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HerrRossi

Status: Offline Registriert seit: 26.06.2008 Beiträge: 52 Nachricht senden | Erstellt am 23.03.2009 - 17:57 |  |
schrieb
Hamburg (dpa) - Der 78 Jahre alte Hollywood-Veteran Clint Eastwood - bereits fünfmal mit dem Golden Globe und zweimal mit dem Oscar ausgezeichnet - hat im Januar mit seinem neuen Drama auf Anhieb den Spitzenplatz der nordamerikanischen Kinocharts erobert.
Es ist das beste Debüt überhaupt für Eastwood, der als Regisseur und Hauptdarsteller den Ton angibt. Er spielt einen verbitterten, unglücklichen Kriegsveteranen, einen Witwer in Michigan. Dieser Walt Kowalski ist voller Fremdenhass, überwindet ihn am Ende aber. Sein ganzer Stolz ist ein Gran Torino von 1972, den hütet er wie seinen Augapfel. Als Walts Nachbar, ein koreanischer Teenie, versucht, ihm den Wagen zu stehlen, scheinen sich alle Vorurteile des Alten zu bestätigen. Doch als er mitbekommt, wie die Nachbarsfamilie von einer Gang schikaniert wird, schreitet Walt ein.
Gran Torino, USA 2008, 116 Min, FSK o. A., von Clint Eastwood, mit Clint Eastwood, Cory Hardrict, Dreama Walker
Quelle: http://newsticker.sueddeutsche.de/list/id/490398
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http://wwws.warnerbros.de/grantorino/
Signatur Il Signor Rossi cerca la felicità |
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Drosophila 
    

Status: Offline Registriert seit: 24.06.2008 Beiträge: 153 Nachricht senden | Erstellt am 23.03.2009 - 18:06 |  |
Hier habt ihr gleich den Official Trailer:
http://www.youtube.com/watch?v=J9dy5yCUxOg
Signatur lieber niederträchtig, als hochschwanger. |
Damiana  Yo La Tengo
    

Status: Offline Registriert seit: 22.04.2008 Beiträge: 1972 Nachricht senden | Erstellt am 23.03.2009 - 20:16 |  |
Meine Schwester hat den Film gesehen, sie war begeistert.
schrieb
Walt Kowalski (Clint Eastwood) hat sein Leben lang in der Autofabrik gearbeitet. Als Rentner fällt ihm nicht viel mehr ein, als ein paar Reparaturen am Haus auszuführen, Bier zu trinken und einmal im Monat zum Frisör zu gehen. Obwohl seine inzwischen verstorbene Frau sich wünschte, dass er zur Beichte geht, hat Walt nichts zu beichten - einst ist er verbittert aus dem Koreakrieg zurückgekehrt, nach wie vor säubert er regelmäßig sein M-1-Gewehr und hält es schussbereit. Er traut niemandem - wenn er etwas zu beichten hätte, würde er es nur seinem Hund Daisy gestehen.
Seine früheren Nachbarn sind entweder weggezogen oder gestorben. Jetzt wohnen in seiner Umgebung Migranten des Hmong-Volks aus Südostasien, die er nicht ausstehen kann. Alles, was er um sich herum wahrnimmt, macht ihn wütend: die schiefen Regenrinnen, die verfilzten Rasenflächen und die Ausländergesichter in der Nachbarschaft; das perspektivlose Leben der jugendlichen Hmongs, Latinos und Schwarzen, die das Viertel wie selbstverständlich für sich beanspruchen; seine erwachsenen Kinder, die er als unreif erlebt und die ihm fremd geworden sind. Walt bleibt nichts übrig, als den Rest seines Lebens einfach auszusitzen.
Bis jemand eines Nachts seinen 1972er Gran Torino zu klauen versucht. Der Gran Torino glänzt noch genauso wie an dem Tag, als Walt ihn vor über drei Jahrzehnten persönlich mit zusammengeschraubt hat. Durch diesen Wagen tritt jetzt der schüchterne Nachbarsjunge Thao (Bee Vang) in Walts Leben, denn seine Hmong-Gang hat den Teenager so lange unter Druck gesetzt, bis er versuchte, den Gran Torino zu stehlen.
Doch Walt verhindert nicht nur den Diebstahl, sondern auch die Übergriffe der Gang - wider Willen ist er plötzlich der Held des Viertels. Besonders dankbar sind natürlich Thaos Mutter und seine ältere Schwester Sue (Ahney Her), die darauf bestehen, dass Thao seine Schuld bei Walt abarbeitet. Walt will zunächst nichts mit diesen Leuten zu tun haben, doch schließlich gibt er nach und leitet den Jungen an, im Viertel Reparaturen auszuführen. So entsteht eine seltsame Freundschaft, die beider Leben verändert.
Weil Thao und seine Familie nachdrücklich auf ihre Zuwendung bestehen, lernt Walt seine Nachbarn mit anderen Augen zu sehen. Aber auch über sich selbst denkt er nach. Die Asiaten sind vor einer grausigen Vergangenheit geflohen und schließlich in der amerikanischen Provinz gelandet - sie haben mehr mit Walt gemeinsam als seine eigenen Verwandten. Erstmals seit dem Krieg leistet er Erinnerungsarbeit, gegen die er sich rigoros abgeschottet hatte, ähnlich wie er den Gran Torino im Dunkel seiner Garage konserviert hat.
Quelle: www.film-zeit.de
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Signatur Alma mia sola siempre sola |
Nico  lover of music
    

Status: Offline Registriert seit: 23.04.2008 Beiträge: 1813 Nachricht senden | Erstellt am 24.03.2009 - 18:23 |  |
Klingt nach Dirty Harry im Ruhestand.
Signatur As You Me So I You |
Melissa  "Abgemeldet"
    

Status: Offline Registriert seit: 22.06.2008 Beiträge: 204 Nachricht senden | Erstellt am 27.03.2009 - 18:43 |  |
Damiana schrieb
Meine Schwester hat den Film gesehen, sie war begeistert.
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Schau dir einen Clint Eastwood Film an, kennst du alle Clint Eastwood Filme.
Signatur "Jeder Tag ist wie Musik. Einmal traurig und einmal fröhlich!" |
Damiana  Yo La Tengo
    

Status: Offline Registriert seit: 22.04.2008 Beiträge: 1972 Nachricht senden | Erstellt am 27.03.2009 - 20:34 |  |
Wenn ich mir "Für eine Handvoll Dollar" anschaue, kenne ich automatisch "Dirty Harry"!
Eine sehr interessante These! 
[Dieser Beitrag wurde am 27.03.2009 - 20:35 von Damiana aktualisiert]
Signatur Alma mia sola siempre sola |
calvin007 

Status: Offline Registriert seit: 13.07.2008 Beiträge: 615 Nachricht senden | Erstellt am 29.03.2009 - 13:26 |  |
HerrRossi schrieb
Dieser Walt Kowalski ist voller Fremdenhass, überwindet ihn am Ende aber.
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Ist doch mal ein sehr ernstes Thema, das gab`s doch noch nie bei Clint Eastwood oder?
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Evangeline  Klatsch&Tratsch
    

Status: Offline Registriert seit: 27.07.2008 Beiträge: 79 Nachricht senden | Erstellt am 29.03.2009 - 17:54 |  |
Du meinst Ausländerfeindlichkeit und Rasissmus, das gibt’s bei uns auch, da braucht man nicht über den großen Teich schauen.
Signatur „Ich bin sehr altmodisch. Ab und zu trage ich sogar Unterwäsche!“ |