Gestriger unregistriert
| Erstellt am 28.01.2009 - 23:29 |  |
Ein Kölner Gastwirt hat einen Brief geschrieben an Angela Merkel und sie um eine Bürgschaft für seine Kneipe gebeten in Höhe von 50.000 €uro.
Die Kneipe laufe wegen der Finanzkrise nun mal schlecht, und er müsse dringend investieren.
Recht hat der Mann, denn es ist in Tat kaum mehr nach vollziehbar, warum der Staat dem einen hilft, dem anderen nicht. Solange ganze Branchen in den Genuss von Staatsgeldern kommen, mag da noch eine gewisse Logik und vor allem Gerechtigkeit erkennbar sein.
Aber warum soll jetzt Conti und Schöffler geholfen werden, während Hertie den Bach runter geht? Und was ist mit dem Kneipenwirt? Warum soll ein Arbeitsplatz in der Reifenbranche schützenswerter sein, als eine Handelskette oder der Gastronomie.
Es wird nur eine Frage der Zeit sein, wann die ersten Klagen bei den Gerichten landen, wegen Verletzung des Gleichheitsgebotes. Das der Staat versucht, Banken zu retten, ist richtig.
Die Subventionierung einzelner Unternehmen ist wie das Öffnen der Büchse der Pandora.
Das Bundeskanzleramt hat dem Wirt übrigens zurück geschrieben, und hat den Antrag abgelehnt.
Macht nichts, der Mann wurde über Nacht zum Held der kleinen Leute. Und die rennen ihm nun zum Dank die Kneipe ein, um mit ihm ein Rettungskölsch zu trinken.
Gemeinsam lässt sich der Ärger über den Staat besser herunterspülen. Na dann, Prost.
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Ingeborg 

Status: Offline Registriert seit: 08.12.2008 Beiträge: 1130 Nachricht senden | Erstellt am 29.01.2009 - 07:59 |  |
Ein schönes Wort "Rettungskölsch"!
Ja, die Banken werden gerettet, weil die
Politiker ja als "Ratgeber" drin hocken
und monatlich eine schöne Summe auf ihr
Konto geschubst bekommen für ihren guten
Rat.
Ingeborg
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