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GrafZwiebel 10 Liter Wein


Status: Offline Registriert seit: 19.11.2008 Beiträge: 11 Nachricht senden | Erstellt am 19.12.2008 - 22:37 |  |
Vor kurzem habe ich irgendwo gelesen, dass heißer Apfelwein in Österreich ein beliebtes Getränk im Winter ist. Keine ahnung ob das stimmt aber ich habe mich mal an den Herd gestellt und meinen eigenen "Glühmost" kreiert.
Schmeckt meiner Meinung nach besser (fruchtiger) als Glühwein.
Man nehme:
1,5 Liter Apfelmost
1 Zitronenscheibe
5 Nelken
ein wenig Anis
1 Zimtstange
2EL Honig
Das ganze wird einfach in einen Topf gegeben und auf ca 60-80 °C erwärmt und eine Weile bei der Temperatur gehalten um es ziehen zu lassen (Deckel zu). Den Honig gebe ich erst zum Schluss dazu. Wichtig ist nicht zu viel Zitrone zu verwenden das der Most im erwärmten Zustand saurer schmeckt als kalt. Evtl. braucht man deshalb auch etwas mehr Honig.
Viel Spaß beim versuchen.
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raphael

Status: Offline Registriert seit: 14.10.2008 Beiträge: 6 Nachricht senden | Erstellt am 20.02.2009 - 10:12 |  |
GrafZwiebel schrieb
Schmeckt meiner Meinung nach besser (fruchtiger) als Glühwein.
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Dem kann ich mich nur anschließen. Auch hier am Bodensee ist der Glühmost äussserst beliebt und fehlt auf keinem Weihnachtsmarkt. Most haben wir hier ja genug
Raphael
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fibroin  5000 Liter Wein
     

Status: Offline Registriert seit: 25.05.2004 Beiträge: 6087 Nachricht senden | Erstellt am 20.02.2009 - 10:21 |  |
Dass Glühwein oft nicht gut schmeckt liegt daran, dass Rotwein minderer Qualität als Grundlage benutzt wird. Nimm was Ordentliches und schon schmeckt der Glühwein. Ob Most ob Wein, das ist egal
Merke: Ein guter Wein verdirbt keinen Glühwein... 
Signatur Wenn du dich wohlfühlst, mache dir keine Sorgen. Das geht wieder vorbei. |
JasonOgg  1000 Liter Wein
    

Status: Offline Registriert seit: 13.08.2007 Beiträge: 1954 Nachricht senden | Erstellt am 20.02.2009 - 11:43 |  |
Da stimme ich gerne zu.
Allerdings erlaube ich mir die Anmerkung, dass die Versuchung groß ist, Wein mit minderer Qualität oder Geschmack zu einem glühweinähnlichen Getränk zu verarbeiten. Das verbessert den Geschmack, oder - besser gesagt -- verdeckt den schlechten Geschmack. 
Auf einer Wohnheimparty während meiner Studentenzeit haben wir mangels anderem Weins alle Reste (rot, rosé und weiß) die wir noch auftreiben konnten in einen Topf gekippt. Darunter waren auch große Flaschen mit Imiglykos und Retsina, die zwar seeehr günstig, aber nach allgemeiner Auffassung nicht trinkbar waren. Mit Glühweingewürz wurde uns diese Mischung schon halbwarm aus der Hand gerissen, da es in diesem Oktober bereits empfindlich kalt war.
Es wurde damals der Ausdruck Glimmwein geprägt. 
Signatur Was lange gärt wird gut. |