"Ich bin kein Rassist. Ich bin nur ein Palästinakritiker. Kritik an Palästina, finde ich, darf in Deutschland kein Tabu sein. Man wird doch die palästinensische Politik noch kritisieren dürfen, oder sind wir schon wieder soweit? Gerade weil mir das Schicksal Palästinas so am Herzen liegt, muss ich diese wichtige und notwendige Kritik üben, um meine palästinensischen Freunde von ihrem Irrweg abzubringen, der beide Völker nur ins Unglück stürzt. Gerade als Deutscher kann ich zu ihrem Judenhass nicht länger schweigen."

Claudio Casula


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schoschana 
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...   Erstellt am 30.04.2008 - 09:44Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


diese geschichte ist wirklich furchtbar depremierend.
im grunde hat der mann seiner tochter und den kindern, die im keller hausen mussten, das leben gestohlen. die frau ist jetzt über 40, falls sie überhaupt therapierbar ist, wird sie vielleicht mit 60 soweit sein, dass sie einigermassen ins wirkliche leben zurück ist - vielleicht aber eben auch nicht. ohnehin hat sie dann vielleicht nicht mehr lange zeit, ihr leben zu leben. was für folgen die kellerhaft für die kinder haben wird, ist auch überhaupt nicht absehbar. der 5jährige wird evtl. chancen haben, aber die anderen beiden?
dazu kommt, dass diese menschen ja auch körperlich vorzeitig gealtert sind, denn ein leben ohne licht hinterlässt viele spuren (rachitis, osteoporose etc.).




Perry ...
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...   Erstellt am 02.05.2008 - 10:43Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Warum mich Amstetten an die deutsche Geschichte und Geschichtsaufarbeitung erinnert und sich die Menschen wohl nie ändern werden:

Österreich: Die Kraft der Verleugnung

Eingeständnisse brauchen Zeit. Oft dauert es Jahre, bis sich Mitwisser bekennen. Volkes Klatschstimme ist besonders gemächlich. Über Jahre tauscht man hinter vorgehaltener Hand aus, was einem sonderbar vorkommt, ohne jemals nachzufragen, geschweige denn etwas zu unternehmen.

Wenn die Polizei plötzlich vorfährt, will niemand etwas gewusst haben.

Jetzt ist die Empörung groß, das Unverständnis nicht minder.

Doch in Wahrheit ist die Geburt des Bösen aus dem Ungeist der Verleugnung ein ziemlich bekannter Tatbestand.

Das Dunkelfeld von Gleichgültigkeit, Stumpfsinn, Ahnung, Scham und Selbsttäuschung erstreckt sich über zahlreiche soziale Regionen. Sexueller Missbrauch wird von Ehefrauen regelmäßig vertuscht und aus der eigenen Wahrnehmung verbannt. Schwangerschaften können von den Angehörigen, Kollegen, sogar von der werdenden Mutter ignoriert werden. Eltern lassen ihre Kinder aus purer Gedankenlosigkeit in der Kammer verhungern. Menschen übersehen regelmäßig ihre Laster, Krankheiten oder geheimsten Wünsche. Nur zu häufig wollen sie nicht wahrhaben, was der Fall ist.

Was man nicht wahrnehmen will, das ist auch nicht wahr. Was man nicht wissen will, das existiert nicht. Was man nicht sehen oder hören will, ist nicht vorhanden.

In der Wahrnehmung wählen Menschen keineswegs nur Reize aus, von denen sie sich affizieren lassen. Sie sind imstande, ganze Wirklichkeiten konsequent und dauerhaft auszublenden.

Die Verleugnung negiert unliebsame Tatsachen, verkehrt sie ins Gegenteil oder deutet sie so lange um, bis sie mit dem Wunschbild der Realität übereinstimmen. Zuerst stellt man sich einfach blind oder taub. Was einem peinlich oder zuwider ist, was einem missfällt oder widerstrebt, wird eingeklammert, als sei es nicht vorhanden. Dieser Abwehrtechnik bedienen sich Menschen ganz selbstverständlich

Was die Person wirklich bewegen oder erregen könnte, wird abgefiltert. Die Welt erscheint wie hinter einer Milchglasscheibe. Gefühle der Freude und Trauer, der Wut und Angst wirken fremd. Allenfalls verspürt man noch ein undeutliches Missbehagen, eine schale Unlust, eine abgestumpfte Gier nach Neuigkeiten, die einem bestätigen, noch am Leben zu sein. Die zwiespältige Beobachtung aus der Nachbarschaft gewinnt daraus ihre Richtung. Die Neugier verlangt, nur so viel in Erfahrung zu bringen, wie man benötigt, um nichts tun zu müssen. Dafür kann man sich nachträglich lautstark und selbstgerecht entrüsten, wenn sich endlich herausstellt, dass man schon immer gewusst hat, wie es gewesen ist.

Die Grenzen der Moral sind die Grenzen der eigenen Gruppe. Auch im Haus des Verbrechens galt eine spezielle Moral: die des Gehorsams, der Loyalität, der Angst, der Strafe.
Begleitet wird der moralische Stumpfsinn häufig von purer Gedankenlosigkeit.

Unter dem Siegel der Verschwiegenheit frönen die Menschen ihren intimen Gelüsten.

Sie verschweigen ihre Affairen, ihre Fantasien, ihre verbotenen Vorlieben und Praktiken. Partner führen voreinander ein Doppelleben, Eltern schützen ihre Geheimnisse vor den Kindern, Kinder gegenüber den Eltern und die Familie gegenüber der Umwelt.

Das Schweigen der nächsten Angehörigen beruht häufig auf dieser banalen Angst vor Verlust, vor Scham und Strafe. Aber aushalten lässt sich diese Angst auf Dauer nur, wenn man sie nicht mehr wahrhaben muss, wenn man vergessen hat, welches Verbrechen man erduldet und weshalb man das Unerträgliche erträgt.




JAN ...
Junior
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...   Erstellt am 02.05.2008 - 12:22Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Da mag schon was dran sein. Ich kenne mittlerweile einige Fälle von Kindesmisbrauch. Einige davon sind mehrfach angezeigt worden, herausgekommen ist nie etwas. Warum?


  • Aussagen wurden vor Gericht wieder zurück gezogen, zumeist so, daß sich die Zeugen zu Gunsten des Täters selbst in eine schlimme Position gebracht haben (Falschaussage, verminderte Glaubwürdigkeit)

  • Die Anschuldigungen entsprachen nicht den Tatsachen, das heißt, Aussagen der Schule gegenüber wurden der Polizei gegenüber nicht bestätigt

  • Innerfamiliäre Machtstrukturen liesen eine Aussage sogar den Lehrern gegenüber nicht zu. Die Kinder sprechen niemals über diese Dinge, auch wenn man sie fragt, wenn man daran arbeitet. Wer nichts weiß kann auch nichts anzeigen.

In einem einzigen Fall, der Täter war der Großvater, ist etwas passiert: die Kinder dürfen nie wieder zu den Großeltern. Anzeige gab es keine, die Sache hat zu einem radikalen Bruch der Familie zu den Großeltern geführt, und das, obwohl eine gewisse finanzielle Abhängigkeit besteht. Ob es finanziell übrigens schädlich für die Familie ist wage ich zu bezweifeln.

Alle diese Geschichten spielen in seriösen Familien, also gehobener Mittelstand (wer sonst kann sich Schulgebühren jenseits von 200/Monat leisten?). Ich weiß mittlerweile aber, daß es auch in anderen Umgebungen nicht anders aussieht. Ich bin immer sehr traurig, auch wütend. Vor allem der eigenen Ohnmacht wegen.

Ein Mädchen kenne ich, das seit Jahren sexuelle Beziehungen mit allen möglichen Männern hat. Sie ist noch keine 14 Jahre alt. In dem Fall weiß ich nicht, was ich denken soll. Eine Bekannte hat einmal dazu gesagt: sie findet immer wieder jemanden. Ich weiß, das ist nicht PC (political correct). Aber ich denke, da ist was dran, sie sucht auch nach solchen Beziehungen, vielleicht weil sie sie als normal oder richtig kennen gelernt hat.




Perry ...
Senior
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...   Erstellt am 02.05.2008 - 17:26Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


PC ist das mit dem Mädchen mit Sicherheit ned, zumal da der Staatsanwalt seine Hände drauf hält, wie man so umgangssprachlich sagt
Ich mein wenn die Jungs, mit denen sie sich abgibt, ähnlich alt wie sie sind, solls uns egal sein aber wenn diese "Männer" älter sind oh oh dann machen die sich strafbar und das Mädchen sollte evtl. mal psychologisch untersucht werden. Evtl. liegt hier nämlich tatsächlich ein Fall vor in welchem das Mädchen in ihrer frühen Kindheit sexuell missbraucht wurde und ihr eingeredet wurde "Es sei normal". Wurde das Judendamt bereits darauf aufmerksam gemacht, Johannes ?




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Forumsadmin
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...   Erstellt am 07.05.2008 - 00:55Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


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