| Ersteller | Thema » Beitrag als Abo bestellen |  |
sly 
         

Status: Offline Registriert seit: 28.11.2006 Beiträge: 1245 Nachricht senden | Erstellt am 10.09.2008 - 23:14 |  |
Hallo hier kommt alles mögliche rein was wichtig sein könnte und vielen weiter helfen könnte ......





Bildmaterial zeig folgendes an :
Bild 1 Phospormangel
Bild 2 Kaliummangel
Bild 3 Stickstoffmangel
Bild 4 Magnesiummangel
So könnte der Mangel aussehen weiter fotos folgen
lg sly
[Dieser Beitrag wurde am 10.09.2008 - 23:43 von sly aktualisiert]
Signatur Für weiter fragen stehe ich auch im icq (244082723)oder skype (smokynl)zu verfügung ..
Bitte erst ab 21 |
|
|
sly 
         

Status: Offline Registriert seit: 28.11.2006 Beiträge: 1245 Nachricht senden | Erstellt am 10.09.2008 - 23:18 |  |
Fermentierung
1. Die fermentation ist, wenn sie richtig angewant wird wirklich eine aufbesserung des Weeds (wenn man die noch feuchten Bud eng in einem feuchten Behälter legt und sie luftdicht versiegelt is doch logisch dass die dann schimmeln).
So wirds richtig gemacht:
Das ist natürlich ein fürchterlicher Unsinn! Fermentieren dient dazu den Geschmack zu verbessern und die Wirkstoffe zu potenzieren. Wenn es sachgemäß ausgeführt wird, tritt eine deutliche Aufwertung des Marihuanas ein. Ein Nebeneffekt dabei ist die Tatsache das es ein wenig schwerer wird und eine andere Konsistenz bekommt.
Aber auch das dient dem Geschmack und der besseren Verwendbarkeit. Richtig fermentiertes Gras hat eine ähnliche Konsistenz wie Tabak. Es ist aber nur so feucht, daß die Struktur der Blüten geschmeidig bleibt und das Gras nicht zu Staub zerbröselt. Dieser Anteil Restfeuchtigkeit bewirkt daß das Endprodukt, ohne Beimengung von Tabak, langsam und gleichmäßig herunter brennt und die Wirkstoffe bei der optimalen Temperatur von ca.210C, ca. 2-3 mm vor der Glut verdampfen. Außerdem wird beim Fermentieren das Chlorophyll zerstört. Marihuana das viele grüne Blatteile und somit auch viel Chlorophyll enthält schmeckt beim rauchen scharf und bitter. Die Beseitigung dieser störenden Substanz bewirkt das selbst der Rauch von Gras mit hohem Blattanteil mild und angenehm zu rauchen ist
Ein weiterer Vorteil der Fermentation ist, das im Pflanzenmaterial enthaltene Cannabiolsäuren durch Enzyme in THC umgewandelt werden. Das geschieht zwar auch beim ersten trocknen schon in geringem Maße aber erst nach mehreren Durchgängen kann man davon ausgehen das eine optimale Verwertung der Cannabiolsäuren abgeschlossen ist.
Es gibt viele verschiedene Arten zu fermentieren und ich werde hier nur die Arten erwähnen, die ich für unbedenklich, in Bezug auf Qualitätsverlust und Aufwand halte. Alle hier vorgestellten Methoden setzen voraus daß das Gras zuvor auf konventionelle Art und Weise Weise getrocknet wurde.
Schnelle Fermentation im Tontopf (kleine Mengen)
Für diese Art der Weiterverarbeitung benötigt man einen hohen Rum-Topf mit Deckel, einen großen Blumen-Übertopf mit einem passenden Teller als Verschluß oder eine Salatschüssel. Die Maße für den Behälter sollten zwischen 30- 45 cmØ und 20-40 cm Höhe liegen. Mit ein paar Schaschlikspießen aus dem Supermarkt oder dünnen Hölzern aus dem Baumarkt kann man eine Halterung basteln die verhindert das die Buds direkten Kontakt zur Wandung haben.
Nach dem die Buds in die Halterung gelegt wurden, muß man dafür sorgen das sich im Behälter eine starke Luftfeuchtigkeit entwickeln kann. Man klebt hierzu einen feuchten Wattepad unter den Deckel des Gefäßes, oder befeuchtet die Buds vorsichtig mit einem ganz feinen Zerstäuber. Danach verschließt man den Behälter und hält die Temperatur auf 35 bis 40 C. Zwei mal am Tag sollte man das Gras kontrollieren, und dafür Sorge tragen das es nicht fault, in dem man es regelmäßig wendet und belüftet.
Langsame Fermentation von größeren Mengen
Eine größere Menge bezieht sich in diesem Fall auf eine gesamte Outdoor Ernte. Jeder Züchter der im Garten aktiv ist, steht am Ende der Saison vor dem Problem seinen Vorrat, für ein gesamtes Jahr, verarbeiten und konservieren zu müssen.
Mengen dieser Art sollte man in einem eigens dafür hergestelltem Kasten bearbeiten. Es eignet sich ein Holzkasten, oder ein Kasten aus Isoliermaterial (PolyUrethan). Die Außenmaße sollten großzügig gewählt sein, damit ein Raumvolumen von ca. 0,5 bis 0,7 m³ zur Verfügung steht. Im inneren des Kastens werden ein paar Drähte gespannt, oder Stangen befestigt, damit man das Gras aufhängen kann und es nirgens Kontakt zur Wandung hat. Um die Temperatur und Luftfeuchte zu regulieren kann man eine Dose (mit ca. 2ltr. Volumen) auf den Boden des Behälters stellen, und mit einem Aquarium-Heizstab auf ca. 45C erhitzen.
Wenn die Kiste fertig ist, hängt man das Gras mit dem Kopf nach unten auf, und verschließt den Behälter für ca. 3-4 Tage. Da sich die Luft automatisch reguliert könnt Ihr bei den ersten Probedurchgängen besser öfter mal kontrollieren ob etwas anfängt zu faulen.
Das Gras ist fertig wenn es gelb ist. Es hat durch die Fermentation fast alles Clorophyll verloren und Kohlenwasserstoffe wie Traubenzucker u.a. sind durch Enzyme abgebaut worden. Der angenehm milde Geschmack den das Gras nach dieser Prozedur hat, rechtfertigt den Aufwand.
eine andere Methode
Zur "Schnelle Fermentation im Tontopf",
a)Wir müssen uns für diesen Beitrag im GG entschuldigen, einer unserer alten Mitarbeitarbeiter hat das von Hai und Rippchen (Hanf-Handbuch) übernommen, und wir stehen eigentlich nicht mehr hinter diesem Artikel. Sorry nehmen das ganze auch bald raus. Haben diese Fermentationsmethode selber nie probiert, sind aber seeeeeehhhhrrr skeptisch.
b) Liebe Leute,
wir wissen, das der Growers Guide an dieser Stelle unbedingt ein update nötig hat.
Wir werden uns um eine entsprechende Sektion bemühen. Solange die aber noch nicht fertig ist, hier eine kleine Fermentationsanleitung für den Hausgebrauch. Es ist alles sehr einfach hört sich ein bißchen eklig an aber funktioniert. Vielleicht Testet ihr das vorher mit Blattmaterial.
1. ihr nehmt angewelktes, eher feuchtes als trockenes Pflanzenmaterial und füllt das in einen Gefrierbeutel.
2. Ihr Presst die Blüten am Boden der Tüten zu einem Wulst zusammen. Lasst das Zeug richtig schön aneinanderbappen. dann wickelt ihr Tüte so um diesen Wulst das ihr alle Luft rauspresst. Beim Fermentationsvorgang ist wichtig das das Blattmaterial mit so wenig Luft wie mööglich in Berührung kommt.Ich packe den Beutel dann immer unter Meine Matraze.
3.Das ganze lasst ihr 2-3 Tage stehen. Danach öffnet euch die Tüte. Nun lasst ihr etwas Sauerstoff an das Material. Es darf nicht nach Fäule riechen, allerdings ist bei fortschreitendem Fermentationsvorgang ein in der Nase stechender Ammoniak Geruch wahrzunehmen. Dieser Geruch entsteht beim Zesetzungsvorgang des Chlorophylls.
4. Schritt 3 wiederholt ihr so lange bis ihr keinen Amoniakgeruch mehr wahrnehmen könnt.
5. Alles letztes lasst ihr den Grasklumpen austrocknen. Dieser Vorgang geht sehr schnell, nach 1 bis 2 Tagen könnt ihr den GRasklumpen Kopffertig zerkleinern.
Ich wende diese Methode bei minderwertigem und kleinen Outdoorblüten an. Ich entferne dabei soviel Blattmaterial wie möglich. ALS ENDPRODUKT ERHÄLST DU SO ETWAS ÄHNLICHES WIE DAS ZU BLÖCKEN GEPRESSTE THAIGRAS DAS IN
COFFEESHOPS ERHÄLTLICH IST. Das Aroma ist allerdings viel besser und ich persönlich bin der Meinung das es auch wesentlich besser schmeckt als wenn ich mir nicht so gute Blüten einfach getrocknet reinfahre. Ich würde aber davon abraten, diese Methode mit Gras von wirklich guter Qualität zu benutzen. Am besten ist eigentlich die Verarbeitungsmethode der Holländer und jeder der schon mal in einem Coffeeshop richtig gutes Gras geraucht hat, wird sich Fragen, wieso das so lekker schmeckt und so eine Konsistenz. Wir werden den Growers Guide um eine korrekte weiterverarbeitungsrubrik erweitern.
bis dahin wie immer hightere grüße
Signatur Für weiter fragen stehe ich auch im icq (244082723)oder skype (smokynl)zu verfügung ..
Bitte erst ab 21 |
sly 
         

Status: Offline Registriert seit: 28.11.2006 Beiträge: 1245 Nachricht senden | Erstellt am 10.09.2008 - 23:26 |  |
Das Licht:
Sonne & Kunstlicht
Die "Bioreaktoren" der Pflanze sind auf das Sonnenlicht abgestimmt. Chlorophyll absorbiert das Licht und setzt mit Hilfe von Wasser und CO2 mineralische Nährstoffe in komplexere Verbindungen um. Cannabis ist eine Pflanze, die sehr viel Licht verarbeiten kann, sie kann aber auch bei geringer Belichtung überleben. Doch gerade in der Blütezeit profitiert sie enorm von Lichtstärken über 26.000 Lux. (z.B. 600 Watt Natriumdampf bei 70 cm Abstand).
Künstliche Beleuchtung
Bei künstlicher Beleuchtung stellt sich die Frage nach der geeigneten Wellenlänge des Lichtes. Die potosynthetischen Aktivitäten werden ausschlieslich aus dem Bereich des sichtbaren Spektrums aktiviert: von blau (ca. 400 nm) bis rot (ca. 700 nm).
Für ein gesundes Wachstum braucht die Pflanze aber auch Licht ausserhalb dieses Bereiches. Am besten eignen sich Natriumdampflampen mit erhöhtem Blauanteil (Son-T-AGRO).
Das Fehlen bestimmter Spektralbereiche kann die Pflanze sehr anfällig gegenüber Krankheiten machen. Blaues Licht lässt die Pflanzen buschiger und gedrungener werden, die Blätter sind oft etwas dunkler und breiter. Bei rotem Licht wachsen die Pflanzen etwas mehr in die Höhe und bekommen mehr und fettere Knospen. Für Mutterpflanzen ist es sehr gut, wenn sie ordentlich aus dem blauem Bereich belichtet werden, da sie so für längere Zeit niedrig gehalten werden und durch ihren buschigeren Wuchs mehr Schnittstücke liefern können. Pflanzen die nur eine kurze Wuchsphase bekommen sollen, können auch unter ³normalen" Natriumdampflampen (SON-T) gezüchtet werden.
- Die Leistung einer Lampe, also die Menge Licht, die eine Lampe ausstrahlt, wird in Lumen[lm] gemessen.
-Der für die Photosynthese nutzbare Stralungsanteil (PAR) wird in mW gemessen. Der Strahlungsanteil geteilt durch die Lampenleistung ist ein Index für die Effektivität einer Lampe. Den besten Ausbeutungsindex mit 303 mW/W erreicht die (Son-T-AGRO)
- Die Lichtstärke, also die Menge Licht, die an einem bestimmten Punkt aufstrahlt, wird in Lux gemessen ( lm/qm ).
Die Lichtstärke kannst Du durch den Abstand der Lampe zu den Cannabispflanzen verändern.
Oder indem Du zusätzliche Lampen installierst.
Stecklinge sind gut bedient von 14-15.000 Lux
Zum Bewurzeln 15-19.000 Lux
Wuchs 20-30.000 Lux
Blüte 20-45.000 Lux
Die Lichtstärke kannst Du durch den Abstand der Lampe zu den Cannabispflanzen verändern. Oder indem Du zusäzliche Lampen installierst.
Das Licht Photoperiode (Belichtungszeit)
Bei Cannabis, wie bei viele anderen Pflanzen auch, hat die Belichtungszeit pro Tag einen Einfluss auf den Blüteimpuls der Pflanzen. Einige Hanfsorten fangen, unabhängig von der Belichtungszeit, ab einer bestimmten Größe an zu blühen. Ungünstige Umgebungsbedingungen, wie z.B. ein zu kleiner Topf oder falscher pH-Wert sowie spezielle Hormone können auch zu einer frühzeitigen Blütenentwicklung führen.
Im Indooranbau wird der Pflanzraum, für mindestens 12 Stunden verdunkelt und gibt dadurch der Hanfpflanze den Impuls zum blühen. Schon kleine Lichtquellen können diesen Impuls verhindern oder stören. Eine Strassenlampe direkt vor dem Balkon kann dazu führen, dass die Cannabispflanze entweder später oder überhaupt nicht blüht. Einige Hanfsorten reagieren sehr empfindlich auf eine Unterbrechung der gewohnten Dunkelphase und werden in ihrer Entwicklung empfindlich gestört. Es ist möglich, einen Steckling von einer blühenden Cannabispflanze zu nehmen, der bei 24 Std. Licht wieder zu wachsen beginnt. Das funktioniert aber nicht immer und auch nicht bei allen Sorten gleich gut, bei Sativas hab ich damit die besseren Resultate.
Die Genetik der Cannabispflanzen legt einige Unterschiede im Blüteverlauf fest. Im Allgemeinen bringt eine Belichtungszeit von 18 Std. oder mehr die Pflanzen dazu, zu wachsen. Einige Sorten (Haze, Thai, oder andere Sativas wachsen auch mit 14 - 16 Std. und fangen nicht an zu blühen. Mit einer Belichtungszeit von 12 Std. oder weniger beginnt Cannabis im allgemeinen zu blühen, je nach Genetik und Größe beginnen die frühesten Pflanzen nach 10 Tagen, mit 12 Std. Belichtung, die ersten Blüten zu bilden. Sativas beginnen oft erst nach 20 Tagen und mehr, die ersten Blüten zu bilden.
Weibliche Cannabispflanzen zeigen oft schon in der Wuchsphase vereinzelte Blüten, die sich an den Astverzweigugen bilden. Dadurch kann ihr Geschlecht schon vor der eigentlichen Blüte erkannt werden. Männliche Pflanzen bilden selten frühzeitig vereinzelte Blüten, Ihre Blütenbildung ist eher schlagartiger als die der Weibchen und schneller abgeschlossen. Bei einigen Sorten ist es möglich, mit 24 Std. Belichtung eine fast ganz geerntete Pflanze wieder in die Wuchsphase zu bringen, von ihr Stecklinge zu nehmen und so eine Sorte vor dem Aussterben zu bewahren. Unter Umständen muss die Pflanze lange und gut behandelt werden, damit sie wieder vitale Stecklinge hervorbringen kann. Es gibt Grower/Innen die darauf schwören, die Pflanzen mit diesem Verfahren mehrmals zu ernten. Die Ernte ist dadurch erschwert, da ja noch Triebe und Blätter am Leben bleiben müssen. Besser ist es mit neuen Stecklingen zu arbeiten. Das kann Probleme mit pH- und EC-Werten verhindern, die mit dem Alter des Wurzelmediums zunehmen, auch eventuell vorhandene Schädlinge können ein Problem bei Mehrfachernten darstellen.
Signatur Für weiter fragen stehe ich auch im icq (244082723)oder skype (smokynl)zu verfügung ..
Bitte erst ab 21 |
sly 
         

Status: Offline Registriert seit: 28.11.2006 Beiträge: 1245 Nachricht senden | Erstellt am 10.09.2008 - 23:29 |  |
Düngen für Anfänger:
Sollte man vielleicht lesen, bevor man sich alle möglichen mittelchen kauft...
Ein paar grundsätzliche statements zum thema dünger:
1. Dünger verursacht kein wachstum sondern unterstützt nur vorhandenes wachstum
Das bedeutet, dass das wachstumsmuster der plant genetisch vorgegeben ist und durch die umstände (vor allem licht und luft) mehr oder weniger ausgelebt werden kann. Beim wachsen (egal ob vegetatives wachstum oder blütenwachstum) werden nährstoffe verbraucht die dann ersetzt werden müssen. Werden sie nicht ersetzt, sind mangelsymptome zu beobachten, die mit einer düngergabe wieder verschwinden.
Wenn diese umstände nicht stimmen, kann die plant keinen zusätzlichen dünger verarbeiten, nährsalze reichern sich im boden an und versalzen den boden.
Grundsätzlich ist es wirklich so: wenn das optimum erreicht ist und alle verbrauchten nähstoffe ersetzt werden, lässt sich dies nicht mehr steigern. Wenn man den plants mehr gibt als sie verbrauchen, werden das einige sorten vertragen (aber nicht mehr ertrag haben) während andere sorten dadurch geschädigt werden können. Man kann also nix gewinnen wenn man mehr düngt als nötig.
Pflanzen sind lebewesen und keine maschinen oder motoren. Das heisst, man kann nicht irgendwie äther in die vergaser sprühen und die leistung kurz mal verdoppeln.
2. Ans limit düngen ist sehr viel riskanter als aussichtsreich
Ein züchter von Serious Seeds hat das sinngemäss so formuliert: die leute fragen immer bis wieviel der ec wert gehen darf, bevor überdüngungserscheinungen auftreten. Die frage sollte lauten: kann die plant mit einem höheren ec wert etwas anfangen... (quelle: letzte 'Hanfblatt')
Er sagt, er hätte sehr selten plants erlebt, die mit einem ec wert über 2 mehr blütenmasse bilden als mit einem ec wert
Besonders die verwendung von pk13/14 kann leicht zu einer überdüngung führen bzw. das pflanzengewebe so schwächen, dass man dann zwar superfette buds hat, diese aber von innen heraus vergammeln (budrot). Musste ich leider mehrmals erleben, und immer war pk13/14 im spiel...
3. daraus folgt: weniger ist fast immer mehr: wenn man leichte mangelerscheinungen wahrnimmt (unterste blätter werden etwas gelb) dann kann man die dosis leicht steigern, die plant reagiert sofort darauf. Wenn es jedoch zu viel war, kann das die plant sehr schädigen (auch wenn mans nicht gleich merkt) und die entwicklung hemmen oder sogar stoppen. Die gegenmassnahmen (zb. spülen und längere zeit weniger oder nicht düngen) können ihrerseits belastend wirken und die entwicklung zurückwerfen.
4. Dünger ist imho einer der am wenigsten wichtigen faktoren beim grow. Natürlich macht es sinn, einen für hanf optimierten dünger zu verwenden, zumindest einen hochwertigen. Viele dünger haben keine eg zulassung als nährstoff für lebensmittelpflanzen, das kann heissen, dass der (billig)dünger rückstände in der pflanze hinterlässt die man lieber nicht konsumieren und schon gar nicht rauchen möchte. Hanfdünger mit einer unterschiedlichen grow/flower formel bieten der plant genau das was sie in den verschiedenen phasen braucht. Aber dafür braucht man kein dutzend verschiedene zusätze. Solche extra zusätze wie pk13/14, booster usw. bringen imho nur dann etwas wenn sonst alles im optimum liegt. Sie steigern den ertrag wenn überhaupt dann nur ein ganz klein wenig. Ausnahmen meiner erfahrung nach: wurzelstimulatoren beschleunigen den bewurzelungsprozess schon sichtbar. BCuzz blütestimulator sorgt für etwas grössere, süssere buds. Beide stoffe beinhalten keine nährsalze, man kann sie also mit jedem dünger gut kombinieren (aber nicht mehr als empfohlen).
Mehrkomponentendünger und zusätze mit nährsalzen (z.b. pk13/14) sollte man nur mit ec wert messgerät benutzen um überdüngung zu vermeiden. Es kann sein, dass man noch etwas mehr 'rauskitzeln' kann als ohne, aber das ist wie gesagt wenig und auch nur dann wenn man wirklich alles im griff hat. Ansonsten ist der mögliche schaden so gross dass ich jedem grow anfänger dringend von diesen mittelchen abraten würde. Wirklich brauchen tut sie keiner.
Folgender zuchtablauf funktioniert in den allermeisten fällen optimal für einsteiger:
Anzucht in anzuchterde, wenn das erste (kleine) pflanzgefäss durchwurzelt ist, umpflanzen in all mix. Diese erde enthält alles was die plant in ein paar wochen benötigt. Dann evtl. noch einmal in die endgültigen gefässe umtopfen, ebenfalls in allmix. So sollte düngen frühestens nach einigen wochen blüte nötig sein (man sieht es daran, dass die untersten blätter etwas gelb werden), dann kann man mit einem speziellen blütedünger (ich würde canna terra flores empfehlen) bis ca. 7-10 tage vor der ernte giessen (nach vorschrift auf der flasche), dann nur noch klares wasser.
Immer nur giessen wenn die pflanze es braucht (d.h. wenn die erde etwas angetrocknet ist)
Nach jedem umtopfen kann man ca. 1 woche mit wurzelstimulator giessen, das hilft beim bewurzeln, während der blüte kann man mit blütestimulator gieseen (auch in verbindung mit dem dünger)
So kann nix schiefgehen und man hat ganz sicher nicht dramatisch weniger ertrag als wenn man alle wundermittel und drölfkomponenten dünger verwendet.
viel erfolg mfg sly
Signatur Für weiter fragen stehe ich auch im icq (244082723)oder skype (smokynl)zu verfügung ..
Bitte erst ab 21 |
sly 
         

Status: Offline Registriert seit: 28.11.2006 Beiträge: 1245 Nachricht senden | Erstellt am 10.09.2008 - 23:31 |  |
Das Einrichten eines Growraums
Ist der Raum gefunden, kommt die Frage nach der Anordnung der Pflanzen und Lampen im Raum. Auch hier werden oftmals die Gegebenheiten die Grenzen für das Mögliche setzen.
Nach der Anzahl der Lampen richtet sich die Größe des Lüfters. Die Luft sollte den gesamten Growraum quer durchströmen. Ab - und Zuluft so weit wie möglich voneinander entfernen.
Ein Beet, daß breiter ist als ein Meter, ist nur noch schwer zu kontrollieren und zu pflegen. Schmaler als ein Meter sollte das Beet wegen der Ausleuchtungsfläche der Lampen nicht angelegt werden.
Es können natürlich mehrere Beete nebeneinander angelegt werden mit ca. 20 - 40 cm Abstand. Bei großen Flächen hat dies den Sinn, daß die Lampen so aufgehängt werden können, daß die Belichtung viel gleichmäsiger ist, als in langen schmalen Beeten in denen eine Lampe neben der anderen hängt. Doch bei großflächigen Beeten ist die gleichmäsige Belüftung wieder etwas komplizierter.
Im Growraum wird mit Wasser und Elektrizität gearbeitet. Aus diesem Grund ist es sehr wichtig, die Elektrik über einen FI-Schalter abzusichern. Dieser Schalter ist eine sehr empfindliche Sicherung, die keine tödlichen Stromstöße zuläßt.
Gegen Wasserschäden leistet eine Teichfolie am Boden gute Dienste. Die Seitenwände werden zum Schutz und zur Reflektion des Lichtes mit lichtundurchlässiger Schwarz/Weiß-Folie bespannt. Übrigens sind Wasserschäden mit die häufigsten Ursachen, weswegen Cannabisfarmen aufgedeckt werden.
Der Growraum muss so abgedichtet werden, dass kein Licht von aussen in den Raum gelangt, damit zur Blütezeit die Dunkelperiode auch wirklich dunkel ist. Dazu müssen auch die Belüftungskanäle gegebenenfalls mit S/W-Folie umwickelt werden oder Lichtundurchlässige ALU-Luftschläuche benutzt werden. Bei kurzen Schlauchstücken, kann das Licht ungehindert durchdringen.
Das Einziehen von Pflanzennetzen zur Stabilisierung dicker Knospen sollte auch vor Beginn geplant werden, denn Handwerksarbeiten zwischen den Pflanzen im Blütestadium sind schwieriger und bergen die Gefahr der Zerstörung der Pflanzen durch bekiffte Handwerker.
Bevor der Growraum mit Pflanzen bestückt wird, sollte er zum Test leer betrieben werden. So können eventuell auftretende Probleme mit der Temperatur einfacher behoben werden. Wer im Frühjahr seinen Raum in Betrieb nimmt, sollte daran denken, daß die Zuluft im Sommer wärmer ist und somit die Belüftungsanlage eventuell größer gewählt werden sollte.
Signatur Für weiter fragen stehe ich auch im icq (244082723)oder skype (smokynl)zu verfügung ..
Bitte erst ab 21 |
sly 
         

Status: Offline Registriert seit: 28.11.2006 Beiträge: 1245 Nachricht senden | Erstellt am 10.09.2008 - 23:35 |  |
Der EC-Wert (Leitfähigkeit)
Der EC-Wert gibt an, wieviel Nährsalze sich in einer Nährlösung befinden. Genauer genommen bezeichnet er die Leitfähigkeit der Lösung. Da alle Salze die Leitfähigkeit einer Lösung erhöhen, gibt der EC-Wert nicht an ob die Nährlösung auch genügend von den Nährstoffen hat, die eine Pflanze braucht. So kann also eine überdüngte Hanfpflanze auch Mangelerscheinungen haben. Viele Hersteller bieten speziell für Cannabis angemischte Düngekomponenten. Hier kann davon ausgegangen werden, dass die für Hanf benötigten Komponenten enthalten sind. Die Dosierung kann dann anhand des EC-Wertes und des Düngeschemas (für Wuchs, Vorblüte, Hauptblüte) erfolgen. Kleine Cannabispflanzen bekommen etwas niedrigere EC- Werte als Große. Zwischen EC 1.2 und 2.6, wobei viele Sorten gute Erträge abgeben, wenn sie mit EC-Werten zwischen 1,8 und 2,0 versorgt werden. Im allgemeinen haben einige Sativa-Kreuzungen einen grösseren Appetit und vertragen höhere EC-Werte als andere Hanfsorten. Es gibt aber auch Gärtner die mit einem EC-Wert von 1,8 die Pflanze von Anfang bis zum Schluss versorgen. Über den EC-Wert wird bestimmt, wieviel die Pflanze an Nährstoffen aufnimmt. Sie ist praktisch gezwungen, bei einem zu hohen pH-Wert mehr Nährstoffe aufzunehmen als sie benötigt. Das kann den Pflanzen auch angesehen werden. Die ganze Oberfläche der Pflanze sieht aus, als würde sie unter Spannung stehen. Und die Blätter haben eine tief grüne Farbe.
Der pH-Wert
Der pH-Wert bezeichnet den Säuregrad einer Substanz und gibt an wie sehr sie sauer oder alkalisch ist. Der pH-Wert 7,00 ist neutral. Niedriger ist sauer und höher ist basisch.
Für Hanf liegen gute Werte zwischen pH-Wert 5,2 und 6,5. Beim Anbau auf Erde liegen die Werte etwas höher (6,0 - 7,5) Sehr entscheidend ist, wo die Messung durchgeführt wird und in welchem Medium die Pflanze steht. Der pH-Wert des Gießwassers/ Nährlösung ist nicht immer gleich dem pH-Wert, der die Wurzeln erreicht. Um den entscheidenden pH-Wert zu messen ist es wichtig, eine Probe so nah wie möglich an den Wurzeln zu entnehmen. Dies kann gut mit einer Spritze geschehen, Vorsicht aber, dass die Wurzeln nicht verletzt werden. Eine andere Methode ist es, das ""Abwasser"" (Drainage) zu messen. Achte darauf, dass Du nicht die ersten paar Tropfen zum Messen nimmst, und auch nicht zu viel Nährlösung durchgespült wird; etwa 20 % von dem was du zufügst (bei 1 Liter Gießen etwa 200 ml Drainage). So gelangst Du zu einer guten Näherung an den pH-Wert, der die Wurzeln erreicht.
Für Erde eignet sich eine andere Methode: vermische ein Teil Erde und zwei Teile destilliertes Wasser (50 ml : 100 ml), löse die Erde gut auf und warte, bis sich die Erde im Wasser abgesetzt hat. Nun kannst du diese Lösung messen. Der Wert, den Du jetzt misst, ist aber leicht verfälscht; pH-Werte, die größer sind als 7, werden etwas kleiner, Werte die kleiner als 7 etwas größer. Da die für Hanf brauchbaren Werte der Erde aber zwischen pH-Wert 6 und 7 liegen, ist die Abweichung nicht so entscheidend. Wer All-Mix benutz, und sich an die Dosierung beim Düngen hält, braucht sich um den pH-Wert nicht zu kümmern.
Korrektur:
Die Nährlösung wird mit Hilfe von Säure oder Lauge auf den gewünschten gebracht. Im Wuchs eignet sich Salpetersäure (Stickstoff), in der Blüte Phosphorsäure. Die organischen Variante heißt Essig. Vorsichtig beim Umgang mit Säuren! Niemals Wasser in Säuren kippen, nur Säure in Wasser!
Es ist ratsam, nur sehr vorsichtige pH-Wertkorrekturen vorzunehmen, gerade beim Anbau auf Erde, da Korrekturen das Bodenleben durcheinander bringen. Die schonendste Methode ist die, dass einfach die Bewässerungszeiten erhöht werden und mit dem gewünschten pH-Wert (z.B. 5,8) gegossen wird, somit werden die für Hydromedien nötigen 20 % Drainage überschritten. Das ist zwar teuer, aber schonender für Deine Pflanzen, als wenn Du versuchen würdest z.B. einen 4,0 pH-Wert durch Zugabe von 8,0 auf den gewünschten pH-Wert von 5,8 zu bekommen.
Beim Anbau auf Erde funktioniert dies nicht, da hier mit der Drainage auch die Nährstoffe aus der Erde gespült werden. Nur bei ganz gravierenden pH-Werten (unter 5 oder über 7,5) sollte das Ausspülen der Erde und somit der Nährstoffe in Kauf genommen werden. Mit Kalk kann zu saurer Boden neutralisiert werden. Die Auswirkung eines falschen pH-Wertes sind immer Nährstoffaufnahmeprobleme. Schwankungen sind ebenfalls negativ und sollten so gering wie möglich sein (kleiner als 0,2). Viele Hydrozüchter (vor allem Steinwolle) halten ihren pH-Wert etwa bei 5,8, andere gehen etwas höher und wieder andere etwas niedriger. Im Großen und Ganzen sind Werte zwischen 5,2 und 6,5 o.K..
Signatur Für weiter fragen stehe ich auch im icq (244082723)oder skype (smokynl)zu verfügung ..
Bitte erst ab 21 |
sly 
         

Status: Offline Registriert seit: 28.11.2006 Beiträge: 1245 Nachricht senden | Erstellt am 10.09.2008 - 23:38 |  |
Das Klima
Luftfeuchtugkeit
Cannabispflanzen brauchen eine bestimmte Luftfeuchtigkeit zum überleben. Hohe Luftfeuchtigkeit begünstigt das Wachstum, bildet aber auch eine Schimmelgefahr.
Zu hohe Luftfeuchtigkeit bringt Hanfpflanzen dazu, weniger Wurzeln auszubilden. In der Bewurzelungsphase ist es aber gut für Hanf wenn die Luftfeuchtigkeit um die 80% beträgt.
In Jamaika stellte Dr. Knospe die Theorie auf, dass die zu hohe Luftfeuchtigkeit im “Busch” dazu führt, dass die Buds sehr luftig und blätterig wachsen.
In der Blütezeit, wenn die Schimmelgefahr durch kompakte Hanfknospen zunimmt, sind Luftfeuchtigkeiten um 60% gut. Bei höherer Luftfeuchte ist dringendst für eine außerordentliche Umluft und Belüftung zu sorgen.
Nachts erhöht sich die rel. Luftfeuchtigkeit im allgemeinen, da sie eng mit der Temperatur verbunden ist. Warme Luft kann viel mehr Wasser speichern als kalte Luft. Fällt die Temperatur, so steigt die relative Luftfeuchte, bis sie 100% erreicht. Um 95% bildet sich Kondenswasser, mit unter auch in den Cannabisblüten. Aus diesem Grund ist es auch bei Dunkelheit wichtig, den Pflanzraum zu belüften. Die Schwankungen der rel. Luftfeuchte sollten so gering wie möglich gehalten werden. Cannabispflanzen, die aus einer feuchten Umgebung in eine trockene Klimazone wechseln, können starke Verbrennungen davontragen.
Der Übergang in ein anderes Klima sollte immer sehr langsam vollzogen werden, nicht mehr als 10% pro Tag. Bei buschigen, gedrungen wachsenden Cannabispflanzen ist die Schimmelgefahr unseres Erachtens sehr viel höher als bei langwüchsigen Sativakreuzungen.
Das Regeln der Luftfeuchte
Bei der Hanfzucht mit Lampen tritt oft das Problem der trockenen Luft auf. Gerade im Stecklingsalter können die Cannabispflanzen noch sehr wenig verdunsten. Die dadurch auftretende Trockenheit ist äußerst wuchshemmend für die kleinen Pflänzchen. Durch Sprühen mit Wasser kann die Luftfeuchte zwar erhöht werden, wenn sie aber gleich darauf wieder sehr trocken wird, kann es zu "Verbrennungen" kommen. Eine schonende Methode zur Erhöhung der Luftfeuchte ist es, den Boden mit Wasser zu befeuchten und z.B. mit Perlite auszustreuen. Wenn nun Luft auf das nasse Perlite geblasen wird (Umluftventilator), erhöht sich die Luftfeuchte ein wenig. Bei Problemen mit zu feuchter Luft muss der Luftdurchsatz des Raumes erhöht werden und eventuell muss die Frischluft von einem trockeneren Platz angesaugt werden.
Temperatur
Temperatur
Cannabis erhält seinen typischen Geruch durch eine Vielzahl ätherische Öle. Diese haben zum Teil einen sehr niedrigen Siedepunkt, so dass sie sich schon bei Temperaturen über 25ºC verflüchtigen.
Entscheidende Gründe, die gegen zu hohe Temperaturen sprechen, sind die Cannabinoide, die Stoffe, die den Hanf bei der breiten Bevölkerung so beliebt machen! Sie zersetzen sich in Stoffe mit weniger gewünschten Eigenschaften. Hanf, der unter zu warmen Temperaturen angebaut wurde, hat fast immer eine sehr dumpfe und schläfrige Wirkung.
Pflanzen reagieren viel stärker auf Tagesdurchschnittsschwankungen als auf kurze Temperaturschwankungen. Cannabispflanzen können Temperaturen über 40ºC für eine bestimmte Zeit vertragen, indem sie einfach mehr Wasser aufnehmen und über die Blätter verdunsten. Deshalb ist es gerade im Indoorbereich wichtig, dass die Pflanzen auch regelmäßig besprüht werden, damit die Poren auf den Blättern nicht verstopfen und die Hanfpflanzen immer "schwitzen" können.
Das Regeln der Temperatur
Im Gewächshaus sowie in der Indoorzucht wird die Temperatur mit Luftaustausch gesteuert. Im Gewächshaus öffnen sich spezielle Fenster bei Wärme automatisch und regulieren so auf einfache Weise die Temperatur. Im Indoorbereich müssen unbedingt Belüftungsanlagen (Lüfter) benutzt werden, denn neben der Temperatur regeln sie gleichzeitig auch den CO2-Nachschub. Das Regeln des Abluftsystems geschieht, je nach Investition, mit Dimmer und Thermostat. Der Dimmer sorgt dafür, dass die Cannabispflanzen ständig mit Frischluft versorgt werden. Der Dimmer wird so eingestellt, dass die Temperaturen im gewünschten Bereich bleiben. Sollten die Temperaturen doch einmal über die gewünschte Höchstgrenze steigen, so sorgt der parallel geschaltete Thermostat dafür, dass die Belüftungsanlage auf ungedimmte Leistung schaltet und die Temperatur wieder sinkt.
Das Belüftungssystem sollte so groß gewählt werden, dass es bei voller Leistung immer die gewünschte Temperatur erreichen kann. Die benötigte Größe des Belüftungssystems hängt von folgenden Faktoren ab:
Größe des Anbauraums, Anzahl der Lampen (Wärmequellen), Temperatur der Zuluft. Es ist wichtig, den kompletten Inhalt des Grow-Raums in kurzer Zeit auszutauschen. Die Leistung eines Lüfters wird in Kubikmeter pro Stunde gemessen. Soll die Luft des Growraums in 2 Minuten ausgetauscht werden, ergibt sich folgende Faustregel:
Kubikmeter x 30 = gewünschte Größe des Lüfters in cbm (um in 2 min den Rauminhalt zu erneuern) .
Beachte, dass Kohlefilter und Luftschlauch die Leistung eines Lüfters mindern.
Bodenklima
Das Bodenklima ist so entscheidend wie das Klima um den oberen Teil der Cannabispflanze, da die Nährstoffe durch die Wurzeln aufgenommen werden.
Die Belüftung des Wurzelmediums ist sehr wichtig und Grundvoraussetzung für die Vitalität der Hanfpflanze.
Wurzeln bilden sich besser aus, wenn sie Wärme von unten bekommen. Die Bodentemperatur darf leicht höher sein als die der Umgebung im oberen Teil der Pflanze.
Das Bodenklima wird beim Umtopfen schwer gestört. Das neue Medium, in das die Cannabispflanze gesetzt wird, sollte in Punkten pH - und EC-Wert ähnliche Eigenschaften haben.
[Dieser Beitrag wurde am 10.09.2008 - 23:39 von sly aktualisiert]
Signatur Für weiter fragen stehe ich auch im icq (244082723)oder skype (smokynl)zu verfügung ..
Bitte erst ab 21 |
sly 
         

Status: Offline Registriert seit: 28.11.2006 Beiträge: 1245 Nachricht senden | Erstellt am 10.09.2008 - 23:41 |  |
Beschneiden von Plants
Wenn die Samen ausgewählt, gekeimt und eingepflanzt sind, stellt sich oft die Frage, nach dem Sinn vom Beschneiden. Unsere Erfahrungen haben eindeutig gezeigt, das diese Frage nicht schwer zu beantworten ist. Willst Du dicke Knospen, (lass die Schere rosten) schneide in keinem Fall den Haupttrieb ab !
Einige Pflanzen mögen es überhaupt nicht, wenn ihnen Blätter oder Äste abgeschnitten werden, andere Pflanzen mit einer dichten und starken Blattentwicklung können Vorteile daraus ziehen, wenn Blätter entfernt werden, damit verdeckte Triebspitzen wieder Licht bekommen.
Zu Tarnungszwecken kann es ´Outdoor´ auch sinnvoll sein Pflanzen zu beschneiden, damit diese ein buschiges Aussehen bekommen, welches auch wegen der geringeren Höhe, unauffälliger ist. Wenn es möglich ist, ist es aber ratsamer, den Haupttrieb nicht zu entfernen, und lieber durch Herunterbinden die Höhe zu regulieren.
Unter feuchten Zuchtbedingungen kann es Vorteile haben, wenn die Knospen nicht zu dick werden, damit die Schimmelgefahr geringer ist. Hier könntest Du durch Beschneidung des Haupttriebes und eventuell der dann stärker nachwachsenden Seitentriebe die Pflanze dazu bringen, kleinere Knospen zu entwickeln, die Schimmelgefahr ist geringer, da so kleine Knospen besser durchlüftet werden als grosse.
Willst Du von einer Pflanze Stecklinge nehmen, kann es gut sein, wenn Du sie öfters beschneidest. Der Haupttrieb ist immer der kräftigste Teil einer Pflanze und ergiebt auch fast immer den am schnellsten nachwachsenden Steckling. Willst Du mehrere Pflanzen auf einer kleinen Fläche grossziehen, ( z.B. unter einer Pflanzenlampe), ist es vorteilhaft wenn die Pflanzen alle dieselben Wuchseigenschaften haben, d.h. am besten Stecklinge gleicher Entwicklung. Damit Du von einer Pflanze viele gleichmässig wachsende Stecklinge bekommst, muss sie unbedingt beschnitten werden. Sobald eine Pflanze die ersten kleinen Seitentriebe entwickelt, kannst Du ihr den Haupttrieb entfernen. Bald darauf werden sich 4-8 kräftige Seitentriebe entwickeln. Wiederholtes Beschneiden ergibt an jedem Seitentrieb wieder 4-8 neue, u.s.w. Nach einer Zeit hat die Pflanze viele Triebe von ähnlicher Stärke. Diese Triebe ergeben sehr schön gleichmässig wachsende Stecklinge. Triebe, die in Richtung der Pflanzenmitte wachsen, sollten regelmässig entfernt werden, damit die Belichtung der Pflanze besser ist, und Schimmel vermieden wird.
Signatur Für weiter fragen stehe ich auch im icq (244082723)oder skype (smokynl)zu verfügung ..
Bitte erst ab 21 |
sly 
         

Status: Offline Registriert seit: 28.11.2006 Beiträge: 1245 Nachricht senden | Erstellt am 11.09.2008 - 00:07 |  |
Hesi Zuchttabelle
Ich Empfehle für anfanger das Hesi set...
Da mann mit dem dünger gute Ergebnisse einbringen kann und nicht viel falsch machen kann ....
Hier findet ihr die tabelle für stecks :
Weiter unten dann die genaue Produkt Beschreibung von Hesi



lg sly 
Signatur Für weiter fragen stehe ich auch im icq (244082723)oder skype (smokynl)zu verfügung ..
Bitte erst ab 21 |
sly 
         

Status: Offline Registriert seit: 28.11.2006 Beiträge: 1245 Nachricht senden | Erstellt am 11.09.2008 - 03:32 |  |
Ph wert Tabelle:
Beim hanf anbau spielt der ph wert eine grosse rolle hier habe ich die aktuelle tabelle dazu gefügt
Links: Hydro Rechts: Erde
lg sly 

Signatur Für weiter fragen stehe ich auch im icq (244082723)oder skype (smokynl)zu verfügung ..
Bitte erst ab 21 |