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TheNameless ...
50 Liter Wein
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...   Erstellt am 12.12.2006 - 16:28Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Moin Leute. Nach dem ersten Met-Desaster nach einem "Schnell-Met Rezept" wollte ich jetzt mal wieder einen vernünftigen Met Ansetzen, nachdem mein erster Weißwein meines Erachtens nach ein voller Erfolg war

Mein Problem ist jetzt eines der Grundsätzlichsten überhaupt: Löst sich der Honig von alleine im Wasser auf oder wird der ohne vorheriges Vermengen von der Hefe verarbeitet?

Ich lese schon einige Zeit in diesem Forum und hab schon sowohl den Fruchtweinkeller wie auch den Honigweinkeller mehr als einmal duchgelesen doch diese Grundsatzfrage wurde nie explizit beantwortet. Vielleicht weil sie zu simpel ist.

Es heißt nach dem Rezept grob: Apfelsaft rein, Äpfel rein, Honig rein, mit destilliertem Wasser auffüllen.
Meine vielleicht etwas dämliche Frage: "Das geht?"

Kann mir das als völlig unerfahrener schwer vorstellen, da der Honig sich nahc meiner vermutung unten im Ballon, das Wasser und der Saft darüber, ablagern/befinden.

MfG Der Ahnungslose





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Birgit ...
Administrator
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...   Erstellt am 12.12.2006 - 16:47Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Du mußt den Honig erwärmen und in die Flüssigkeit einrühren bis er sich gelöst hat.

Gruß Birgit





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Aus dem Feuerquell des Weines, aus dem Zaubergrund des Bechers,
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nach dem eig'nen Wert des Zechers, nach des Trinkenden Begabung! (Friedrich von Bodenstedt)

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Heretic ...
50 Liter Wein
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...   Erstellt am 12.12.2006 - 17:07Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Wobei zu beachten ist, dass der Honig nicht über 40°C erwärmt werden sollte.
Ich habs bei meinem Ansatz zu gemacht, dass ich warmes Wasser in einen Meßbecher gegeben habe, in dem ich dann den Honig eingerührt habe, bis er sich vollständig aufgelöst hatte, dann ließ ichs abkühlen, und hab ihn dann in den Ansatz gegeben.




fibroin ...
5000 Liter Wein
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...   Erstellt am 12.12.2006 - 17:15Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Ich stelle erst einmal Honigwasser her. In einem Teil des Wassers, gut temperiert, Honig einrühren bis der gelöst ist. Dann kommen die Zutaten ohne Hefe dazu.
Zum Schluss gibst du das restliche Wasser in der Temperatur dazu, dass der Ansatz anschließend zimmerwarm ist.

Hefe rein und fertig.

Oder war das jetzt zu schwer?





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Wenn du dich wohlfühlst, mache dir keine Sorgen. Das geht wieder vorbei.

TheNameless ...
50 Liter Wein
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...   Erstellt am 12.12.2006 - 18:18Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


nicht wirklich, danke

Nur noch eins: wie macht ihr das mit dem einrühren? Großer Kochtopf und dann auf leichter Hitze das Wasser Erwärmen oder einfach heißes Wasser aus dem Wasserhahn in ein großes Gefäß? 40°C kommt da auch problemlos raus.





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Birgit ...
Administrator
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...   Erstellt am 12.12.2006 - 18:36Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Viele Wege führen nach Rom oder so

Du wirst ausprobieren müssen wie Du das machst.

Unsere Arbeitsweise z.B. wird Dir nicht weiter helfen wir haben so viel zu mischen, das wir automatisch rühren lassen mittels eines Magnetrührers. Halber Liter Wasser in einem Glasbecher mit Rührfisch und da hinein 500g Honig geben und so lange rühren lassen bis alles gelöst ist. Dann Honigglas auf den Rührer und den Resthonig lösen lassen.

So weit kann es kommen....

Gruß Birgit





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fibroin ...
5000 Liter Wein
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...   Erstellt am 12.12.2006 - 18:40Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Beides ist möglich. Da aber die Honigwasserbereitung zu einer großen Kleberei ausarten kann, ist es sinnvoller, gleich im Gärbehälter anzurichten. Dann braucht man nicht mehr umzuschütten. Beim Umschütten gehen immer kleine Spritzer daneben, zur Freude der Küchenleitung.

Also, Ballon mit warmen Wasser anfüllen, dann in Mikrowelle oder Wasserbad Honig verflüssigen, den mit Hilfe eines großen! Trichters in den Ballon laufen lassen. Zum Schluß mit Fruchtsaft oder weiterem Wasser den Resthonig vom Trichter in den Ballon spülen. Und schwenken, was das Zeug hält.





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TheNameless ...
50 Liter Wein
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...   Erstellt am 12.12.2006 - 20:47Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


ok, Birgit, du hast rehct, die Mittel stehen mir nicht zur verfügung

Aber danke für den Alternativ Tip fibroin, mei Vorteil(ist es einer) ist, dass der Honig bereits flüssig ist. Zusätzlich kann ich ihn aber auch in unserem Backofen aufheizen, kann den auf 50°C einstellen, dann hab ich keine Probleme von wegen zu heiß = Aromaverlust.





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SamLe ...
10 Liter Wein
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...   Erstellt am 14.12.2006 - 21:41Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Hallo

@TheNameless
Von der Sache mit dem Backofen würde ich dir abraten, da ich von einem Imkerkollegen erfahren hab, dass die eingestellte von der tatsächlichen Temperatur im Ofen stark abweichen kann.
Und zwar nach unten und oben!
Da Honig aber bekanntlich ab 40°C einen Großteil seiner Inhaltsstoffe verliert, würde ich das Wasserbad vorziehen. Allerdings wenn du wiegesagt schon flüssigen Honig hast spielt das auch keine Rolle, wenn es nicht gerade Akazien- oder ein anderer Honig mit geringem Traubenzuckeranteil ist. Denn alle anderen Honige wie Blütenhonige würden unbehandelt auskristallisieren. Um dies zu verhindern werden sie häufig erhitzt, was das kristallisieren verhindert. Dadurch wurde dann eh schon ein Großteil der Inhaltsstoffe vernichtet.

mfg Marcel

[Dieser Beitrag wurde am 28.12.2006 - 11:04 von SamLe aktualisiert]





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Stimm ich zum Danke, wenn ich kann,
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