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Rajabeat
unregistriert

...   Erstellt am 25.01.2009 - 11:55Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Dieser Tage feierte Hans Hass seinen 90.Geburtstag.
Hans Heinrich Romulus Hass (* 23. Januar 1919 in Wien) ist ein österreichischer Tauchpionier und Meeresforscher, der vor allem durch seine Dokumentarfilme über Haie und seinen Einsatz für den Umweltschutz bekannt wurde.
Prägend für ihn war seine Maturareise 1937 an die Französische Riviera mit Unterwasserjagden und Unterwasserfotografie. 1939 organisierte Hans Hass eine Reise nach Curaçao und Bonaire (Niederländische Antillen) mit seinen Freunden Alfred von Wurzian und Jörg Böhler. Dort dreht er seinen ersten Film. Nach der Expedition in die Karibik und ersten Fachartikeln stieg Hass 1940 vom Studium der Rechtswissenschaften auf Zoologie um und promovierte 1943 in Berlin mit einer Dissertation über Moostierchen. Eine weitere Expedition führte ihn 1942 in die Ägäis zur Pilion-Halbinsel, den Nördlichen Sporaden und nach Santorin.
Nach dem Zweiten Weltkrieg ging sein Forschungsschiff durch Beschlagnahmung verloren, er wandte sich der Anthropologie und Evolutionsbiologie zu. 1947 wurde sein Film „Menschen unter Haien“, der bereits 1942 als Ufa-Kulturfilm begonnen worden war, in Zürich uraufgeführt. 1948 erschien dann sein populärstes Buch „Menschen und Haie“. Es folgten Verträge mit Herzog-Film (München) sowie Sascha-Film (Wien) und – nach zwei Expeditionen zum Roten Meer – zwei „Xarifa“-Expeditionen. Das neue Forschungsschiff „Xarifa“ musste sich teilweise durch Foto-Safaris (Rotes Meer) und mit Hilfe der BBC finanzieren. 1960 wurde es von Hass wieder verkauft.
Nach Expeditionen in Ostafrika und Südasien entstanden 1959 erste Fernsehserien, 1961 erstmals auch über Landlebewesen. Es folgte Verhaltensforschung und 1963 bis 1966 die Energon-Theorie – die Basis seiner folgenden Arbeiten: Kombiniert mit Managementstrategie publizierte Hass 1969 über Gemeinsamkeiten zur Evolution. In den Siebzigern behandelte er Umwelt- und Wirtschaftsthemen und erhielt 1977 den Professorentitel der Universität Wien.
1983 begannen langjährige Studien und zahlreiche Seminare über Raubtierinstinkte im Beruf. Hass vereinte Meeresbiologie, Verhaltensforschung und Managementtheorien. 1989 wandte er sich wieder Umweltthemen zu.
Ferner entwickelte Hass die „Energon-Theorie“, in der er Evolutionsbiologie und Thermodynamik miteinander zu verbinden sucht. Sie wurde von der akademischen Wissenschaft nicht rezipiert und gilt als pseudowissenschaftlich. Hass definiert die aus Zellen bestehenden Organe des Menschen als Funktionsträger und rechnet die Produkte der Technik als zusätzliche Organe, die nach Bedarf ausgetauscht werden können, dem Individuum hinzu. Er bezeichnet den Menschen daher als "Hyperzeller" und charakterisiert den modernen Menschen als wandelbares, flexibles Wesen, das er "Homo Proteus" (nach dem griechischen Gott Proteus) bezeichnet).

Quelle: Wikipedia




Judith7 



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Beiträge: 0
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...   Erstellt am 25.01.2009 - 13:22Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Es ist wirklich unglaublich, welche Fortschritte seitdem im Tauchsport gemacht worden sind. Diese Tauchpioniere sind ja immer irgendwie "unter Einsatz ihres Lebens" getaucht. Was uns heute selbstverständlich ist und notwendig für die Tauchsicherheit, davon gab es selbst vor 30 Jahren, als ich den Tauchsport erlernte kaum etwas.

Wir tauchten ohne Rettungs- oder Tarierwesten. Dann endlich gab es diese:



von uns liebevoll als Klodeckel gezeichnet. Er machte das Tauchen in größeren Tiefen bedeutend leichter, weil man sich mit Luft austarieren konnte, anstatt sich mit Muskelkraft in der gewünschten Tiefe zu halten.

An der Tauchflasche war noch kein Finimeter. Zwar waren wir laufend am Rechnen, wie viel Luft wir etwa verbrauchten, aber die Tauchflasche hatte lediglich ein "Reserveventil" (ähnlich wie beim Auto damals der "Reservehahn" für das Benzin). Wenn uns "die Luft weg blieb" und wir "Reserve" ziehen mußten, dann wußten wir wenigstens genau, daß nur noch 50 Bar Luft in der Flasche waren und tauchten langsam mit Sicherheitsstop auf.



Auf diesem Gerät, das Finimeter genannt wird, kann der Taucher nun jederzeit ablesen, wie viel Atemnluft ihm für den Rest des Tauchgangs noch zur Verfügung steht.

Die allerbester Errungenschaft ist aber der Tauchcomputer. Wo früher ein Tauchgang wirklich einer genauen Planung bedurfte (natürlich planen wir auch heute noch), um sich keinem Barotrauma auszusetzen, übernimmt heut ein Gerät wie dieses etwa die Aufgabe, uns immer zu zeigen, in welcher Tiefe wir uns befinden und auszurechnen, wann und wo ein Dekompressionsstop eingelegt werden muß.





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