Wege aus der Essstörung - das Forum für eine tolerante und offene Diskussion rund um das Thema und Erfahrungsaustausch über Wege aus der ES. ************************************************************************************************************************************************************************************************************************************* Wir freuen uns auf einen regen Austausch mit Esssüchtigen, die auf dem Weg aus der Esssucht sind und mit ehemaligen Esssüchtigen, die dabei sind nach dem psychischen jetzt auch den körperlichen Ballast abzuwerfen. Wir wollen uns gegenseitig auf diesem Weg unterstützen. Führt Euer Online-Tagebuch bei uns, gebt Euch gegenseitig Tipps und Tricks und Feedback zu dem, was bei Euch so läuft. Gemeinsam sind wir stark!!

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Crissie ...
auf dem Weg zur Selbstbefreiung...
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...   Erstellt am 20.11.2005 - 21:00Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Ich mache im Moment eine Gruppentherapie im Zentrum für Eßstörungen. Für mich war das eine gute Erfahrung. Ich habe dort begriffen, dass ich nicht alleine falsch ticke, dass es ganz viele Frauen gibt, denen es genauso geht. Wir machen viel mit Rollenspielen (Psychodrama). kennt das jemand von euch? Mir hat das gut getan, habe da viel Wut rauslassen können. Ich bin jetzt seit einigen Monaten dort und überlege, ob ich auch noch eine Einzeltherapie im Anschluß mache.
An meinem Gewicht würde ich jetzt schon gerne was ändern. Wir werden dort auch ermutigt, unser Eßverhalten zu ändern, hätte aber gerne noch Unterstützung in einer Gruppe hier.
LG Crissie




Solitude ...
Vorsicht - Freigeist :-))
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...   Erstellt am 21.11.2005 - 12:58Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Hallo Crissie,

es ist sicher eine hilfreiche Erfahrung, wenn man in einer Gruppentherapie feststellt, dass man nicht der einzige Mensch mit Essstörungen ist. Es nimmt einem sicher einen Teil der Schuldgefühle, die man entwickelt, weil man ja (völlig zu Unrecht) auch noch glaubt, dass man selbst an der Störung Schuld ist.

Das Psychodrama kenne ich nur aus Schilderungen nicht aus eigenem Erleben.
Für diejenigen unter Euch, die das näher interessiert habe ich hier mal einen Link herausgesucht, in dem das Psychodrama gut beschrieben wird:

psypost.psych.nat.tu-bs.de/Seiten/Psychodrama.htm

Dann hoffe ich, dass Du hier die Unterstützung findest, die Du suchst und freue mich auf den Austausch mit Dir.
Liebe Grüße, Soli





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Der Weg zu mir selbst war der schwerste, den ich je gegangen bin aber auch der lohnendste, weil er mich auch zu Dir geführt hat.
(von mir für Dich )

Crissie ...
auf dem Weg zur Selbstbefreiung...
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...   Erstellt am 23.11.2005 - 21:31Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Ich hatte heute in meiner Gruppenstunde eine tolle Erfahrung. Wir haben eine "Familienaufstellung" gemacht. Wir sollten 4 Familienmitglieder + uns selbst aufstellen.
Wir haben also Kissen auf den Boden gelegt und uns dazu gesetzt. Die Kissen dann so verteilt, wie nah oder fern wie die Familienmitglieder gerne um uns hätten. Das war alleine schon spannend zu sehen wie man die einzelnen Personen aufgestellt hat. Ich hatte mir meinen Ex-Mann, meinen Sohn und meine Eltern ausgesucht.
Mein Sohn und ich waren ganz nah beieinander, mein Vater lag bei meinem Ex-Mann und meine Mutter so dazwischen.
Dann haben die anderen aus der Gruppe sich auf die Kissen gesetzt und gesagt wie sie sich fühlen.
Verblüffend war, dass sie mir das wiedergespiegelt haben, was ich auch selber dachte wie es sich anfühlt.
Es kam heraus, dass ich mehr Abstand zu meinem Ex-Mann brauche und mein Vater sich aus dieser Beziehung heraushalten muss, damit ich endlich die nötige Ruhe finden kann. Es stört unser Familiengefüge und bringt nur Unruhe.

Das Ergebnis hat mich echt total umgehauen. Ich dachte, dass ich die Trennung von meinem Ex-Mann schon viel mehr überwunden hätte.
Mir wird klar wieviel Verdrängung dieser Gefühle, wieviel Partnerschaftsprobleme und Familie eine Rolle bei meiner Essstörung spielen.
Aufgewühlte Grüße, Crissie




Solitude ...
Vorsicht - Freigeist :-))
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...   Erstellt am 23.11.2005 - 22:35Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Hallo Crissie,
das kann ich Dir gut nachfühlen, wie aufwühlend solche Erkenntnisse sind.
Es ist spannend und aufregend und nicht immer einfach mit seinen verdrängten Gefühlen in Berührung zu kommen. Aber es lohnt sich!





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Der Weg zu mir selbst war der schwerste, den ich je gegangen bin aber auch der lohnendste, weil er mich auch zu Dir geführt hat.
(von mir für Dich )

Crissie ...
auf dem Weg zur Selbstbefreiung...
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...   Erstellt am 17.12.2005 - 11:12Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Hallo ihr alle!
Also bei mir ist viel passiert, ich habe meinem Vater so richtig die Meinung gesagt und dass er sich aus meinem Leben heraushalten soll!!
Er ist ziemlich beleidigt und spricht nicht mehr mit mir seitdem aber das macht nichts, ich fühle mich wie befreit!!!!!!
Es macht mir schon irgendwie was aber das andere überwiegt, kann ich nicht so recht erklären.
Mir graut schon vor Weihnachten, weil ich nicht weiß ob ich das so wie Molly durchziehen kann. Ich habe keinen Bock auf Familienfeier aber meine Mama tut mir dann schon leid und mein Kleiner hängt ja auch an seinem Opa. Schon blöd
Was würdet ihr machen? Crissie




Molly ...
...ißt nichts, was Augen hat!
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...   Erstellt am 20.12.2005 - 23:50Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Hi Crissie,
meine Meinung kennst Du ja, lieber ein harter Schnitt und dafür ziehst Dir die ewige Kritik nicht mehr rein
Ich freue mich jedenfalls auf familienfreie Weihnachten
Und man kann es nicht allen recht machen, denk eben mal nur an Dich!!
Molly





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www.menschen-fuer-tierrechte.de


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