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Minotaurus ...
Hausherr und Gastgeber
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...   Erstellt am 24.11.2006 - 23:12Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Also gut, dann werde auch ich meinen Senf dazugeben.

Zunächst zur Gesamtwirkung:
Das Thema ist nicht unbedingt neu, ich habe mindestens zwei ähnliche Geschichrten im Kopf, die dasselbe Thema behandeln. Eine ist von unserer "Samtstimme", der meint, Oma zu hassen, die andere handelt von einem gewissen "Gerstmaier", der überall dort ist, wo man sich selbst gerade aufhält.
Trotzdem ist die Umsetzung des Themas recht gut gelungen und man kann sich in den Ärger und Verdruß gut hineinversetzen.
Besonders gut hat mir gefallen, daß der Protagonistin dieselbe "Wertschätzung", die sie selbst für ältere Mitbürger empfindet, zuhause in den Bemerkungen ihres Kindes erfährt. Das ergibt einen nachdenklichen Aspekt in dieser Satire und genau dafür ist eine Satire auch vorgesehen.
Trotzdem wirkt sie über weite Strecken eher wie eine Aneinanderreihung von Frusterlebnissen. Eine kleine Auflockerung zwischendrin hätte der Geschichte gutgetan.

Was ich aber am meisten bemängeln würde, ist die mangelhafte Textstruktur und die vielen Nachlässigkeitsfehler in Grammatik und insbesondere der Zeichensetzung. Ohne jetzt im Einzelnen auf jeden einzelnen davon eingehen zu wollen, hat mich dieser Aspekt am allermeisten überrascht, weil ich die Schreiberin als eine recht "trittfeste" Autorin im Gedächtmis habe, die mit Grammatik wesentlich besser umzugehen weiß als ich selbst.

Die regional gebräuchlichen Ausdrücke dagegen stören die Geschichte keineswegs. Ganz im Gegenteil: Garade sie spiegeln dem Leser eine gewisse Authentität vor und machen die Geschichte somit liebenswert.
Wir alle wissen, daß in Österreich sogar die schlimmste Beleidigung noch so klingt wie etwas leckeres zum Naschen.

In diesem Sinne hoffe ich, daß meine Kritik denselben Zweck erfüllen möge und ich verabschiede mich mit einem herzlichen "Servus."





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Worte, Worte, nichts als Worte! Dazwischen manchmal ein Gedanke.
(Marcel Reich-Ranicki)

johnnyrebel ...
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...   Erstellt am 24.11.2006 - 23:24Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Nun,

tatsächlich abgesehen von den Fehlern tauchte wiederholt ein Schmunzeln bei mir mir auf. Doch auch ein Wiedererkennen sowie ein leicht depressives Gefühl erlebte ich doch vor kurzem ein Gespräch von Jugendlichen, an denen ich vorbei schlurfte, da meine Füsse etwas mehr als schmerzten, nachdem ich nähere Bekanntschaft mit einem Hartgummireifen eines HMMWV's machte. Einer der Jugendlichen flüsterte nämlich, nachdem ich einige Schritte (zu deren Glück) an denen vorbeigegangen war, der eine dem Anderen nicht gerade leise zu: "Du, der Alte da geht in genau die falsche Richtung!"
Der Andere: "Wieso, woher weisst du das?"

"Na, zum Friedhof geht's eigentlich in die andere Richtung:"
Lautes Gegröhle folgte.....

das Johnny

[Dieser Beitrag wurde am 24.11.2006 - 23:25 von johnnyrebel aktualisiert]





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Glaubt nicht, ihr hättet Millionen Feinde. Euer einziger Feind seid: ihr selbst...

Gudrun 
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...   Erstellt am 24.11.2006 - 23:36Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Danke Johnny und Mino für euren "Senf" zur Geschichte.

Mino schrieb
    Trotzdem wirkt sie über weite Strecken eher wie eine Aneinanderreihung von Frusterlebnissen.


Hmhm. Ich glaube auch, das es so ist.

Grüße von Gudrun





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Die Deutschen sind ein gemeingefährliches Volk: Sie ziehen unerwartet ein Gedicht aus der Tasche und beginnen ein Gespräch über Philosophie.
Heinrich Heine

<Gast>
unregistriert

...   Erstellt am 25.11.2006 - 08:42Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


tja, ich habe an der Geschichte gar nichts auszusetzen, im Gegenteil, ich find' sie einfach Klasse und hab' mich prima amüsiert!
Und das, obwohl quasi über mich hergezogen wird. Dass das kein neues Thema ist: geschenkt. Wo findet sich im Rahmen von Satire noch was Neues.
Fehler soll'n drin sein? Ist mir entgangen, hätte ich wahrscheinlich nur bemerkt, wenn mir's langweilig gewesen wär. Und das war es nicht. Hab ich schon gesagt, ja.

Vielleicht hätte sie die Alte noch entsorgen können, die Autorin, meine ich - kleiner Schups in den Fluss...
Wenn du mal so einen Grufti in deinem Laden siehst, Gudrun, dann denk dran. Ich bin dir jetzt schon dankbar dafür.




Gudrun 
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...   Erstellt am 25.11.2006 - 10:50Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Gerhard schrieb


Wie siehst denn Du heute wieder aus? Also echt!
Ja ich weiß, dass ich über kein neues Thema geschrieben habe. Zumindest nicht für die Allgemeinheit neu. Vielleicht ja für mich. Eigentlich war's so, dass zufällig über dieses Thema zwei Sätze auf meiner Festplatte rumlagen und in mein Ärger gestern hab ich's geschnappt und naja ...

Grüße von Frusti Gudrun





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Heinrich Heine

Stefan
unregistriert

...   Erstellt am 25.11.2006 - 13:55Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Mino schrieb
    Was ich aber am meisten bemängeln würde, ist die mangelhafte Textstruktur...


Ich denke, das liegt auch so ein bisschen an der "Forumseinstellung"? Denn wenn ich 2x Enter drücke, ist mir der Zeilenabstand zu groß. Finde ich optisch nicht so berauschend. Mir persönlich würde ein etwas geringerer Abstand besser gefallen.

Gudrun schrieb
    ...in mein Ärger gestern hab ich's geschnappt und naja ...


Ein gute, lustige Geschichte draus gemacht. "Meine Alte" steht immer vor mir an der Kasse und sucht `ne Stunde lang nach Kleingeld. Nur um festzustellen, "ach, mir fehlt ein Pfennig"! Da kommen dann wirklich Mordgedanken auf.




Gudrun 
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...   Erstellt am 25.11.2006 - 14:03Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Stefan schrieb
    "Meine Alte"


Ja, also ehrlich gesagt, meine "Alte" sind in Wirklichkeit mehrere, ziemlich witzige Leute, und sie würden mir alle fehlen, wenn es sie nicht gäbe. Ich tu halt nix lieber als Leute beobachten, außer Schreiben natürlich

Stefan schrieb
    Finde ich optisch nicht so berauschend.


Wo kämen wir denn auch hin, wenn allein schon die Optik berauschend wäre ...





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Stefan
unregistriert

...   Erstellt am 25.11.2006 - 14:18Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Dann könnten die "Schnapsläden" alle Insolvenz anmelden.





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