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IrasCignavojo ...
WeltChronist und
Ex-ZSL

...............



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...   Erstellt am 26.06.2006 - 02:10Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Die Geschichte Coriganis bis 407 n.P.

Kurzer Abriß der Geschichte Coriganis seit Pondaron (Raniar von Sylphond, Singara-Iliel, 405 n.P.)

Das Gebiet, das wir heute als das Segment Corigani kennen, ist im Lauf der Zeit vielen Veränderungen unterlegen. Das Ereignis, welches die weitere Geschichte Coriganis - in höherem Maß als die anderer Kontinent - beeinflußt hat, ist die Schlacht zu Pondaron gewesen, jener gewaltige Kampf zwischen den Mächten des Lichts und der Finsternis, aus deren Folgen die meisten der heute existierenden Völker hervorgegangen sind.

Aus der Zeit vor Pondaron ist wenig bekannt. Nur von drei Gebilden, die man als Reiche bezeichnen könnte, wissen wir noch. Das wären das Volk der Karch, das wohl älteste "Kulturvolk" Coriganis - später als die Chachchalein bekannt und das Reich Ashgenda, das später versank und dessen Überreste immer noch in vielen Gebieten des Segments zu finden sind. Das dritte Gebilde war die Stadt, die man heute Ranimara nennt, die alten Aufzeichnungen zufolge damals auf einer Insel gelegen war. Alle anderen Völker, die zu der Zeit existierten. haben keine Spuren in der heutigen Welt hinterlassen, und sind wohl auf ewig in den Strudeln des Werdens und Vergehens versunken. Das Jahr, das den Beginn unserer Zeitrechnung markiert, sollte nun Umwälzungen und geographische Verschiebungen größeren Ausmaßes erleben. Die freigesetzten Kräfte, die freigesetzte Magische Energie war so gewaltig. daß die Konsistenz der Materie, die Konsistenz der Kontinua selbst instabil wurde und große Teile des ehemaligen Kontinents, selbst ganze Inseln in unbekannten Existenzebenen verschwanden. Der Hauptkontinent, so wie er heute bekannt ist, entstand in seiner Form zu dieser Zeit, ebenso wie alle anderen größeren Inseln auf Corigani. Einige Völker verschwanden mit diesem Ereignis ebenso in unbekannten Gefilden und sollten erst Jahrhunderte später wieder auftauchen.

In den Wirren der Jahre nach Pondaron verschwand so manches zivilisierte Volk aus dem Gebiet. Insbesondere der Hauptkontinent wurde fast völlig entvölkert und versank in einer zwei Jahrhunderte andauernden Barbarei, in der plündernde Horden die Überreste der ehemals blühenden Siedlungen in die verbrannte Erde stampften. Vulkane entstanden in bisher nie gesehenen Mengen und taten das übrige, um die Verwirrung zu vervollständigen. Das große Binnenmeer, heute auch "Auge der Welt" genannt, entstanden als unmittelbare Folge der Schlacht wurde die Heimat von Piratenhorden, in denen der Kampf ums Überleben jeden Funken Menschlichkeit abgetötet hatte. Diejenigen, die auf den Inseln im Klados und Machairas die Überfälle überlebten, flüchteten in alle Richtungen. Von denen, die nach Oklis und Ophis flohen, hörte man niemals wieder, doch andere erreichten bewohnte Gebiete und erzählten was sie erlebt hatten.

So entstanden viele Legenden um den Kontinent Corigani, besonders in den kladisch gelegenen Gebieten, und viele Abenteuer versuchten ihn zu erreichen, doch stellten sich ihnen Hindernisse gewaltigen Ausmaßes in den Weg. Neben der Tatsache, daß die Hauptmasse des Kontinents im äußersten Oklis des Gebiets liegt, wurde die Geduld und der Überlebenswille dieser Abenteurer auch durch die vielen winzigen Inseln, die den Westen des Gebiets bedecken, auf eine harte Probe gestellt. Zudem wurden die Inseln meist von Piraten beherrscht, denen das Leben anderer weniger als nichts bedeutete. Zuletzt schließlich, und als Überraschung auch für die späteren Geschichtsschreiber, war da noch das sogenannte Seekönigreich, aufgebaut von einem Volk, das von einer anderen Welt kam, dessen Angehörige zu der Zeit auch nicht besser waren als die Piraten - nur sehr viel besser organisiert. Dies alles verleitete nicht wenige der Erkunder zu dem Schluß, daß der Kontinent, von dem in Geschichten berichtet wurde - inzwischen waren etwa einhundertfünfzig Jahre vergangen - in die Inseln zerfallen war, und so versank Corigani für weitere zweihundertfünfzig Jahre in den Nebeln der Vergessenheit, und niemand außer den Weisen in ihren abgeschlossenen Türmen und vertieft in uralten Bibliotheken, wußten etwas über seine Existenz, und auch sie waren auf Vermutungen angewiesen.

Während auf den Inseln und auf dem Meer die Piraten und das Seekönigreich herrschten, begann sich der Hauptkontinent aus der zwei Jahrhunderte dauernden Barbarei nur langsam zu erholen. Der Stadtstaat Ranimara, der weniger unter den Folgen von Pondaron gelitten hatte als andere, war als erster imstande, gegen die Übergriffe der wilden Gebirgsstämme, die in den Jahren zuvor mit schöner Regelmäßigkeit die Siedlungen des Umlands überfallen hatten, eine schlagkräftige Truppe aufzustellen. Unter ihrer Führung entstand zunächst, bis zum Jahr 197 n.P., ein loser Bund von Stadtstaaten um das Binnenmeer, die die jeweilige Umgebung in einem Umkreis von jeweils fünfzig geographischen Meilen beherrschten. Aus ihnen entstand im Laufe von weiteren fünfzig Jahren das glänzende Reich von Anguramatar, das sich das gesamte Umland des Binnenmeeres aneignete. Ranimara wurde eine Metropole des Handels. der innerhalb des Riesenreiches florierte. Bis auf den großen Sumpf von Ciakan, in dem ein Volk von intelligenten Riesenspinnen jeden militärischen Eingriff zurückschlug, wurde der gesamte Bereich bald von einem Netz gutausgebauter Straßen überdeckt. Trotz einer Reihe von Vulkanausbrüchen, die Ranimara im Laufe der Jahre vom unmittelbaren Zugang zum Binnenmeer abschnitten, bot Anguramatar den Kaufleuten eine Sicherheit, die sie lange Zeit missen mußten.

Nicht lange dauerte es indessen, daß man den Ausgang des Binnenmeers in die offene See fand und damit auch die Möglichkeit, Ranimara wieder auf dem Seeweg zu erreichen. Es begannen die vorgezeichneten Konflikte mit dem Seekönigreich, das völlig überrascht wurde von den gut organisierten Heeren, die aus dem Oklis heranstürmten, hatte es sich doch immer vor den Vulkanen gefürchtet, die den Ausgang des Korridors bewachten und so niemals Kenntnis vom Auge der Welt erlangt. Der Krieg war mehr oder weniger ein Mißverständnis und wurde auch entsprechend schnell beigelegt. Dem Seevolk wurde der Zugang zum Binnenmeer gewährt, unter der Voraussetzung, daß es die Schiffe Anguramatars in Ruhe ließ, und letzteres wiederum konnte unterstützt durch kundige Führer des Seevolkes, seine Ausdehnung fortsetzen.

Die kläglichen Überreste des Reiches Ashgenda wurden Anguramatar angegliedert, ebenso wie einige der Inseln im Machairas. Auf dem Hauptkontinent gehörte Anguramatar bald alles Land bis auf die abgeschlossenen Gebiete des Zentralgebirges. Aus diesen Gebieten aber kam das Verhängnis.

Überreste der jede Zivilisation verachtenden Gebirgsstämme vereinigten sich, in dem Bemühen, das hochmütige, reiche und inzwischen der Dekadenz verfallene Großreich zu vernichten. Der folgende Vernichtungskrieg, der von beiden Seiten mit unerbittlicher Härte geführt wurde, erforderte alle Kraft, die Anguramatar noch aufbringen konnte, und wurde ihm schließlich, zum Verhängnis. Im Jahre 301, als alle Heere des ehemals so mächtigen Reiches aus allen Gebieten außer dem Tiefland um Ranimara vertrieben waren, brach Anguramatar auseinander. Durch Schiffe hielt sich eine lose Verbindung zwischen den Einzelreichen, die entstanden, doch die politische Einheit war unwiderruflich dahin. Das gab kleineren Reichen, die bis dahin das Schattendasein einer Provinz geführt hatten. die Chance, sich auszubreiten. Verschiedene Wald- und Gebirgsvölker, aus den Barbarenstämmen entstanden, die Anguramatar vernichteten, wurden zivilisierter und begannen ihrerseits, Kulturen aufzubauen. Im ehemaligen Gebiet von Ashgenda begann das Volk der Asen seine Fühler über die Inseln zu erstrecken, wurde aber von der gewaltig gewachsenen Macht des Seekönigreichs daran gehindert, sehr weit zu kommen.

Im Gebirge im Oklis erkannte das Volk, das sich die Chachchalein nannte und das als einziges Volk die vergangenen tausend Jahre ohne wesentliche Beeinträchtigung in der Abgeschlossenheit ihres unzugänglichen Gebirges überlebt hatte, mit dem Erkunden der Verhältnisse "draußen", wie sie es nannten. In Ranimara, daß sich auf ein winziges Gebiet zurückgezogen hatte, fand ein Putsch statt, in dessen Verlauf der Herrscher Jar-a-Mol, der sich noch immer "Gottkaiser von Anguramatar" gestürzt wurde und die jeweiligen Hohen Priesterinnen der Feuergöttin Jani die politische Macht übernahm - damit begann der Wiederaufstieg des Stadtstaates. Unabhängig davon vollzog sich in der Mitte Coriganis eine weit bedeutendere Entwicklung. Eine Gruppe uralter Schlinger, die sich in der Tiefsee vor den Eingang der Straße der Vulkane festgesetzt hatten, konnten von einigen Heeren des Seekönigreiches vertrieben werden. In der Folge wurde das Seevolk seßhaft und nannte sein Reich Selavan". Eine Stadt wurde gebaut und nach einem Namen in alten Überlieferungen "Danuviapon" genannt. Von dort aus beherrschten die Seekönige in der Folgezeit den größten Teil der Meere Coriganis, und noch immer war ein Ende ihrer Macht nicht abzusehen. Erst im Jahre 399, als ein Krieg zwischen Selavan, den Piraten im Westen und den Asen ausbrach, wurde seine Macht durch einen unvermuteten Zwischenfall beschränkt:

Aus dem Gebiet, in dem sich die legendären "Inseln der Winde" befinden sollten, das Anguramatar aber niemals erreicht hatte, erschienen gewaltige Flotten unglaublich schneller Schiffe, die einem unbekannten Volk gehörten. Es stellte sich heraus, daß sie zu einem Reich gehörten, das sich Ellamir nannte. Die Ellamir waren seit der Zeit, da das Seevolk auf einer anderen Welt seine Wanderung begann, der Erbfeind der späteren Selavaner gewesen und seit vielen Jahrzehnten hatten sie nach dem Seevolk gesucht. Durch ein Weltentor waren sie gekommen und brachten Selavan eine vernichtende Niederlage bei. Sie sagten, man wolle sichergehen, daß sie niemals mehr zurückkämen, und nachdem die Schlacht geschlagen war, verschwanden sie ebenso schnell wieder, wie sie gekommen waren.

Nun befinden wir uns im Jahre 405, nur ein Jahr nach, dem Sieg der Ellamir über das Seekönigreich und nun, da seine Macht wieder beschränkt ist, erhalten kleinere Reiche zu Land wie zu Wasser die Chance, ihren Einfluß auf die Geschicke Coriganis zu nehmen ...



Corigani ab 405 n.P.


Seit 405 n.P. hatte nun auch Corigani einen Segmentshüter dessen Name nach aussen bekannt wurde und zwar mit Namen Raniar von Sylphond. Deshalb sind die Geschehnisse zwischen den Reichen und Völkern Coriganis seit dieser Zeit weitaus genauer überliefert, als diejenigen davor.

Schon in die Orientierungsphase der neuen Reiche kamen die ersten Gründungen von Vereinigungen zustande. Die Liga-gegen-Finstere-Einflüsse (LIFE) Sektion Corigani und die Liga-unabhängiger-Naturvölker (LUNA) wurden nahezu Gleichzeitig ausgerufen. Der Elfenkönig Keyar Sternenfalke auf der einen Seite und die Sturmkönigin Dorylis von Airdon-An auf der anderen waren die jeweiligen Gründer, die mit ihrem noch immer nicht beendeten Streit um die richtige Art, der Finsternis zu begegnen inzwischen viele Seiten Papiers füllen und wohl noch füllen werden. Nachdem dieses Vorbild gegeben ward, wurden bald weitere Organisationen der verschiedensten Art gegründet. Die Graue-Förderation-Corigani GFC z.B. erregte schnell die Gemüter und führte zu erheblicher Verwirrung. Eine Seenotrettungsgesellschaft wurde proklamiert, die allerdings bisher mehr durch Schiffsflaggendiskussionen in Erscheinung trat, als durch die Rettung Schiffbrüchiger. Dann folgten noch der Bund-der-Artang1äubigen BdA und eine Vereinigung mit Namen WALD, was die Abkürzung ist für den schönen Titel: Weltbund aller Lebensoffenen Druiden, und deren Ziel die Pflege und Erhaltung desselben ist. Bei dieser allgemeinen Organisationswut konnte natürlich die Finsternis nicht abseits stehen und brachte den Bund-der-Schatten (BDS) hervor, eine Unterorganisation der myraweiten Dark-Union(DU). Desweiteren gab es dann bald eine Gruppierung namens ANTI, deren Ziele im Grunde durch den Namen schon ausreichend beschrieben sind, die aber anscheinend inzwischen in andere Gefilde Myras abgewandert ist. Und es bildete sich schnell eine Gilde-freier-Entdecker-und-Abenteurer (GEA) die sich zum Ziel gesetzt hat, den verschiedensten Einzelpersonen eine Heimstatt zu bieten, die Herrscher eines Reiches als Mitglied jedoch ablehnt. Versammlungsort und Adresse für Neumitglieder ist das Gasthaus zum Gelben Hirsch, welches sich schnell zu einem zentralen Nachrichten- und Warenumschlagplatz entwickelte. Auf einer Klippe direkt am Meer gelegen, ganz in der Nähe der freien Reichsstadt Ranimara, im Stauros des Eingangs der Straße der Vulkane, traf sich hier zu den verschiedensten Gelegenheiten alles, was Rang und Namen hat auf Corigani. Gerüchteweise soll sogar der Hochlord der Finsternis persönlich dort übernachtet haben und zwar anläßlich einer Hochzeit, die zunächst abgesagt wurde, mit anderem Bräutigam dann aber doch stattfand.

Diese Hochzeit war die Konsequenz aus wichtigen politischen Veränderungen an der Grenze zu Karcanon. Dort hatte Zardos sich einige mehr oder weniger starke Vasallen verschafft, und drohte, damit fortzufahren. Und natürlich etablierten sich diverse Konflikte auf Dauer und einige schafften sogar den Sprung zum Krisenherd. Da sind zunächst die teilweise handfest ausgetragenen Meinungsverschiedenheiten zwischen dem Seekönigreich Selavan und Aron lon Dorinam um Wasserwegzölle und freie Fahrt für alle Schiffe auf allen Meeren. Dann gibt es einen Dauerkonflikt zwischen den Karini und allen ihren Nachbarn, der auf der sehr unsozialen Lebenseinstellung der Erstgenannten beruht und wohl im selben Stil weitergehen dürfte.

Im Jahr des Feuers, 407 n.P., erwuchs dann, für Eingeweihte nicht überraschend, dem Herrn der Finsternis aus den eigenen Reihen Konkurrenz. natürlich ohne daß es etwa zu direkten Konfrontationen gekommen wäre. Schon immer war die Finsternis im Zweifel solidarischer, als es die Lichtreiche je sein können, oder etwa nicht? Die Konkurrenz jedenfalls ist in Gestalt des Arus Ur Eklas inzwischen zu einigem Ruhm aufgestiegen und macht seither Karcanon unsicher.

Im Jahr 407 n.P. erfolgte dann der Wechsel des Segmentshüters von Raniar von Sylphond auf Scaith mac Luand, dessen letzte Aufzeichnungen, die er noch auf Ysatinga machte, dann leider nicht mehr so ganz klar sind. Es wird vermutet, daß es durch einen sehr nahe an Myra vorbeiziehenden Kometen, der die Atmosphäre gestreift haben dürfte, zu Verzerrungen in dem Teil des Myra umgebenden Raumes kam, der für die Übermittlung von Nachrichten auf magischem Weg verantwortlich ist. Vielleicht waren die Störungen sogar so groß, daß der magieempfindliche Teil des Segmentshüters ernsthaften Schaden davontrug. Auf jeden Fall berichtete er von untergehenden Inseln, einschlagenden Riesenkometen und vielen weiteren Katastrophen, die nachweislich so nicht stattgefunden haben. Nach nicht bestätigten Berichten soll sich sein Gesundheitszustand aber schon wieder so weit gebessert haben, daß er auf dem im Kislew 412 n.P. am Rande Coriganis stattfindenden Kongreß der magischen Künste, der ersten myraweit organisierten Magierkonferenz, teilnehmen wird. Ach ja, ich will nicht vergessen, zu erwähnen, daß in den letzten Aufzeichnungen noch ein Produkt höchstmagischer Schmiedekunst auftaucht. dessen nähere Bestimmung jedoch noch weitgehend ungeklärt ist.

So weit die Zusammenfassung der Ereignisse während der Hüterschaft des Raniar von Sylphond. Die Ereignisse zwischen 407 und 412 n.P. entziehen sich z.Zt. noch meiner Kenntnis, ich erwarte jedoch in allernächster Zeit Boten aus allen Regionen Coriganis, um über die wichtigsten Veränderungen und den aktuellen Stand informiert zu werden.

Oweron von Sapiru Z.Zt. noch auf dem Wege von Esoteria nach Sylphond.
Irgendwo im Nisan 412 n.P.





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