oezlem

Status: Offline Registriert seit: 13.01.2006 Beiträge: 1 Nachricht senden | Erstellt am 13.01.2006 - 12:56 |  |
Brauche Hilfe!!!!
Photoskotome permanent im rechten Auge sowie abhängig von der Augenstellung Druckgefühl hinter dem rechten Auge,Schwindelsymptomatik.Klinisch rechtsseitiger Exophtalmus.
Durch eine Kernspintomographie wurde festgestellt: Es findet sich ein retroorbitaler Tumor intraconal von wohl begrenzter ovalärer Struktur 20x15x15 mm signalarm.Der Tumor liegt dorsolateral des Bulbus oculi im caudalen Abschnitt der Orbita,direkt dorsal des Bulbus,er verdrängt den lateralen und inferioren geraden Augenmuskel sowie den N.opticus,von dem er auf allen Aufnahmen abgrenzbar ist.Der N.opticus selber stellt sich unauffäliig dar.Bei erster DD dürfte es sich um ein retrobuläres cavernöses Hämanginom handeln.Ein Tumor des N.opticus intradural findet sich nicht.Ebenso findet sich keine tumoröse Veränderung des Bulbus des rechten Auge oder der rechten Tränendrüse. Unauffälige cerebrale Kernspintomographie,insbesondere Großhirnparenchyms,normale Weite der inneren und äußeren Liquorräume,keine Mittellinienverlagerung,keineLiquoerzirkulationsstörung.Unauffällige Darstellung der Hirnbasisstrukturen incl.der Nn.statoacustici.Leichte sinusitische Veränderungen der Zellulae ethmoidales und des linken Sinus maxillaris.
Vielen Dank für Ihre Antwort Frau Dr.Ludwig. Ich hätte noch ein paar Fragen: 1.Kann mir jemand eine Spezialklinik (nähe NRW) empfehlen,wo Augenärzte und Neurologen zusammenarbeiten? 2.Muß ich operiert werden oder gibt es andere Therapiemöglichkeiten? 3.Weiß jemand, ob sich diese Art von Tumor später sich zu einem bösartigen Tumor entwickelt?
[Dieser Beitrag wurde am 15.01.2006 - 11:00 von oezlem aktualisiert]
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DrLudwig 

Status: Offline Registriert seit: 03.06.2005 Beiträge: 274 Nachricht senden | Erstellt am 14.01.2006 - 14:20 |  |
Guten Tag, zunächst sollten weitere bildgebende Untersuchungen erfolgen, z. B. CT und NMR unbedingt auch mit Kontrastmittel, um die möglichen Diagnosen einzugrenzen, dann sollten Sie sich damit in eine sehr gut auf Tumore spezialisierte Kopfklinik oder Uniklinik begeben (wo Neurochirurgen, Augenärzte u.a.m. eng zusammenarbeiten), dort die notwendigen Maßnahmen erfragen; viel Erfolg!
Signatur Dr. med. Claudia Ludwig |