Zaubermaus Uralter Hase


Status: Offline Registriert seit: 23.02.2004 Beiträge: 353 Nachricht senden | Erstellt am 11.04.2004 - 23:48 |  |
Hände lesen wie ein Buch:
Zeigt her eure Füße, zeigt her eure Schuh, heißt es in einem alten Kinderlied. Dabei wäre Zeigt her eure Hände viel aussagekräftiger. Nicht nur, dass dreckige Finger in den meisten Kulturen als besonders ekelhaft gelten. Die Hände sagen auch eine ganze Menge über den Menschen. Mit der Kunst, verschiedene Handtypen und die Linien der Handflächen zu deuten, beschäftigen sich Handleser aus aller Welt seit tausenden von Jahren. Vielleicht rührt die Faszination daher, dass jede Hand ein unverwechselbares Original und damit ein ganz spezielles Merkmal eines einzelnen Menschen ist. Selbst eineiige Zwillinge haben unterschiedliche Handlinien und Fingerabdrücke. Kein Wunder, denn die Hände sind ein Spiegel der Seele. Wer sie richtig deuten kann, erfährt etwas über die eigenen Anlagen, Chancen und Gefahren.
Handlinien und Handtypen:
Die Handlesekunst beschäftigt sich sowohl mit den Linien, die sich auf jeder Handinnenfläche abzeichnen, als auch mit der Form der Hände selbst. So stehen zum Beispiel kurze, breite Hände mit knotigen Fingern für einen energiegeladenen, hartnäckigen und selbstsicheren Menschen. Lange Finger, die spitz zulaufen, gehören dagegen meist zu Menschen, die sich eher von ihren Gefühlen leiten lassen und besonders kreativ sind. Die Handlinien auf der Innenfläche sind komplizierter zu lesen. Es gibt einige Grundlinien, die bei jedem Menschen vorkommen, zum Beispiel die sogenannte Lebenslinie oder die Kopflinie, und die je nach Verlauf und Länge gedeutet werden. Daneben kommt es aber auch auf die Muster der Linien an: Wo kreuzen Sie sich, wo bilden Sie Kreise oder Inseln? Die Deutung wird umso genauer, je mehr Linien dabei berücksichtigt werden.
Handlinien: von Anfang an da
Die Linien auf der Handinnenfläche entwickeln sich schon im Mutterbauch, bevor ein Baby seine Hände bewegen kann. Der grundsätzliche Verlauf der Handlinien steht dann bei der Geburt bereits fest. Allerdings verändern sie sich im Lauf des Lebens: Es treten Kreuzungen, Wellen und Unterbrechungen auf. Wenn ein Mensch stirbt, bilden sich zuerst die feineren, dann die tieferen Linien zurück. Diese Beobachtungen waren es wahrscheinlich, die Chinesen bereits vor 5.000 Jahren zu genauen Untersuchungen über Handtypen, Handlinien und sogar die Färbung der Hände veranlasst haben. Die Hände sollten Auskunft zum Charakter und der psychischen Verfassung eines Menschen geben, aber auch helfen, Krankheiten zu erkennen. An dieser Ausrichtung der Handlesekunst hat sich bis heute nicht viel verändert. Tatsächlich gehen auch die meisten modernen Deuter davon aus, dass sich auf den Händen vor allem der Seelenzustand spiegelt.
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