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<LiteraTour> unregistriert |
Genug ist Genug, ein Titel, der in seiner Heftigkeit zunächst einmal zusammen zucken lässt. Aber dann steht da aber auch noch: Über die Kunst des Aufhörens. Kunst ist ja etwas, das aktive Könnerschaft erfordert. Das Engagement erfordert, Inspiration, leidenschaftliche Hinwendung zu etwas, und all dieses würden wir beim Aufhören nicht vermuten. Tatsächlich aber ist das Aufhören in diesem vollen Sinne eine Kunst, weil es genau dieses erfordert, nämlich das hören – auf. Die Doppeldeutigkeit dieses Wortes Auf – hören , hören – auf, wahrnehmen, erkennen, macht das Buch zu einer spannenden Lektüre. | ||||
<LiteraTour> unregistriert |
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WordPerfekt Status: Offline Registriert seit: 09.03.2007 Beiträge: 688 Nachricht senden |
Das es nicht einfach ist, auf(zu)hören mit rauchen, weiß ich aus unzähligen Versuchen, Schluss mit dem Glimmstengel zu machen, aber das es eine Kunst ist, mit Hingabe und Inspiration einen Schluss Punkt zu setzen, das erschließt sich mir nicht. Signatur Der menschliche Geist gleicht einem Fallschirm; er kann nur funktionieren, wenn er offen ist. Franscis Picabia | ||||
Robert ![]() Status: Offline Registriert seit: 25.08.2008 Beiträge: 351 Nachricht senden |
Zu jedem Anfang gehört ein Ende. Vielleicht besteht die Kunst darin, den richtigen Zeitpunkt zu finden. | ||||
Epikur ![]() Status: Offline Registriert seit: 04.02.2007 Beiträge: 479 Nachricht senden |
In manchen Situationen ist es gar nicht einfach mit dem Aufhören, weil es nicht klar ist, um wen es eigentlich geht, um mich oder um den oder die anderen. Aufhören war bei mir ein Schlussstrich in Etappen. Ich bin in die Altersteilzeit gegangen, obwohl ich meinen Beruf über alles geliebt habe. Eigentlich wollte ich schon früher Schluss machen, keine Reisen mehr quer über den Erdball, keine Diskussionen mehr, wenn es um Forschungsgelder ging, aber auch keine Anerkennung mehr, keine begeisterten Studenten. Meine Kollegen und nicht nur die reagierten auf meine Ankündigungen erschreckt. „Aber nein, das ist doch viel zu früh. Du wirst der Wissenschaft fehlen , du kannst noch lehren, mach weiter.“ Ich wurde überredet und habe mich auch selbst ein bisschen überredet noch 2 Jahre anzustückeln. Dann aber war genau der richtige Zeitpunkt. Es ist auch gut zu wissen, dass man von seiner Arbeit nicht abhängig ist wie von einer Droge. Ich hatte immer Gefühl ich arbeite aus Freude und freien Stücken. Und dann habe ich aus freien Stücken aufgehört. Vor zwei Jahren war da noch diese Ambivalenz. Aufhören und vielleicht sehr traurig sein? Oder noch ein bisschen weitermachen und hoffen, den richtigen Zeitpunkt zu finden, um zufrieden aufzuhören. Ich habe mich für den 2. Weg entschieden und es war der Richtige. | ||||
Romi ![]() Status: Offline Registriert seit: 31.07.2007 Beiträge: 2154 Nachricht senden |
Dein Weg erinnert mich an den Weg meines Bruders. | ||||
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