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KanshinX ![]() ~Windseeker~ (Admin) ![]() ![]() Status: Offline Registriert seit: 01.05.2004 Beiträge: 1311 Nachricht senden |
Luna und Sol Autoren: KX u. Dai Teile: ? Genre: Fantasy, Golden Sun Disclaimer: alle vom Spiel GS übernommenen Charaktere, die Vorgeschichte und die Welt Weyard und ihre Städte und Kontinente sind Eigentum von Camelot und allen weiteren rechtlichen Vertretern... Xaelyn, sowie vorhandene Städte, Namen und Charaktere sind unser Eigentum und selbst erdacht ^^ Alle Thesen, resultierend aus den ersten beiden GS-Spielen sind lediglich Vermutungen und nicht bestätigt ^ ^ Warnungen: Violence (?) Rating: ab 12 Sonstiges: Unzufrieden, wie wir nun mal sind, stören uns die viel zu vielen offenen Fragen nach dem offiziellen Ende (?) von GS... anscheinend mit dem zweiten Spiel abgeschlossen... und somit existiert jetzt dieser dritte Teil, in dem wir uns bemühen, einige Fragen so zu beantworten, wie wir glauben, dass es richtig sein könnte ^^ Widmung: Den Erfindern dieses wunderbaren Spiels, die uns zahllose schlaflose Nächte beschert haben *g* Golden Sun Charaktere: Isaac: Ein junger Mann aus Vale, deren Vater angeblich bei dem Unglück vor zwei Jahren verstarb. Nun lebt er mit seiner Mutter alleine in dem Dorf und macht sich auf, nach den Elementarsternen zu suchen. Er ist eher introvertiert und überlegt sich alles gut, bevor er etwas sagt... zudem reagiert er ziemlich ungehalten auf Vertrauensbrüche und Dinge in dem Bereich. Er ist in etwa 17 Jahre alt. Er ist ein Venus/Erd-Adept. Garet: Isaacs langjähriger Freund aus Vale. Sein Vater ist Bürgermeister dort und er hat noch zwei Schwestern. Garet ist etwas tolpatschig, manchmal etwas überheblich und etwas arm an Überlegungen. Beizeiten wirkt er zudem auch relativ ängstlich und vorschnell. Nun ja, er ist Isaac ein treuer Freund (endlich mal etwas Positives) und begleitet diesen natürlich auf seiner Reise... Garet ist 17 Jahre alt Er ist ein Mars/Feuer-Adept. Ivan: Ein junger Mann, der ursprünglich aus einer Stadt im westlichen Meer stammt und der nichts von seiner ursprünglichen Herkunft weiß. Stattdessen wuchs er in Vault bei seinem Meister auf. Schließlich folgt er Isaac und Garet, um auch irgendwann des Shamanenstab an seinen ursprünglichen Ort zu bringen und herauszufinden, woher er wirklich kommt. Später trifft er dann in Contigo auf seine Schwester Hama... Er ist eine auch eher introvertierte und stille Person, die ihre eigenen Bedürfnisse gern in den Schatten stellt. Ivan ist 16 Jahre alt. Er ist ein Jupiter/Wind-Adept. Mia: Eine junge Frau, die aus Imil beim Merkurleuchtturm stammt und die in ihrer Stadt als eine Art Heilerin bekannt ist. Sie begleitet Isaac und seine Freunde, um Alex, der zu ihren Freunden gehörte, aufzuhalten. Auch sie ist eher still und nachdenklich, wenn auch schon etwas offener als vielleicht Ivan oder Isaac. Sie ist ? Jahre alt. Mia ist ein Merkur/Wasser-Adept. Felix: Jennas totgelaubter Bruder, der anfangs zum Gefolge von Menardi und Saturos gehörte, da diese ihn einst vor dem Steinschlag retteten. Auch er redet nicht viel und verfolgt scheinbar gern seine eigenen Ziele, ohne sie anderen näher zu erläutern. Auch er ist ein früherer Freund von Isaac und Garet. Felix ist 18 Jahre alt. Er ist ein Venus/Erd-Adept. Jenna: Felix‘ Schwester, deren Familie bisher als tot bezeichnet worden war. Sie ist eine Jugendfreundin von Isaac und Garet aus Vale und ein eher offener und vielleicht manchmal etwas schnippischer Mensch. Vor allem, wenn es um ihr Denken gegenüber Isaac geht. Sie ist 16 Jahre alt Jenna ist ein Mars/Feuer-Adept. Cosma: Cosmas ursprüngliche Herkunft, ihre Eltern usw. sind unbekannt und sie wuchs in einer Stadt am Rande des Venus-Leuchtturms auf. Sie schließt sich zunächst unfreiwillig Felix' Gruppe an. Auf Grund ihrer Elementzugehörigkeit hatten Saturos und Menardi sie entführt. Cosma ist still, wenn auch manchmal leicht sarkastisch. Sie scheint sich gut mit Jenna zu verstehen. Cosma ist 16 Jahre alt und ein Jupiter/Wind-Adept. Aaron: Aaron stammt aus der legendären Stadt Lemuria im Meer der Zeit und wurde von dort auf Grund von Forschungszwecken weggeschickt. Allerdings früher als eigentlich beabsichtigt, da eine Flutwelle ihn und sein Schiff erfasste. In der Außenwelt angekommen wurde er zunächst grundlos beschuldigt und eingesperrt, bis Felix und Co seine Unschuld bewiesen. Später schloss sich Aaron ihnen an und brachte sie nach Lemuria. Seine Mutter ist übrigens verstorben und er wurde aus Lemuria von einem uneinsichtigen Senator verbannt. Aaron ist eine freundliche, intelligente und relativ verschlossene Person. Das zeigt sich vor allem darin, dass er sein wahres Alter nicht preisgeben möchte (als Lemurianer lebt er länger als andere und ist somit bei einem Aussehen von etwas 20 Jahren bestimmt schon über 100). Aaron ist ein Merkur/Wasser-Adept. Kraden: Kraden ist ein Gelehrter aus Vale, der die Alchemie erforscht und von Saturos und Menardi anfangs als Geisel genommen wird. Zudem erhält er den Auftrag von Babi, das Geheimnis des Trankes zur Lebensverlängerung in Lemuria zu erfahren. Dazu kommt es jedoch nicht mehr, da Babi zuvor stirbt. Sein Alter und ob er ein Adept ist, ist uns nicht bekannt. Was bisher geschah (Rückblick): Weyard ist eine scheibenförmige Welt, auf der es die Kontinente Angara, Gondowan, Indra, Osenia, Atteka und Hisperia gibt. In dieser Welt gibt es die Kraft der Alchemie, der vier Elemente Feuer, Wasser, Erde und Wind. Hinzu kommen Menschen, die so genannte Adepten sind, also Leute, die die Mächte eines bestimmten Elements beherrschen. Weyard endet an den Gaia-Fällen, die nach der Entwendung der Sterne drohen, Weyard zu verschlingen... Alles begann mit einem Unwetter, bei dem im Dorf Vale, das im Nordwesten von Angara liegt, angeblich Jennas Eltern, ihr Bruder und Isaacs Vater durch einen Steinschlag ums Leben kamen. Ihre Leichen wurden jedoch nie gefunden. Zwei Jahre später, nachdem das Unglück allmählich in Vergessenheit geriet, machten sich Garet, Isaac, Jenna und Kraden auf zum Heiligtum von Sol, um dort den Grund für die Existenz ihrer Psyenergie herauszufinden. Dabei entdeckten sie den „Raum der Elemetarsterne“ und wurden dort von Saturos und Menardi überfallen und wurden zur Abgabe des Jupiter-, des Venus- und des Merkursterns gezwungen. Zudem wurden Jenna und Kraden entführt. Nicht nur das, auch Jennas totgeglaubter Bruder Felix befand in Begleitung der beiden Diebe. Nach der Entwendung der Sterne und dem Erhalt des Marssterns drohte der Heiligtum und der Aleph-Berg, auf dem er sich befand, unterzugehen zusammen mit Isaac und Garet, die zurückgeblieben waren. Jedoch rettete sie der „Alte Weise“ –ein sprechender, einäugiger, schwebender Stein- und gab ihnen die Aufgabe, nach den restlichen Sternen zu suchen und sie zurückzubringen. Denn durch das Entwenden der Sterne fielen Psyenergiesteine auf Weyard nieder und gaben manchen die Kraft der vier Elemente. Anschließend machten sie sich auf den Weg zu den Leuchttürmen, auf denen das Leuchtfeuer entzündet werden sollte mit Hilfe der Elementarsteine/sterne. Auf ihrem langen Weg trafen sie in Vault auf Ivan, einen Jupiteradepten, der sie begleitete, um zunächst seinen Meister zu befreien und um später einen Shamanenstab irgendwo abzuliefern. Auf dem Weg zum Merkurleuchturm begegneten sie Mia, die ihnen half in den Leuchtturm zu gelangen (man braucht einen jeweiligen Adepten, um die Türme zu betreten) und sich ihnen schließlich anschloss. Dies tat sie, um Alex, einen ehemals befreundeten Wasseradepten, davon abzuhalten, die restlichen Türme zu entzünden. Sie folgen ihren Gegnern mit einigen Zwischenfällen und Hindernissen zum Venusleuchtturm, auf dem sie Saturos und Menardi bezwingen und töten. Alex, Felix, Jenna, Kraden und eine weitere Geisel aus einer Stadt vor dem Leuchtturm entkommen, als sie zu einem Schiff der Lemurianer (Lemuria ist eine legendäre Stadt in Weyard mitten im Meer der Zeit, deren genaue Lage den Menschen unbekannt ist) flüchten und mit einem losgelösten Stück Land nach Indra gelangen. Hier beginnt der zweite Teil der Videospielserie und Felix und sein Team, bestehend aus Jenna, Cosma und Kraden (der nicht kämpft), machen sich auf den Weg, die anderen zwei Leuchttürme zu entzünden. Dies machen sie, da ihre vermeintlich toten Eltern sich in der Stadt Prox befinden und die Bewohner sie von dort erst freigeben, wenn sämtliche Leuchttürme entzündet wurden. Zudem hat Kraden die Vermutung, dass Weyard ohne die Entzündung der Leuchttürme vernichtet werden könnte. Auf ihrer Reise treffen sie auf einen Lemurianer namens Aaron, der mit Hilfe seines lemurianischen Schiffes zurück nach Lemuria gelangen möchte. Sie helfen ihm und er schließt sich ihnen an und geleitet sie nach Lemuria. Dort erfahren sie, dass Aaron durch eine Flutwelle aus Lemuria weggetragen und dass er den Auftrag hatte, zu bestätigen, dass Weyard sich verkleinert hatte mit der Zeit. Außerdem bestätigen sich Kradens Vermutungen und König Hydros von Lemuria erklärt ihnen, dass Weyard entweder bei Entzünden der Leuchtfeuer vielleicht zerstört wird oder dass Weyard beim Nichtentzünden langsam zerstört werden wird. Eine wunderbare Auswahl und somit entschließen sie sich nur ein weiteres Mal dazu, alle Leuchtfeuer zu entzünden. Nach diesem Besuch reisten sie weiter nach Atteka zum Jupiterleuchtturm, um das Feuer zu entzünden. Dort trafen sie auf Isaac und seine Freunde, die sich nach langer Diskussion entschlossen, sich Felix, Cosma, Jenna, Aaron und Kraden anzuschließen, um den Marsleuchtturm ebenfalls zu entzünden. Dieser Weg führte sie nach Prox, wo die Menschen im Gegensatz zum Rest von Weyard äußerst ungewöhnlich aussehen. Im Marsleuchtturm stellte sie kurz vorm Entzünden des Feuers der „Alte Weise“ zur Rede und fragte nach dem Grund, weshalb sie den Auftrag missachteten und jetzt das Feuer entzünden wollten, anstatt die Sterne zurückzubringen. Er erzählte ihnen von der „Goldenen Sonne“, der unendlichen Macht, die sich nach dem Entzünden aller Feuer über dem Aleph-Berg in Vale erheben würde. Sie vernahmen, dass Alex bereits auf dem Weg zur Bergspitze war, um diese Macht zu empfangen. der Weise stellte ihnen ein „Wunder“, wie er es nannte, in den Weg und meinte einen dreiköpfigen Drachen, der sich nach dem Besiegen als vermisste und eben noch zum Drachen verwandelten Eltern von Jenna und Isaac herausstellen sollte. Sie waren dem Ende nah, doch das Leuchten des Marsfeuers rettete sie im letzten Augenblick und die nun zwölfköpfige Gruppe machte sie auf nach Vale... nun ja, zu den Überresten von Vale! Zur gleichen Zeit hatte Alex die Spitze des Aleph-Berges erreicht und empfing die unendliche Macht (glaubte er) durch die Bestrahlung der Goldenen Sonne. Nun freut er sich unglaublich über seine vermeintliche Macht und versucht diese zu testen, in dem er die Stürme zu sich ruft. Jedoch erscheinen keine Stürme sondern nur der Alte Weise, der ihm sagt, dass Alex gar nicht so stark sei. Nur, dass sein Leben sich verlängert habe und dass seine Psyenergie wohl etwas stärker geworden sei. Bei der versuchten Machtdemonstration Alex’s schaffte er es nicht, dem Alten Weisen auch nur etwas Schaden zuzufügen. Stattdessen lachte dieser ihn aus und schubste Alex fast vom Berg mit seiner Macht. Dann warnte er den Bewegungsunfähigen vor dem Untergehen des Aleph-Berges und sieht zu, wie Alex vermeintlich untergeht. Isaac, Felix und der Rest der Gruppe erreichen die Überreste von Vale und treffen auf ihre Familien, die sich durch eine Warnung des Alten Weisen gerade noch vor der Gefahr retten konnten... Und nun ist alles gut? Vale wird wieder aufgebaut, Alex ist verschwunden und die Welt gerettet? Eher unwahrscheinlich... und aus diesem Grund geht es hier weiter... Signatur ![]() | |||
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Aufgeregt rannte ein Priester aus dem Tempel von Vale zum Hause Isaacs. Überrascht öffnete dieser die Tür und fragte, was um diese späte Stunde denn noch so wichtig sein könne. Völlig außer Atem und ziemlich durcheinander berichtete der Priester etwas wirr von einem sprechenden Stein im Tempel und dass Isaac bitte so schnell wie möglich mitkommen solle. Isaac, den das seltsame Gerede des Priesters neugierig gemacht hatte und der sich in den letzten vier Jahren Ruhe bereits angefangen hatte zu langweilen, begleitete den Mann, nachdem er sein bereits leicht verrostetes Schwert hervorgekramt hatte. Was mochte wohl passiert sein? Der Beschreibung des Mannes zufolge handelte es sich um den „Alten Weisen“ vom Heiligtum. Was mochte er diesmal von Isaac wollen? Ob Weyard wohl immer noch bedroht wurde? Ob ein neuer Gegner auf ihn wartete? Oder...? Ihm fielen jedoch keine weiteren Möglichkeiten ein und so beschleunigte er noch etwas, um seine Fragen so schnell wie möglich beantwortet zu wissen. Die beiden Männer erreichten den Tempel und stießen in ihrer Hast die Tür auf, dass diese mit einem lauten Krachen gegen die Wand donnerte. Isaac erblickte den Oberpriester und –wie erwartet- den Alten Weisen, der erstaunt, wie Isaac es in seinem einen Auge abzulesen glaubte, Isaacs schnelles Erscheinen wahrnahm. „Sei gegrüßt, Isaac! Ich freue mich, dass du meiner Bitte so schnell Folge leisten konntest.“, fing der Alte Weise an und hätte gelächelt, wenn er ein Gesicht gehabt hätte. „Ich freue mich, wenn deine Nachricht an mich positiver Natur wäre...“, erwiderte Isaac und verkniff sich ein Lächeln. „Ich muss dich leider enttäuschen, es geht wieder um Alex!“, antwortete der Alte Weise. „Um Alex?“, Isaac sah erstaunt aus, „Ich dachte, er wäre beim Untergang des Berges ums Leben gekommen?“ „Leider nicht... ich bereue es zutiefst, ihn vor seinem Tode bewahrt zu haben! Aber da es nicht in meiner Bestimmung liegt, mich in die Taten der Menschen einzumischen, dachte ich, dass du dich darum kümmern könntest“, sagte er, hätte er einen Mund besessen, so jedoch teilte er Isaac alles telepathisch mit. Isaac starrte ihn mit einer Mischung aus Erstaunen, Verärgerung und Neugierde an. „Und was soll ich bitte tun?“, erkundigte Isaac sich und blickte zu seinem etwas verrosteten Schwert. „Ich bitte darum, dich auf Alex Spuren durch das vernichtete Siegel zu begeben!“, erklärte der Alte Weise. „Durch das vernichtete Siegel? Was meinst du damit?“, wollte Isaac wissen, er nahm die angesichts des Alten Weisen etwas eingeschüchterten Priester gar nicht mehr wahr. „Durch den Untergang des Aleph-Berges wurde das Jahrhunderte alte Siegel zwischen Xaelyn und Weyard zerstört und gebrochen. Und durch dieses Siegel muss Alex, statt zu sterben, nach Xaelyn gelangt sein. Dort stellt er leider wieder eine Bedrohung dar und versucht dort die Macht an sich zu reißen.“, berichtete der Alte Weise und legte eine kurze Pause ein. „Hat der eigentlich nichts Besseres im Sinn?!“, seufzte Isaac und dachte an seine teils weit verstreuten Gefährten, „Was soll Xaelyn eigentlich sein?“ „Xaelyn ist die mit Weyard verbundene, zweite Welt. Der einzige Zugang dorthin war lange Zeit –bis jetzt- versiegelt und es gab keine Möglichkeit, dorthin zu gelangen. Doch jetzt, mit dem Untergang des Heiligtums und des Berges, ist der Zugang wieder frei und es kann Schreckliches passieren, wenn Alex zu seiner Macht der Goldenen Sonne –die ihm so wenig bringt- auch noch die Macht des Goldenen Mondes gewinnt. Durch die Ergänzung beider Kräfte würde sein Wunsch nach der ultimativen Macht in Erfüllung gehen. Aus dem Grund bitte ich dich, ihn aufzuhalten!“, schloss er und schwieg. „Xaelyn? Goldener Mond? Ultimative Macht? Also irgendwie...“, fing Isaac an. „Keine Sorge, du wirst noch alles Nötige erfahren! Nur musst du so schnell wie möglich nach Xaelyn... die Zeit läuft!“, mahnte der Alte Weise ihn. „Ja, ich werde sofort aufbrechen!“, sagte er, dachte daran, Aaron mitzunehmen und stürzte zur Tür. „Moment, Isaac!“, hielt der Alte Weise ihn auf, „Ich muss dir doch erst sagen, wo das Siegel ist.“ „Stimmt, ist es in den Überresten des Berges?“, fragte Isaac, während er vorsorglich schon einmal die Tür öffnete. „Nicht ganz. Es ist am Fuße des Berges in einer Art Höhle, die nun, durch die Zerstörung des Berges freigelegt wurde. Gehst du durch das Siegel, gelangt du nach Valem, eine Stadt, die sich mit Vale vergleichen lässt. Dort wirst du alles Weitere erfahren.“, meinte der Alte Weise und löste sich in Luft auf. Isaac beeilte sich, Kradens Haus zu erreichen und berichtete dort Kraden und Aaron, die gerade beim Abendessen waren, in aller Kürze von dem Bericht des Alten Weisens. „Der einäugige, fliegende Stein?“, erkundigte sich Aaron, während er auf einer Fischgräte herumkaute. Isaac bestätigte dies und bat ihn, so schnell wie möglich ihn nach Xaelyn zu begleiten . Aaron, den ein solches Abenteuer durchaus reizte, stimmte sofort zu und packte seine wenigen Sachen, die er mitnehmen wollte. Kraden erklärte sich bereit, Garet, Jenna, Cosma und Isaacs Eltern vom Grund ihres plötzlichen Aufbruchs zu berichten. Auch er konnte leider nichts Weiteres zu Xaelyn sagen und lauschte gespannt Isaacs kurzen Worten zu Xaelyn und dem Goldenen Mond. Anschließend verließen Aaron und Isaac Kradens Haus und machten sich auf zum Siegel in der Höhle, dem Weg in eine ihnen völlig unbekannte Welt... „Hast du es schon gefunden?“, fragte Aaron, während er sich suchend umsah. „Hm...“, meinte Isaac und redete einen Augenblick später mit sichtlich erfreuter Stimme weiter, „Ja, hier, hier muss es sein!“ „Wo?“, erkundigte sich Aaron, da er Isaac nicht mehr mit seinen Augen erfassen konnte. „Hier... eine Höhle bei diesen drei Büschen“, Isaacs Stimme hallte. „Ah...“, Aaron hatte den Ort gefunden und folgte Isaac in das Dunkel, „Und jetzt?“ „Ich habe dir doch von dem Siegel erzählt... hier, dieser seltsame Durchgang muss der Weg nach Xaelyn sein!“, flüstere Isaac aufgeregt, als habe er Angst, belauscht zu werden. „Der Weg in eine Welt, die uns selbst in Lemuria unbekannt gewesen ist...“, erwiderte Aaron und gemeinsam traten sie durch das gebrochene Siegel und fragten sich, was sie jetzt erwarten würde... ---------------------------------------------------- Zur gleichen Zeit, in der Isaac und Aaron zum ersten Mal die Welt von Xaelyn betraten und nach Valem gelangten, hielt sich der, um den sich alles drehte, also Alex, in Njun auf. Eine Stadt, die sich irgendwo in der Mitte des Östlichen Kontinents Majond befand. Lange Zeit hatte er in Valem verbracht und bestimmt ein halbes Jahr gebraucht, bis er vollständig von all seinen Verletzungen, die er durch den Sturz vom Aleph-Berg davongetragen hatte, genesen war. Zunächst hatte er überlegt, sofort wieder durch das Siegel zurück nach Vale und Weyard zu gehen, um dort einen neuen Weg zu finden, etwas ihm als erstrebenswert Klingendes zu erreichen oder gar seine Pläne ganz und gar aufzugeben. Doch wo hätte er dann hingehen sollen? Der Weg zurück nach Imil war ihm versperrt, wie er sich entsinnen konnte, Mia hätte ihn bestimmt nicht wieder aufgenommen. Zudem hatte er in einer seiner Lektüren, die er während seiner Genesungszeit gelesen hatte, etwas über die „Macht des Goldenen Mondes“ gelesen, die den Schriften nach sich auf dem Alpha-Berg, nach der richtigen Plazierung der Elementarsterne von Xaelyn, manifestierte. Vielleicht würde diese Macht die perfekte Ergänzung zu seiner Macht der Goldenen Sonne darstellen?! Vielleicht konnte er so seine erträumte, unendliche Macht endlich für sich gewinnen. Kurz bevor er Valem hatte verlassen wollen, hatte er den Heiligtum von Luna im Alpha-Berg aufgesucht und dort nach langer Suche denn dortigen Raum der Elemente ausfindig gemacht. Die Elemtarsterne befanden sich noch an ihrem Platz! Erfreut über diesen Erfolg hatte er die vier Sterne, die von Saturn, Pluto, Neptun und Uranus, eingesammelt und beschlossen, die Voraussetzungen für das Erscheinen des Goldenen Mondes zu schaffen. Sofort hatte er sich auf die Suche nach vier verschiedenen Adepten aus dieser Welt gemacht, die ihm helfen konnten, sein Ziel zu erreichen. Ein schwieriges Unterfangen! Adepten an sich waren in Xaelyn bei weitem schwerer aufzufinden als in Weyard. Kaum ein Mensch hier kannte die Bedeutung von Adepten und der so genannten Psyenergie überhaupt. Noch weniger hatten je einen Adepten gesehen und kein Einziger, dem er bisher begegnet war, war ein Adept. Hing das damit zusammen, dass es keine Psysteine hier in Xaelyn gegeben hatte? Oder dass alle Stätten, die etwas mit dem Goldenen Mond zu tun hatten, bisher immer undurchdringlich versiegelt gewesen waren? Der genau Grund wollte ihm jetzt noch nicht klar werden und so hatte er seine Helfer in Valem dankend verlassen und war weiter nach Njun gereist. Irgend etwas sagte ihm, dass es nicht von Vorteil war, allzu lange sich noch in Valem aufzuhalten. Wie recht er bei dieser Sache hatte, erfuhr er erst viel später... Signatur ![]() | |||
Kangae Tüchtiges Schreiberlein ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Status: Offline Registriert seit: 16.05.2004 Beiträge: 247 Nachricht senden |
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