blackangel  Moderatorin
    

Status: Offline Registriert seit: 25.09.2006 Beiträge: 1615 Nachricht senden | Erstellt am 24.07.2007 - 23:58 |  |
Der Roman startet mit einem Lebensbild des Alltages in einem dystopischen Überwachungsstaat.
Protagonist der Handlung ist Winston Smith, ein einfaches Mitglied der („äußeren“) Partei,
der sich den widrigen Umständen zum Trotz seine eigene Privatsphäre sichern will.
Dadurch gerät er zwangsläufig in Konflikt mit dem System, was unweigerlich seinen Untergang und Tod herbeiführen wird.
Die Gesellschaft des fiktiven Staates Ozeanien ist eine totalitäre Überwachungsgesellschaft: Meinungsfreiheit gibt es nicht,
das staatliche Ziel ist ein gelenktes kollektives Bewußtsein;
wer eine eigene Meinung äußert,
gilt als Gedankenverbrecher.
Einer der wenigen dieser "Verbrecher" ist Winston Smith,
der Held des Romans.
Das allgegenwärtige Instrument der Überwachung ist der "Televisor", ein Kommunikations- und Überwachungsfernseher, der nicht abgestellt werden kann und dem "Großen Bruder" die totale Kontrolle bis in die privatesten Bereiche des Individuums hinein ermöglicht.
Ein weiteres Instrument der Unterdrückung ist Newspeak, die "Neusprache",
mit der die Führung mehrere Ziele verfolgt:
Alle "überflüssigen" Wörter sollen ausgemerzt werden,
um die Ausdrucks- und damit Denkfähigkeit der Untertanen zu beschränken;
neue Kunstwörter sollen alte Begriffe ersetzen; manche Wörter erhalten neue Bedeutungen.
Ich hab das Buch gelesen,es ist echt gut,
und so viel utopie ist das gar nicht.denn wir sind auch nicht weit entfernt von Überwachungsstaat.
Signatur LG Blackangel

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