Neu auf Rungholt?
HINWEIS (Bitte zuerst lesen): Wir spielen einen ganz normalen Schultag aus mit einer kleinen Party im Bootshaus (Zeit: November). Neueinsteiger sind gerne gesehen.

Letztes Update: 02. Juli 2008



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KalebSommerborn 
Kaulquappe
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...   Erstellt am 05.12.2007 - 01:30Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Mild und angenehm rauschte der Wind durch die Bäume auf dem großen Grundstück der Familie Sommerborn. Kaleb stand unter einem der großen Apfelbäume und starrte hoch in die Baumkrone. Die Sonnenstrahlen wurden von dem dichten Blattwerk gebrochen und zeichneten kleine Lichtpunkte auf sein Gesicht. Seine blonden Haare wurden leicht vom Wind zerwühlt.

Er genoss diese letzten Stunden im Hause seiner Eltern. Schon morgen früh würde er aufbrechen und sein Elternhaus für einige Monate verlassen. Rungholt sollte für die nächsten Jahre sein neues Zuhause werden. Sein Vater und seine Mutter hatten sich nach Anraten seines Onkles Ferdinant dazu entschlossen ihn auf die Inselschule zu schicken. Und insgeheim freute sich Kaleb über diese Entscheidung. Zwar war er sehr aufgeregt, denn er hatte sogut wie keine Erfahrung mit der Welt der Zauberer, doch dies war ein Abenteuer, welches er liebend gerne eingehen wollte.

Allein schon all die wundersamen Dinge die sie für seinen Unterricht an der Schule gekauft hatten. Ein kleine Waage, jede Menge Zauberbücher, Schreibutensilien wie man sie schon im Mittelalter benutzte und zu guter Letzt natürlich seinen Zauberstab. Kaleb wußte von dem Moment an, da er ihn berührte, das es dieser Stab sein mußte und kein anderer. Er lag gut in der Hand und ließ sich gut führen. Nur in den Laden mit den Zaubertieren waren sie nicht gegangen, denn sein Onkel hatte ihm erklärt, das Nebular, die Katze, die die Sommerborns schon so lange hatten wie Kaleb denken konnte, eben so ein magischer Gefährte war und sie ihn nach Rungholt begleiten würde.

Den letzten Abend zu Hause verbrachte Kaleb mit seinen Eltern und seiner Schwester. Sie lachten viel und spielten einige alte Spiele. Dann gingen sie früh zu Bett, denn Onkel Ferdinant wollte schon früh am Morgen kommen, um Kaleb mit nach Hamburg zu nehmen, wo die Fähre nach Rungholt übersetzte.

Am nächsten Morgen herrschte einiges Durcheinander. Kaleb hatte schon Tage zuvor alle seine Sachen in den riesigen Reisekoffer gepackt, doch auf den letzten Drücker fielen seiner Mutter, die noch aufgeregter schien als er, immer neue Dinge ein, die ihr Sohn noch unbedingt mitnehmen mußte. Wie Kopflos lief sie durch das große Haus und Kaleb, sein Vater und seine kleine Schwester entkamen ihr nur, weil sie ich in den Wintergarten setzten und erstmal etwas frühstückten.

Etwa eine Stund nach Sonnenaufgang, es war ungefähr sieben uhr Morgens, tauchte Onkel Ferdinant dann endlich auf. Sein silbrig glänzender Flugbesen tauchte erst kurz vor dem Haus der Sommerborns auf und landete dann elegant zwischen den Apfelbäumen im Garten, wo die ganze Familie schon auf ihn wartete.

"So junger Mann, es kann losgehen", rief er und rückte etwas nach vorne, damit Kaleb hinter ihm Platznehmen konnte. Seine Familie kam noch zu ihm und er umarmte sie innig und eine kleine einsame Träne schlich sich seine Wange hinunter.

"Ich werde euch vermissen und ich schreibe euch bald, versprochen", sagte Kaleb tapfer. Sein Onkel ließ mit einem Schlenker seines Zauberstabes den Reisekoffer Schrumpfen und Kaleb konnte ihn sich in die Tasche stecken. Nebular sprang auf Kalebs Schoß und kroch in seinen Mantel hinein um sich zu wärmen.

Dann ging der Flug auch schon los. Die Häuser unter ihnen wurden immer kleiner, je höher sie stiegen, und als sie eine gewisse Höhe erreicht hatten, drückte Onkel Ferdinant einen Knopf vorne am Besen und weißer Rauch umschloss sie und ließ sie wie eine kleine Wolke aussehen. So rauschten sie über den Himmel gen Norden, wo sie wußten, das sie in knapp einer Stunde Hamburg und die Landungsbrücken erreichen würden.

Dort angekommen landeten sie in einer einsamen Seitenstraße und liefen eilig hinüber zum Anleger. Etwas außer Atem blieben sie vor der rosa gekleideten Dame stehen. "Kaleb Sommerborn", sagte sein Onkel und er beobachtete wie die Dame auf ihrer Liste umhersuchte und dann seinen Namen abhakte.

"Da waren sie ja gerade noch rechtzeitig. Wir legen in wenigen Minuten ab! Und jetzt husch mit dir an Bord." Kaleb schnappte sich einen Koffer und wuchtete ihn über den Steg aufs Schiff. Dann begab er sich zu Laderaum, wo er den Koffer abstellte.

Dann begab er sich zusammen mit Nebular hinauf zum Oberdeck um sich nach seinen neuen Mitschülern umzusehen...

tbc » Die Wassernixe » Oberdeck

[Dieser Beitrag wurde am 05.12.2007 - 01:32 von KalebSommerborn aktualisiert]





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+++ Erstchara - 5te Klasse - "Nachtkrabs" +++

AGs: Bücherrestaurieren, Duellierclub, Experiementelle Zaubertränke


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