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geri schreibendes Mitglied
   

Status: Offline Registriert seit: 24.03.2007 Beiträge: 5 Nachricht senden | Erstellt am 24.03.2007 - 17:07 |  |
Hallo, all Ihr erfahrenen Skiker!
Ich selbst bin bis jetzt begeisterter Rollskifahrer (diagonal). Leider hat mir das Fehlen von Bremsen im Vorjahr einen Oberschenkelhalsbruch beschert (mit einem Ski hängen geblieben und ausgedreht). Deshalb interessiere ich mich jetzt für die Skikes.
Meine Frage: Wie ist das mit der gleichmäßigen Bremswirkung? Auch bei gut eingestellten Bremsen kann es doch passieren, daß man, speziell bei unruhigem Untergrund, unterschiedliche Bremskraft auf die beiden Skikes ausübt. Wie groß ist die Gefahr, daß man sich dabei ausdreht?
Eure Antworten wären für meine Entscheidung mir Skikes zuzulegen sehr wichtig.
Liebe Grüße
geri
[Dieser Beitrag wurde am 24.03.2007 - 17:36 von geri aktualisiert]
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mrskike  Administrator
       

Status: Offline Registriert seit: 13.05.2005 Beiträge: 516 Nachricht senden | Erstellt am 24.03.2007 - 20:55 |  |
Hallo Geri,
Deine Bedenken kann ich mit ruhigem Gewissen als nichtig erklären. Ein Beispiel von einem unserer Kunden, wie dieser als Skiker einige Zeit mit 2 Skirollerfahrer im selektiven Mühlviertel unterwegs war. War, die zwei sind inzwischen auch begeisterte Skiker. Jedes mal vor einer Abfahrt haben sich die beiden Rollerfahrer mit den Stöcken vom Skiker halten lassen, und der eine Skiker hat dann die 2 Skirollerfahrer die Berge runtergebremst. Mit etwas Übung kannst Du mit Skike auch Stiegen runterklackern - kein Problem. Weiters gibt es amtlich bestätigte Bremswerte, die tatsächlich bei den Bremswerten eines Fahrrades liegen.
Aber......probieren geht über studieren.
Signatur ...es grüßt Mr. Skike nach dem Motto: "Ob skiken, nordicboarden oder musizieren, das Leben ist bunt"

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Hagi  erfahrenes Mitglied
           

Status: Offline Registriert seit: 05.11.2006 Beiträge: 234 Nachricht senden | Erstellt am 25.03.2007 - 10:01 |  |
Hi Geri,
natürlich ist es möglich unterschiedlich Bremskraft auf die skikes zu bringen (links oder rechts mehr).
Das liegt aber dann an Dir das entsprechend auszugleichen.
Am Anfang wird man da etwas ängstlicher unterwegs sein und eher mal das Gefühl haben "textiles" Bremsen zu üben.
Aber nach einiger Zeit fühlt man sich sicherer und bewegt sich auch entsprechend und kann auch entsprechend mit den verschiedenen Untergründen umgehen.
Signatur Gruß .. Hagi
Nordic Sports - 100% fun
www.Nordic-Sports-Reutlingen.de |
Guff erfahrenes Mitglied
           

Status: Offline Registriert seit: 10.02.2007 Beiträge: 71 Nachricht senden | Erstellt am 25.03.2007 - 12:02 |  |
Hagi schrieb
... Am Anfang wird man da etwas ängstlicher unterwegs sein und eher mal das Gefühl haben "textiles" Bremsen zu üben.
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Super Umschreibung !!! Klasse!
Signatur Das Gras wächst nicht schneller, indem man daran zieht. |
geri schreibendes Mitglied
   

Status: Offline Registriert seit: 24.03.2007 Beiträge: 5 Nachricht senden | Erstellt am 25.03.2007 - 15:34 |  |
Das war ja prompt, vielen Dank!
Daß man auf gleichmäßigem Untergrund, wie Asphalt und festen Naturbahnen, grundsätzlich gut bremsen kann, habe ich jetzt verstanden. Trotzdem ist der Vergleich mit einem Fahrrad nicht ganz zulässig (zwei Räder hintereinander). Da wäre ein Auto schon ähnlicher. Aber das hat wieder 4 Räder und eine Traktionskontrolle bzw. ein Differenzial. Und trotzdem kann es vorkommen, daß man ins Schleudern kommt. Folgende Situation: Du bist bergab unterwegs und wirst plötzlich gezwungen zu bremsen. Nur - der eine Skike befindet sich gerade auf rutschigem (Split, Sand, Gras etc.) und der andere auf festem, griffigen Terrain. Oder ein Skike befindet sich kurz in der Luft, wiel er gerade über einen größeren Stein gefahren ist und kann dadurch erst etwas später die Bremswirkung entfalten. Das ist es was ich meine. Frei nach dem Motto: "Ein gebranntes Kind scheut das Feuer". Kann man solche Situationen ausgleichen und sturzfrei überstehen? Vorallem möchte ich nicht, daß es mich wieder ausdreht und ich auf die Hüfte falle. Die ist eh schon verschraubt. Sonst bin ich eher kein ängstlicher Typ und habe während zweier Jahre schon manchen Teufelsritt (downhill) mit meinen Rollski (Skiskett "Bull") sturzfrei überstanden.
Ich hoffe, ich kann Euch trotz meiner Hartnäckigkeit, nochmals zu einer Stellungnahme bewegen und bedanke mich gleich im Voraus.
Geri
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XO  erfahrenes Mitglied
           

Status: Offline Registriert seit: 16.07.2006 Beiträge: 145 Nachricht senden | Erstellt am 25.03.2007 - 16:46 |  |
Servus Geri
Du merkst, keiner will Dir das antworten, was Du lesen willst – weil niemand nichts ausschließen will und kann. Auch Skiker sind noch nicht vom Himmel gefallen, aber durchaus mal auf den Allerwertesten. Ich hatte anfangs ebenso Muffe, bei voller Fahrt zu bremsen, weil unterschiedliche Wirkungen ein Drehmoment erzeugen. Aber dieses reflexartig und entspannt auszugleichen lernst Du wie das nicht-mehr-umfallen mit dem Fahrrad als Kind !
Es ist eine Sache der Übung wie alles, was mit Bewegung, Geschwindigkeit uns sonstigen physikalischen Größen zu tun hat. Da Du (nun) eher einer der Vorsichtigen zu sein scheinst, solltest Du anfangs ausgiebig das Bremsen üben: beidseitig, einseitig, wechselseitig, kurvig, ebenerdig und hangabwärts. Du wirst sehr schnell feststellen, warum wir alle so überzeugt von den Bremsen sind: weil sie tatsächlich bei richtiger Anwendung – und die ist übungsabhängig – auch in schwierigen Situationen die Kontrolle über das Tempo erhalten helfen (erhalten musst Du sie, die Bremsen sind nur Instrumente dazu)!
Ich vertraue den Bremsen fast blind – und ich liebe downhill-Strecken, egal ob Asphalt oder Pfad (man kriegt sogar ein ausgeprägtes feeling für effizientes Bremsen mit blockierten Rädern auf verschiedenen Untergründen – das geht bis hin zum „Abschwung“!).
Nur eine Sache: auch in Stress-Situationen – egal ob Übung oder scharf – dürfen die Stöcke nicht als „Bremsverstärker“ vor dem Körper herangezogen werden... das kann sonst bös ins Auge gehen.
PS: und was die Knochen betrifft: jeder schützt sich so wie er’s für richtig hält , auch wenn Skikes i.Allg. weniger sturzträchtig sind als z.B. Inliner... auf Asphalt ohne Gefälle!
Signatur Bladen ist Silber - Skiken ist Gold... oder: was ich nicht mehr skaten kann, das skike ich! |
geri schreibendes Mitglied
   

Status: Offline Registriert seit: 24.03.2007 Beiträge: 5 Nachricht senden | Erstellt am 25.03.2007 - 23:52 |  |
Danke XO!
Das hab ich jetzt kapiert. Eigentlich logisch. Ich hab nur gedacht, daß es vielleicht irgendwelche Tricks zur Sturzvermeidung bei einseitigem Gripp von erfahrenen Skikern gibt. Möchte nur nicht wieder auf meine lädierte Hüfte fallen. Alles Andere kann ich mir eh halbwegs schützen. Oder gibt es auch einen Hüftschutz? Weil, vorsichtig bin ich eben nicht in ausgeprägtem Maße. Sonst hätte es mich ja nicht erwischt. Allzu oft geht halt das Temperament mit mir durch und dann möchte ich zumindest gut vorbereitet sein. Bin halt doch nicht mehr der Jüngste (58).
Also nochmals vielen Dank für Deine Ehrlichkeit. Und wenn Du noch Tipps hast (gilt natürlich auch für die anderen Sportfreunde) laß es mich bitte wissen.
Gruß
Geri 
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Dieter  erfahrenes Mitglied
       

Status: Offline Registriert seit: 24.01.2007 Beiträge: 23 Nachricht senden | Erstellt am 25.03.2007 - 23:54 |  |
Hallo Geri,
was hälst Du von den Protectorenhosen wie sie die Mountainbiker zum teil tragen.
Gruß Dieter
Signatur Keep on Skikes |
geri schreibendes Mitglied
   

Status: Offline Registriert seit: 24.03.2007 Beiträge: 5 Nachricht senden | Erstellt am 26.03.2007 - 00:17 |  |
Hallo Dieter!
Super Idee! Kriegt man die auch im normalen Sporthandel oder nur bei den Bikern?
Danke für den Tipp.
Gruß geri
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Dieter  erfahrenes Mitglied
       

Status: Offline Registriert seit: 24.01.2007 Beiträge: 23 Nachricht senden | Erstellt am 26.03.2007 - 00:56 |  |
Hallo Geri,
Kriegst Du im Fachhandel hatte es auch schon in den Discountern gegeben (Lidl oder Aldi).
Neuware gibt es aber auch günstig über Ebay
Gruß Dieter
Signatur Keep on Skikes |
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