasch. „Der siebte Teil der Seele bleibt in seinem eigenen Körper vorhanden.“
„Weißt du was die letzten vier Gegenstände sein könnten?“ fragte Hermine nun und entfache mit ihrem Zauberstab ein Feuer unter dem Kessel.
„Ja, Dumbledore hatte ein Ahnung.
Eins ist noch dieses Medaillon von Salazar Slytherin. Aber davon haben wir damals aus dieser Höhle nur eine Fälschung geholt.
Dann fehlen noch der Becher von Helga Hufflepuff und irgendein Gegenstand von Rowena Ravenclaw oder Godric Gryffindor. Aber da wusste Dumbledore leider auch nicht was das sein könnte.“ zählte Harry weiter auf.
„Und vermutlich seine Schlange Nagini!“
Hermine nickte. „Dann wissen wir zumindest schon einmal wonach wir in etwa suchen müssen.“
„Wir?“ wiederholte Harry, als wenn er sich verhört hätte.
„Du glaubst doch nicht im Ernst, dass wir dich das alleine machen lassen!“ rief Ron verwundert, als er Harrys Tonfall hörte.
Harry zögerte kurz.
„Nein, lasst das bitte.“ sagte er in einem flehenden Ton.
Ron sah ihn erstaunt an.
„Ich möchte nicht, dass einem von euch etwas passiert. Ihr wisst doch was damals mit Dumbledore- .“ Harry wagte es nicht weiter auszusprechen. „Es sind einfach schon zu viele Leute meinetwegen gestorben!“
Hermine funkelte ihn eifrig an. „Und weißt du auch noch was du uns damals darüber erzählt hast? Du sagtest, dass ihr diesen Horkrux nur zu zweit hättet holen können.“
Harry bleib stumm.
„Harry, wenn es zu einem Kampf mit Voldemort kommt, zu dem letzten Kampf, dann bist du derjenige, den wir brauchen. Du darfst nicht vorher schon für irgendwelche Horkruxe drauf gegangen sen. Verstehst du das?“ fragte Hermine leicht beunruhigt nach.
Harry nickte. Er könnte sie ohnehin nicht davon abhalten mit ihm gemeinsam zu suchen. Außerdem freute es ihn, dass er etwas Unterstützung von seinen Freunden bekam.
„Weißt du wann der Trank ungefähr fertig sein wird?“ fragte Ron nun, nachdem die Geschichte mit den Horkruxen geklärt war.
Hermine sah in den Kessel, indem nun eine dunkelbraune Masse schwamm.
„Ich denke morgen Abend. Er muss mindestens vierundzwanzig Stunden kochen.“




Schlammblüter helfen weiter

Später am Tag saß Hermine in der Bibliothek, umgeben von Regalen die alle bis obenhin mit Büchern gefüllt waren. Für ihren Aufsatz in „Alte Runen“ hatte sie hier gerade ein perfektes Buch gefunden. Also konnte sie auch gleich hier bleiben und hier ihren Aufsatz ganz in Ruhe fertig schreiben, bevor sie gleich noch einmal nach dem Trank sehen wollte.
Ernie MacMillan und Susan Bones saßen ebenfalls in diesem Gang und lasen Bücher, aus denen sie sich Notizen machten.
Amanda kam um die Ecke in den Gang in dem sie saßen und schien ein Buch zu suchen. Hermine sah kurz zu ihr hin. Kannte sich wohl noch nicht so gut hier aus?
Hermine war sich unschlüssig wie sie ihr gegenüber reagieren sollte.
Eigentlich wollte sie freundlich sein, doch als ihr Blick wieder auf Susan und Ernie fiel blieb ihr weniger eine Wahl und widmete sich wieder ihrem Aufsatz, wobei sie es nicht lassen konnte, ab und zu ihre Augen auf sie schweifen zu lassen um sie suchen zu sehen.
„Suchst du etwas?“ fragte Hermine, blickte aber nicht von ihrem Aufsatz auf.
Amanda hat ihre Frage zu gut registriert.
Und zu gerne hätte sie Hermine um Hilfe gebeten, denn Hermine war eine gute Schülerin und wusste viel. Auch kannte sie sich vielleicht besser mit dem aus wonach sie eigentlich suchte oder wusste wo passende Bücher dazu standen, doch auch sie hatte die beiden Hufflepuffs bemerkt und wollte sich lieber auf nichts verheerendes einlassen.
„Geht dich das was an?“ raunte Amanda sie deswegen an, gab ihr aber mit einem Gesichtsausdruck zu verstehen, dass sie jetzt absichtlich des Fiesling raushängen lassen wollte.
Hermine verstand und drehte sich zu ihr um.
„In der Tat!“ schnauzte sie sie an. „Du störst mich hier bei meinem Aufsatz!“
Amanda wusste nicht, was sie darauf erwidern sollte, sondern funkelte Hermine mit eiskalten Augen an.
„Ich dachte immer, die Bibliothek ist für alle da, und nicht nur für irgendwelche Streberziegen!“
„Das musst du gerade sagen!“ empörte sich Hermine und drehte sich auf ihrem Stuhl komplett zu ihr um.
„Woher kommt es denn bitte, dass du so tolle Zaubertränke zubereiten kannst, deren Rezepte nicht einmal in unserm Buch stehen!“
„Ganz einfach!“ sagte Amanda mit arrogantem Unterton. „Ich kann es eben von Natur aus und muss nicht nächtelang über meinen Büchern hocken wie manch anderer! Meine Mutter ist schließlich Professorin für Zaubertränke in Oxford! Ich habe wohl ihr Talent geerbt.“
„Ach du liebe Zeit!“ sagte Ernie zu Susan, sah zu den beiden hinüber und packte schnell seine Sachen zusammen um aufzubrechen.
„Lass uns verschwinden, hier herrscht gleich wieder Häuserkrieg zwischen Gryffindor und Slytherin.“ Susan sah genervt auf, schlug ihr Buch zu und packte ebenfalls ihre Sachen zusammen.
„Das die sich aber auch nicht einmal vertragen können.“ hörten sie sie noch genervt sagen, bevor sie sich einen Gang weiter setzten.
„Mach ruhig weiter so!“ rief Hermine verärgert und wies auf Susan und Ernie. „Dann macht bald das ganze Schloss um uns einen Bogen!“
Amanda verschränkte nur ihr Arme und musste leicht grinsen.
„Wieso, wer hat denn angefangen? Wer hat mich denn gefragt ob ich etwas suche?“ fragte sie und wandte sich wieder dem Bücherregal zu.
Jetzt fiel Hermine die Flasche in Amandas Hand auf.
Sie kannte solch eine Flasche irgendwoher. Aber wo hatte sie die denn schon einmal gesehen?
Hermine drehte sich wieder auf ihren Stuhl um und sagte nichts mehr, sie wollte lieber erst einmal ihren Aufsatz zu Ende schreiben.
Amanda sah sich wieder in dem Regal um. Vielleicht hatte sie ein Buch gefunden. Jedenfalls stellte sie die Flasche auf den Tisch, zog ihren Zauberstab und lies ein Buch von oben aus dem Regal in ihre Hand herausfliegen.
Dabei sah sich Hermine die Flasche noch einmal genau an.
Jetzt wusste sie was es war!
So eine Flasche hatte Slughorn Harry im letzten Schuljahr gegeben mit der Erinnerung über die Information der Horkruxe!
Darin befand sich eine Erinnerung, die man sich durch das Denkarium noch einmal live ansehen konnte. Sie selber hatte solch eine Reise noch nie gemacht. Aber Harry hatte ihr davon schon berichtet. Sie hätte zu gerne gewusst was für eine Erinnerung darin steckte.
„Woher hast du das?“ fragte Hermine nun nach, denn interessieren tat sie das schon. „Wessen Erinnerung ist da drin?“
Amanda stutzte plötzlich und hielt inne, als hätte sie einen Schockzauber abbekommen als Hermine sie ansprach.
„Was?“ fragte sie nun überrascht. „Erinnerung? Da drin?“
Das ausgerechnet Hermine diejenige war die ihr den entscheidenden Tipp gegeben hatte, fand sie schon lustig.
Doch ihr jetzt zu sagen, dass sie ursprünglich nicht wusste was die Flasche beherbergte wollte sie auf gar keinen Fall.
„Äh, ja, da ist eine Erinnerung von Draco Malfoy drin, die er loswerden wollte.“ log sie rasch.
„Und was machst du dann damit hier in der Bibliothek?“ fragte Hermine etwas kritisch weiter, die ihr kein Wort glaubte.
„Streit suchen?“
„Geht dich gar nichts an!“ rief Amanda und verschwand.
Hermine sah ihr nachdenklich hinterher.
Komisches Verhalten, als ob sie etwas verbergen wollte.





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...   Erstellt am 28.06.2007 - 12:38Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


*lach* na dann^^

ich auch eigentlich, aber jetzt grad darf ich keine essen (die liegen grad auf meinem schreibtisch und warten...) weil ich halsweh hab *mau*

hm, das ist so wie bei sherlock holmes, das ist anscheinend von watson erzählt worden und der leser wusste schon alles und der holmes wusste alles schon viel früher - das hab ich nicht gelesen, aber das hat unser deutschlehrer gesagt^^

huch, wieder ron, harry, hermine *g*

ach jetzt gehts weiter mit horkruxsuche *g*

huiui, so ist das! interessant... ach hermine... die hat denen jetzt wieder geholfen^^

so, federling eintragen...

ach noch was! kannst du bitte mal bei "federlingangabeliste" reinschauen? danke

[Dieser Beitrag wurde am 28.06.2007 - 12:43 von vero aktualisiert]





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...   Erstellt am 05.07.2007 - 23:02Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Hi,
Ferdelinge? Schon passiert. ^^
Also jeden mal wenn hier was neues gepostet habe, dann schreibe ich dort wie viele Wörter, habe ich das so richtig verstanden?

Oje, du hast Halsweh?? Ja, das muss an diesem behinderten Wetter liegen!!
Regen, Regen , Regen, und das soll jetzt auch erst noch so bleiben voraussichtlich bis Ende Juli! *heul*
Wo bleibt denn dann der Sommer???
In San Francisco war schönes Wetter und warm gewesen. Kaum kommst du zurück nach Europa...
Nur kalt und nass.
Vor allem ,das ist so fies, du gehst mit nem Schirm raus und wirst trotzdem klatschnass, deine Schuhe, dein Hose ALLES!!
Im Herbst ja, aber im Sommer soll es doch warm und schön sein...
Nicht so wie jetzt!


War am Sonntag beim Lavender Brown Casting in London und habe jetzt endlich wieder einen kühlen Kopf zum nachdenken und weiterschreiben.
Bin nämlich in die zweite Runde gekommen!



---------------------------------------------------


Das zweite Denkarium

„Hey, ich weiß jetzt was das ist!“ rief Amanda, als sie nach dem Abendessen zurück auf dem Weg in ihren Gemeinschaftsraum gingen.
„Was ist?“ fragte Draco verwundert.
„Man, die kleine Flasche.“ erwiderte sie.
„Und?“ fragte Pansy neugierig.
Amanda sah sich kurz um. Mit ihnen liefen gerade viele andere Schüler hinunter in den Kerker.
„Gleich.“ antwortete sie und deutete auf den vielen Trubel.
Im Gemeinschaftsraum angekommen, setzten sie sich weit abgelegen in eine Ecke.
„Also, darin ist eine Erinnerung aufgehoben. Das ist ganz einfach.“ erklärte sie als Pansy sie fragend ansah.
„Wenn man nicht möchte, dass ein anderer seine Gedanken lesen kann, oder sich verplappern könnte, oder man sogar möchte dass jemand ein Ereignis noch einmal erleben soll, kann man sich diesen Gedankenstrang aus dem Kopf holen und ihn in so einer Flasche aufbewahren.“ erklärte sie weiter und senkte die Stimme.
„Problem ist nur, um die Erinnerung zusehen, man braucht ein Denkarium.“
„Aha! Und wo sollen wir so etwas denn finden?“ fragte Draco leicht angenervt, da sie nun endlich eine Lösung auf das Rätsel der mysteriösen Flasche gefunden hatten und nun schon das nächste Problem auftauchte.
„Keine Ahnung.“
„Sag mal, wie hast du das denn so schnell eigentlich herausgefunden?“ fragte Draco nun endlich mal erfreut.
Amanda grinste ihn schelmisch an.
„Das war ganz einfach! Granger hat es mir von selbst gesagt, als ich sie heute in der Bibliothek getroffen habe.“
Draco lies ein fieses Lachen ertönen.
„Ich wusste es doch. Für irgendetwas ist dieses Schlammblut doch zu gebrauchen.“
Schließlich standen die drei auf und schlichen schnell und ungesehen in Snapes Büro, um noch einmal nach dem Trank zu sehen.
„Hast du denn eine Ahnung wie ein Denkarium auszusehen hat?“ fragte Pansy, gleich, nachdem Draco die Tür von innen wieder verriegelt hatte, und begann in den Regalen bereits nach irgendetwas Ausschau zu halten.
„Vielleicht finden wir ja hier so etwas.“
„So ähnlich wie ein kleiner Brunnen, eine Schale.“ antwortete Amanda, die noch einmal in dem Trank herumrührte, der mittlerweile eine dunkelbraune Farbe angenommen hatte.
Nach kurzer Zeit des Suchen hatte Draco offenbar etwas in der Richtung gefunden.
„Vielleicht so etwas?“ fragte er, als gerade einen Schrank ausgeräumt hatte.
Amanda und Pansy kamen auf ihn zu und betrachteten eine große steinerne, etwas staubige Schale.
Draco hob das Gefäß hoch und stellte es sichtbar auf den Schreibtisch.
„Ja, so ähnlich hat auch die Zeichnung in dem Buch ausgesehen.“ rief Amanda begeistert, verzog doch danach etwas angewidert das Gesicht.
„Wir sollten es allerdings vorher erst einmal abstauben!“
Pansy und Draco zückten ihre Zauberstäbe und begannen das Denkarium zu säubern, während Amanda die Flasche mit der Erinnerung aus ihrer Tasche herausholte und sie noch einmal genau musterte.
Dann lief sie zu dem Schrank in dem sie schon den Kessel und die Zutaten gefunden hatten und holte sich eine kleine Falsche heraus um den fertigen Trank jetzt abzufüllen.
Schließlich stellte sie die volle Flasche auf den Schreibtisch, leerte mit einem Zauber den Kessel und stellte ihn wieder zurück in den Schrank, als ob nichts gewesen wäre.
Draco und Pansy war es inzwischen gelungen das Denkarium zu reinigen.
„Und was passiert jetzt?“ fragte Draco ungeduldig.
„Jetzt schütten wir einfach diesen Erinnerung in das Gefäß rein.“ antwortete Amanda ruhig und öffnete den Flaschendeckel.
Dann hielt sie die Flasche mit der Öffnung nach unten in das Denkarium. Ein silbern schimmernder Gedankenstrang kam heraus und füllte sogleich das Denkarium mit einem bläulichem Schimmer. Amanda verschloss die Flasche wieder und stellte sie ins nahe gelegene Regal.
„Und was müssen wir jetzt machen?“ fragte Pansy aufgereget. Amanda dachte kurz nach.
„In dem Buch stand, dass man sich nun soweit wie möglich in das Denkarium lehnen muss. Dann können wir uns geradewegs die Erinnerung ansehen.“
„Ist ja irgendwie lächerlich!“ dachte Draco laut.
Doch dann traten sie vorsichtig vor und beugten sich nun nacheinander in das Denkarium.
Plötzlich wurden sie von einem starken Sog praktisch in das Gefäß hereingezogen und stießen nach einem kleinen Fall wieder zu Boden.



Die alte Erinnerung

Nachdem sie wieder Boden unter den Füßen hatten, standen sie rasch auf und sahen sie sich erstaunt um.
Sie waren in Professor McGonagalls Büro gelandet, das zu jener Zeit allerdings noch Dumbledore gehörte!
Professor Dumbledore saß an seinem Schreibtisch und las gerade einen Brief. Fawkes, der Phönix hockte zufrieden auf seiner Stange.
„Ich habe noch nie einen lebenden Phönix gesehen!“ rief Pansy begeistert und wollte auf den Phönix losgehen.
Doch Draco hielt sie schnell zurück und wollte ihr den Mund zuhalten, damit Dumbledore sie nicht bemerken würde.
Doch Dumbledore schien sie gar nicht wahrgenommen zu haben.
„Professor?“ fragte Draco vorsichtig. Es war ihm irgendwie peinlich ihm wieder ins Gesicht zu sehen, wo er es doch eigentlich gewesen wäre, der ich hätte töten sollen.
Doch Dumbledore reagierte gar nicht.
„Vielleicht kann er uns gar nicht wahrnehmen, weil es einfach nur eine Erinnerung ist.“ überlegte Pansy.
In diesem Moment öffnete sich die Tür zu dem Büro. Severus Snape kam herein.
„Das ist unser alter Lehrer, Professor Snape!“ rief Draco nun voller Freude zu Amanda, die zwar schon viel von diesem tollen Lehrer gehört hatte, ihn aber noch nie gesehen hatte.
Aber Snape sah nicht so aus, als wie sie ihn noch in Erinnerung hatten. Er war noch etwas jünger, anfang zwanzig.
Aber irgendwie sah er nicht so furchtbar aus, wie Pansy und Draco ihn kennen gelernt hatten.
Nein, er wirkte auf einmal sehr wild, jugendlich und irgendwie - scharf!
Noch immer unverkennbar war sein schwarze Robe die er trug, doch seine langen schwarzen Haare hatte er wild nach hinten zusammengebunden.
Er glich einem einem sehr attraktiven - ja, Grufti möchte man fast sagen.
Als Pansy ihn sah hielt sie sich vor Erstaunen die Hand vor den Mund.
„Der Wahnsinn! Was hat der denn mit sich angestellt?! Wenn ich nicht wüsste wer das ist - !“ begann sie verträumt zu schmachten. „Man, sieht der geil aus!“ rutschte es plötzlich aus ihr heraus.
„Ihr wollt mir doch nicht erzählen, dass das der Lehrer ist, der hier immer so gefürchtet wurde.“ fragte Amanda noch etwas verwirrt und sah ihn dann ebenfalls wahnsinnig an, als hätte er ihnen einen Liebestrank eingeflößt. „Bei dem hätte ich aber gerne Unterricht gehabt!“
Draco rüttelte sie wieder wach. „Hallo! Ihr wollt euch doch bitte nicht in unseren früheren Lehrer verknallen, Mädchen!“ ermahnte er sie.
Trotzdem sah Snape in diesem Moment fürchterlich durcheinander aus und wirkte sehr hektisch, aufgewühlt und dennoch irgendwie traurig.
„Ah, Sie sind es, Severus.“ sagte Dumbledore freundlich, legte den Brief zur Seite und wies Snape an sich zu setzten.
Nachdem er Platz genommen hatte, begann Dumbledore mit ihm zu sprechen.
„Sie haben sich also dazu entschlossen Voldemort entgültig abzudanken und sich meiner Seite anzuschließen?“ fragte Dumbledore, um den Anlass des Besuches zu erwähnen.
„Und noch dazu, möchten Sie sich an dieser Schule als Lehrer bewerben.“
Snape saß Dumbledore etwas betrübt gegenüber, als hätte er bereits ein ‚Nein’ gehört.
„Ja, so ist es.“ antwortete er leise.
„Nun, wie Sie ja wissen, sind Sie ein Todesser, Anhänger von Voldemort und eben dessen: mein Feind.“
Trotz dieser Worte sah Dumbledore ihn noch immer mit freundlichen Augen an. „Warum also sollte ich Sie dann einstellen?“
„Ich verabscheue seine Taten.“ antwortete Snape nun und eine Spur von Verzweiflung lag in seinem Klang.
Dumbledore nickte kurz.
„Auf einmal?“ fragte er ruhig nach. „Woher jetzt dieser Sinneswandel?“
Snape schien kurz nachdenken.
„Als Sie letztes Jahr mit Sibyll Trelawney im Eberkopf gesessen haben, erhielt ich von Voldemort den Auftrag Sie auszuspionieren. Ich habe die Prophezeiung gehört, die sie Ihnen erzählt hatte. Nicht alles, nur den ersten Teil, in dem sie von dem Kind erzählte.“ Er brach kurz ab.
„Und diese Nachricht haben sie dann gleich an Voldemort weitergegeben? Und Voldemort wusste wer es sein wird?“ hackte Dumbledore weiter nach.
Snape sah ihn stumm an.
„Wer ist es?“
„Es sind die Potters.“ antwortete er.
„Sie meinen Lily und James Potter?“ fragte Albus nun halb erschrocken nach.
„Wenn ich das gewusst hätte, hätte ich es ihm niemals gesagt!“ verteidigte Snape sich nun mit einem ernsten und lautem Tonfall.
„Ich konnte doch nicht ahnen, dass er jetzt Lily und James verfolgen wird. Das habe ich wirklich nicht gewollt.
Ich habe eingesehen, dass das ein schwerwiegender Fehler von mir war und wenn er den Potters jetzt etwas antun wird, ist es ganz alleine meine Schuld!
Es tut mir wirklich leid!“
Dumbledore nickte langsam und sah sehr nachdenklich aus.
„Deswegen wollen Sie die Seiten wieder wechseln?“ fragte Dumbledore und sah Snape noch immer nicht vertrauenswürdig an.
Er nickte. „Es war wirklich ein Fehler.“
Dumbledore sah ihn kurze Zeit stillschweigend an.
„Allerdings! Aber das genügt mir nicht.“ durchbrach sein nun scharfer Ton die Stille. „Woher soll ich wissen, dass Sie mich nicht für Voldemort ausspionieren wollen?“
Snape blieb still.
„Ich vertraue keinen Anhängern von Voldemort. Ich weiß ganz genau, dass sie sehr gute Gestaltenwandler sind. Im einen Moment sehr hilfsbereit und dann schlagen sie zu!“ seine Stimme klang nun sehr laut und vorwurfsvoll.
„Und ich weiß, dass das nur ein Trick von Voldemort sein soll, indem ich hier einen seiner Spione einschleuse. Aber, ich werde niemals, niemals einem Anhänger von Voldemort trauen! Niemals!!!“
Dumbledore sah ihm direkt an. Die Freundlichkeit in seinen Augen war verschwunden. An deren Stelle konnte man nun eine Spur von Hass und Verachtung erkennen.
Draco und Pansy hatten Dumbledore zwar nie sehr gut gekannt, aber noch nie hatten sie einen so durchdringenden Blick von ihm gesehen.
Snape sah traurig zu Boden, als hätte er dieses Urteil schon von vornherein erwartet.
„Severus, ich kann es sehr gut verstehen, wenn sie Reue zeigen. Das ist wirklich ehrlich und von großer Aufrichtigkeit. Aber es reicht nicht! Ich kann Ihnen nicht genug Vertrauen schenken!
Aber dennoch: Vielen Dank für ihr Geständnis.“
Dumbledore widmete sich wieder seinen Unterlagen zu und wies Snape damit an, dass dieses Gespräch für ihn nun gelaufen sei. Snape stand schwerfällig auf und ging zur Tür.
Er nahm den Riemen in die Hand und wollte die Tür öffnen um zu gehen.
„Professor Dumbledore?“ fragte er vorsichtig und drehte sich noch einmal zu ihm um. Dumbledore sah zu ihm auf.
„Es gibt da noch etwas, was ich ihnen gerne anvertrauen würde.“ sagte er zaghaft und wartete, wie Dumbledore darauf reagieren würde.





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Ev'ryone Deserves The Chance To Fly !!!

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...   Erstellt am 07.07.2007 - 16:14Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


so, jetzt hab ich endlich zeit zu lesen...

ganz genau, du hast es schon richtig gemacht =) und du warst die erste, dafür nochmal groooßen APPLAUS! ^^

ja, das halsweh ist jetzt schon weg, aber das war ziemlich gemein, weil ich deswegen nicht bei unserem chorkonzert mitsingen durfte! bäh
das ist echt blöd, im juli sowas... du warst in amerika?? hui... ich fahr nach frankreich, bretagne... das wird schön =)

wie, du warst bei dem casting??? wow... äh darf man das als deutschsprachige oder kannst du so gut englisch oder bist du zweisprachig?? ich glaub du musst mir pm schreiben und erzählen wie läuft sowas denn ab?? *lach* ich bin wohl sehr neugierig, aber wenn du schon damit anfängst bist du ja selbst schuld! also raus mit der sprache...

so, lesen!

also langsam artet das zu einer slytherin-ff aus^^ aber die erinnerung ist gut, nur kann ich mir snape so nicht vorstellen, da er ja als jugendlicher so hätte sein sollen wie als lehrer und dazwischen wird er nicht anders gewesen sein...





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Mögen sie auch nur Atem sein
die Worte – meine Zunge wird sie
unsterblich machen.

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