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KarenLi
unregistriert

...   Erstellt am 10.06.2005 - 20:14Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Ich denke mal ich bin hier richtig und kann jetzt mal den ersten Teil von meiner Golden Sun FF posten. Es kann sein, dass ihr bei den ersten Kapiteln einschlaft, aber ich bessere mich.
Zu Beginn hört es sich noch ähnlich an, wie in der richtigen Story von GS aber dann... hehe
Guck einfach mal in den ersten Tei rein.
Es beginnt mit Aaron in Lemuria.

Disclaimer: Ich besitze Golden Sun nicht und verdiene auch keine Geld mit dem Schreiben der Geschichte. (leider)

Sorry wegen den vielen Fehlern.

Kapitel 1: Sturm auf Lemuria


Besonders die großen Säulentrümmer, machten das Durchkommen, bis zum Tempel äußerst problematisch. Der komplette Vorgarten war übersät mit spitzen Steinen und Geröll. Vor dem großen, aus Marmor bestehenden Gebäude, waren links und rechts zwei Statuen aufgestellt, die als Abbild der Göttin des alten Volkes diente, welches damals dieses Land bevölkerte. Allerdings waren sie schon so ramponiert, dass man gerade die Figur einer Frau erahnen konnte.
Unzählige Ranken von Efeu schlangen sich zu beiden Seiten des Tempels empor und ließen nur an wenigen Stellen etwas weißen Stein hindurch Schimmern. Die abgebröckelten Teile der Verzierungen begannen bereits am Boden zu einem porösem Etwas zu zerfallen. Dort wo vermutlich einmal der alte Kräutergarten war wuchs jetzt wild das Unkraut und Ungeziefer kreuchte durch das schützende Dickicht. Das waren wohl auch die einzigen Lebewesen, die sich hier noch herumtrieben.
Wenn man nun noch ein paar Schritte neben den Tempel trat, konnte man erkennen, dass nur die Eingangshalle betretbar war. Der Rest lag unter Wasser. Alles hier deutete auf eine frühere Naturkatastrophe hin. Jetzt konnte man sich kaum noch vorstellen wie prächtig es hier ausgesehen haben muss. Seit damals sind kaum noch Menschen des alten Volkes hierher gekommen. Kurz nach dem Malheur hat man versucht, noch Teile des Tempels zu bergen, Vergebens. Das Wasser hier war zu mächtig. Niemand konnte ihm sehr lange inne bleiben. Es sind sogar schon Menschen ums Leben gekommen. Nicht irgendwelche Leute, sondern Personen mit mythischen Kräften, die das Wasser beherrschen – Die Adepten.
Seit das alte Volk sich hier angesiedelt hatte, war jedes Neugeborene mit solchen Fähigkeiten ausgestattet.
Und nicht nur das. Die magischen Wasser die dieses Eiland umgeben, lassen den Strom der Zeit langsamer fließen. Das hat zur Auswirkung, dass die Manschen hier langsamer altern. Der gerechte Herrscher, der über dieses kleine Reich regiert lebt schon seit vielen Dekaden. Keiner der Bewohner kennt jemanden anderes.
Doch nur die Trümmer in der antiken Stadt, sind Zeugen einer alten prunkvollen Epoche, in mitten dichter Nebelschwaden in der östlichen See.

Der blauhaarige Mann stocherte suchend mit einem buckeligen Stock im hohem Unkraut herum. Hatte er hier nicht etwas verloren? Er begann schon damit die Wände, die mit Efeu bewachsen waren abzutasten. Immer wenn er gegen die Marmorplatten stieß gab das ein Klopfgeräusch und er zuckte kur und unmerklich zusammen. Bald fuhr er wieder über den überwucherten Boden.
Als er ein leisen Rascheln, das eindeutig nicht von ihm verursacht wurde, vernahm, wirbelte er herum und lief schnell zu der Stelle, von der er annahm, das Geräusch vernommen zu haben. Er stieß mehrmals kräftig mit seinem Stock auf dem Boden und plötzlich bewegten sich die Busche hektisch. Kurz darauf flitze etwas sehr kleines über die grasbewachsene Wiese und verschwand hinter den äußeren Standmauern. Der Mann hechte sofort hinterher, war aber nicht schnell genug und konnte nur noch, die immer kleiner werdenden Wellen sehen, die das Etwas beim Eintauchen in das Wasser verursacht hatte.
Enttäuscht senkte der Blauhaarige den Kopf und stampfte zurück zu seinem Boot. Als er das Tau löste, schaute er zum letzten mal für eine ganze Weile zurück und verließ dann die antike Stadt.
Geschickt um segelte er die steinigen Wände des, von dem Meer errichteten, Felsenlabyrinthes. Nach ungefähr einer Stunde ereichte, er einen einigermaßen großen freien Meeresabschnitt, in dessen Mitte eine Insel lag. Wenn man von hier aus so auf sie zu schwamm, kam sie einem recht einsam und etwas verloren, von diesen Riffen umgeben, vor.
Das Schiff fuhr an den Hafen und wurde von seinem Besitzer mit dem Tau festgebunden, um es vor dem Hinforttreiben zu bewaren.
Der Mann prüfte noch ein letztes Mal den Halt des Seils und machte sich dann auf den Weg zur Stadt. Er musste am Rand der großen Felswände entlang laufen, um dann rechts den Eingang zu finden.
Als er über die Treppe wieder aus einen kleinen Steingebäude hervortrat, wurde er auch schon von seinem Freund und Kollegen begrüßt, der ihm nach seinem Erfolg fragte. Mit einem Kopfschütteln deutete er das Versagen an und machte sich ohne weitere Worte sofort zum Palast auf, um es auch dem Herrscher zu sagen. Als er die Einganghalle betrat, wurde er von einem Palastwächter überrascht. „Tut mir leid, aber König Hydros ist gerade in einer wichtigen Besprechung.“, raunzte er. Der Andere drehte nur den Kopf zur Seite. Er machte eine teilnahmslose Geste und der Wächter schaute ihn verdutzt an.
„Er hatte mir ausdrücklich gesagt ich solle mich von einer Besprechung nicht stören lassen. Wenn sie mich also nun bitte eintreten lassen würden...“, meinte er nur und wieder willig ließ man ihn dann auch gewähren. Er wusste, dass viele Leute nicht sehr gut auf ihn zu sprechen waren. Er hatte sich sehr auf die Ideenvorstellung seines Königs geschlafen und der behauptete die irrwitzigsten Sachen. Zum Beispiel soll die gesamte Welt jeden Tag kleiner werden, weil ihr Rand von den Gaia-Fällen verschlungen wird. Damals, bevor dieses Volk sich hier ansiedelte, brachten sie eine Karte mit. Auf ihr konnte man die ganze Welt sehen. Doch vor einigen Jahren kam ein man namens Lunpa hierher. Ebenfalls mit einer Weltkarte. Doch diese unterschied sich gewaltig von der Alten. Die Kontinente waren viel kleiner und der Rand war anders geformt.
Fast alle Bewohner hier halten die Tatsache, dass die Welt schrumpft für totalen Blödsinn, doch König Hydros glaubt fest daran. Er hatte auch schon vor jemanden zu entsenden, um sich zu vergewissern, aber der Rat stellte sich gegen ihn. Sie meinen es würde die Sicherheit ihrer Insel gefährden. Denn wenn die Leute von der Außenwelt erfahren würden, dass es eine Insel gibt, die das Prozess der Alterung verlangsamt, dann würden sie sicher in Scharen mit ihren Booten angereist kommen und dann wäre es vorbei mit der Ruhe.
Und jetzt war es sowieso zu spät, denn der mächtige Meeresgott Poseidon versperrt die Ausfahrt zum offenen Meer. Kein Mensch weis warum er so verärgert ist. Plötzlich tauchte er wieder auf und verursacht nun Unruhe. Es unmöglich hinein geschweige denn heraus zu kommen. Man müsste schon fliegen können.
Und offenbar war genau dieses Thema wieder Schwerpunkt der Besprechung. Schon von weitem konnte man hören wie diskutiert wurde. „Um Lemuria zu schützen sollten wir auf gar keinen Fall ein solches Risiko eingehen. Ihr kennt die Macht von Poseidon selbst sehr gut. Nur ein Schlag und wir können es uns auf dem Meeresboden gemütlich machen. Außerdem können wir das für den Betroffenen nicht verantworten. Und schon damals war sich der Rat einig, dass es für die Bewohner besser wäre, wenn Lemuria weiterhin versteckt bleibt. Also was soll dann diese Diskussion?“, ertönte eine Stimme.
„Wir müssen doch erfahren was da draußen geschieht. Was wäre denn ,wenn wir uns bereits einige Meter vor den Gaia-Fällen befinden würden, oder wenn außerhalb der Krieg losgebrochen wäre. Dann würde Lemuria garantiert auch gefunden und sind wir dann sicher. Wir wissen nicht wie stark die Krieger vom Land sind und ob sie nicht in der Lage wären, das Rätsel der Strudel zu lösen und Poseidon zu bezwingen. Mir liegt doch auch nur die Sicherheit meines Volkes am Herzen. Oh du bist zurück“, der König brach seine Unterhaltung ab und blickte in die Richtung des Mannes, der soeben den Raum betreten hatte.
Der Angesprochne trat einige Schritte vor und verbeugte sich kurz ehrfürchtig. „Entschuldigt mein Unterbrechen. Ich wollte nur eben berichten, dass mein Unternehmen nicht von Erfolg gekrönt war.“, sagte er und wartete auf die Reaktion von Hydros.
Man konnte dem König die Enttäuschung von den Augen ablesen. Er senkte den Kopf und wandt sich wieder zu seinem Berater, der schon wieder mit dem Streit begann. „Und wenn schon, wen wollen sie denn schicken? Wer soll den an Poseidon vorbeikommen?“, fragte er mit aufgeregter Stimme.
„Ich habe schon jemanden im Auge. Ich hallte sehr viel auf ihn. Sorge dich nicht, ich bin äußerst zuversichtlich, dass er es schaffen wird.“, antwortete der blauhaarige König und drehte sich erbeut zu dem anderen Mann, der die Unterhaltung aufmerksam verfolgte. „Geh nun wieder zu dir nach Hause und ruh dich aus. Ich bin dir dankbar, dass du es wenigstens versucht hast.“
Er tat wie ihm geheißen und ging nach unten auf den Vorhof. Neben ihm spielten einige Hunde und Schmetterlinge tummelten sich auf der Wiese. Gedankenverloren hob er den Knochen auf, der auf dem Boden lag und schleuderte ihn soweit er konnte davon. Wie von einer Tarantel gestochen flitzen die Hunde ihm hinterher und verschwanden hinter einem Hügel. Der Mann schaute noch einige Minuten hinterher, obwohl sie schon längst verschwunden waren.
Als in das Stadtzentrum trat kamen ihm zwei Kinder entgegen. Wenn man sie überhaupt als Kinder bezeichnen konnte, den beide waren schon über 20. Sie liefen in ein Haus und schlossen die Tür hinter sich. Während aus einem anderen Haus ganz in der Nähe ein junger Mann heraus trat. Als er den anderen Blauhaarigen erblickte ging er auf ihn zu um ihn ebenfalls zu fragen, was er im Antiken Lemuria gefunden hat.
„Was immer das auch war, es ist mir entwischt. Wäre ich doch nur schneller gewesen.“, wurde ihm geantwortet.
Der Mann setzte ein besorgtes Gesicht auf. „Vielleicht hätte ich doch mit kommen sollen und dir helfen. So war es doch eigentlich auch geplant. Oder was Orpheus?“
„Ach was Aaron. Heute war die Beerdigung deiner Mutter. Es wäre das Letzte jetzt zu verlangen im Antiken Lemuria auf Monsterjagd zu gehen.“
Aaron senkte betrübt den Kopf und Orpheus legte eine Hand auf seine Schulter. Nach einer Weile fiel ihm auch wieder ein, dass er seine Lanze auf dem Schiff vergessen hatte und sein Freund bestand darauf ihn begleiten zu dürfen.
Als sie zur Stadt hinaus traten, fiel ihnen auch auf, dass sich langsam aber sicher, ein Sturm breit machte. Hoche Wellen schlugen gegen die Felswände. Die Schiffe, die im Hafen standen schaukelten bedrohlich im Wind.
Orpheus lief so schnell er konnte zu Bug und sammelte seine Waffe auf. Aaron wartete währenddessen am Schiffshäuschen. Als sie das Schiff wieder verlassen wollten, wurden sie überraschend von einer gigantischen Welle erfasst und auf die gegenüberliegende Seite gespült. Orpheus ging dabei fast von Bord, konnte aber von Aaron gerade so noch gehalten werden. „Verdammt wir müssen schnell hier runter. Der Sturm ist schon zu stark geworden.“, rief er und der Andere nickte nur schnell und erneut versuchten sie wieder auf die Insel zu kommen, doch der Wind wurde mittlerweile noch heftiger, so dass es kaum Sinn machte dagegen anzukämpfen. Die beiden Lemurianer lehnten sich gegen die Hauswand um nicht vom Wind erfasst zu werden.
„So schaffen wir das nicht. Wir müssen warten bis der Sturm sich halbwegs gelegt hat.“, keuchte Orpheus, doch er wusste, dass dies noch Stunden dauern könnte und ihre Chance, auf diese Weise vom Schiff herunter zu kommen sehr gering war. Aber was sollten sie machen? Im Wasser wartet der Sicher Tod und der Wind war zu mächtig. Ihr Psynergie wäre ihre letzte Hoffnung, doch wie sollten sie diese hier einsetzten? Währendessen kamen schon die ersten Heckteile ihnen entgegen geflogen. Von der gegenüberliegenden Seite des Wassers wurden große Steinbrocken angetragen, die Löcher in das Segel schlugen.
Immer wieder schabte das Wasser über den Rand und der Spiegel stieg unaufhörlich. Es sah nicht so aus, als würde sich das Wetter bald beruhigen. Im Gegenteil, es wurde noch schlimmer. Plötzlich riss sich eins der benachbarten Schiffe los und die beiden Blauhaarigen mussten mit ansehen, wie es auf der anderen Seite zerschellte. Nun wurden sie nur noch unruhiger. Das gleiche Schicksal könnte sie auch bald treffen, aber sie konnten nichts anderes tun als warten. Warten und hoffen das sie unversehrt zurückkommen. Doch die Wahrscheinlichkeit sank mit jeder Minute. Eine gewaltige Böe tönte vorbei und mit einem Ruck veriss, das Tau mit dem das Boot befestigt war.
Zu ihrem Glück, hatte sich allerdings noch rechtzeitig der Wind gedreht, so das sie nicht die Felsen streiften sondern, direkt in Richtung offenes Meer getrieben wurden. Gelegentlich wurde das Schiff gegen die Wände geschleudert und wurde immer löchriger. Als sie an der Ausfahrt zu den Strudeln vorbeigeweht wurden, war ein monströses Grollen zu vernehmen. Orpheus versuchte vorsichtig sich aufzurichten, wurde dann aber wieder zu Boden geschleudert. Durch die Wucht der Strudel wurde das Schiff hin und her geworfen. Ein heraus kommen schien unmöglich. Doch Orpheus kam eine Idee. Wenn das Segel richtig ausgerichtet würde könnte man die Strudel vielleicht doch verlassen. Mit aller Kraft die er aufbringen konnte kämpfte er sich bis zu Mast vor und bekam das Seil zu fassen. Er zog daran und das Segel spannte sich. Trotz das es so löchrig war, schien es vom Sturm erfasst zu werden. Langsam aber sicher bewegte sich das Schiff aus den Strudeln heraus. Orpheus versuchte sich zurück zu kämpfen wurde aber auf halber Strecke von einer Welle erfasst und von Bord gespült. Aaron verließ sofort die mangelnde Sicherheit des Schiffshäuschens und lief zum Schiffsrand, um Ausschau nach seinem Freund zu halten.. Doch er konnte ihn nirgends entdecken. Wahrscheinlich wurde er schon längs unter Wasser weggeschwemmt. Der Adept sank auf die Knie. Während das Schiff aus dem Riff getragen wurde schwächte auch der Wind ab. Aaron, der immer noch geistesabwesend am Schiffsrand kniete, wurde erst wieder in die Realität zurückgeholt als einige Schiffsteile neben ihn zu Boden fielen. Schnell trat er ein paar Schritte zurück, wurde aber, bevor er reagieren konnte, von Etwas hat am Hinterkopf getroffen. Er wurde zu Boden geschleudert und verlor das Bewusstsein.

Ende erstes Kapitel


Edit: dankä fürs verschieben ^^
und fürs Umbenennen Oo

[Dieser Beitrag wurde am 12.06.2005 - 16:52 von KarenLi aktualisiert]




KarenLi
unregistriert

...   Erstellt am 11.07.2005 - 14:55Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


scheint ja niemanden zu interessieren *erstmal ne runde heul* ;___;
nee
ich poste trotzdem mal das zweite Kap., vielleicht findet sich ja noch der ein oder andere Leser ^^°
die gesammte story hat übrigens shon 6 Kapitel
tscha
aber guckt selber:

Kapitel 2: Das Gefängnis von Madra

„Hey hier ist ein Schiff.“ „Aus Champa?“ „Kommt hier rüber.“ „Da ist jemand drin. Ein junger Mann!“
Langsam öffnete Aaron seine Augen. Sein Kopf schmerzte furchtbar und so konnte er sich nicht richtig aufrichten. Mit halb erhobenen Oberkörper schaute er sich um. Er konnte gerade so den Innenraum des Schiffhäuschen erkennen bevor ihm wieder zu schwindlig wurde. Er sank zurück, schreckte aber auf als er Fußgetrappelt vernahm, welches immer lauter wurde. Plötzlich standen mehrere Männer mit Rüstungen in der Tür. So wie sie aussahen, waren sie bestimmt Stadtwachen. Einer von ihnen trat näher an den Lemurianer heran.
„wer bist du?“, fragte er mit gebieterischer Stimme, doch der Blauhaarige hatte noch gar nicht wirklich registriert, dass er angesprochen wurde. Er versuchte nur halbwegs wieder zu sich zu kommen. „Bist du ein Champa.“, rief der Wächter nun sehr erzürnt. Er drehte sich zu seinen Kollegen um. Sie kamen zu dem Entschluss, dass er sich weigert ihnen zu Antworten und mit hoher Wahrscheinlichkeit ein Champa ist.
Aaron bemerkte nur wie er hart am Oberarm gepackt und vom Schiff geschleift wurde. Dann wurde wieder alles schwarz um ihn.

~†~† ~
Als er endlich wieder vollkommen zur Besinnung kam, fand er sich in einem kleinen Raum wieder, dessen Ausgang mit Gitterstäben versperrt wurde – eindeutig ein Gefängnis.
Aaron stand auf und ging zum Gitter. Einer der Wachmänner trat in das Gebäude und ging zu ihm. Der Lemurianer ging erst mal ein paar Schritte zurück. „Bist du ein Champa?“, fragte der älter Aussehende bestimmt. Der Angesprochene wusste nicht recht wie er auf diese Frage reagieren sollte. Also antwortete er mit einer Gegenfrage: „Was ist ein Champa?“
Der Mann wurde wütend. „Tu nicht so. Ihr wart es doch, die Madra überfallen haben. Ihr miesen Champa was wollt ihr mit der Beute anstellen?“
„Ich bin kein Champa. Ich bin mit meinem Schiff von einem Sturm erfasst worden und an wahrscheinlich an einer Küste gestrandet. Ihr müsst mir glauben. Lass mich wieder gehen.“, versuchte sich der Blauhaarige zu verteidigen.
Doch die Stadtwache gab nicht locker. Er meinte, dass man in dieser schweren Zeit niemanden Glauben schenken konnte und man auf warten müsse, bis der Anführer der Piratenbande geschnappt worden sei.
Nach einer Weile kam trat noch jemand zu ihnen. Es war ein alter Mann, der mit einem vornehmen Gewandt gekleidet war. Er schaute die Wache mit ein strengen Blick an und wandt sich dann zu Aaron.
„Mit tun diese Unannehmlichkeiten wirklich sehr leid. Die Bewohner dieser Stadt sind wegen dem Überfall sehr aufgebracht und vertrauen niemanden mehr. Doch ich verspreche dir, dass wir dieses Missverständnis so schnell wie möglich aus der Welt schaffen. Gleich heute mache ich mich mit dem Bürgermeister von Madra auf den Weg durch die Yampi-Wüste, um Briggs, den Anführer der Champa zu stellen.“, erklärte der Alte und der stämmige Mann neben ihn schaute ihn verdutz an. „Wieso sind sie so sicher, dass er kein Champa ist.“, fragte er sichtlich verwirrt. Der Andere schüttelte nur verständnislos den Kopf. Er ging zu Ausgang, doch bevor er nach draußen verschwand bemerktre er noch: „Den schwarzen Kristall, den du bei dir trugst, bewahre ich in meinem Haus für dich auf.“
Aaron rief ihm noch schnell ein Danke hinterher und der Mann schritt hinaus. Wieder wandt er sich zur Stadtwache, die ihn böse anfunkelte. „Der Dorfälteste ist einfach zu freundlich, aber wir anderen glauben dir nicht.“ Mit diesen Worten stampfte er ebenfalls hinaus und ließ den Lemurianer allein zurück.

~†~† ~

Zwei Tage vergingen in denen Aaron nichts über den Verblaib des Ältesten oder seinen eigenen Zukünftigen Zustand erfuhr. Wie immer saß er am auf dem Boden und an der hinteren Wand der Zelle angelehnt. Ein paar Stimmen konnten von draußen vernommen werden. Aber der junge Mann hatte gar kein Interesse darauf zu hören. Bis er das Wort Lemuria vernahm. Plötzlich lauschte er ganz angespannt.
„Lemuria? Was soll das sein? Noch nie davon gehört.“, ertönte die rauchige Stimme der Stadtwache. Wahrend sie sich so mit ein paar fremden Stimmen unterhielt (offenbar drei Männliche und eine Weibliche), betrat ein anderer Mann mit kurzen braunen Haaren das Gefängnis. Erzürn schritt er auf Aaron zu. Dieser erhob sich und ging zu Gitter. „Was ist?“, fragte er erwartend. Der Mann zögerte erst. „wann du wirklich ein Champa bist...“, begann er, wurde aber unterbrochen. „Das bin ich nicht! Wieso glaubt mir keiner außer der Älteste?“
Der Andere wurde noch zorniger. „Meine Freundin wurde bei diesem Überfall schwer Verletzt, hörst du! Ich werde euch dreckigen Champa nie verzeihen. Es ist nur rechtens, dass du hier im Gefängnis sitzt.“
Aaron wurde das zu viel, doch er konnte sich beherrschen. Beleidigt setzte er sich wieder in seine Ecke und starrte den Boden an. „das mit deiner Freundin tut mir Leid, aber ich kann dir leider auch nicht helfen.“, murmelte er. Am liebsten wurde er diesen Typen mit seinen Vorurteilen mit einigen heftigen Eisblöcken schockfrosten, doch das wäre in seiner Situation mehr als unklug.
Er versuchte lieber noch ein paar Gesprächsfetzen aufzuschnappen. „Vielleicht kann euch Shin weiter helfen. Er ist schon viel in der Welt herum gekommen. Fragt ihn, er ist eben zum Gefängnis gegangen.“
Kurz darauf betrat eine kleine Gruppe Reisender das Gebäude. So wie Aaron das einschätzen konnte waren sie alle noch recht jung. Ein Junge von etwa 1 Jahren mit hellen, braunen, kurzen Haaren. Ein Anderer, etwas stämmiger und mit roten Haaren. Ein gleichaltriges Mädchen mit blauen Gewändern und blauen langen Haaren, fast solche wie Aaron sie hatte. Und ein etwas Jüngerer Blonder.
Der Lemurianer erhob sich erneut von seinem Platz um sie besser sehen zu können. Der braunhaarige ging auf den Mann zu, der wohl Shin hieß. „Wir sind Reisende und wollen uns in eurer Stadt etwas ausruhen. Wir haben eine Frage an euch.“, sagte er und Shin stutze kurz.
„Na gut fragt ruhig.“, meinte er schließlich und der Junge fuhr fort: „Wir wollten nur fragen ob sie etwas über Lemuria wissen.“ Der blauhaarige schreckte auf. Wussten diese Fremden etwa etwas über seine Heimat? Shin lachte nur kurz auf. „Pah Lemuria also? Das sind doch nur Legenden. Diese Insel existiert nicht. Wenn ihr sie sucht könnt ihr gleich aufgeben.“
Nun platzte Aaron entgültig der Kragen. „Ach so, aber das ich ein Champa bin ist grundsätzlich klar? Woher willst du denn wissen, dass Lemuria nicht existiert. Hast du Beweise?“, fuhr er den Mann an. Dieser wich erschrocken ein paar Schritte zurück, fasste sich dann aber wieder. „Hast du beweise dafür, dass es existiert?“, fragte er schlau und der Andere mummelte ein „Na du würdest dich wundern.“ Und drehte dann eingeschnappt den Kopf zur Seite. Er bemerkte nicht, das die Anderen noch anwesenden, interessiert beobachteten. Ihm war es auch egal. Er wollte nur wieder zu seinem Schiff und zurück nach Lemuria. Shin bekam einen knallroten Kopf und stampfte laut hörlich aus dem Gefängnis. Nach einer Weile von Stille, wurde Aaron plötzlich von dem blauhaarigen Mädchen angesprochen. „Du hast vorhin so über Lemuria geredet. Weist du mehr darüber.“, fragte sie ruhig, doch der Lemurianer tat ihr nicht dergleichen. Er setzte sich hinter auf den Boden und starrte zur Erde. Doch nach einer Weile entschied er sich, sie doch nicht einfach so da stehen zu lassen. „Ihr könnt Lemuria finden. Doch ich rate euch nicht danach zu suchen, wenn ihr nicht sterben wollt. Mehr habe ich nicht zu sagen und jetzt geht. Ich will weiter hier in Ruhe und unschuldig im Gefängnis sitzen.“
Sie schaute ihn verdutz an. „Du bist also unschuldig. Wir würden dir helfen, wenn du uns darum bitten würdest.“
Aaron schaute auf. „Wieso sollte ich mir von Fremden helfen lassen? Ich kenne nicht einmal eure Namen.“ Das Mädchen lächelte sanft. „Wenn das dein einziges Problem ist. Das sind Isaac, Garet und Ivan.“ Sie deutete auf die drei Jungen, die neben ihr standen. „Und mein Name ist Mia. Und wenn wir Deinen erfahren dürften.“
„Ich bin Aaron.“, antwortete er der Vollständigkeit wegen. Dann drehte er den Kopf zur Seite. Er hatte keinen Bedarf mit diesen Leuten zu sprechen. Er würde einfach hier warten, bis der Älteste zurückehrt und ihn hier heraus holen würde. Aber er wusste noch nicht, dass er darauf lange hätte warten können.
„Es hat wohl keinen Sinn länger hier zubleiben. Der redet nicht mit uns.“, stellte Garet fest und die anderen mussten wohl zustimmen. Sie verließen, dass Gefängnis und wieder wurde Aaron mutterseelenallein zurück gelassen. Schon nach wenigen Stunden bereute er, dass er sie weggeschickte hatte. Manchmal war einfach zu stur und sein Tun wurde ihm erst später bewusst. Diese Leute hätten ihm vielleicht eine Chance gegeben, wieder nach Lemuria zurück zu kommen. So wie das einschätze waren sie alle vier Adepten. Zusammen hätten sie Poseidon vielleicht besiegen können. Aber nein, er musste ja auf stur schalten.
Wieder verging ein Tag. Und noch einer. Langsam verlor Aaron die Hoffnung, dass er in den nächsten Tagen freigelassen werden würde. Es war schon Mittag und wieder keine Spur von dem Trupp, der sich aufgemacht hat, um Briggs zu fassen. Ein paar mal kam die Stadtwache vorbei um nach dem rechten zu sehen. Und dann wurde es Nachmittag und schließlich Abend.
Seufzend ließ sich der Lemurianer auf den Boden fallen. Wie lange sollte das den noch so weiter gehen? Er langweilte sich hier noch zu Tode. Später kam er mit den Gedanken in seine Heimat. Die Leute machten sich sicher große Sorgen um ihn. Und Orpheus... Plötzlich fiel ihm wieder ein, dass sein Freund ja damals von Bord gegangen war. Ob er gestorben ist?
Dieser Typ war sehr Hartnäckig, er würde nicht einfach so ersaufen. Aaron versuchte sich ständig einzureden, dass es nicht so war wie es sein schien. Ist das nun gut oder schlecht
Doch er war sich sicher, dass Orpheus noch lebte. Vielleicht hatte er sogar bis zurück nach Lemuria geschafft.
Langsam vielen ihm die Augen zu. Es war spät und er hatte nicht gemerkt, wie er immer müder wurde. Er ließ sich zur Seite fallen, aber er konnte irgendwie nicht so richtig einschlafen. Ständig musste er an Lemuria und Orpheus denken. Erst früh am nächsten Tag, fand er endlich Ruhe.

~†~† ~

„Was ist denn das für ein Haus?“ „Sieht wie das Gefängnis aus.“ „Lasst uns mal reingehen.“ „Was willst du den in einem Gefängnis, Jenna?“ „Lasst mich doch einfach.“ „Na gut gehen wir mal rein.“ „Danke Ni-chan.“
Durch das Stimmengewirr von draußen, wurde Aaron geweckt. Noch etwas schlaftrunken stand er auf und ging nach vorn, um etwas sehen zu können. Wieder betrat ein kleiner Trupp Reisender das Gebäude. Sie sahen nicht minder interessant aus, als der letzte. Ein junger Mann mit schulterlangen, braunen Haaren und zwei Mädchen. Die eine hatte lange, rotbraune Haare zu einen Zopf zusammen gebunden und die Andere, die etwas jünger war, Blonde und Kurze. Nach ihnen kam noch ein alter Mann herein.
Aaron sah erneut eine Gelegenheit kommen und diesmal würde er sie nicht einfach wegschicken. Er wollte sie ansprechen doch genau in diesem Moment, kamen die Stadtwache und Shin dazu.
„Nun sind die Champa auch noch in Allhafa eingefallen. Willst du nicht endlich gestehen? Wir wissen, dass du zu ihnen gehörst.“, schnauzte die Wache ihn an. „Aber das tue ich nicht.“, verteidigte sich der Blauhaarige erneut. „Lüg nicht!“, rief Shin und baute sich vor ihm auf. „Wegen euch und dir ist meine Freundin verletzt worden. Das vergesse ich dir nicht. „Aber ich habe nichts getan.“ „Wer soll dir das glauben? Ich werde schon sicher gehen, dass du eine gerechte Strafe erhältst.“
Aaron ballte seine Hände zu Fäusten. Diese Anschuldigungen, wollte er nicht mehr über sich ergehen lassen. Plötzlich schoss ein Eisblock aus dem Boden und rammte Shin, welcher keuchend zu Boden ging. Aaron, selbst erschrocken über seine tat, starrte ihn ungläubig an. Er bemerkte auch, dass die Reisenden interessiert das Schauspiel verfolgten. Die Stadtwache trat eine paar Schritte zurück und floh dann schnell aus dem Gefängnis, ein paar Sekunden später gefolgt von Shin.
Der Lemurianer sah ihnen geschockt hinterher. Er muss sich zusammenreisen. Der Arrest hat ihn schon so sehr unter Druck gesetzt, dass er selbst nicht mehr Herr seines Handelns war. Er wurde wieder zurück in die Realität geholt, als er von dem braunhaarigen Krieger angesprochen wurde: „Du bist ein Adept?“, fragte er überrascht. Die beiden Mädchen traten ebenfalls zu ihm. „J...ja.“, stammelte Aaron als antwort. Sein Gegenüber legte den Kopf etwas schief. „Ich bin Felix. So wie es sich angehört hat bist du einer von den Champa.“
Aaron schüttelte heftig mit dem Kopf. „Nein das stimmt nicht. Ich bin mit meinem Schiff an eine Küste geschwemmt worden und als ich aufwachte, war ich hier.“, erklärte er hektisch.
„Er sagt die Wahrheit.“, bemerkte das blonde Mädchen. Der Blauhaarige hatte eine seltsame Energie bemerkt, die von ihr ausging. „Gut Cosma. Du hast Gedankenleser eingesetzt.“, stellte die Rothaarige fest und die Andere nickte. Dann wandte sie sich zu Aaron. „Mein Name ist Jenna. Willst du nicht mit uns kommen? Wir könnten einen Wasseradepten in unserer Party noch gut gebrauchen.“
Aaron stutzte. Er bekam nicht wirklich mit, was dieses Mädchen von ihm wollte. Cosma ging dazwischen. „Du kannst ihm doch nicht einfach damit überfallen. Und überhaupt wie wollen wir ihn denn hier rauskriegen.“ Aaron versuchte die Angelegenheit zu klären. „Ich warte auf den Ältesten von Madra. Er wollte den Anführer der Piraten stellen und beweisen, dass ich unschuldig bin. Sie sind schon vor einigen Tagen aufgebrochen und werden bald zurück sein...“ Doch bevor er weite reden konnte, wurde er von dem alten Mann unterbrochen: „Wenn du den Ältesten und seinen Sohn den Bürgermeister von Madra meinst, dann kannst du noch lange warten. Sie stecken in Allhafa fest. Briggs ist mit seinen Kumpanen und mit einem gestohlenen Schiff von dort geflohen. Und der Älteste liegt im Clinch mit dem dortigen Bürgermeister. Wenn du darauf wartest, dass deine Unschuld, durch das stellen von Briggs bewiesen wird, kannst du noch Jahre warten. Nirgends sind zur Zeit Schiffe auftreibbar.“
Der Angesprochne wich entsetzt ein paar Schritte zurück
„Wir müssen irgendwie das Gitter sprengen. Doch wie?“, überlegte Jenna laut. Dann schaute sie zu dem besorgt drein blickenden Aaron.
„Keine Sorge, uns fällt schon was ein.“
Im gleichen Moment drang von draußen aufgeregtes Rufen herein. „Die Kibombo waren hier“. „Haltet sie doch einer auf.“ „Ihr Idioten es ist längst zu spät.“ „Was haben sie mit genommen?“ „Nur ein was...“

Ende Kapitel 2


Kapitel 3: Felix’ Geschichte


Noch ein letztes Mal schaute Aaron besorgt nach Madra zurück, bevor die Stadt hinter den Hügel verschwand. Er zweifelte immer noch daran das richtige getan zu haben. „Keine Sorge. Du bist ja eh unschuldig, also macht es auch nicht so viel, dass du ausgebrochen bist.“, versicherte Jenna, also sie Aarons besorgten Blick bemerkte. „Ich bin nicht ausgebrochen. Ich wurde ausgebrochen.“, erwiderte dieser etwas erzürnt.
Gleich nach dem zweiten Überfall auf Madra, haben Felix und seine Freunde die Zelle, mit Hilfe ihrer gebündelten Psynergie gesprengt. Sie konnten entkommen ohne gesehen zu werden. Aber die Leute werden den „Verlust“ bestimmt bald bemerken. Sie sollten nun also so schnell wie möglich gaaanz weit weg reisen. Und das hatten sie auch vor. Ihr nächstes Ziel war Kimbombos. Die Bewohner dieser Stadt sind in Madra eingefallen und haben den schwarzen Kristall gestohlen, den Aaron bei sich hatte. Dieser Kristall wird dazu benötigt, das lemurianische Schiff in Bewegung zu setzten. Ohne das Ding bewegt sich gar nicht. Also bleibt ihnen keine andere Wahl, als den Kristall zurück zu stehlen. Die Reise war lang. Sie mussten den gesamten Kontinent Indra überqueren und den Übergang nach Gondowan. Es war eine ganz schön anstrengende Kletterpartie. Für die jungen Abenteurer, war das zwar weniger ein Problem, aber der Gelehrte Kraden hatte so seine Schwierigkeiten mit den Felsvorsprüngen und Kletterranken. Doch mit etwas guten Willen, wurde auch dieses Hindernis hinter sich gelassen. Die Monster die ihnen auf dem Weg begegneten wurden einfach im Kampf umgeblasen. Aaron musste feststellen, dass diese lustige Truppe schon ganz schön was auf dem Kasten hatte. Felix konnte mit seiner Energie den Boden zu erbeben bringen, Jenna griff mit mächtigen Feuerstößen an und Cosma ließ Tornados wüten. So waren die Gegner schnell aus dem Weg geräumt. Aber auch der Wasseradept konnte nun zeigen, was er in seinem Training auf Lemuria gelernt hatte. Angriffe großen spitzen Eiszapfen, Überflutungen und Heilungen waren nur einige seiner Fähigkeiten.
Bei Gesprächen lernte er seine neuen Gefährten auch besser kennen. Er erfuhr den Grund für ihre Reise. Die vier Leuchttürme zu entfachen. Zwei würden schon brennen. Genaueres würden sie ihm erzählen, wenn sie die nächste Stadt erreichten. Langsam wurden Aaron seine Wegbegleiter sympathischer. Er war überzeugt, dass sich mit denen gut durchs Land reisen lassen würde. Er erzählte ihnen auch was genau mit ihm passiert war und sie staunten nicht schlecht als sie hörten, dass er wahrhaftig aus Lemuria kam.
Auf dem neuen Kontinent wanderten sie erst mal eine ganze Weile, bis sie am Ende einer Bergkette Lichter brennen sahen. Es war schon Abend und es war nötig sich auszuruhen. Die Leute in der Stadt, die sie Naribwe. nannten waren sehr freundlich zu ihnen. Für wenig Geld konnten sie sich ein Zimmer im Gast haus mieten. Für jeden stand dort ein Bett bereit. Aaron ließ sich seufzend auf seines fallen. Lange hatte er darauf gewartet, endlich mal wieder in einem richtigen Bett schlafen zu können. Er sah zu Felix. „Jetzt könnt ihr mir doch das genauere Anliegen eurer Reise mitteilen.“ Alle waren damit einverstanden, also begann der Erdadept zu erzählen. „Es begann schon einigen Jahren. Damals wütete ein schlimmer Sturm in meiner Heimatstadt Vale. Ich wurde dabei in einen Fluss geschleudert und bin davon getragen wurden. Die beiden Feueradepten Saturos und Menardi haben mich gerettet. Sie haben mich mit nach Prox genommen. Das liegt am nördlichsten Rand der Welt. Dort lebte ich fast drei Jahre. Auch meine Elter, die damals vom Fluss davon gespült wurden leben jetzt dort. Um sie zu retten habe ich mich den Feueradepten angeschlossen. Die Leute aus Prox erzählten mir, dass die Welt immer weiter zerstört wird. Auf unserer Reise nach Vale schloss sich uns noch ein Wasseradept namens Alex an. Überraschender Weise haben es auch einige unserer damaligen Freunde darunter auch meine Schwester Jenna und der Gelehrte Kraden, den Weg ins innere des Heiligtums von Sol gefunden. Mit ihrer Hilfe konnten wir an die Elementarsterne kommen. Nur der Marsstern blieb weiter hin im Besitz anderer. Nachdem die Sterne entfernt wurden brach der Vulkan aus. Wir nahmen Jenna und Kraden mit uns, um sie vor Unheil zu schützen (na klar) und ein Druckmittel in unserer Hand zu haben. Wir hatten schon unserer Zweifel ob es die anderen überlebt hatten. Ihre Namen sind übrigens Isaac und Garet.“ Aaron unterbrach in abrupt mit einer Handgeste. Er überlegte kurz und begann dann zu erklären. „Isaac und Garet. Ich habe diese Namen bereits gehört. Die beiden gehörten zu einer Gruppe von Adepten, die kurz vorher in Madra waren.“ Die Anderen machten große Augen. „Dann haben wir sie ganz knapp verpasst.“, rief Kraden aufgeregt. Jenna sah irgendwie enttäuscht aus und Cosma war die einzige, die noch ihren neutralen Blick auf dem Gesicht hatte. „Wirklich, dass ist nicht gut. Wer ist jetzt wem auf der Spur? Alex sagt wir müssen als nächstes zum Jupiterleuchtturm, aber wir haben keine Ahnung wo er sich befindet. Isaac darf auf keinen Fall vor uns ankommen.“ Felix senkte den Kopf und starrte seine Hände an. „Aber warum erklärt ihr es ihnen nicht einfach. Ich denke schon, dass sie es verstehen würden.“, fragte der Wasseradept verdutzt. Der Erdadept schüttelte mit dem Kopf. „Es ist zu riskant. Wir können den Erfolg unserer Mission nicht auf Spiel setzten. Wir entzünden die Leuchtfeuer und reden danach mit ihnen. So ist es für uns sicherer.“
„Ja ja aber erzähl weiter. Wir haben nicht die ganze Nacht Zeit.“, drängte Jenna ihren Bruder. Dieser fuhr auch fort: „Nun ja. Wir machten uns also auf den Weg zu ersten Leuchtturm. Alex wusste, dass er in der Nähe von Imil lag, da er aus dieser Stadt stammte. Wir schafften es auch das Leuchtfeuer zu entzünden, aber dann stellte sich Isaac uns in den Weg. Wir waren überrascht ihn und Garet so schnell wieder zu sehen. Sie hatten auch noch zwei andere Adepten bei sich. Saturos bestand darauf allein gegen sie zu kämpfen, damit wir weiter ziehen konnten. Alex berichtete uns später, dass sie im Kampf tatsächlich überlegen gewesen sind. Aber das hing mit der Kraft des Merkurleuchtturms, der die Macht des Feuers schwächte, zusammen.. Also setzten wie unsere Reise fort. Durch die Wüster von Lamakan, über das Meer und schließlich durch...
Bevor wir den zweiten Leuchtturm hinauf stiegen, entführten wir noch die Windadeptin Cosma, Alex meinte wir würden sie noch brauchen (ja der gute Alex weis immer alles). Auf dem Leuchtturm kam es erneut zum Kampf. Saturos und Menardi traten gegen Isaac und seine Freunde an. Ich war mir so sicher, dass die beiden gewinnen würden. Aber selbst als sie zu einem mächtigen Drachen verschmolzen, hatten sie keine Chance. Doch das Leuchtfeuer war schon entzündet, sie konnten nichts mehr dagegen tun. Doch die Entfesslung der Kraft, rief eine Eruption hervor, die den Turm spaltete. Cosma fiel herunter und ich sprang hinterher.
Dann sind wir mit der Halbinsel Jdejima an den Kontinent Indira gestoßen. So reisen wir jetzt durchs Land um den nächsten Leuchtturm zu erreichen.“
Aaron seufzte. Eine so unglaubliche Geschichte hatte er noch nie gehört. Zwar hatte Hydros schon einmal etwas von den 4 Elemtleuchttürmen erzählt, aber das außerhalb von Lemuria so dicke Luft herrschte, hätte der Lemurianer niemals gedacht. Er starrte die Decke an und dachte nach. Dann wurde er von Jenna unterbrochen: „Und was sagst du? Begleitest du uns?“
Der Wasseradept verschränkte die Arme vor der Brust. Da er sowieso noch nirgends hin konnte war es wohl die beste Lösung, sich Verbündete zu suchen. „Also, wenn ihr mir helft meinen schwarzen Kristall wieder zu bekommen, lasst sich reden. Außerdem will ich auch wissen wie es im Rest der Welt aussieht. Ich könnte euch mein Schiff zur Verfügung stellen, auch wenn es etwas ramponiert ist.“, meinte er und die anderen sahen erfreut aus.
„Das ist sehr gut. So wird es ein leichtes die Mission zu beenden.“, sagte Kraden vergnügt. „Aber nun ins Bett mit euch. Morgen wird wieder ein anstrengender Tag.“
Alle fanden es auch für besser, das zu tun. Sie waren sehr erschöpft und mussten erst einmal
Die Geschehnisse, des heutigen Tages verdauen. Jeder legte sich in, das für ihn vorgesehene Bett und schlief schnell ein. Bis auf Aaron. Er lag noch eine ganze Weile wach da und überlegte. Ob er das Richtige getan hatte? Was wäre, wenn durch die Aktivierung der Leuchttürme, die Welt erst einmal in Unglück gestürzt wird? Andererseits spürte er, dass er diesen Leuten sein Vertrauen schenken konnte. Sie handelten überlegt und hatten gute Gründe dafür. Er ahnte schon, dass der Zerfall von Weyard etwas damit zu tun hatte. Vielleicht erfuhr er mehr, wenn er sich ihnen anschloss. Aber er wusste noch nicht recht, was er von der Sache mit Isaac halten sollte. Er verstand einfach nicht, warum er ihm nichts erzählte. Sie waren doch Freunde. Es ist eben nicht immer leicht sich in die Situation eines anderen hinein zu versetzten.
Es wurde später und später...
Aber Aaron konnte einfach keinen Schlaf finden. Er war todmüde. Die Schlaflosigkeit machte ihn richtig fertig. Ihm fielen die Augen zu, aber schlafen konnte er nicht. Mit seiner letzten Kraft richtete er sich auf und ging hinüber zu Fenster. Er stützte sich am Sims ab und blickte in die Sterne. Der Himmel über Naribwe sah fast genau so aus wie über Lemuria. Irgendwie fühlte sich der Wasseradept enttäuscht. Was hatte er den erwartet? Da oben war ein Mond und Sterne, genau wie in seiner Heimat...
Wieder wurde sein Kopf schwerer und er musste aufpassen, um nicht von der Fensterbank zu rutschen. Warum war das Einschlafen nur so schwer. Dann kam ihn ein Gedanke. Was ist wenn, das mit den anderen Zeitverhältnissen hier zu tun hat. In Lemuria verging alles viel langsamer. Konnte er deswegen so schlecht einschlafen?
Kurz bevor er umkippte, konnte er sich noch auf sein Bett retten. Er musste schwer atmen. Er war total fertig. Er wollte einfach nur schlafen. Dann plötzlich wurde es dunkel um ihn...

~†~† ~

Langsam öffnete der Lemurianer die Augen. Er musste feststellen, dass die anderen schon wach und abreise fertig waren. Er schaute zur Seite und blickte in das besorgte Gesicht Jennas. „Ist wieder alles in Ordnung bei dir?“, fragte sie mit besorgter Stimme. Aaron versuchte sich aufzurichten, schaffte es aber nicht auf anhieb. „W...was war denn los?“, fragte er verdutzt. Nun kam auch Kraden hinzu. „Das sollten wir dich fragen. Du hast nicht geschlafen, du warst bewusst los.“, kommentierte er. Der blauhaarige schreckte auf. Er hat das Bewusstsein verloren, weil er nicht schlafen konnte. „Ist irgendwas in der Nacht passiert?“, fragte die Rothaarige noch besorgter als vorhin. „Es ist nichts besonderes. Wahrscheinlich ist es wegen den verschiedenen Zeitverhältnissen hier und auf Lemuria. Ich konnte nicht schlafen obwohl ich verdammt müde war. Dann bin ich wohl ohnmächtig geworden. Mein Körper muss sich erst an diese Umstellung gewöhnen. Das wird schon noch.“, erklärte er gelassen und schaffte es auch sich aufzurichten. Die anderen starrten ihn allerdings so an, als glaubten sie nicht, dass das nicht weiter wäre. Dennoch fühlte sich Aaron wieder fit genug um weiter zu reisen. Nach einigen Diskussionen, konnte er auch seine neuen Freunde davon überzeugen. Und sie packten das Gepäck zusammen.
Bevor sie jedoch, die Stadt verließen kauften sie sich neue und besserer Waffen, denn sie hörten, dass die Monster um Kibombo noch stärker sein sollten. Sie mussten unbedingt auf alles vorbereitet sein. Ein falscher Schritt... Wäre es aus, was sollte dann werden? Es so schon gefährlich. Die ganzen Monster, machten die Mission nicht gerade einfacher. Wären sie keine Adepten, hätten sie keine Chance zu überleben. Zum Glück haben sie auch auf dem Weg nach Madra einige gute Waffen und Ausrüstung gefunden. Ohne Artefakte wären sie garantiert aufgeschmissen.
Als die Tauschgeschäfte abgeschlossen waren, konnten sie nun endlich die Stadt verlassen. Mehr oder weniger gut ausgeruht begaben sie sich zum Stadttor. Einige Dorfbewohner verabschiedeten sich freundlich und Jenna musste sich unbedingt noch mit einem gleichaltrigen Mädchen über dies und jenes unterhalten. Nach einigen Minuten konnten sie nun endlich wieder nach draußen treten und ihre Reise nach Süden fortsetzten.



sind noch fehler din, ne? behaltet sie einfach...




Charon ...
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...   Erstellt am 11.07.2005 - 16:33Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Oha, sorry, das scheint wohl wirklich hier vorbeigegangen zu sein. Werds mir aber mal durchlesen! : -)





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DarkIsaac ...
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...   Erstellt am 11.07.2005 - 16:39Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Ein bischen lang aber klingt Toll schreib auf jeden Fall weiter!





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KarenLi
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...   Erstellt am 12.07.2005 - 15:05Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


lang? *lol*
ich weis was lang ist *sich schon mal durch ne 100 seitige mary sue gelesen hat*
aber es wird auf jedenfal noch viel länger
freut mich das es ein paar lesen wollen ^^
und damit ihr nich so hinterher hängt schonmal der 3. Teil:


Kapitel 3: Felix’ Geschichte


Noch ein letztes Mal schaute Aaron besorgt nach Madra zurück, bevor die Stadt hinter den Hügel verschwand. Er zweifelte immer noch daran das richtige getan zu haben. „Keine Sorge. Du bist ja eh unschuldig, also macht es auch nicht so viel, dass du ausgebrochen bist.“, versicherte Jenna, also sie Aarons besorgten Blick bemerkte. „Ich bin nicht ausgebrochen. Ich wurde ausgebrochen.“, erwiderte dieser etwas erzürnt.
Gleich nach dem zweiten Überfall auf Madra, haben Felix und seine Freunde die Zelle, mit Hilfe ihrer gebündelten Psynergie gesprengt. Sie konnten entkommen ohne gesehen zu werden. Aber die Leute werden den „Verlust“ bestimmt bald bemerken. Sie sollten nun also so schnell wie möglich gaaanz weit weg reisen. Und das hatten sie auch vor. Ihr nächstes Ziel war Kimbombos. Die Bewohner dieser Stadt sind in Madra eingefallen und haben den schwarzen Kristall gestohlen, den Aaron bei sich hatte. Dieser Kristall wird dazu benötigt, das lemurianische Schiff in Bewegung zu setzten. Ohne das Ding bewegt sich gar nicht. Also bleibt ihnen keine andere Wahl, als den Kristall zurück zu stehlen. Die Reise war lang. Sie mussten den gesamten Kontinent Indra überqueren und den Übergang nach Gondowan. Es war eine ganz schön anstrengende Kletterpartie. Für die jungen Abenteurer, war das zwar weniger ein Problem, aber der Gelehrte Kraden hatte so seine Schwierigkeiten mit den Felsvorsprüngen und Kletterranken. Doch mit etwas guten Willen, wurde auch dieses Hindernis hinter sich gelassen. Die Monster die ihnen auf dem Weg begegneten wurden einfach im Kampf umgeblasen. Aaron musste feststellen, dass diese lustige Truppe schon ganz schön was auf dem Kasten hatte. Felix konnte mit seiner Energie den Boden zu erbeben bringen, Jenna griff mit mächtigen Feuerstößen an und Cosma ließ Tornados wüten. So waren die Gegner schnell aus dem Weg geräumt. Aber auch der Wasseradept konnte nun zeigen, was er in seinem Training auf Lemuria gelernt hatte. Angriffe großen spitzen Eiszapfen, Überflutungen und Heilungen waren nur einige seiner Fähigkeiten.
Bei Gesprächen lernte er seine neuen Gefährten auch besser kennen. Er erfuhr den Grund für ihre Reise. Die vier Leuchttürme zu entfachen. Zwei würden schon brennen. Genaueres würden sie ihm erzählen, wenn sie die nächste Stadt erreichten. Langsam wurden Aaron seine Wegbegleiter sympathischer. Er war überzeugt, dass sich mit denen gut durchs Land reisen lassen würde. Er erzählte ihnen auch was genau mit ihm passiert war und sie staunten nicht schlecht als sie hörten, dass er wahrhaftig aus Lemuria kam.
Auf dem neuen Kontinent wanderten sie erst mal eine ganze Weile, bis sie am Ende einer Bergkette Lichter brennen sahen. Es war schon Abend und es war nötig sich auszuruhen. Die Leute in der Stadt, die sie Naribwe. nannten waren sehr freundlich zu ihnen. Für wenig Geld konnten sie sich ein Zimmer im Gast haus mieten. Für jeden stand dort ein Bett bereit. Aaron ließ sich seufzend auf seines fallen. Lange hatte er darauf gewartet, endlich mal wieder in einem richtigen Bett schlafen zu können. Er sah zu Felix. „Jetzt könnt ihr mir doch das genauere Anliegen eurer Reise mitteilen.“ Alle waren damit einverstanden, also begann der Erdadept zu erzählen. „Es begann schon einigen Jahren. Damals wütete ein schlimmer Sturm in meiner Heimatstadt Vale. Ich wurde dabei in einen Fluss geschleudert und bin davon getragen wurden. Die beiden Feueradepten Saturos und Menardi haben mich gerettet. Sie haben mich mit nach Prox genommen. Das liegt am nördlichsten Rand der Welt. Dort lebte ich fast drei Jahre. Auch meine Elter, die damals vom Fluss davon gespült wurden leben jetzt dort. Um sie zu retten habe ich mich den Feueradepten angeschlossen. Die Leute aus Prox erzählten mir, dass die Welt immer weiter zerstört wird. Auf unserer Reise nach Vale schloss sich uns noch ein Wasseradept namens Alex an. Überraschender Weise haben es auch einige unserer damaligen Freunde darunter auch meine Schwester Jenna und der Gelehrte Kraden, den Weg ins innere des Heiligtums von Sol gefunden. Mit ihrer Hilfe konnten wir an die Elementarsterne kommen. Nur der Marsstern blieb weiter hin im Besitz anderer. Nachdem die Sterne entfernt wurden brach der Vulkan aus. Wir nahmen Jenna und Kraden mit uns, um sie vor Unheil zu schützen (na klar) und ein Druckmittel in unserer Hand zu haben. Wir hatten schon unserer Zweifel ob es die anderen überlebt hatten. Ihre Namen sind übrigens Isaac und Garet.“ Aaron unterbrach in abrupt mit einer Handgeste. Er überlegte kurz und begann dann zu erklären. „Isaac und Garet. Ich habe diese Namen bereits gehört. Die beiden gehörten zu einer Gruppe von Adepten, die kurz vorher in Madra waren.“ Die Anderen machten große Augen. „Dann haben wir sie ganz knapp verpasst.“, rief Kraden aufgeregt. Jenna sah irgendwie enttäuscht aus und Cosma war die einzige, die noch ihren neutralen Blick auf dem Gesicht hatte. „Wirklich, dass ist nicht gut. Wer ist jetzt wem auf der Spur? Alex sagt wir müssen als nächstes zum Jupiterleuchtturm, aber wir haben keine Ahnung wo er sich befindet. Isaac darf auf keinen Fall vor uns ankommen.“ Felix senkte den Kopf und starrte seine Hände an. „Aber warum erklärt ihr es ihnen nicht einfach. Ich denke schon, dass sie es verstehen würden.“, fragte der Wasseradept verdutzt. Der Erdadept schüttelte mit dem Kopf. „Es ist zu riskant. Wir können den Erfolg unserer Mission nicht auf Spiel setzten. Wir entzünden die Leuchtfeuer und reden danach mit ihnen. So ist es für uns sicherer.“
„Ja ja aber erzähl weiter. Wir haben nicht die ganze Nacht Zeit.“, drängte Jenna ihren Bruder. Dieser fuhr auch fort: „Nun ja. Wir machten uns also auf den Weg zu ersten Leuchtturm. Alex wusste, dass er in der Nähe von Imil lag, da er aus dieser Stadt stammte. Wir schafften es auch das Leuchtfeuer zu entzünden, aber dann stellte sich Isaac uns in den Weg. Wir waren überrascht ihn und Garet so schnell wieder zu sehen. Sie hatten auch noch zwei andere Adepten bei sich. Saturos bestand darauf allein gegen sie zu kämpfen, damit wir weiter ziehen konnten. Alex berichtete uns später, dass sie im Kampf tatsächlich überlegen gewesen sind. Aber das hing mit der Kraft des Merkurleuchtturms, der die Macht des Feuers schwächte, zusammen.. Also setzten wie unsere Reise fort. Durch die Wüster von Lamakan, über das Meer und schließlich durch...
Bevor wir den zweiten Leuchtturm hinauf stiegen, entführten wir noch die Windadeptin Cosma, Alex meinte wir würden sie noch brauchen (ja der gute Alex weis immer alles). Auf dem Leuchtturm kam es erneut zum Kampf. Saturos und Menardi traten gegen Isaac und seine Freunde an. Ich war mir so sicher, dass die beiden gewinnen würden. Aber selbst als sie zu einem mächtigen Drachen verschmolzen, hatten sie keine Chance. Doch das Leuchtfeuer war schon entzündet, sie konnten nichts mehr dagegen tun. Doch die Entfesslung der Kraft, rief eine Eruption hervor, die den Turm spaltete. Cosma fiel herunter und ich sprang hinterher.
Dann sind wir mit der Halbinsel Jdejima an den Kontinent Indira gestoßen. So reisen wir jetzt durchs Land um den nächsten Leuchtturm zu erreichen.“
Aaron seufzte. Eine so unglaubliche Geschichte hatte er noch nie gehört. Zwar hatte Hydros schon einmal etwas von den 4 Elemtleuchttürmen erzählt, aber das außerhalb von Lemuria so dicke Luft herrschte, hätte der Lemurianer niemals gedacht. Er starrte die Decke an und dachte nach. Dann wurde er von Jenna unterbrochen: „Und was sagst du? Begleitest du uns?“
Der Wasseradept verschränkte die Arme vor der Brust. Da er sowieso noch nirgends hin konnte war es wohl die beste Lösung, sich Verbündete zu suchen. „Also, wenn ihr mir helft meinen schwarzen Kristall wieder zu bekommen, lasst sich reden. Außerdem will ich auch wissen wie es im Rest der Welt aussieht. Ich könnte euch mein Schiff zur Verfügung stellen, auch wenn es etwas ramponiert ist.“, meinte er und die anderen sahen erfreut aus.
„Das ist sehr gut. So wird es ein leichtes die Mission zu beenden.“, sagte Kraden vergnügt. „Aber nun ins Bett mit euch. Morgen wird wieder ein anstrengender Tag.“
Alle fanden es auch für besser, das zu tun. Sie waren sehr erschöpft und mussten erst einmal
Die Geschehnisse, des heutigen Tages verdauen. Jeder legte sich in, das für ihn vorgesehene Bett und schlief schnell ein. Bis auf Aaron. Er lag noch eine ganze Weile wach da und überlegte. Ob er das Richtige getan hatte? Was wäre, wenn durch die Aktivierung der Leuchttürme, die Welt erst einmal in Unglück gestürzt wird? Andererseits spürte er, dass er diesen Leuten sein Vertrauen schenken konnte. Sie handelten überlegt und hatten gute Gründe dafür. Er ahnte schon, dass der Zerfall von Weyard etwas damit zu tun hatte. Vielleicht erfuhr er mehr, wenn er sich ihnen anschloss. Aber er wusste noch nicht recht, was er von der Sache mit Isaac halten sollte. Er verstand einfach nicht, warum er ihm nichts erzählte. Sie waren doch Freunde. Es ist eben nicht immer leicht sich in die Situation eines anderen hinein zu versetzten.
Es wurde später und später...
Aber Aaron konnte einfach keinen Schlaf finden. Er war todmüde. Die Schlaflosigkeit machte ihn richtig fertig. Ihm fielen die Augen zu, aber schlafen konnte er nicht. Mit seiner letzten Kraft richtete er sich auf und ging hinüber zu Fenster. Er stützte sich am Sims ab und blickte in die Sterne. Der Himmel über Naribwe sah fast genau so aus wie über Lemuria. Irgendwie fühlte sich der Wasseradept enttäuscht. Was hatte er den erwartet? Da oben war ein Mond und Sterne, genau wie in seiner Heimat...
Wieder wurde sein Kopf schwerer und er musste aufpassen, um nicht von der Fensterbank zu rutschen. Warum war das Einschlafen nur so schwer. Dann kam ihn ein Gedanke. Was ist wenn, das mit den anderen Zeitverhältnissen hier zu tun hat. In Lemuria verging alles viel langsamer. Konnte er deswegen so schlecht einschlafen?
Kurz bevor er umkippte, konnte er sich noch auf sein Bett retten. Er musste schwer atmen. Er war total fertig. Er wollte einfach nur schlafen. Dann plötzlich wurde es dunkel um ihn...

~†~† ~

Langsam öffnete der Lemurianer die Augen. Er musste feststellen, dass die anderen schon wach und abreise fertig waren. Er schaute zur Seite und blickte in das besorgte Gesicht Jennas. „Ist wieder alles in Ordnung bei dir?“, fragte sie mit besorgter Stimme. Aaron versuchte sich aufzurichten, schaffte es aber nicht auf anhieb. „W...was war denn los?“, fragte er verdutzt. Nun kam auch Kraden hinzu. „Das sollten wir dich fragen. Du hast nicht geschlafen, du warst bewusst los.“, kommentierte er. Der blauhaarige schreckte auf. Er hat das Bewusstsein verloren, weil er nicht schlafen konnte. „Ist irgendwas in der Nacht passiert?“, fragte die Rothaarige noch besorgter als vorhin. „Es ist nichts besonderes. Wahrscheinlich ist es wegen den verschiedenen Zeitverhältnissen hier und auf Lemuria. Ich konnte nicht schlafen obwohl ich verdammt müde war. Dann bin ich wohl ohnmächtig geworden. Mein Körper muss sich erst an diese Umstellung gewöhnen. Das wird schon noch.“, erklärte er gelassen und schaffte es auch sich aufzurichten. Die anderen starrten ihn allerdings so an, als glaubten sie nicht, dass das nicht weiter wäre. Dennoch fühlte sich Aaron wieder fit genug um weiter zu reisen. Nach einigen Diskussionen, konnte er auch seine neuen Freunde davon überzeugen. Und sie packten das Gepäck zusammen.
Bevor sie jedoch, die Stadt verließen kauften sie sich neue und besserer Waffen, denn sie hörten, dass die Monster um Kibombo noch stärker sein sollten. Sie mussten unbedingt auf alles vorbereitet sein. Ein falscher Schritt... Wäre es aus, was sollte dann werden? Es so schon gefährlich. Die ganzen Monster, machten die Mission nicht gerade einfacher. Wären sie keine Adepten, hätten sie keine Chance zu überleben. Zum Glück haben sie auch auf dem Weg nach Madra einige gute Waffen und Ausrüstung gefunden. Ohne Artefakte wären sie garantiert aufgeschmissen.
Als die Tauschgeschäfte abgeschlossen waren, konnten sie nun endlich die Stadt verlassen. Mehr oder weniger gut ausgeruht begaben sie sich zum Stadttor. Einige Dorfbewohner verabschiedeten sich freundlich und Jenna musste sich unbedingt noch mit einem gleichaltrigen Mädchen über dies und jenes unterhalten. Nach einigen Minuten konnten sie nun endlich wieder nach draußen treten und ihre Reise nach Süden fortsetzten.

TBC




ThousandEyesRestrict ...
Entdecker neuer Kontinente
...

...

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...   Erstellt am 19.07.2005 - 20:36Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Klasse, wirklich, ich werde mir die Zeit nehmen es durchzulesen und mir einen Kopf darüber zu machen.





Signatur
[SPELLCASTER / FUSION / EFFECT] "Relinquished" + "Thousand-Eyes Idol"
As long as this card remains face-up on the field, other monsters cannot change their battle positions or attack. Select 1 monster on your opponent's side of the field and equip it to this card (this effekt can only be used once per turn and you can only equip 1 monster at a time to this card). The ATK and DEF of this card becomes the same amounts as the monster equipped to this card. If this card is destroyed as a result of battle, the equipped monster is destroyed instead.

KarenLi
unregistriert

...   Erstellt am 01.08.2005 - 16:37Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


na wenn ein paar lesen bin ich beruhigt
ich habe angefangen meine OC zu zeichnen und werde sie zu gegebener Zeit mal bei Mexx hochladen *lol* XD
ich hab beschlossen die FF in zwei Teile (Bücher) zu gliedern
irgendwie fehlt mir grad am ende des 7. Kap. der anreiz weiter zuschreiben, wel ich da fast einschlafe
und dann das und dann das...
ich würde ja schon viellieber mit dem zweiten Buch beginnen, hab aber noch nicht mal die älfte des ersten fertig XD
OK ich quäl mich mal durch
hier das 4. Kapitel:

Kapitel 4: Die Gabombakrise

Bevor sie Kibombo ereichen konnten, mussten sie durch Berge von Kibombo. Allerdings wurden diese sehr streng bewacht. Es schien unmöglich ungesehen, hindurch zu kommen. Überall waren Wachen positioniert, die ein scharfes Auge auf alles hatten, was sich in einem Umkreis von 200 Metern bewegte. Überall brannte Feuer, welches auch die finsterste Nacht erhellenden würde. Es hatte also auch keinen Sinn bis zum Einbruch der Dunkelheit zu warten. Und mit Jenna an der Seite war die ganze Angelegenheit noch komplizierter.
Da ihnen keine andere Wahl blieb, hatten sie kurzer Hand versucht sich unbemerkt an den Felswänden entlang zu schleichen. Doch Fehlanzeige, schon nach wenigen Minuten wurden sie entdeckt und unsanft wieder heraus befördert. Nun verstärkten sie auch noch die Überwachung an den Eingangspfosten. Es war einfach unmöglich auf die andere Seite zu kommen.
Schon von oben, konnten sie beobachtet werden. Keine Maus konnte hier durch schlüpfen. Es war hoffnungslos. Aber sie mussten Kobimbo erreichen, sonst würden sie ewig hier festsitzen.

Jenna ließ sich verzweifelt auch einen Stein fallen. Sie schaute hoch in den Himmel, als würde sie Hilfe von den Göttern erwarten, aber sie schien keine zu bekommen. „Was machen wir hier eigentlich? Laufen wir einfach rein und machen alle platt.“, schlug sie vor, doch ihr Bruder schüttelte nur mit dem Kopf. Er wusste, dass auch sie wusste, dass es so nicht gehen würde. „Das können wir nicht machen. Das sind auch nur Menschen. Wie würden wir denn dann da stehen?“, erklärte er trotzdem.
Cosma untersuchte währenddessen ein bisschen das Umfeld in dem sie, den Bäumen sei Dank, nicht gesehen werden konnten. Hier wuchsen nur wenige Pflanzenarten, von denen keine essbar war. Sie konnten hier also kein Lager aufschlagen. Der Weg zurück nach Naribwe war nicht gerade kurz. Es würde sich nicht lohnen erst noch einmal zurück zu gehen und dann wieder zu kommen. Sie mussten einfach durch diese Berge. Aber wie?
Plötzlich fiel ihr ein seltsames Gebilde an der Steinwand auf. Sie ging hin und schaute es sich genauer an. Einige merkwürdige Zeichen bildeten einen Kreis. Die Windadeptin konnte nicht entziffern, was es heißen sollte. Vielleicht ergab es auch gar keinen Sinn. Er hatte einen Durchmesser von ungefähr zwei Metern und war einen Meter über dem Boden aufgezeichnet. Ein Kreis auf einer Wand. Was könnte das bedeuten? Dem Mädchen kam eine Idee. Sie schloss die Augen und konzentrierte sich auf den Kreis an der Wand. Sie sah ihn ganz deutlich vor ihr. Er verschwamm ein bisschen und sie strengte sich an, ihn wieder deutlicher erkennen zu können. Als sie ihre Augen wieder öffnete war statt des Kreisen, ein großen Loch in der Wand. Schnell eilte die Blonde zu ihren Gefährten, um ihnen von ihrer Entdeckung erzählen zu können.

„Vielleicht ein geheimer Durchgang in der Wand. So können wir eventuell durch den Berg kommen ohne gleich rausgeschmissen zu werden.“ , bemerkte Felix, nachdem Cosma ihm die Nachricht überbracht hatte. „Einen Versuch ist es wert.“
Sie gingen alle gemeinsam zu jener Stelle an der Wand. Wieder benutzte die Windadeptin, ihre noch gar nicht so alte Fähigkeit, Enthüllung, um das Loch auch für die anderen sichtbar zu machen. Diese staunten nicht schlecht, als sich vor ihnen ein zwei Meter breiter Durchgang öffnete.
Felix stellte sich bereit, vor zu gehen, um zu sehen, ob dort alles in Ordnung war. Die anderen stimmten zu. Er kletterte also durch die Öffnung und verschwand im Nichts. Einigen Minuten verstrichen. Seine Gefährten warten angespannt auf seine Rückkehr. Und endlich nach einer scheinbaren Ewigkeit, erschien der Kopf des Erdadepten wieder im Tageslicht.
„Kommt mit. Hier stehen keine Wachen. Ich denke hier können wir die Berge gefahrlos durchqueren.“, rief er freudig und die anderen seufzten erleichtert. Nun konnten sie vielleicht doch auf die andere Seite. Schnell kletterten sie zu Felix und entdeckten einen großen mit Steinen umrahmten Gang der sich in die Dunkelheit weiter zog. Der Beginn wurde noch schwach vom Licht erhellt, doch später wurde es stockfinster.
Kraden zog eine Öllampe, die sie zuvor in Naribwe gekauft hatten, aus seiner Tasche und zündete sie an. Nun konnten sie wenigstens halbwegs etwas erkennen. Sie machten sich also auf den Weg durch den steinernen Gang. Er zog sich ewig weiter und weiter...

Plötzlich erreichten sie einen großen Raum von dem sie nur eine kleine Ecke erleuchten konnten. Felix ging vorsichtig nach vorne in die Mitte und tastete sich entlang.
„Hier ist eine Art Altar. Das scheint was drauf zu stehen. Kommt mal her, ich brauche Licht.“, rief er seine Freunden entgegen und die taten auch wie ihnen geheißen.
Nun waren seltsame Schriftzeichen auf einem großen Felsblock zu erkennen. Sie ähnelten stark denen an der Felswand von vorhin.
Keiner konnte sagen, was diese zu bedeuten hatte. Also beschlossen die Adepten, den Altar, Altar sein zu lassen und verließen den Raum durch den Durchgang auf der gegenüberliegenden Seite. Was sie nicht bemerkten war, das sie etwas aus einer Dunklen Ecke in der Nähe der Decke beobachtete. Es war dunkel und man konnte nicht erkennen, ob es ein Mensch, Tier oder sonst ein Gebilde war. Als die Gruppe den merkwürdigen Raum verlassen hatte, sprang es aus seinem Versteck und schritt auf den Steinblock zu. Es stütze sich zu beiden Seiten ab und beugte sich darüber.

~†~† ~

Felix hielt sich die Hände vor die Augen, als sie den Gang durch einen erneut versteckten Durchgang verließen. Das plötzliche Tageslicht blendete auch die anderen, die nach ihm heraus kletterten. Erstaunt sahen sie sich um. Hinter ihnen lagen die Berge von Kibombo und vor ihnen ein neuer Weg. Sie sind an einem etwas größer geratenen Felsblock heraus gekommen. Er lag schon ein paar hundert Meter weg von den Bergen.
„Super, wir haben es tatsächlich geschafft.“, rief Jenna freudig und sprang in der Gegend herum.
„Jenna, sei doch bitte etwas unauffälliger, sonst entdecken sie und doch noch.“, meinte Aaron besorgt und Jenna kam schmollend zurück ins schützende Dickicht.
Sie machten sich, nach ein paar Diskussionen über den richtigen Weg, auf nach Kibombo. Die Stadt lag ein paar Stunden von ihrem Ausgangspunkt entfernt.
Als sie endlich die Lichter sahen, war es bereits spät am Abend und zappenduster. Erschöpft durchquerten sie das Stadttor. Sie wollten sofort das Gasthaus besuchen, Doch der Durchgang wurde von einer Fackel versperrt und es schien auch niemand zu Hause zu sein. Cosma machte die restliche verzweifelte Truppe darauf aufmerksam, dass im südlichen Teil der Stadt, wohl eine Art Vorführung abgehalten wurde, da sich dort die ganzen Dorfbewohner versammelt hatten.
Nun bemerkten es auch die Letzten (in etwa Jenna und Kraden) und sie beschlossen sich die Angelegenheit mal an zu schauen. Da sich alle Leute um etwas zu sehen nach vorne drängelten, konnte die Gruppe fast gar nichts erkennen. Selbst Felix, der der Größte von ihnen war, konnte nur mit Not etwas über die Köpfe der anderen sehen. Er berichtete, von einer großen Gabombastatue und Trommeln.
Aaron war so klug, jemanden Nahestehenden zu fragen, was hier praktiziert wurde. „Akafubu hat sich fest vorgenommen, der neue Medizinmann von Kibombo zu werden. Dazu muss er dem großen Gabomba eine Opfergabe bringen. Er hat einen schwarzen Ball holen lassen und präsentiert ihn jetzt. Ich bin gespannt, ob der Gabomba das Geschenk annimmt.“, erklärte ihnen ein Mann der neben ihnen stand.
„Das ist mein Kristall!“, rief Aaron empört, doch die anderen baten ihn, etwas stiller zu sein, damit sie nicht auffielen.
Ihnen musste also etwas einfallen, um den schwarzen Kristall wieder zu bekommen. Ohne gesehen zu werden, war es einfach unmöglich. Jenna schlug vor, einfach reinzustürmen, sich den Ball zu schnappen und wieder abzuhauen. Doch die anderen waren sich einig, dass solch eine Methode nichts bringen wird.
Also sahen sie sich ein bisschen in der Stadt um. Nach ein paar Minuten, wurde auch schon ein Vorsprung entdeckt, von dem sie einen sehr guten Überblick, über das geschehen hatten. Sie sahen eine, sehr große Statue in der Gestallt Gabombas. Männer mit Trommel saßen davor und trommelten Rhythmus. Auf dem Sockel konnten sie eine Figur mit seltsamen Hut erkennen, die herumhopste. In der einen Hand hielt er, unverkennbar, den schwarzen Kristall. Er legte in anschließen vor sich hin und machte wieder irgendwelche Faxen. Plötzlich erhob sich der Ball in die Höhe genau zwischen die Augen des Gabomba. „Nimm unser Geschenk an oh großer Gabomba“, piepste das kleine Etwas da unten, doch nach einer Weile öffnete der Affe schließlich seine Augen. „Oh seht, er nimmt es an. Jetzt werde ich Medizinmann.“, rief er freudig und von den Dorfbewohner kamen erkennende „Oh“ und „Ah“. Langsam öffnete sich der Mund der Statue und die Zunge wurde ausgefahren. Der Kristall senkte sich und ehe noch jemand etwas sagen oder denken konnte, wurde sie blitzschnell wieder eingefahren und der Ball war verschwunden.
Aaron, der mit der Zeit immer weiter zu Rand des Vorsprungs getreten war, rutschte nun vor Schreck aus und viel den Abgrund hinunter. Aber keiner der Untenstehenden kümmerte sich darum. Sie waren viel zu erstaunt über das Verhalten ihres Gabombagottes. Die anderen Adepten inklusive Kraden kletterten den Vorsprung wieder hinunter.
Cosma kniete sich neben den am Boden liegenden Aaron. „Alles noch dran?“, fragte sie genervt, als er langsam Anstallten machte sich wieder zu erheben. „J..ja ich glaub schon.“, stammelte er. „Ich habe mich bloß erschreckt.“ Er stutzte kurz und dann fiel es ihm plötzlich wieder ein. „Mein Kristall!!“ Und bevor die anderen noch etwas sagen konnten, war auch schon zwischen den restlichen Menschenmassen verschwunden. Und da ihnen auch nichts besseres einfiel, folgten sie ihm.
Nach einen ziemlichen Gedrängel, standen sie nun endlich vor der Statue. Akafubu drehte sich überrascht zu ihnen um. „Was wollt ihr denn hier?“, piepste er wütend. „geht weg ich muss nun der Opfergabe in die Statue folgen.“
Aaron trat einen bedrohlichen Schritt auf die kleine Kreatur zu. „Das war mein schwarzer Ball. Wie kommt ihr Gabombapack dazu ihn zu stehlen? Ich werde ihn mir zurück holen. Wenn es sein muss mit Gewalt.“ Man konnte die dunklen Wolken die über dem Kopf des Lemurianers kreisten schon sehen. Der Möchtegern-Medizinmann stolperte verschreckt einige Schritte zurück. Auch die anderen Teammitglieder waren äußerst erstaunt darüber, dass der Wasseradept dermaßen aus der Fassung gebracht werden konnte.
Außer sich stürmte er an den anderen vorbei, ins innere der Statue. Wurde dann aber doch von seinen Freunden begleitet, gefolgt von Akafubu.
Sie staunten nicht schlecht, als sie im Inneren des Gabomba, riesengroße Zahnräder fanden, die irgendetwas in Bewegung setzten. Wahrscheinlich wurde durch das Vortragen dieses Kristalls ein Mechanismus ausgelöst. Sie folgten dem Gang direkt vor ihnen und kamen an eine kleinere Statue, die ebenfalls wieder einen Gabomba darstellte. „Jetzt kommen wir nicht weiter.“, stellte Felix fest. Hinter der Figur war einer feste Wand und nirgends schien ein Durchlass zu sein. Akafubu jedoch war vollkommen aus dem Häuschen.
„Das ist es.“, piepte er. „Jetzt werde ich der Medizinmann.“ Alle schauten nur wie gebannt auf die Plastik die einfach nur so da basierte und nichts tat. Was sollten sie hier finden?
„Nach langer Zeit kommen wieder Menschen hier her? Das ist erfreulich. Wer soll der Medizinmann werden?“, ertönte plötzlich eine Stimme. Die Reisenden wirbelten herum, konnten aber nichts Wesenhaftes ausmachen.
Der kleine Mann mit der komischen Kopfbedeckung trat zur Statue. „Ich, ich bin es.“, sagte er freudig.
Die Statue leuchtete kurz auf und schien ihn dann gebilligt zu haben. „Nun gut Akafubu, du wirst der neue Medizinmann von Kibombo. Nimm die magische Ausstattung an dich.“, entgegnete der Gabomba, wo bei er sich aber keinesfalls bewegte.
Ein seltsame weiße Robe erschien aus dem nichts und legte sich Akafubu an. Dieser strahlte fast vor Glück.
„Endlich, endlich bin ich Medizinmann.“, rief er quiekend und bevor man sich versehen konnte, war er auch schon aus dem Gang verschwunden. Der anderen schauten ihm nur verblüfft nach.
Um die Stille zu durchbrechen, bemerkte Aaron, dass er seinen schwarzen Ball immer noch nicht wieder hatte. Seine Begleiter mussten ihm da zustimmen. In diesem Raum befand er sich jedenfalls nicht. Sie mussten ihn aber wiederfinden, um das Schiff steuern zu können.
Plötzlich machte sich auch die Statue wieder bemerkbar: „Wenn es dieser Kristall ist, den ihr sucht. Ich brauche ihn nicht.“ Und vor ihm erschien die schwarze Kugel. Sie schwebte auf und ab. Nach kurzem zögern, nahm der Seefahrer sie wieder an sich. Die Gefährten bedankten sich noch zum Abschluss (ob wohl es ihnen etwas blöd vorkam sich bei einer Bildhauerei zu erkenntlich zu zeigen) und dann verließen sie das Gebilde wieder.
Draußen warteten noch einige Dorfbewohner, die sie mit einem vorwurfsvollen Blick betrachteten. Offenbar, weil sie den heiligen Ritus gestört hatten. Allerdings sagten sie nichts.
Es war bereits noch später geworden, als es bereits gewesen ist (ne oder? ôô). Also beschlossen die Freunde in die Raststätte zu gehen. Dort waren sie zwar alles andere als willkommen, aber alles was Geld bringt...
Die Nacht verlief sehr Ruhig. Auch Aaron konnte diesmal , mehr oder weniger, ohne Probleme einschlafen. Sein Körper schien sich an den neuen Rhythmus gewöhnt zu haben.

Am nächsten Tag, taten sie schnell daran die Stadt zu verlassen, weil die Einwohner ihnen überall vernichtende Blicke zu warfen.
Sie sollten auch besser nicht mehr hier her zurückkehren, da sie anscheinend nicht so sehr beliebt waren.

Die Berge von Kibombo waren nun auch kein Problem mehr. Enthüller sei Dank. Schnell erreichten sie die andere Seite und den restliche Weg mit einer kurzen Rast in Naribwe erreichten sie spät am Abend Daila. [Anmerk.: Die Straßen von Madra nach Daila ist nicht zerstört worden]


*keuch*




Taya ...
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............

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...   Erstellt am 03.08.2005 - 15:37Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Also ich finde die Geschicht ziemlich gut nur solltest du dir mehr Zeit nehemen die Gefühle und die Landschaften genauer zu beschreiben. Am Anfang hast du die Gefühle von Aaron ziemlich gut beschrieben, aber im Moment kommt es dir warscheinlich nur darauf an zu dem spannerenden Teil zu kommen. Wenn ich dich wäre würde ich nicht versuchen so schnell wie möglich zum interessanten Punkt ( beziehungsweise Kapitel) zu kommen sondern dir weiterhin die Zeit nehmen alles genau zu beschreiben. Deine Ideen finde ich aber schon total gut. Ausserdem ist mir noch was lustiges aufgefallen:
KarenLi schrieb
    Bevor wir den zweiten Leuchtturm hinauf stiegen, entführten wir noch die Windadeptin Cosma,

Das hört sich jetzt z.B an wie die reinste Selbstverständlichkeit. Also schreib mal schön weiter ich will den nächsten Teil lesen!

[Dieser Beitrag wurde am 03.08.2005 - 15:38 von Taya aktualisiert]





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Gäääääähn

force17
unregistriert

...   Erstellt am 03.08.2005 - 15:42Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Boah, habe gerade vorbeigeschaut und muss sagen: Hut ab! wenn ich Zeit habe werde ich es lesen, der Anfang klingt schon sehr gut. Mach weiter!




KarenLi
unregistriert

...   Erstellt am 03.08.2005 - 19:18Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


jupp
am anfang ging es bei mir noch recht schnell
zu schnell o.o
aber die kapis sind auch schon etwas älter und es lag daran, dass ich nicht mehr viel gelesen habe
aber ab Kap. 6 wird das alles besser
versprochen, da sich die story auch noch gar nicht entwickelt hat
es war auch nur als einführung gedacht
außerdem entstanden die ersten Kapis 1-4 in der schulbibliothek (jahh ><
da soll man sich auch konzentrieren
somal der anfang gar nicht für diese FF gedacht war (daher die ausführlichkeit)
ich denke ich werde heute noch das 6. und das 7. kapi fertig tippen (hab ich im urlaub geschrieben)
und dann wird das 8 auch nicht lange auf sich warten lassen, denn ich weis schon genau was passiert (ich langweiler)

zu diesem kapitel
lest es so schnell wie möglic durch, behaltet das wichtigste im kopf und vergesst den rest gaaanz schnell wieder
dieses kapi ist chaos
die vereinigung meiner schlimmsten alpträume =.=



Kapitel 5: Großer, blauer, gefährlicher Ozean

Auf ihren Weg zurück, machten die Reisenden eine großen Bogen um Madra, da sie sicher sein konnten, dass man sie schon aus weiter Entfernung erkennen und verfolgen würde.
Im Schutz der Berge durchquerten sie die Landschaft bis zum Dekanplato. Er war sehr beschwerlich, doch der Sicherere.
Es dauerte auch nicht lange und sie konnten den Schutz der Hügel verlassen und über die Steppe weiterreisen. Und nach ein paar Stunden kamen sie schließlich an eine kleine Küstenregion.
Am anderen Ende lag ein ziemlich demoliertes Schiff, das darauf wartete, wieder seetüchtig gemacht zu werden.
„Wer hätte gedacht, dass das dein Schiff ist.“, rief Felix begeistert, als sie den Steg empor stiegen. „Aber es sieht sehr kaputt aus. Aaron, bist du sicher, dass wir mit diesem Schrott… äh ups, Kahn die westliche See durchqueren können?“, bemerkte Jenna und begutachtete ihr zukünftiges Reisegefährt missmutig.
Aber es war auch wahr. An den Seiten zogen sich lange Risse hin und der Mast sah so aus, als ob er jeden Moment abfallen würde. Besonders sicher wirkte es nicht.
Der Lemurianer überlegte einen kurzen Moment. Dann meinte er: „Hier können wir nicht bleiben. Wir müssen versuchen bis zur nächsten Insel durchzukommen. Dort können wir das Boot vielleicht etwas flott machen.“ Und da den anderen auch nichts besseres einfiel stimmten sie zu.
Jetzt musste nur noch der schwarze Ball, das Schiff in Bewegung setzten. Doch so leicht war es dann doch wieder nicht. Sie bemerkten, dass der Heizraum noch inaktiv war und erst wieder in Betrieb gesetzt werde musste. Also gingen Felix und Aaron nach unten und ließen den Rest der Truppe zurück. Es war schließlich nicht nötig, dass sie sich alle auf den Weg machten.

„Was ist denn Cosma?“, fragte Jenna überrascht, als die Windadeptin sich urplötzlich umdrehte.
„Ach nichts.“, erwiderte sie. „Ich dachte bloß da wäre etwas.“

Die unteren Räume des Schiffhäuschen sahen furchtbar verwüstet aus. Überall waren Wasserlachen und auf dem Boden lagen ein paar ausgetrockneten Quallen. Sie mussten zusammen mit Wellen aus dem Meer durch die Löcher in den Holzplatten hineingespült worden sein. Die beiden Adepten stampften bis zum Heizraum und schafften es auch ihn in wieder aktiv zu kriegen. Schon begann das Schiff sich zu bewegen. Jetzt musste es nur noch gesteuert werden.
Als die Jungs wieder oben ankamen, wurde diese Ehre prompt auf Felix angeschoben, mit der Begründung, dass es nicht schaden könnte, wenn er ein Boot zu steuern lernt.
Aaron führte ihn in die grundlegenden Kenntnisse des Steuerns ein, während die Mädchen das Häuschen wieder auf Fordermann brachten und Kraden sich über einige der Bücher, die in ein Regal eingeordnet waren und seltsamer Weise nicht über den Boden verstreut waren, hermachte.
„Wenn der Wind günstig weht, können wir versuchen das Segel zu richten und dann musst du nicht steuern.“, erklärte der erfahrene Seefahrer und der Erdadept hörte mehr oder weniger interessiert zu. Er war mehr von der Aussicht auf den riesigen Ozean mitgenommen.
Die Sonne, die hoch am Himmel stand, ließ die Wasseroberfläche glitzern. Es breitete sich zu allen Seiten von ihnen aus und nirgendwo war ein Stück Land zu sehen. Was zwar nicht unbedingt vorteilhaft war…
Hoch oben war keine Wolke zu sehen. Alles war blau und es war angenehm warm. Das perfekte Wetter, aber sie hatten nicht wirklich Gelegenheit, sich darüber zu freuen. Sie mussten sich voll und ganz auf ihre Mission konzentrieren. Sie konnten sich nicht von ihrer Umwelt ablenken lassen.
Einige Stunden vergingen, ohne, das sie die Landschaft auch nur ansatzweise veränderte und die Krieger begannen sich zu langweilen, bis auf Aaron natürlich.
Jenna hatte sich über die Reling gebeugt und starrte passiv auf die kleinen Wellen, die von ihrem Schiff aus weg schwammen. Immer wieder fielen ihr fast die Augen zu.
Später stieß auch noch Cosma zu ihr. Auch sie hatte nichts besseres zu tun.
Wortlos standen die beiden nebeneinander. Sie fanden einfach kein Thema zum reden.
Minuten des Schweigens vergingen, bis plötzlich: „Ach du meine… Was ist denn das?“ Jenna ging schnell einige Schritte von der Reling weg.
Cosma wunderte sich erst darüber und schaute dann hinunter in Meer. Sie bemerkte plötzlich, dass sich immer schneller Blasen an der Oberfläche in der Nähe bildeten. Es sah so aus, als ob bald etwas auftauchen würde.
Es begann zu brodeln, als ob es kochen würde und langsam konnte man einen Schatten erkennen, der größer und dessen Konturen immer deutlicher wurden. Sicherheitshalber schritt auch die Windadeptin einige Meter zurück. Und fast in der gleichen Sekunde schoss eine gewaltige Wasserfontäne empor.
Das Schiff begann gefährlich zu schaukeln. Nun wurden auch die anderen darauf aufmerksam, dass etwas nicht stimmte. Die beiden Jungen kamen um die Ecke gerannt und erblickten zu erst die Mädchen, die entsetzt in Richtung Meer starrten, dann das Objekt.

Die Wassermassen türmten sich vor ihnen und schienen irgendetwas zu formen.
Felix stürmte gleich zu ihnen, zog sein Schwert und stellte sich schützend vor die Mädchen. Aaron stutze noch.
Langsam konnte man eine Gestallt aus dem Wasser erkennen. Es formten sich zwei kräftige, schuppige Arme und oben wuchs ein Kopf heraus. In seiner Mitte bildete sich eine fischige Fratze aus. Zwei fächrige Flossen stellten die Ohren dar, an allen möglichen, freien Stellen wuchsen spitze Hörner heraus. Das Ende des Körpers mündete in eine starke Schwanzflosse.
Das mächtige Wesen brüllte laut auf, als es sich vermutlich fertig materialisiert hatte und vor Schreck stieß Jenna einen spitzen Schrei aus.
Nun stellte sich auch Aaron dazu und zog seine Waffe.
Das Monster war ungefähr doppelt so groß, wie ihr Schifft hoch war und überragte sie bei weitem. Es hob seine gigantische Faust, bereit zu ersten Schlag. Die Adepten, die die Situation korrekt gedeutet hatten, begannen damit, Psynergie in ihrem Körper zu sammeln.
Im selben Augenblick schnellte die mannsgroße Hand auch schon zu ihnen herunter. Für die Kämpfer wäre es ein leichtes gewesen, diesem plumpen Angriff, einfach auszuweichen., doch um das, so schon ramponierte Schiff zu retten, schuf Aaron einen Schutzwall aus Wasser, der in Bruchteilen von Sekunden zu Eis erstarrte.
Das Monster krachte mit aller Wucht dagegen, die Wand zerbrach und die Eissplitter flogen durch die Luft. Einige von ihnen schlugen noch mehr Löcher in den Schiffsumpf, doch die Krieger kümmerten sich nicht darum. Für sie war wichtiger diese Bestie aus dem Weg zu räumen.
Felix handelte als erster. Er holte zu einem Schwert hieb aus und stellte sich so weit an das Schiffsgeländer wie möglich. Doch so sehr er sich auch anstrengte, er konnte das Wasserwesen einfach nicht erreichen. Da musste er sich etwas anderes einfallen lassen. Cosma erkannte das sehr schnell und hielt ihren Stab zum Himmel. Sie konzentrierte ihre Psynergie in dessen Spitze und ließ mit seiner Hilfe Blitze auf ihren Gegner herab regnen.
Und das traf ihn offenbar sehr. Er wirbelte vor Schmerzen hin und her und ließ dabei sein markgefrierendes Brüllen vernehmen. Sein schwacher Punkt war gefunden.
Doch so einfach ließ er sich die darauf schnell hintereinander folgenden Blitzgewitter nicht gefallen.
Er dröhnte und um ihn erhoben sich erneut Wassermassen, die auch sofort auf das Schiff zu rollten. Jenna gelang noch ein gezielter Angriff mit Feuerwänden bevor, sie das Wasser
erreichte. Hart prallte es gegen den Rumpf und brachte alles ins schleudern. Sehr lange konnten sie sich in diesem Zustand nicht über Wasser halten.
Sie wurden immer weiter weg getrieben und drohten jeden Moment zu kentern. In der Ferne konnten sie noch das Brüllen des Monsters hören und sehen wie es langsam wieder mit dem Wasser verschmalz. Doch das nütze ihnen auch nichts. Die Löcher zu beiden Seiten des Schiffes ließen schnell große Mengen Meerwasser eindringen. Bald würde es auf dem Meeresgrund liegen.
Die Krieger waren vollkommen verzweifelt. Sie waren mitten auf dem Meer und plötzlich sollten sie einfach versenkt werden. Die nächste Insel könnte wer weis wie weit entfernt sein. Die Chancen standen schlecht, dass sie es ohne Boot schaffen können.
„Land!!“, rief plötzlich eine Stimme, die sie als die von Kraden identifizierten, von der anderen Seite.
Die vier Gefährten machten sich so schnell sie konnten auf den Weg dorthin. Und tatsächlich… nicht weit von ihnen entfernt. konnten sie Land sehen. Es schien sich dabei um eine größere Insel zu handeln. Durch den Kampf mussten sie in ihre Nähe getrieben worden sein.
„Wir müssen es bis dort hin schaffen.“, sagte Aaron nervös, eher zum Schiff, als zu seinen Kameraden. Doch das Wasser stieg und stieg und begann schon unter der Tür des Schiffhäuschens hervor zu treten.
„Uns bleibt keine andere Wahl. Wir müssen schwimmen.“, rief Jenna in Panik. „Es ist nicht weit. Das können wir schaffen.“ Doch der Lemurianer wiedersprach ihr: „Wir können den Kahn nicht einfach untergehen lassen. Ihr könnt ruhig schwimmen. Ich werde auf jeden Fall hier bleiben und sehen, wie ich ihn an Land bekomme. Wenn er jetzt hier untergeht, kommen wir vielleicht nie wieder von dieser Insel herunter.“ In seiner Stimme lag etwas felsfest Entschlossenes, dass die anderen ihn nur staunend und auch ein bisschen entsetzt ansahen.
„Aaron, das ist Wahnsinn. Du kannst nicht hier bleiben. Du wirst sonst mit in die Tiefe gerissen. Auch wenn du ein Wasseradept bist, das überlebst du nicht.“ Doch der Angesprochene erweckte nicht den Eindruck, als ob er im Begriff wäre seinen Entschluss zu ändern. „Sie dir die See doch an!“ Der ältere Mann deutete zum Meer.
Wirklich… die Wasser tobten, wo sie vor Minuten noch friedlich ruhten. War all dies allein das Werk dieser Wasserbestie?
Aaron erwiderte nichts. Es schien, als wäre er sich der Lage wohl bewusst, würde sich aber trotzdem nicht von seinem Vorhaben abbringen lassen. Und so war es höchstwahrscheinlich auch.
„Na los. Beeilt euch. Schwimmt zur Insel. Ich bleibe hier.“, sagte er mit abgesenkten Kopf.
„Du bleibst mit Sicherheit nicht hier!“, rief Felix empört. „Wir werden alle gemeinsam schwimmen. Das Meer ist sehr stürmisch deshalb brauchen wir dich.“ Aaron hob den Kopf. Ob Felix Recht hatte? Brauchten sie ihn um zur Insel zu schwimmen? Das Wasser war aufgewühlt, das stimmte. Für einen normalen Menschen war es praktisch unmöglich sich hier lange an der Oberfläche zu halten.
„Ni-chan!!“, kreischte Jenna, da das Salzwasser ihnen bereits bis zu den Kniekehlen stand. Wenn sie noch langer auf dem Schiff blieben, würden sie mit ihm zusammen in die Tiefe gerissen werden. Auch der Erdadept erkannte, dass jetzt schnell gehandelt werden musste. „Los! Wir müssen sofort ins Meer.“, rief er den anderen zu und sie taten auch wie ihnen gehießen. Zu erst stieg Cosma auf die Reling, nach kurzem Stutzen sprang sie auch, schnell gefolgt von Jenna und auch Kraden, der dennoch ein paar Probleme damit hatte. Felix selbst packte, den noch unentschlossenen Aaron hart am Arm und zog ihn mit sich ins Wasser.
Das Deck war bereits so überfüllt, dass es zu schwer wurde und schon wenige Sekunden danach in Richtung Meeresgrund gezogen wurde.
Das Schiff war nun weg und die Adepten versuchten sich vergeblich über Wasser zu halten. Keiner war in der Lage etwas zu sagen, weil ihm sonst der Mund voll Salzwasser laufen würde. Nun mussten sie sich schnell etwas einfallen lassen. Aus eigener Kraft konnten schafften sie es jedenfalls nicht zur Insel.
Dem Wasseradepten blieb also nur eine Möglichkeit. Er konzentrierte alle Psynergie, die nach dem Kampf noch übrig war und übertrug sie auf das Meer. Es wurde noch ungehaltener, als es sowieso schon war. Überall türmten sich hohe Wellen auf. Eine besonders große rollte mit übernatürlichen Tempo auf die Reisenden zu. Doch da sie wussten, dass diese von ihrem Gefährten erschaffen wurde, versuchten sie ruhig zu bleiben, auch wenn ihnen das nicht ganz leicht viel. Aber schließlich sind sie auf diese Weise auch auf den neuen Kontinent gekommen. Warum sollte diese Variante also nicht ein zweites Mal funktionieren?
Alle atmeten tief ein und schlossen krampfhaft die Augen. Sie wussten was gleich auf sie zu kommen würde. Und dann wurden sie schon mit voller Wucht von den Wassermassen getroffen. Der Druck bewirkte, dass ihnen einer nach dem anderen schwarz vor Augen wurde. Die Dunkelheit breitete sich schnell in ihnen aus und sie konnten nichts mehr wahrnehmen…


(mein ausdruck wird immer schlimmer)




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