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<Klugscheißer>
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...   Erstellt am 05.06.2005 - 10:59Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Bei der Gestaltpsychologie ist euch ein Fehler unterlaufen. Es heißt nicht "Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile" sondern:

Das Ganze ist ANDERS als die Summe seiner Teile!!!

Das ist meines Erachtens sehr wichtig, da es oft auch in Psychologiebüchern falsch dargestellt ist und zu Missverständnissen führt...




<Gast>
unregistriert

...   Erstellt am 05.06.2005 - 17:28Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


<...>... es heißt: "Das ganze ist MEHR, als die Summe seiner Teile." <..>...

[Dieser Beitrag wurde am 05.06.2005 - 19:58 von admin aktualisiert]




Heinrich 





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...   Erstellt am 05.06.2005 - 19:17Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


<Klugscheißer> schrieb

    Das Ganze ist ANDERS als die Summe seiner Teile!!!

Nach Christian von Ehrenfelsens Definition, nach der eine "Gestalt" ein Ganzes sei, kommt dieser die Eigenschaft der "Übersummativität" zu, was wohl nichts anderes meint als eben das "Mehr" und nicht das "Anderssein".
Von welcher nachprüfbaren Quelle beziehst du dein Wissen?

[Dieser Beitrag wurde am 05.06.2005 - 23:03 von Heinrich aktualisiert]




<Gast>
unregistriert

...   Erstellt am 07.06.2005 - 10:14Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Das es "anders" heißt kann ich nur bestätigen. Siehe z.B. bei Rosemann/Bielski: Einführung in die Pädagogische Psychologie"




Heinrich 





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Beiträge: 68
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...   Erstellt am 07.06.2005 - 17:58Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Wie lautet das genaue Zitat auf welcher Seite? Mir scheint diese Quelle auch keine Autorität in Bezug auf die Gestaltpsychologie! Denn die Ehrenfels-Kriterien (Übersummativität und Transponierbarkeit) meinen ja z.B. in Bezug auf die Wahrnehmung einer Melodie - etwa in verschiedenen Tonarten -, dass diese nicht bloß aus einzelnen Tönen bestünde, sondern eine eigene, wiedererkennbare Gestalt bilde, die unabhängig vom konkreten Einzelbestandteil ist. BTW: Diese Übersummativität lebt in der modernen Wissenschaftstheorie unter dem Terminus Emergenz auf - aber das führte hier zu weit!




admin 





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...   Erstellt am 08.06.2005 - 09:52Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Bei Laotse findet sich die Formulierung: Die Summe der Teile ist nicht das Ganze. Bei Aristoteles heißt es: Das Ganze ist vor den Teilen.
Aber bei den Gestaltpsychologen ist m.W. immer das "Mehr" gemeint und zwar in dem Sinne, dass eine Gestalt mehr Eigenschaften hat als die Resultante aus artgleichen Eigenschaften der Teile. Gemeint ist damit die Überlegenheit des Ganzen über die "Undsumme", wie es Wertheimer nennt. Die Rosemannsche Formulierung bezieht sich auch nicht auf dieses Gesetz der Gestaltpsychologie, sondern ist wohl eher der Versuch einer persönlichen Interpretation als ein Zitat des Originals. Imho ist diese Interpretation als "Anders" schlicht falsch, da sie letztlich eine formallogische Trivialität formuliert, welche das Konzept der Übersummativität der Gestaltpsychologie eben gerade NICHT meint.





Signatur

<Gast>
unregistriert

...   Erstellt am 09.06.2005 - 07:48Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


GENAU!!!
Kannst woanders klugscheißern!!!




<Gast>
unregistriert

...   Erstellt am 20.09.2005 - 10:38Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Hallo,
jenseits von Kraftausdrücken hätte ich gerne:
- ein Zitat, in welchem Aristoteles-Werk der Ausspruch überhaupt steht (Nachlesen und Kontext verstehen)
- die wörtliche Formulierung (Altgriechisch), damit ich mir eine Meinung über die Interpretationsmöglichkeiten bilden kann.

Gerne an: joachimharloffätcompuservepunktde




<gast>
unregistriert

...   Erstellt am 05.09.2006 - 17:33Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


In der Gestaltpsychologie heißt es MEHR, in systemischen Ansätzen spricht man von ANDERS...




<Gast>
unregistriert

...   Erstellt am 16.09.2009 - 15:17Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Also die beste Formulierungsweise ist sowieso: Das Ganze ist verschieden von der Summe seiner Teile.
Dadurch hat man beides mit eingezogen und dies wäre die beste Möglichkeit.




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