lebenslust  Administrator

Status: Offline Registriert seit: 19.11.2005 Beiträge: 3746 Nachricht senden | Erstellt am 15.06.2007 - 21:33 |  |
Sehr geehrter Herr ......,
das Kauorgan ist der empfindlichste Gradmesser der konstitutionellen Gesundheit. Schäden an Zähnen und Zahnhalteapparat zeigen sich schon wenige Wochen nach dem Beginn von Ernährungsfehlern, während die übrigen ernährungsbedingten Leiden einem Verzögerungsfaktor von durchschnittlich 20 Jahren unterliegen. Wird die denaturierte und artfremde Ernährung trotz eingetretener Schäden am Gebiss fortgesetzt, so kommen diese Krankheiten zum Ausbruch; nach durchschnittlich 25 Jahren chronischer Krankheit führen sie dann schließlich zum vorzeitigen Tod.
Werden Kinder unter solcher Zivilisationskost gezeugt, so weisen diese in einem hohen Prozentsatz Zahnfehlstellungen und Kiefermissbildungen auf. Das sind ernste Zeichen einsetzender Degeneration. Davon sind nicht nur die Zähne betroffen, sondern auch andere Organe und das Skelett (Akzeleration, zu lange und zu dünne Ausformung), und nicht selten auch das Gehirn. "Teilweise fehlt am Frontalhirn ein Esslöffel voll Gehirnmasse", stellte vor einiger Zeit ein Gehirnforscher fest. Dieser "Hardwaredefekt" wird verstärkt durch Funktionsstörungen aufgrund falscher Ernährungsweise.
Das erklärt die starke Zunahme von Depressionen bei Erwachsenen und Verhaltensstörungen und Beeinträchtigungen der Lernfähigkeit bei Kindern. Dr. Weston A. Price (USA) hatte schon Anfang der 1920er Jahre in einer Studie an Kriminellen bei diesen ein gehäuftes Vorkommen von Zahnfehlstellungen beobachtet, was ebenfalls ein Hinweis auf die gemeinsame Ernährungsursache von Zahnfehlstellungen und mentalen Fehlfunktionen ist.
Wer Zahnschäden bei sich und seinen Kindern feststellt, sollte diese ernste Frühwarnung zum Anlass nehmen, die Ernährungsweise auf eine gesunde, natürliche und artgerechte Basis zu stellen, um weiteren Zivilisationskrankheiten vorzubeugen.
Gleichzeitig ist es wichtig, den angelaufenen Gebissverfall wirksam zum Stillstand zu bringen und die entstandenen Schäden dauerhaft zu sanieren. Dazu reichen die üblichen "kassenwirtschaftlichen" Behandlungsmethoden nicht aus. Diese können den fortschreitenden Verfall bis zur völligen Zahnlosigkeit teils sogar beschleunigen (z.B. durch Amalgamfüllungen), im günstigsten Fall verlangsamen, und auch nach dem Totalverlust der Zähne geht der Verfall weiter in Form eines fortschreitenden Knochenschwundes der zahnlosen Kiefer.
Mein Anliegen als junger Zahnarzt ab etwa 1958 war es, den Gebissverfall in der Bevölkerung zum Stillstand zu bringen und die junge Generation mit gesunden, in wohlgeformten Reihen stehenden Zähnen heranwachsen zu lassen. In einem Aufklärungsexperiment von 1963 bis 1969 in dem Schwarzwalddorf Mönchweiler gelang mir der Nachweis, dass dieses möglich ist. Die breitere Einführung scheiterte am Widerstand der Kollegenschaft, die nicht begriff, welche Chance dies für den Berufsstand bedeutet hätte:
http://www.dr-schnitzer.de/zahnarzt-aufgaben.html
Der Gebissverfall in der deutschen Bevölkerung schritt - ausgehend von der Währungsreform 1948 und dem damit verbundenen Übergang zu denaturierter und artfremder Kost - ungehemmt weiter fort und wurde zu einer sich flächendeckend ausbreitenden Degeneration des Kauorgans. Mir war klar, dass zu deren Behandlung die bisherigen Methoden des Reparierens kariöser Stellen und des Brückenersatzes einzelner nicht mehr zu rettender Zähne immer weniger ausreichen würden.
Deshalb entwickelte ich, ebenfalls ab etwa 1958, Methoden zur dauerhaften Gesamtsanierung des zivilisationsgeschädigten Kauorgans, die ich in den folgenden 4 Jahrzehnten immer weiter verfeinern konnte. Diese habe ich in einem Buch für den Patienten ausführlich erläutert und anhand zahlreicher, fotografisch dargestellter Fallbeispiele erklärt:
"Zahnprobleme und ihre Überwindung"
http://www.dr-schnitzer.de/zpr001.htm
Wie kann nun jemand, der seinen Gebissverfall nachhaltig zum Stillstand bringen und Kaufähigkeit wie Ästhetik seiner Zähne optimieren will, einen geeigneten Zahnarzt finden? Ein "Geheimtipp" dazu ist am Ende dieser Buchbesprechung zu finden.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Johann Georg Schnitzer
P.S. Bitte leiten Sie diese Information auch an Ihre Kontaktpersonen weiter.
[Dieser Beitrag wurde am 15.06.2007 - 21:34 von lebenslust aktualisiert]
Signatur Andre Voigt, Gesundheitsberater für Zellular Medizin
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