DeeJay  Administratorin
         

Status: Offline Registriert seit: 15.08.2005 Beiträge: 822 Nachricht senden | Erstellt am 11.09.2005 - 11:53 |  |

Rassengeschichte: In altdeutschen Rechtsbüchern des 9. Jahrhunderts ist von einem "Leithund" die Rede . einem leisen, eifrigen Spürhund, der an der langen Leine Wild aufspürte. So entstand schließlich die Leitbracke. Züchter in der Gegend von Hannover kreuzten sie mit anderen leichteren Lokalschlägen, etwa der Haidbracke und der Harzer Bracke, um ein deutschen Äquivalent zum französischen Hubertushund oder dem englichen Bloodhound zu schaffen. Allgemeines: Wie sein kleiner Nachfahre, der Bayerische Gebirgsschweisshund, besitzt auch der Hannoveraner eine ungewöhnlich gute Nase, so daß er selbst alte Schweißfährten aufspüren kann. Er wird fast ausschließlich als Spürhund verwendet, der nur selten als Begleithund gehalten wird, sondern in Jägerhand gehört, um angeschossenes Wild und zuweilen auch verirrte Personen zu suchen. Dank seiner ausgezeichneten Witterung kann er auch gesundes Wild verfolgen. Der im allgemeinen ruhige, gelassene und gutmütige Hund wird geradezu besessen, wenn er seine Arbeit aufnimmt. Früher arbeitete er oft in der Koppel, heute fast immer einzeln.
Widerristhöhe: 50 - 60 cm Gewicht: 38 - 44 kg Alter: bis 12 Jahre Ursprungsland: Deutschland Fell: rot, schwarz-gestromt, braun heute: Jagd- und Begleithund früher: Spürhund
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