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NordischerKlang2009 



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...   Erstellt am 23.02.2009 - 12:17Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Greifswalder Kulturfestival holt Norwegen nach Deutschland

Norwegen hat viel zu bieten: taghelle Nächte im Sommer, Polarlichter im Winter, gewaltige Gletscher, fischreiche Fjorde, schroffe Berge, dichte Wälder und weite Tundralandschaften. Doch auch norwegische Kultur ist erlebenswert. Im vorpommerschen Städtchen Greifswald, genau in der Mitte zwischen den Ferienparadiesen von Rügen und Usedom gelegen, werden zahlreiche Künstler aus dem skandinavischen Land im Rahmen des Festivals „Nordischer Klang“ auftreten.

Vom 2. bis zum 9. Mai 2009 präsentiert das größte Festival für nordeuropäische Kultur außerhalb Skandinaviens bereits zum 18. Mal hochkarätige Veranstaltungen.
Konzerte, Autorenlesungen, Ausstellungen, Filme, Theatervorstellungen und Vorträge bringen den Norden an den Ostsee-Strand. Neben Projekten u. a. aus Schweden, Finnland, Dänemark, Island und Deutschland ist Norwegen mit einer Reihe von Highlights vertreten.

Das Streicherensemble Oslo String Quartet (4.5.) hat sich seit seiner Gründung vor 18 Jahren als eines der führenden Kammermusikensembles Europas etabliert. Die vier Musiker interpretieren ein breit gefächertes Repertoire von sämtlichen Streichquartetten Ludwig van Beethovens über Edvard Grieg bis hin zu Werken zeitgenössischer Komponisten.

Auch Norges Philharmoniske Orkester (2.5.) hat sich den Kompositionen Beethovens verschrieben. Mit viel Verve und Humor fetzt diese Rockband aus Stavanger durch die Sinfonien des alten Meisters! Nach Greifswald reisen sie eigens mit ihrem Tenor an, der Opernarien zu rockigen Begleitungen intonieren wird.

Das norwegisch-finnische Arctia Piano Trio (7.5.) existiert erst seit drei Jahren, hat sich aber in kürzester Zeit einen hervorragenden Ruf in den Nordischen Ländern erarbeiten können. Das Spiel des Trios wurde von der Kritik als besonders unbefangen, energisch und präzise gepriesen. Werke von Grieg, Englund und Mendelssohn Bartholdy stehen auf dem Konzertzettel.

Neben Musik – auch ein Auftritt der preisgekrönten Folkloreformation Nordafjells als Festivalbeitrag von Greifswalds norwegischer Partnerstadt Hamar ist im Gespräch (9.5.) – gehören Ausstellungen norwegischer Künstler zum umfangreichen Programm. Der Illustrator Steffen Kverneland zeigt freche Comiczeichnungen, die sich mit deftigem Witz Leben und Werk Edvard Munchs vorknöpfen. Christopher Nielsen, dessen Kunst von der Underground Tradition des Genres angeregt wird, präsentiert in seinen bösen Comics und im alles andere als politisch korrekten Animationsfilm „Slipp Jimmy fri“ einen gnadenlosen Blick auf Norwegens Subkulturen.

Aus Trondheim kommt die Theatersport-Truppe Improoperatørene angereist, die sich im Stegreifspiel mit ihren Greifswalder Kollegen, dem Ensemble Improsant, in einem amüsanten Wettstreit (9.5.) messen will. Das Kino Cinestar hat sich mit Bent Hamers „O’Horten“ (8.5.) einen wahrhaft verschroben-herzlichen Streifen aus dem aktuellen skandinavischen Filmangebot herausgepickt und der Filmklub Casablanca zeigt die „Feel bad“-Komödie „Die Kunst des negativen Denkens“ (4.5.) von Bård Breien. Auch Vorträge beim Nordischen Klang behandeln norwegische Themen: Johanna Krümmling wird über das kulturelle Selbstverständnis der samischen Bevölkerungsgruppe (7.5.) informieren und Jens Haugan von der Hochschule in Hedmark beleuchtet die aktuelle Sprachsituation Norwegens. Außerdem ist eine Lesung mit der Autorin Majken van Bruggen in Planung.

Was hier kurz vorgestellt wurde, ist lediglich der norwegische Teil des Nordischen Klang 2009! Dänemark, Island, Schweden und Finnland werden ebenso gut vertreten sein. Man sieht also: Ein Besuch des Festivals, das sich inzwischen zu einem festen Bestandteil der norddeutschen Kulturlandschaft entwickelt hat, lohnt sich allemal. Abwechslungsreiche kulturelle Veranstaltungen zu günstigen Preisen versprechen gute Unterhaltung für jeden, der Kunst und Kultur aus den nordischen Ländern schätzt.

Der genaue Programmverlauf und die Künstler werden in einem Programmheft ab April und unter www.nordischerklang.de ausführlich präsentiert.


Grit Preibisch


Festivalbüro des Nordischen Klangs
Hans-Fallada-Str. 20
17489 Greifswald
Tel.: 03834-86 36 13
Fax 03834-86 36 06
nokl@uni-greifswald.de





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