Stimmt es, dass man eine hohe Insulindosis nicht auf einmal spritzen soll?
Insulin, das in den Bauch gespritzt wird, sollte man ab einer Dosis von vierzig Einheiten splitten, in den Oberschenkel gespritztes Insulin ab einer Dosis von dreißig Einheiten. Splitten bedeutet, man teilt das Insulin in zwei gleich große Einzeldosen auf, die dann auf die linke und rechte Bauch- bzw. Oberschenkelseite gespritzt werden. Das ist aus mehreren Gründen sinnvoll. Je höher die gespritzte Dosis, umso größer ist das Risiko, dass das Insulin nur verzögert aus dem Unterhautfettgewebe ins Blut gelangt. Zudem erhöht eine große Insulinmenge den Druck auf das Gewebe, was zum einen das Spritzen unangenehmer macht. Zum anderen kann ein Teil des Insulins aus dem Stichkanal zurücklaufen oder in die obere Hautschicht gelangen und dort eine Quaddel bilden. Teilt man die Dosis auf, wird das Insulin gleichmäßiger und besser aufgenommen. Das Gewebe wird geschont und neigt auch weniger zu Verhärtungen oder Verdickungen („Spritzhügel") an den Spritzstellen.
...aber man hat ein "Loch" mehr im Körper. Sicher, es ist nur eine zusätzliche Einstichstelle, aber die Masse macht es!
Ich hatte mich unter Anderem für eine Pumpe entschieden, weil ich es satt hatte mir mindestens 7x am Tag eine Nadel in den Korper zu stechen. Irgendwann weiß man nicht mehr wohin man noch stechen soll. Und da ist dann so ein zusätzlicher Einstich schon recht lästig!
Mich hat aber eigentlich nicht die Löcher bzw. das ständiges Stechen gestört (ok auch, nur nicht so richtig), sondern dass ich nicht immer sofort es machen konnte, denn ich müsste schon z.B. aufs Klo gehen, oder um etwas diskreter zu machen, musste ich immer wieder überlegen wie ich es am besten anstelle. Dadurch kamen immer wieder Verzögerungen mit dem Spritzen oder Nachspritzen. Und mit dem Pen konnte man eigentlich auch nicht super genaue 0,5 -1 Einheiten nachspritzen, um evtl auch die kleinste Wertschwankungen auszugleichen.