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DerNamenlose  Segler
    

Status: Offline Registriert seit: 30.07.2006 Beiträge: 402 Nachricht senden | Erstellt am 25.09.2006 - 21:09 |  |
Ha, und wenn die Story fertig ist verkaufen wir sie als Buch und finanzieren uns davon 'nen eigenen Forenserver...

Weiter so, wir wollen mehr!
Signatur Und Alrik erschrak, als er das Prinzip des Rollenspiels erkannte:
Zwölf Götter?? TAUSENDE!!! |
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Cocofreak  Schiffsjunge
  

Status: Offline Registriert seit: 24.07.2006 Beiträge: 139 Nachricht senden | Erstellt am 25.09.2006 - 22:07 |  |
wir verkaufen unsere Geschichten all zusammen in einem ^^ .. gibt mehr stoff also mehr zu lesen ... mehr leser ^^ soweit habe ich es mir erstmal kopiert um es offline lesen aknn, da ich sonst keine Zeit habe ... blöde Messenger usw. ^^
Signatur Als Hirte erlaube mir,
Zu dienen mein Vater dir,
Deine Macht reichst du uns durch deine Hand,
Diese verbindet uns wie ein Heiliges Band,
Wir waten durch ein Meer von Blut,
Gib uns dafür Kraft und Mut,
E nomine patris, Et filii, Et spiritu sancti. |
Raven  Matrose
     

Status: Offline Registriert seit: 05.06.2006 Beiträge: 628 Nachricht senden | Erstellt am 07.10.2006 - 18:01 |  |
4.Kapitel
Die nächsten Tage vergingen wie im Fluge. Zwei Tage vor der Operation ging Gaius in die Rüstkammer. Dort angekommen bestaunte er die Masse an Kriegsgerät, die in den Katakomben lagerten. Piken, Partisanen, Schnitter, Zweihänder, Schwerter, Äxte, Kriegshämmer, Schilde, Bögen, Armbrüste und vieles mehr. Gaius hielt inne und überlegte, was er sich nehmen solle. Mal überlegen... Infanteriewaffen sind so garnicht mein Ding. Schwerter und Kriegshämmer schon eher. Außerdem brauche ich noch meine Rüstung. Sie muss hier irgendwo sein... Nach einer kurzen Suche fand er seine Rüstung. Es war eine komplett schwarze Plattenrüstung, die mit einer Garether Platte zu vergleichen wäre. Dazu nahm er seinen schwarzen Helm, der die Form eines Rabenkopfes hatte. Er rief zur Wache, die am Eingang stand: „ WACHE! Bringt die Rüstung in mein Gemach!“ Die Wache eilte herbei und nahm die Rüstung. Gaius wendete sich zu den Waffen. Er ging durch die Reihen und nahm sich einen zweihändigen Kriegshammer und ein Langschwert als Seitenwaffe. Mit den beiden Waffen ging er in sein Gemach. Dort war die Rüstung bereits auf den Rüstungsständer aufgestellt. Gaius stellte die Waffen ab und zog sich die schwarze Rüstung an. Als Abschluss zog er noch seinen purpurroten Umhang an. Er war gerade fertig, da klopfte es an der Tür. Gaius rief: „Trete ein!“ und die Tür öffnete sich. Hervor kam der Kopf seines Adjatanten Quintalian, der sagte: „ Verzeiht, Gaius... ääähh, ich meine natürlich Tribun. Der Praefectus Militaris möchte euch sprechen.“ „Ich komme. Ach ja: Quintalian: Du kannst mich ruhig Gaius nennen.“ So ging er gerüstet aus seiner Kammer, schloss sie mit einem Schlüssel ab und wandte sich an seinen Adjatanten: „ Nun lasst uns gehen. Wir nehmen die Pferde.“ Mit diesen Worten gingen sie in den Hof, wo ihre Pferde bereits gesattelt auf sie warteten. Gaius bestieg sein Pferd und meinte: „ Also los!“ und preschte aus der Feste. Quintalian folgte ihm. Auf der Straße wichen die Bürger geschwind aus, aber keiner beschwerte sich darüber. Am Sitz des Hohen Rates der Zwölf angekommen, sprang Gaius leichtfüßig vom Pferd und gab es in die Obhut eines Stalljungen. Dann ging er schnellen Schrittes in das große Gebäude. Der Praefectus Militaris erwartete ihn bereits im Kartenraum. „ Ah, Gaius, schön euch zu sehen. Setzt euch. Es gibt viel zu besprechen.“ Mit einer einladenden Handbewegung wies er Gaius an, sich zu setzen. Gaius folgte der Aufforderung und setzte sich. Bonareth ging zu einer Wand, die ganz von einem Vorhang bedeckt war. Er zog an einerm Seil und der Vorhang glitt zu Seite. Zum Vorschein kam eine riesige Karte von ganz Meridiana. Gaius staunte nicht schlecht. So eine große Karte hatte er noch nie gesehen. Bonareth sprach: „ Nun, Gaius, diese Mission ist von äußerster Wichtigkeit! Versagen ist ausgeschlossen! Du wirst mit 5 Schiffen in Richtung Mengbilla aufbrechen. Dort wirst du auf Verstärkung treffen. In Mengbilla sind 4 Zyklopen stationiert. Diese werden alle mitgenommen. Außerdem werden sich dir noch zwei Kaperschiffe anschließen, die Mengbilla als Unterstützung schickt. Du wirst mit deiner Flotte hier“ und zeigte mit einem Stock auf die Karte“ nördlich von Brabak landen. Und zwar in der Nähe des Dorfes Nagra. Von dort aus wirst du mit dem Belagerungsgerät in Richtung Brabak aufbrechen. Kurz vor Brabak wirst du mit Tirato zusammentreffen, der auch 4 Zyklopen und eine schlagkräftige Gruppe mit sich führt. Zusammen werdet ihr Brabak bei Nacht unter Beschuss nehmen, während unsere Flotte den Hafen zeitgleich bombardiert. Damit werden die Brabaker nicht entkommen können. Dann stürmt ihr die Stadt, nehmt den König gefangen und löscht den Rest der Brabaker Truppen aus, wenn sie sich nicht schon ergeben haben. Danach wirst du das Kommando über die Stadt haben, bis der Patriarch selbst eintrifft, um alles zu begutachten.Die 5 Schiffe, die dich bei Nagra abgesetzt haben, werden unseren Hafenangriff unterstützen. Daher musst du sie nach deiner Landung sofort losschicken, damit sie rechtzeitig mit dem Rest der Flotte zusammentreffen. Die Adelsfamilien sind mir egal. Entweder sie werden gefangen genommen, oder sie werden exekutiert werden. Wer Widerstand leistet wird niedergemetzelt. Sie sollen eine Niederlage bekommen, die sie noch lange in Erinnerung haben werden! Nun bereite dich vor. Du wirst schon morgen aufbrechen. Die Zeit drängt. Möge Boron mit dir sein!“ Bonareth schloss den Vorhang und ging aus dem Kartenraum. Gaius verließ ebenfalls den Raum. Vor der Tür stand Quintalian und fragte: „ Und wie wars?? Wann geht es denn los und was machen wir?“ „ Nun, Quintalian, das erkläre ich dir auf dem Weg zu den Schiffen.“ und Gaius ging aus dem Gebäude.
Nach etwas längerer Zeit gelangten beide zum Kriegshafen.
Im Kriegshafen, der von einer mächtigen basaltenen Mauer umgürtet und von etlichen Türmen und Geschützen gesichert ist, liegt die Schwarze Armada vor Anker. Auch das Flaggschiff, die Golgari, und ihre Schwesterschiffe liegen hier, außerdem bis zu drei Dutzend der berüchtigten schwarzen Galeeren, seien es die klassischen Biremen wie die Schwarze Orchidee und die Borons Schwinge oder die neuen kleinen Dromonen. Die Einfahrt wird durch die berühmte Kette versperrt, 50 Schritt lang und aus faustgroßen Gliedern geschmiedet, die aus den beidseitigen Türmen abgesenkt werden kann. Palisaden im Fahrwasser erschweren ein Eindringen noch zusätzlich. Den alten Leuchtturm hat man abgerissen und durch eine Bastion mit einem experimentellen, von der Universität entwickelten vierarmigen Katapult ersetzt, der „Boronstrommel“. Auf einer drehbaren Laffete gelagert, kann diese das gesamte Hafenbecken anpeilen und, einmal justiert, jedem Treffer mit Hylailer Feuer drei weitere hinzufügen.
Am Kriegshafen ging Gaius in die Großadmiralität. Dort empfing ihn ein Offizier. „ Name und Anliegen!“ „Mein Name ist Gaius Verus, Kriegstribun seiner hochwürdigsten Erhabenheit und will zu meinen Schiffen.“ , entgegnete Gaius knapp. „ Aha. Nun denn. Eure Schiffe liegen vor Anker. Direkt neben der Bastion. Die Einheiten werden auf euren Befehl zu den Schiffen kommandiert, falls ihr es jetzt schon wünscht, Tribun.“ „ Nein, danke. Ich werde morgen meinen Adjatanten Quintalian zu euch schicken, der meine Befehle euch übermitteln wird. Das ist alles. Weitermachen!“ Gaius grüßte den Offizier knapp und ging auf dem Absatz kehrt aus der Admiralität. Draußen besah er sich die Schiffe. Sie waren in Tadellosem Zustand und schon voll ausgerüstet mit mittleren und schweren Rotzen. Gaius ging an Bord und besah sich seine Kajüte. Die Kajüte war regelrecht luxuriös. Hm... Die Kabinen sind doch sonst nicht so gut eingerichtet. Muss wohl jemand gespendet haben. Nur wer?? dachte sich Gaius, während er es sich auf der großen Liege bequem machte. Er sah sich um. In der Kajüte war noch ein großer Schrank, eine Truhe und 3 Feuerschalen, die die ganze Kajüte wärmten und erleuchteten. Echt bequem. Sowas kann nur ein Grande besitzen. Durchfuhr es Gaius. Naja, dann will ich mal wieder in die Feste. Morgen wird es garantiert anstrengend und ein langer Tag. So verließ Gaius sein Schiff und machte sich auf den Weg zur Feste.
Signatur Ich bin Kobold-Elf-Chimäre im 7.Kreis der Verdammnis des dunklen Herrschers Belharhar, nur damit wir uns verstehen...
"Aller guten Pakte sind sieben." |
Firzen  Schiffsjunge
  

Status: Offline Registriert seit: 06.06.2006 Beiträge: 127 Nachricht senden | Erstellt am 07.10.2006 - 20:24 |  |
Die Geschichte ist weiterhin echt gut geschrieben und kann sich sehen lassen.
WEITER SO!!!!!
Signatur Wissen ist Macht! Also behütet es gut. |
Raven  Matrose
     

Status: Offline Registriert seit: 05.06.2006 Beiträge: 628 Nachricht senden | Erstellt am 18.10.2006 - 14:49 |  |
5.Kapitel
Gaius konnte nicht schlafen. Er war zu aufgeregt, um überhaupt ans Schlafen zu denken. Er dachte über vieles nach. Wem gehört bloß das Schiff?? So etwas aufwendiges ist schon komisch. Und Bonareth hält mich zwar für fähig, er würde mir aber niemals ein solches Schiff zur Verfügung stellen. Und wer sollte es sonst sein? rätselte Gaius so vor sich hin, konnte aber keinen klaren Gedanken fassen. So überhörte er auch das Klopfen, was offensichtlich von der Tür kam. Erst als es heftiger klopfte und eine Stimme „ TRIBUN!!“ rief, erwachte Gaius aus seinen Überlegungen und rief: „HEREIN!“ Quintalian betrat die Kammer und sprach aufgeregt: „ Gaius, wir müssen los. Bonareth wird ungeduldig, denn er will, dass wir so schnell wie möglich auslaufen. Es haben sich alle Granden am Kriegshafen eingefunden und warten nur noch auf euch! Beeilt euch!“ Mit diesen Worten eilte Quintalian aus der Kammer. Gaius stieg hastig aus dem Bett und machte sich daran, die Rüstung anzuziehen, was sich aber nicht so einfach gestaltete. Nach ca 10 Minuten kam Quintalian wieder in die Kammer und fragte freundlich: „ Kommt ihr zurecht, Gaius?“ und grinste breit. „ Nein, komme ich nicht, du Nichtsnutz von einem Adjatanten. Hilf mir gefälligst in die Rüstung...“ antwortete Gaius gereizt, als Quintalian sich das Chaos besah und anfing, laut zu lachen. Lachend half er Gaius in die Rüstung. „Los, beeilt euch! Wir müssen los!“ sagte Quintalian und schob Gaius die Tür hinaus, während sich dieser seine Waffen griff. „Ist gut, brauchst mich ja nicht schieben! Ich komme doch...“ sagte Gaius genervt und schnallte sich seine Waffen und seinen Umhang um. Im Hof warteten die Pferde auf die beiden. In einem mörderischen Tempo ritten sie zum Kriegshafen. Dort angelangt waren alle hohen Würdenträger des Reiches anwesend. Gaius stieg vom Pferd, ging zum Schiff und verneigte sich vor den Granden. Es waren alle anwesend. Bonareth nickte ihm zu und sprach: „ Dies wird ein großer Tag für euch werden. Und als Zeichen des Vertrauens stellte diese edle Dame euch dieses Schiff zur Verfügung. Gebt auf das Schiff acht!“ Er trat beiseite und die von Bonareth genannte Dame ging zu Gaius, der sich sofort verneigte. Sie trug einen Schleier aus feinster roter Seide. Gaius küsste ihre Hand und sprach mit brüchiger Stimme: „Ich werde euch nicht enttäuschen, Herrin. Ich danke euch für diese großzügige Spende.“ Er sah auf. Die Frau betrachtete ihn nur. Ihre aufmerksamen braunen Augen musterte ihn lange, anscheinend fasziniert. Dann trafen sich ihre Blicke. Die Welt schien still zu stehen. Gaius kam es wie Stunden vor. Sie blickten einander an und um Gaius war es geschehen. Dann riss ihn Quintalian aus seinen Gedanken, indem er Gaius auf die Schulter tippte und sagte: „ Ähm, Gaius, ich will ja nur höchstungern stören, aber wir müssen an Bord. Es ist höchste Zeit.“ „... Was??? Achso, ja, richtig.“ er brauchte eine Sekunde, um wieder klar denken zu können. „Nun, meine teuerste, die Zeit drängt. Ich werde euer Schiff wieder heil zurück bringen. Ich hoffe ich sehe euch wieder.“ „Da seid euch gewiss. Ich werde euch erwarten.“ Mit diesen Worten warf sie ihm einen langen Blick zu, dann ging Gaius mit Quintalian an Bord. Ein Befehl erklang und das Schiff legte ab. Gaius stand an der Reling und sah noch lange verträumt in Richtung Al'Anfas. So segelten die 5 Schiffe in Richtung Mengbilla.
Die nächsten Tage passierte nichts aufregendes. Sie umsegelten Brabak und nahmen nun Kurs nach Norden, um nach Mengbilla zu gelangen. Es war mitten am Nachmittag. Gaius stand, seid der Abreise übrigens jeden Tag, gedankenverloren an der Reling. Plötzlich rief ein matrose vom Ausguck: „ SEGEL VORRAUS! DREI SCHIFFE!!! SIE KOMMEN AUF UNS ZU! ES SIND BRABAKER!!“ Sofort brach Tumult aus. Gaius erwachte aus seinen Träumereien und rief mit fester Stimme: „ALLE MANN AUF GEFECHTSSTATION! BEMANNT UND LADET DIE GESCHÜTZE! AN DIE WAFFEN!!“ Quintalian rannte zu ihm und meinte: „ Jetzt wird es ernst. Ihre Schiffe sind zwar wesentlich kleiner als unsere, dafür aber schneller. Wir sollten kein unnötiges Risiko eingehen.“ „Das ist mir bewusst. Deswegen werden wir sie ja auch vorher in Stücke schießen.“ Er lächelte selbstbewusst und rief: „ICH WILL DIE SCHIFFE BRENNEN SEHEN; VERSTANDEN??“ Die Mannschaft jolte auf und die Männer, die die Rotzen bedienten, machten sich daran, Brandgeschosse einzulegen. Die Rabengarde indes preparierte ihre Armbrüste. Nun kamen die Schiffe in Reichweite. Quintalian ging zu Gaius und sagte aufgeregt: „ Sie sind nun in Reichweite. Sollen wir schießen?“ Gaius antwortete ihm nicht. Sein Blick verriet äußerste Konzentration. Dann rief er: „ FEUER!!!“ und alle Rotzen feuerten ihre tödliche Ladung auf die Brabaker Schiffe. Alle Drei Schiffe wurden getroffen. Gaius sah auch die Geschosse der anderen 4 Schiffe, die trafen. Nun hieß es abwarten und zuschauen, was passiert. Auf den Brabaker Schiffen brach Tumult aus. Die Männer versuchten verzweifelt, das Feuer zu löschen, was ihnen aber nur teilweise gelang. Ein Schiff steuerte direkt auf Gaius' Schiff zu. Jetzt positionierte sich die Rabengarde mit ihren Armbrüsten an der Reling und warteten auf die Ankunft der Brabaker. Nun war das Schiff herangekommen. Die Brabaker bereiteten sich auf das Entern vor. Schließlich waren beide Schiffe auf der selben Höhe. Für eine Sekunde verharrten alle Beteiligten, aber dann brüllte Gaius: „FEUER!!!“ und die Rabengarde feuerte ihre Armbrüste ab. Sie hielten blutige Ernte unter den Brabakern. Einige von ihnen gelang es trotzdem, das Schiff zu entern. Zwei Seeleute waren direkt vor Gaius gelandet. Dieser zog sein Schwert und wartete auf die beiden Brabaker, beide mit Entermessern bewaffnet. Sie stürmten auf ihn ein. Gaius blieb ganz ruhig stehen. Der erste Brabaker war nun in seiner Reichweite und setzte zu einem Hieb an. Gaius blieb immer noch ganz ruhig stehen. Das Entermesser sauste von oben auf Gaius herab und Gaius erkannte das triumpfale Glänzen in den Augen des Seemannes, dass in Entsetzen umschlug, als Gaius dem Hieb locker auswich und ihm den kalten Stahl in die Brust stach. Sofort zog Gaius seine Klinge aus dem Leib, drehte sich um und parierte den harten Schlag des anderen Brabakers. Gaius taumelte von diesem Schlag zurück. Der Angreifer setzte seinen Angriff mit einigen Hieben verbissen fort. Dabei parierte Gaius alle Schläge mit Leichtigkeit. Dann ließ er sich weiter nach hinten fallen und ließ das Schwert sinken. Der Brabaker sah seine Chance und holte zu einem Hieb auf die Brust aus. Er hatte sein Entermesser gerade an der höchsten Stelle um richtig Schwung für den Gnadenstoß zu geben, da schnellte Gaius mit seinem Schwert hervor und zog die Klinge von rechts unten quer nach links oben. Der Seemann schrie, als ihm das Schwert quer durch die Brust fuhr. Blut spritzte auf und er sackte in sich zusammen.
Gaius sah sich um. Auf dem Schiff lagen überall Tote. Aber sie hatten die Brabaker abgewehrt. Gaius rief: „ Quintalian! Komm zu mir!“ Der Angesprochene kam herbei geeilt und meinte: „ Was gibt’s?“ „Schadens- und Verlustbericht, bitte.“ „Ich glaube wir hatten keine Verluste.“ antwortete Quintalian. „Soso... du glaubst also... Das ist mir aber nicht genug. Heute Abend will ich einen Bericht in meiner Kajüte vorfinden, verstanden??“ „Jawohl, Tribun.“ antwortete Quintalian entmutigt von dieser Standpauke und ging. Gaius schaute zu den anderen Schiffen. Auch dort sind alle Angriffe von den Brabakern erfolgreich verteidigt worden. Die drei Schiffe der Brabaker gingen schon unter. Gaius ging zu Quintalian und sagte zu ihm: „ Wenn du fertig bist, dann gib den Befehl, alle Leichen über Bord zu werfen.“ „Wie ihr befehlt, Gaius.“ antwortete dieser und machte sich daran, sich den Schaden zu begutachten. Zufrieden ging Gaius in seine Kajüte, wo er sich bis zum Abend ausruhte. Am Abend kam auch Quintalian in seine Kajüte und meinte: „ Wir haben keine Verluste, nur vier leicht Verwundete. Alle Leichen wurden über Bord geworfen.“ „Gut. Das hast du gut gemacht. Nun leg dich schlafen. Sag aber vorher noch dem Steuermann, dass wir weiterfahren. Es darf keine weitere Verzögerung geben.“ „Wie ihr befehlt, Gaius.“ sagte Quintalian und ging aus der Kajüte.
Signatur Ich bin Kobold-Elf-Chimäre im 7.Kreis der Verdammnis des dunklen Herrschers Belharhar, nur damit wir uns verstehen...
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DerNamenlose  Segler
    

Status: Offline Registriert seit: 30.07.2006 Beiträge: 402 Nachricht senden | Erstellt am 20.10.2006 - 22:34 |  |
Das ließt sich so einfach immer weiter... und weiter... und weiter... und weiter... und wei - verdammt, schon wieder zu Ende!
Nee, wirklich, gefällt mir! Ich bin gespannt was noch so passiert.
Welche Hintergründe hat der Krieg eigendlich? Wird das noch rauskommen?
Signatur Und Alrik erschrak, als er das Prinzip des Rollenspiels erkannte:
Zwölf Götter?? TAUSENDE!!! |
Raven  Matrose
     

Status: Offline Registriert seit: 05.06.2006 Beiträge: 628 Nachricht senden | Erstellt am 21.10.2006 - 16:31 |  |
Der Hintergrund ist der, dass Al'Anfa es endgültig satt hat, untätig zu sein. Die goldene Allianz ist ihnen schon lange ein Dorn im Auge...
Signatur Ich bin Kobold-Elf-Chimäre im 7.Kreis der Verdammnis des dunklen Herrschers Belharhar, nur damit wir uns verstehen...
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DerNamenlose  Segler
    

Status: Offline Registriert seit: 30.07.2006 Beiträge: 402 Nachricht senden | Erstellt am 24.10.2006 - 03:07 |  |
goldene Allianz... hmm, Insiderinformation...
Ok, das baut also auf mir inzwischen unbekannten Geschehnissen der offiziellen DSA - Edition auf.
Wär klasse, wenn Du für Newbies in die Story irgend eine kurze Erklärung einflechten kannst 

Signatur Und Alrik erschrak, als er das Prinzip des Rollenspiels erkannte:
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Raven  Matrose
     

Status: Offline Registriert seit: 05.06.2006 Beiträge: 628 Nachricht senden | Erstellt am 24.10.2006 - 15:43 |  |
Kann ich machen. Ich werde mal einen kurzen "Klappentext" verfassen.
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Raven  Matrose
     

Status: Offline Registriert seit: 05.06.2006 Beiträge: 628 Nachricht senden | Erstellt am 14.11.2006 - 19:15 |  |
So: Es hat etwas gedauert, aber hier ist das 6. Kapitel.
6.Kapitel
An den folgenden Tagen passierte nichts. So lief die kleine Flotte von großen Schlachtschiffen in Mengbillas Hafen ein. Die Schiffe wurden vertäut und Gaius ging von Bord. Am Kai erwartete ihn ein junger Offizier. „ Boron zum Gruße, Kriegstribun. Die Zyklopen stehen bereit, abtransportiert zu werden. Außerdem bekommt ihr noch magische Unterstützung. 20 Seekriegsmagier werden euch unterstützen. Ihr habt natürlich den Befehl über die Magier.“ „Sehr gut. Ausgezeichnete Arbeit. Beginnt mit dem Beladen der Schiffe. Ich will in drei Tagen aufbrechen. Sorgt außerdem dafür, dass unsere Vorräte aufgefrischt werden, wir neue Munition bekommen und die Schäden behoben werden.“ „Jawohl, Tribun, wie ihr wünscht. Da fällt mir ein: Die Befehle vom Praefectus Militaris sind in eurer Kammer.“ „Ah, die Befehle, richtig. Danke. Ist noch was?“ „Äh, wie meint ihr??? Achso, ja, äh, das heißt nein... Ich meine...“ „Wegtreten!“ „Zu Befehl!“ Der Offizier zog sich schnell zurück. Keine Disziplin mehr hier... Ich war viel zu lange abwesend. Naja, ich werde den Saftladen hier wieder in Schwung bringen, wenn das Unternehmen erfolgreich war. Gaius wendete sich an Quintalian: „ Quintalian, du wirst mir melden, wenn alles zur Abreise fertig ist. Bis dahin bin ich in meiner Kammer.“ „Alles klar, Gaius. Wie ihr wünscht.“ Quintalian ging. So machte sich Gaius auf zur Feste. Dort wurde er von einer Wache aufgehalten. „ HALT! Wer seid Ihr und was wollt Ihr?“ „ Ich bin Gaius Verus, oberster Kriegstribun seiner hochwürdigsten Erhabenheit und ich wäre euch dankbar Rondrigo, wenn ihr mich passieren lassen würdet.“ In Gaius' Stimme lag ein leichter Anflug von Spott. „Oh... Ihr seid es Tribun. Verzeiht mir, dass ich euch nicht erkannte. Natürlich könnt ihr hinein.“ Der Soldat war sehr nervös und trat sich auf die Füße. Gaius schmunzelte und ging in die Feste. In seiner Kammer fand er eine Pergamentrolle auf seinem Schreibtisch. Er brach das Siegel und las.
Befehle
Boron zum Gruße, Tribun Verus. Da ihr nun die Verstärkung geholt habt, werdet ihr nun erfahren, wie es weitergeht. Ihr werdet mit euren fünf Schiffen in dem Fischerdorf Nagra einfallen, nachdem ihr es mit den Geschützen vernichtet habt. Es soll keine Überlebenden geben!! Danach ladet ihr die Zyklopen von den Schiffen ab und setzt euch in Bewegung. Die Schiffe sollen mit ihren Mannschaften in Richtung Brabak segeln, um sich dort mit dem Rest der Flotte zu vereinen. Kurz vor Brabak stoßt ihr dann mit Tribun Tirato Tiamartin zusammen. Ihr werdet euch besprechen, wann ihr angreift. Es sollte Nachts sein, damit ihr ein Signal für die wartende Flotte geben könnt. Meinen Berechnungen nach werdet ihr in der Rhajanal-Woche bei Brabak ankommen. Sobald die Festlichkeiten in dem Abend den täglichen Höhepunkt finden, schickt Ihr mit einem Zyklopen ein Feuergeschoss auf die Stadt. Dies wird das Signal für unsere Flotte sein, um ihrerseits das Bombardement zu beginnen. Feuert dann die restlichen Zyklopen ab. Nach fünf Schusssalven solltet Ihr den Angriff wagen. Erstürmt die Garnison, den königlichen Palast und die Villen der Adligen. Dies sind die primären Ziele. Nehmt den König gefangen. Mit den Adligen und der Bevölkerung könnt ihr machen, was Ihr wollt. Ihr habt freie Hand. Und zeigt keine Gnade bei den Gefangenen. Sei werden versklavt werden und mit unserer Flotte zurück nach Al'Anfa segeln. Kommt siegreich zurück. Möge Boron über euch wachen.
Praefectus Militaris, Bonareth.
Gaius las sich die Befehle mehrmals durch und es wurde Abend. Die Praiosscheibe ging unter, als es plötzlich klopfte. Gaius sprach, ohne aufzublicken: „HEREIN!“ Die Tür ging auf und Quintalian erschien. „ Wir sind fast fertig, Gaius. Wir können morgen mittag aufbrechen. Hast du schon Befehle erhalten?“ „ Ja habe ich. Es wird hart, aber der Lohn entschädigt alles... hoffe ich doch.“ „ Das hoffe ich auch, Gaius. Nun gut. Ich werde mich nun zu Bett begeben. Bis morgen.“ Mit diesen Worten ging Quintalian aus der Kammer. Gaius gähnte. Wird zeit, das ich mich hinlege. Morgen wird es anstrengend. So zog er sich aus und schlief schließlich ein.
Signatur Ich bin Kobold-Elf-Chimäre im 7.Kreis der Verdammnis des dunklen Herrschers Belharhar, nur damit wir uns verstehen...
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