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Mick  guter Schreiber


Status: Offline Registriert seit: 26.01.2009 Beiträge: 183 Nachricht senden | Erstellt am 07.02.2010 - 14:16 |  |
Der Schwehlbrand der Finanzkriese hat Griechenland erreicht. 290 Milliarden US$ an ungedeckten Verbindlichkeiten sind erstens kein Pappenstiel und zweitens mehr als das Doppelte was Lehmann Brothers den Garaus brachte.
Die Griechen versuchen z. Z. sich mit hoch verzinsten Staatsanleihen über Wasser zu halten wie einst die Argentinier im Jahr 2000.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/untern … ml#ref=rss
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Walter  Administrator

Status: Offline Registriert seit: 28.11.2008 Beiträge: 739 Nachricht senden | Erstellt am 07.02.2010 - 14:55 |  |
Die nächsten Kandidaten Spanien, Portugal und Ungarn werden neben Irland wohl ebenfalls bald sagen:
Wir haben fertig...! Die neuesten Euroländer werden zwangsläufig folgen.
Dann..., ja dann... wird es spannend...!
Wenn ich nun an Winston Churchills Worte denke:
"In der Wirtschaft und in der Politik gibt es keine Zufälle", überkommt mich ein merkwürdiger Gedanke:
mittelfristig wird der Dollar abgeschafft und ebenso mittelfristig wird, bei einer Zersplitterung Europas,
der Euro abschmieren.
Bin sehr neugierig, welche vorprogrammierte Gemeinsamkeit diese beiden Veränderungen miteinander verbinden wird!
[Dieser Beitrag wurde am 07.02.2010 - 15:11 von Walter aktualisiert]
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Mick  guter Schreiber


Status: Offline Registriert seit: 26.01.2009 Beiträge: 183 Nachricht senden | Erstellt am 07.02.2010 - 17:22 |  |
Wenn es nur darum ginge, dass die Superreichen nur noch halb so superreich wären, dann könnten wir mit sportlichem Interesse die Entwicklung weiter verfolgen. Bedauerlicher Weise sind auch die Rentenfonts und die Altersvorsorge vieler normaler Menschen in Gefahr. Wenn das aus dem Ruder läuft dann wird alles bisher da gewesene in den Schatten gestellt.
So das war jetzt gruselig genug für einen Sonntag.
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Walter  Administrator

Status: Offline Registriert seit: 28.11.2008 Beiträge: 739 Nachricht senden | Erstellt am 07.02.2010 - 18:39 |  |
Diese Konsequenz ist, daraus resultierend, eine selbstverständliche Geschichte, doch denke ich,
wird die Masse der Betroffenen sich etwas einfallen lassen..., frei nach dem Motto: "geteiltes Leid ist halbes Leid"!
Werden sehen, welche Formen von Solidar-Gemeinschaften sich daraus entwickeln..., und einen auf die Mütze täte der Menschheit, in der sogenannten ersten Welt, mal wieder ganz gut!
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Mick  guter Schreiber


Status: Offline Registriert seit: 26.01.2009 Beiträge: 183 Nachricht senden | Erstellt am 07.02.2010 - 20:07 |  |
Im Grunde hast Du recht. Ich befürchte allerdings das es wie so oft mal wieder die Falschen trifft.
Mehr Solidarität unter den Menschen ist wünschenswert. Ich sehe allerdings keine "Kristallisationskerne" an denen sich die Menschen orientieren können.
Wie Du weißt ist ja alles in der EU verboten was nicht ausdrücklich erlaubt ist. Selbst wenn Du Deinen WLAN unkodiert der Nachbarschaft zur Verfügung stellst mußt Du mit einer Anzeige rechnen.
Eigendlich wäre hier die Politik gefordert, aber lassen wir das lieber.....
In Uruguay sind mehr Dinge möglich und deshalb ist dort das Leben angenehmer.
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willihope Beginner


Status: Offline Registriert seit: 10.02.2010 Beiträge: 4 Nachricht senden | Erstellt am 10.02.2010 - 17:26 |  |
Dann darf man aber nicht vergessen dass das Scheitern der ersten Welt auch die zweite und dritte Welt mitreissen würde. Deren Wachstum wird von der ersten Welt bezahlt. Mag vieles falsch laufen im Westen aber ohne Dollar bzw. Euro sähe die Welt viel ärmer aus!
MfG
WilliHope
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Walter  Administrator

Status: Offline Registriert seit: 28.11.2008 Beiträge: 739 Nachricht senden | Erstellt am 10.02.2010 - 17:34 |  |
Da hast Du völlig recht, Willihope..., deshalb ist es auch kein Wunschdenken, sondern eine Befürchtung.
Hoffen wir, daß Churchill unrecht hatte und wir uns somit irren!
Ach..., sehe eben, Du hast Dich gerade angemeldet!
Möchte Dich hiermit herzlich willkommen heißen in der Hoffnung auf neue Innovation!
Liebe Grüße aus einem zu sonnigen Uruguay,
Walter
[Dieser Beitrag wurde am 10.02.2010 - 17:42 von Walter aktualisiert]
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willihope Beginner


Status: Offline Registriert seit: 10.02.2010 Beiträge: 4 Nachricht senden | Erstellt am 11.02.2010 - 01:55 |  |
Hallo Walter,
vielen Dank!
Grüsse aus der DomRep.
http://www.finanzen.net/nachricht/aktie … fen-740883
[Dieser Beitrag wurde am 11.02.2010 - 02:01 von willihope aktualisiert]
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Mick  guter Schreiber


Status: Offline Registriert seit: 26.01.2009 Beiträge: 183 Nachricht senden | Erstellt am 13.02.2010 - 10:34 |  |
Wenn Versicherer beunruhigt sind ist die Lage ernst. Schließlich ist Risiko ihr Geschäft.
Die Zukunft Griechenlands ist keines Falls klar und die Gesamtsituation ist völlig undurchsichtig.
Griechenland ist auch nicht das einzige Europäische Finanzproblem das zur Lösung ansteht.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/untern … ml#ref=rss
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willihope Beginner


Status: Offline Registriert seit: 10.02.2010 Beiträge: 4 Nachricht senden | Erstellt am 15.02.2010 - 15:33 |  |
Darin lese ich aber dass die Aktienmärkte verunsichert sind und nicht dass die Versicherer verunsichert sind.?
Man müsste zuerst wissen wofür wurden die Schulden überhaupt gemacht! Waren es Investitionen in Infrastruktur, Bildung oder z.B. Forschung dann sind das Schulden die in Ordnung sind! Das wird sich wieder rentieren und jede _gute_ Staatsführung ist angehalten das möglichst zu forcieren! Ich habe auf die schnelle nur gelesen dass sie 12% Defizit im Jahr haben, die DomRep z.B. finanziert derzeit 25% des Budgets über Schulden und gilt als stärkste Wirtschaft der Karibik.
Laut Internet hat das eine Regierung gemacht die abgewählt wurde und nun ist eben eine neu am Werk. Diese neue Regierung wird zu Ihrer Staatsbank gehen und die Bank wird die Wünsche erfüllen. Finanziert wird das über die Steuern der Bürger bzw. der nächsten Generation. (Ich habe jetzt keine Informationen ob die Staatsfinanzen durch die Pensionen auf Generationen belastet sind. In diese Thema müsste man sich erst einlesen um einen Staatshaushalt beurteilen zu können.)
Zusätzlich haben die Griechen das Glück hinter sich die zweitstärkste Währung der Welt zu haben! Ab und an gibt es eben Dinge die nicht nach Plan laufen, die deutsche Einheit z.B., auch da hat der Euro bzw. der Stabilitätspakt das ohne Schaden überstanden und das obwohl ein Kernfinanzierer Europas betroffen war!
Natürlich müssen die Griechen, Italiener, Spanier und auch der Osten ihre Hausaufgaben machen, das wird den Bürgern dieser Länder nicht schmecken und die Populisten werden das wieder für eine Kampanie gegen den Euro ausnutzen! Wo aber stünden diese Länder ohne Europa?
Ich sehe zum "dabeisein" keine Alternative um am Wohlstand und Wachstum teilzuhaben. Das Modell Europa finde ich einzigartig auf der Welt und vermutlich spornt dieser Erfolg desshalb auch die Asiaten und Südamerikaner an.
[Dieser Beitrag wurde am 15.02.2010 - 15:55 von willihope aktualisiert]
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