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Taschunko ...
Häuptling
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...   Erstellt am 21.03.2008 - 20:13Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


gmx.de schrieb
    Gläubige auf den Philippinen lassen sich kreuzigen

    Während Papst Benedikt XVI. traditionell den karfreitags-Kreuzweg am Kolosseum in Rom zelebriert, haben sich auf den Philippinen 19 Gläubige ans Kreuz nageln lassen, um das Leiden von Jesus Christus nachzuerleben.

    Mindestens 2000 Einheimische und Touristen verfolgten die traditionellen Kreuzigungen in dem Dorf Cutud rund 70 Kilometer nördlich der Hauptstadt Manila, wie ein AFP-Reporter berichtete.

    Zuvor wurde wie jedes Jahr Jesu Gefangennahme und seine Verurteilung in einer Aufführung nachgespielt, bei der die Gläubigen auch ihr Kreuz auf einen Hügel trugen.

    Bereits Stunden vor der Zeremonie geißelten sich zahlreiche Einheimische mit Peitschenhieben, um so für ihre Sünden zu büßen. "Es ist schmerzvoll und schwer. Aber ich werde so lange durchhalten, wie ich kann. Das ist mein Versprechen an Gott", sagte 47-jährige Ruben Enaje, der als erster ans Kreuz geschlagen wurde.



    Enaje, der bereits zum 22. Mal an dem Ritual teilnimmt, schrie vor Schmerzen, als sich die 18 Zentimeter langen Metallnägel durch seine Hände und Füße bohrten. Fünf Minuten lang hing er am Kreuz, dann nahmen ihn Helfer wieder ab.

    Die katholische Kirche lehnt den blutigen Brauch ab und kritisiert, dass sie in zahlreichen Städten zu einer Touristenattraktion verkommen seien.

    Das philippinische Gesundheitsministerium warnte vor den gesundheitlichen Folgen von Kreuzigungen und Selbstgeißelungen. Die Behörde empfahl den Gläubigen, sich gegen Tetanus zu impfen und die Nägel vor der Kreuzigung zu desinfizieren.

    Die Philippinen sind das einzige überwiegend katholische Land in Asien: Etwa 80 Prozent der 80 Millionen Einwohner gehören der Konfession an.



    In Rom hat Papst Benedikt XVI. bei wechselhaftem Wetter und kühlen Temperaturen sein österliches Mammutprogramm gestartet.

    Mit dem Karfreitags-Kreuzweg am Kolosseum steht einer der Höhepunkte der Feierlichkeiten auf dem Programm des katholischen Kirchenoberhauptes. Im Gedenken an den Leidensweg Jesu Christi vor 2000 Jahren machen sich Pilger im Schein von Fackeln auf den Weg zu der so genannten Via Crucis im Zentrum der Ewigen Stadt.

    Die Meditationen und Gedanken zum diesjährigen Kreuzweg mit den insgesamt 14 Stationen hat diesmal der Kardinal von Hongkong, Erzbischof Joseph Zen Ze-Kiun geschrieben. In den Mittelpunkt will der Erzbischof die "Märtyrer des 21. Jahrhunderts" stellen.

    Die Kirche durchschreite derzeit dunkle Stunden der Verfolgung, und Gott werde stolz sein auf "die Märtyrer, die das höchste Zeugnis ihrer Liebe abgeben", hatte er vorab erklärt. "Der Heilige Vater wollte, dass die Stimme Chinas am Kolosseum ankommt, weil das wirklich ein Volk ist, das gelitten hat und leidet, viele wegen ihres Glaubens", sagte er zu seiner Wahl als Verfasser der Kreuzweg-Meditationen.

    Für den Papst, der im April 81 Jahre alt wird, ist Ostern eine Zeit der Großkampftage. An den drei letzten Stationen der Via Crucis wollte er das Kreuz selbst tragen, hatte Vatikan-Sprecher Federico Lombardi mitgeteilt. In manchen Medien hieß es daraufhin, der Papst lasse es langsam angehen. Doch auch im vergangenen Jahr hatte er das Kreuz nur an zwei Stationen getragen. Nach dem Stress der Ostertage will er sich etwas in seiner Zweitresidenz Castel Gandolfo erholen.

    Am Gründonnerstag hatte Benedikt die traditionellen Osterfeiern mit der Weihung der heiligen Öle für Taufen und Firmung begonnen. Am Abend reinigte er während der Messe zwölf Männern die Füße, so wie Jesus vor dem letzten Abendmahl seinen Jüngern die Füße wusch. Die Zeremonie ist alljährlich eine Geste der christlichen Demut und Barmherzigkeit.

    "Der Gründonnerstag ruft uns dazu auf, uns nicht durch unsere Wut auf andere im Tiefsten unsere Seele vergiften zu lassen", machte der Papst in der voll besetzten Lateranbasilika auf die Leere, Falschheiten und Vorurteile unserer Zeit aufmerksam.

    Trotz durchwachsener Wetterprognosen sind wieder Zehntausende von Gläubigen aus aller Welt zu den Osterfeiern nach Rom gekommen. Die Besucherzahl sei im Vergleich zum Vorjahr jedoch leicht rückläufig, hielten italienische Medien fest. Grund sei wahrscheinlich der frühe Termin der Ostertage. Aus Deutschland und Frankreich seien aber mehr Gläubige und Touristen angereist. Doch auch für das Wochenende mit dem päpstlichen Segen "Urbi et Orbi" am Sonntag auf dem Petersplatz sagen die Meteorologen eher unfreundliches Wetter in Rom voraus.





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Friede ist nicht nur das Gegenteil von Krieg, nicht nur der Zeitraum zwischen zwei Kreigen - Friede ist mehr. Friede ist das Gesetz menschlichen Lebens. Friede ist dann, wenn wir recht handeln und wenn zwischen jeedem einzelnen MEnschen und jedem Volk Gerechtigkeit herrscht.
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