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dirkdiggler2oo2 ...



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Status: Offline
Registriert seit: 18.07.2009
Beiträge: 1
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...   Erstellt am 18.07.2009 - 19:45Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Hallo,

ich war als Jungendlicher sehr stark an Technik interessiert.
Wir hatten zu Hause außer TV und Radio, Waschmaschine, Bohrmaschine, Mixer keine elektrischen Helferchen.

Aufgrund meiner Affinität zu elektronischen Musik, kam es zur Lehre als Elektroniker (ab 09/1998). Danach holte ich noch die Hochschulreife nach (ab 09/2002), kam wahrscheinlich durch meine Kollegen aus der Ausbildung zustande die nahezu alle studierten. Danach (ab 08/2003) arbeite ich als Elektroniker in einer kleinen Firma weil ich dachte, Studium wäre zu schwer für mich und wollte den Techniker machen. Aber mein damaliger Chef überzeugte mich doch zu studieren, da ich seiner Meinung nach damit bessere Chancen am Arbeitsmarkt hätte.
Als Fach wählte ich Elektrotechnik (ab 10/2004), ich dachte aufgrund der Lehre könnte ich eventl. Defizite ausgleichen.

Nun bin ich seit 2008 in Lohn und Brot und bei so langsam am zweifeln, dass Betriebsklima lässt zu wünschen übrig und irgendwie macht das Ganze nicht so viel Spaß, wie man sich dass als junger Elektronikerlehrling immer so ausgemalt hatte.
Muss dazu sagen, dass mir das Studium auch nicht leicht viel, musste ziemlich kämpfen um Mathedefizite auszugleichen und mit dem schnellen Lernrhythmus mit zukommen.
Auch verstarb mein Vater 2006 an einem Herzinfarkt und mein Schwager verunglückte tödlich mit dem Motorrad 2008, was eine zusätzliche seelische Belastung darstellte.

Vielleicht bin ich auch einfach nur ausgebrannt und es wäre besser gewesen wenn ich nach dem Studium erst einmal ein Jahr in mich gegangen wäre und die Welt bereist hätte. Aber was rum ist ist rum.

Momentan bin ich der Überzeugung, dass die raue Welt der Industrie einfach nicht dass Richtige für mich ist.
Hatte immer schon einen gewissen Spaß neues zu lernen, aber zu viel Druck ist nichts, man braucht auch wieder mal eine Ruhephase, dass wird heutzutage nicht mehr erkannt. Es ist ein reines Leistungsdenken und nur die Leute mit Ellbogen oder gutem Draht zum Chef setzten sich auf Dauer durch, es macht dem Introvertierten keinen Spaß mehr und er wird früher oder später krank.

Daher denke ich muss mir etwas Alternatives suchen, wieso muss man 8 Stunden im Büro sein, wo bleibt die Freiheit. Auch die starren Regeln im Berufsleben, ersticken jede Form von Kreativität.
Ich suche immer noch nach einer Möglichkeit meine Affinität zur Musik mit der Technik zu verbinden und damit meinen Lebensunterhalt zu bestreiten. Leider bin ich für den Jugendtraum DJ auf Ibiza langsam zu alt.
Ich will auf jeden Fall nicht so enden wie mein Vater, der sich Jahre lang den Buckel krumm geschafft hat, nie in Urlaub ging, keine neuen Autos fuhr, sich fast nichts aus der Reihe gönnte, mit 56 arbeitslos wurde, einen Minijob annahm der in fast die Hälfte seiner Rente gekostet hätte weil die Firma nicht richtig abgerechnet hatte, sich danach noch ein paar gute Jahre gönnte und schließlich mit 66 von uns ging.

Wie sind eure Erfahrungen und Meinungen?

Gruß
Dirk

[Dieser Beitrag wurde am 18.07.2009 - 19:49 von dirkdiggler2oo2 aktualisiert]




nemo ...



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Status: Offline
Registriert seit: 30.01.2009
Beiträge: 81
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...   Erstellt am 18.07.2009 - 19:58Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


hey!

ehrlichgesagt klingt dass alles sehr nach frust und schlechten erfahrungen ... ich weiß nicht ob du auf der suche nach einem "anderen" leben bist ... vielmehr klingt es so, als seist du auf der suche nach deinem wahren ich und dass ist auch gut so. du hast selber geschreiben du hättest gern ne auszeit genommen aber was rum ist ist rum ... so wie sich deine ansichten zur gesellschaft anhören solltest du glaub wirklich einfach eine auszeit nehmen - in dich gehen - dass leben leben (=genießen) und sich bewusst werden, was das leben ohne probleme wär

willkommen im forum übrigends

gruß fabi





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