lebenslust  Administrator

Status: Offline Registriert seit: 19.11.2005 Beiträge: 3308 Nachricht senden | Erstellt am 30.06.2006 - 07:52 |  |
Greenpeace-Studie zeigt: Milch ist nicht gleich Milch -
Große Unterschiede bei Fetten/ Begriff "Alpenmilch" ist oft Verbrauchertäuschung
28.06.2006 - 10:19 Uhr
München (ots) - 28.6.2006 - Milch aus Supermärkten weist in ihrem Gehalt an gesunden Fettsäuren ganz erhebliche Unterschiede auf. Das
ist das Ergebnis einer Studie, die Greenpeace heute in München vorstellt. In der Studie wurden Frischmilchprodukte aus ganz Deutschland auf ihre Qualität untersucht. Dabei kam auch heraus, dass
nicht überall, wo "Alpenmilch" oder "Milch aus Grünlandhaltung" draufsteht, auch das versprochene Produkt drin ist.
"Wir konnten in der Studie nachweisen, dass Bärenmarke-Milch und auch die Alpenmilch der Molkerei Weihenstephan mit viel mehr Mais und
Kraftfutter erzeugt wurde, als das bei Milch aus den Alpen oder dem Allgäu eigentlich üblich ist", sagt Martin Hofstetter, Landwirtschaftsexperte von Greenpeace. "Hier wird der Verbraucher getäuscht." Durch ein spezielles Analyseverfahren konnte nachgewiesen werden, wie die Milchkühe gefüttert wurden.
Die Frage, mit was die Kuh gefüttert wurde, hat auch einen wichtigen Aspekt für die Ernährung der Menschen. Die Studie konnte nachweisen, dass mit steigendem Anteil an Mais und Kraftfutter immer
weniger gesunde Fettsäuren in der Milch enthalten sind. Der Anteil an ungesättigten Omega 3 Fettsäuren weist bei ökologisch erzeugter Milch
einen bis zu doppelt so hohen Anteil auf wie Trinkmilch aus Intensivtierhaltung.
"Dass Ökomilch besonders gut abschneiden würde, hatte ich erwartet", kommentiert Hofstetter. "Es hat mich allerdings schon überrascht, wie groß die Unterschiede innerhalb der Milch aus konventioneller Landwirtschaft sind." Am besten schnitten bei der Untersuchung auf den Omega-3 Fettsäuregehalt die Ökomilch von Berchdesgadener Land (Bayern), der Gläsernen Meierei Rostock,
Breisgaumilch (Schwarzwald) und der Upländer Bauernmolkerei (Hessen) ab. Auf den hinteren Rängen landeten Milchprodukte der Molkereien Allgäuer Alpenmilch (Bärenmarke) und Campina (Elsterwerda). Milch aus konventioneller Landwirtschaft, die tatsächlich aus Grünlandregionen stammt, hat dagegen verhältnismäßig gute Werte. Zu nennen wären hier z.B. Breisgaumilch oder Allgäuer Käserei Sonthofen.
Die regelmäßige Aufnahme von Omega 3-Fettsäuren über das Essen kann helfen, vielen Krankheiten vorzubeugen. Bei der Vermeidung von Herzinfarkten und zur Vorbeugung von Krebserkrankungen werden Omega 3 Fettsäuren besondere Bedeutung beigemessen. Auch bei Rheuma und Schuppenflechte setzt man heute auf diese ungesättigten Fettsäuren. Seefisch und Rapsöl haben hohe Omega 3 Werte. Da pro Person und Jahr durchschnittlich 300 kg Milch verzehrt werden, ist auch die Zufuhr über Milchprodukte von großer Bedeutung.
Achtung Redaktionen:
Rückfragen bitte an Martin Hofstetter, Tel. 0171-8706 645 oder Pressesprecherin Ortrun Albert, Tel. 040-30618-342. Die vollständige Untersuchung der Universität Kassel sowie Grafiken zur Qualität der untersuchten Milch können Sie im Internet unter
www.einkaufsnetz.org/gesunde-milch herunterladen.
Originaltext: Greenpeace e.V. Digitale Pressemappe: http://presseportal.de/story.htx?firmaid=6343 Pressemappe via RSS: feed://presseportal.de/rss/pm_6343.rss2
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Signatur Andre Voigt, Gesundheitsberater für Zellular Medizin
Repräsentant des AEVU (Allg. Europ. Verbund f. Umweltschutz )
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