Charlotte Administrator


Status: Offline Registriert seit: 02.10.2005 Beiträge: 6749 Nachricht senden | Erstellt am 18.09.2006 - 22:22 |  |
Die Bitte der 1925 verstorbenen Adele Bloch-Bauer an ihren Mann Ferdinand, die sechs Klimt-Bilder nach seinem Tod der Republik Österreich bzw. der Österreichischen Galerie zu schenken, stand in ihrem Testament.
Das interessierte die Nichte Frau Maria Altmann absolut nicht. Das sei nicht rechtsgültig weil nur eine Bitte! Und ist damit im Land der unbegrenzten Möglichkeiten durchgekommen....
Sie hat in einem großen Interwiev gesagt:" Geld interessiere sie nicht!"
Wie das Auktionshaus Chritie´s New York heute mitteilte werden vier Klimt-Bilder unter den Hammer kommen.
Am 8. November in New York ist es soweit. Die drei Landschaftsbilder und das Porträt "Adele Bloch-Bauer II" von 1912 sollen zusammen 100 Millionen Dollar - 78,9 Millionen Euro - wert sein.
Vermutliche Steigerungssumme 250 Millionen Dollar -187,25 Millionen € .
Frau Altmann die ja überhaupt kein Geld, nur Anerkennung der Werte als ihr Eigentum wollte, hat vom Österreichischen Staat aber 300 Millionen € für die die vier Bilder vorgeschlagen.
Für die *Goldene Adele* das fünfte Bild noch einmal 150 Millionen € verlangt. Utopische Summen für einen so kleinen Staat.
Die *Goldene Adele* hat sie inzwischen dem Kosmetikkonzern Lauder für 135 Millionen Dollar verkauft.
Eine rührige Dame, die die Österreicher beschimpft hat:
"Es ist ein verlogenes Pack, leider."
"Die Österreicher zählten zu den glühendsten Unterstützern von Adolf Hitler".
Aber das Geld vom Österreichischen Staat hätte sie schon genommen.
Ich bin ja keine Patriotin, aber in dem Fall bin ich froh, dass Österreich sich gegen diesen Deal entschieden hat.
Signatur Kleine Sünden straft Gott sofort. Für die Großen aber schickt er mich! |