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...   Erstellt am 31.07.2005 - 11:43Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Wie steht ihr eigentlich zu gentechnisch veränderten Lebensmitteln?
Die EU schreibt uns ja vor, dass wir einen bestimmten Anteil von solchen Produkten verwenden/verkaufen müssen...





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...   Erstellt am 31.07.2005 - 11:46Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Ich weis, es ist viel, aber sehr interessant:


  • Referat an «Experten-Dialog, Gentechnik in Landwirtschaft und Ernährung»

    12. Januar 2005, Universität St.Gallen, Hörsaal B110

    Über Nachteile, Risiken und Gefahren der Agro-Gentechnik zu sprechen ist nicht schwierig: Die Erfahrungen und Beweise für Gefahren und Risiken sind so vielfältig, dass die Zeit, darüber zu sprechen zu kurz ist. Aber es soll ja nur ein Input sein.

    Erfahrungen im Ausland zeigen uns die Auswirkungen von Gentech in der Landwirtschaft auf das Ökosystem deutlich. Pollenflug, Resistenzen und Abhängigkeiten von Multis sind bekannt. Noch immer aber gibt es keine Langzeitstudien. Statt unsinnige Freilandversuche durchzustieren wie letzthin an der ETH Zürich, wäre es viel sinnvoller und ehrlicher, die schon jetzt laufenden grossflächigen kommerziellen Freisetzungen in den USA oder Südamerika wissenschaftlich zu begleiten. Doch die Gentech-Industrie weigert sich, wohl aus gutem Grund. So ist noch nicht möglich, jetzt schon die Auswirkungen auf die kommenden Generationen zu kennen. Jedenfalls ist die Agro-Gentechnik ein Risiko. Wir müssen uns als Gesellschaft fragen, wollen wir dieses Risiko für uns und für die Mitwelt eingehen?

    Auf jeden Fall sollten wir aufhorchen, wenn wir hören, dass Mäuse, die mit gentechveränderter Soja gefüttert werden, eine veränderte Leberfunktion haben oder wenn wir hören, dass Forscher im Darm von Menschen, die vorher Gentech-Soja gegessen hatten, solche Fremdgene gefunden haben. Ein Teil davon wurde sogar von den Darmbakterien aufgenommen.

    Wieso ist Agro-Gentech gefährlich oder birgt Gefahren, die wir mit einer gentechfreien Landwirtschaft möglichst verhindern sollten? Die spezielle Risikoqualität der Gentechnologie beruht darauf, dass die Risikoquelle
    lebt
    sich selbst vermehren kann
    sich auf andere Organismen übertragen kann
    über Jahre unbemerkt bleiben kann
    im Schadenfall nicht rückholbar ist.

    Zum Risiko in der Landwirtschaft im Alltag
    In der kleinräumigen Schweiz findet eine vielfältige Nutzung der Ackerflächen statt. Die Bauern halten Fruchtfolgen ein: Getreide, Kartoffeln, Zuckerrüben, Mais, Raps und Gras wechseln im Anbau ab. Und die Grösse der Äcker ist im internationalen Vergleich klein. Insgesamt existiert eine abwechslungsreiche Kulturlandschaft, was auch für die Natur vorteilhaft ist.

    In diesem kleinräumigen Umfeld ist ein Nebeneinander von Gentech-Landwirtschaft und gentechfreier Landwirtschaft kaum möglich. Die Felder der biologisch und integriert produzierenden Bauern könnten durch Pollenflug von gentechnisch veränderten Pflanzen entscheidend verunreinigt werden. Nicht nur für Bio- und IP-Suisse-Betriebe, sondern auch für unsere einheimische Fauna und Flora könnten sich einschneidende Auswirkungen ergeben. Eine vom WWF Schweiz in Auftrag gegebene Studie kommt zum Schluss, dass in einem Gebiet wie der Schweiz ein Nebeneinander nicht praktizierbar ist. Gentechfreie und GVO-Landwirtschaft können nur mit riesigem Aufwand nebeneinander koexistieren. In der Praxis würde das bedeuten, einen Abstand von bis zu zwei Kilometern einzuhalten – ein Unding in der Schweiz.

    Gentechnikrisiken für die Umwelt
    Die Natur lässt sich nach dem heutigen Wissensstand durch Agro-Gentechnik nicht verbessern, die Agro-Gentechnik bringt sie höchstens noch mehr durcheinander – mit unabsehbaren Folgen für die fein aufeinander abgestimmten natürlichen Prozesse.

    Zahlreiche neue Studien belegen Risiken für die Umwelt. Dazu gehören:
    die unkontrollierte Verbreitung von eingeführten Genen aus Gentech-Pflanzen via Auskreuzung auf Wildpflanzen
    die Auswilderung der transgenen Kulturpflanze mit dem Risiko der Verdrängung anderer Arten
    die Resistenzentwicklung bei Unkräutern, weil dasselbe Pestizid übermässig und während langer Zeit gespritzt wurde.Damit verbunden ist ein erhöhter Einsatz von Pestiziden sowie umweltbedingte Ertragseinbussen bei Gentech-Sorten.
    die Gefährdung der Artenvielfalt. Untersuchungen belegen, dass eine Gefährdung der Biodiversität sowie die Schädigung von Nützlingen durch den Anbau von Gentech-Nutzpflanzen eintreten kann. Diese Aspekte betreffen die Schweizer Landwirtschaft und die Agrarpolitik im zentralen Anliegen, ökologische Ansprüche der Gesellschaft zu erfüllen.
    Zum Schadenszenario gehört das Heranwachsen von Superunkräutern. Seit sieben Jahren wachsen zum Beispiel herbizidresistente Gentech-Pflanzen auf den Feldern Kanadas und der USA. Diese Pflanzen sind unempfindlich gegen gewisse Pestizide, die Unkräuter vernichten. Eigentlich hätten die Gentech-Pflanzen den Verbrauch an Unkrautvertilgungsmitteln reduzieren und die Landwirtschaft umweltverträglicher machen sollen. Doch jetzt müssen die Bäuerinnen und Bauern wieder mehr und giftigere Pestizide spritzen. Wegen der Gentechnik entstehen aus zwei Gründen immer mehr schwer kontrollierbare Superunkräuter:

    1995 wurden in Kanada transgene, herbizidresistente Rapssorten zugelassen. Der grossflächige Anbau der herbizidresistenten Raps-Sorten bewirkte, dass herbizidresistenter Durchwuchsraps (das heisst Rapspflanzen, die als Folge des Überlebens von Rapssamen in Folgekulturen wieder heranwachsen) und mehrfach resistenter Raps (das heisst Rapssorten, die nach der Übertragung von Genen aus anderen Sorten neue und damit mehrfache Resistenzen gegen Unkrautvertilgungsmittel ausgebildet haben) in Kanada je länger je mehr nachweisbar sind. Es ist wohl nur noch eine Frage der Zeit, bis der Verbrauch an Unkrautvertilgungsmittel wegen Gentech-Pflanzen stark ansteigt, da es immer mehr erforderlich wird, die neu entstandenen «Superunkräuter» mit Unkrautvertilgungsmitteln zu bekämpfen – ein Teufelskreis.

    In Nordamerika werden viele Gentech-Sorten angebaut, die alle gegen dasselbe Herbizid (Glyphosat der Firma Monsanto) resistent sind. Verschiedene Pflanzen haben mittlerweile eine Resistenz gegen das Totalherbizid entwickelt. Das führt dazu, dass die US-Farmer wieder mehr und giftigere Unkrautvertilgungsmittel spritzen.

    Nebst der Resistenzproblematik, den Superunkräutern und neuen Abhängigkeiten von der Agroindustrie kommt es zur Ausbreitung der fremden Genen durch Pollenflug oder auch durch verunreinigtes Saatgut.

    Weiter zeigt ein dreijähriger Feldversuch in Grossbritannien, der die ökologischen Auswirkungen des Anbaus von Gentech-Nutzpflanzen untersuchte, dass der Anbau von herbizidresistentem Sommerraps und herbizidresistenten Zuckerrüben Vögel und Insekten in einem deutlich höheren Ausmass gefährdet als bisher angenommen. Insgesamt gilt, dass durch den Einsatz dieser Gentech-Pflanzen mit den dazugehörigen Breitbandherbiziden die Vielfalt der Kräuter auf dem Acker deutlich abnimmt und damit viele Futterpflanzen für Insekten, Schmetterlinge und Vögel ausfallen. So werden beispielsweise ein Viertel weniger Schmetterlinge an den Feldrändern gefunden, wenn herbizidresistenter Raps angebaut wird. Im Versuch wurden Rapspflanzen selbst in einer Entfernung von 26 Kilometern noch mit transgenem Pollen bestäubt. Darüber hinaus tritt Raps über Jahre hinweg wegen dem Überleben seiner Samen wieder auf Feldern auf, was zu einer starken Verunreinigung der Ernte führen kann.

    Ich will mit einem Forschungsresultat der Syngenta schliessen. Eine Untersuchung kam im Herbst 2004 zum Schluss, dass der Wert des Bodens von Landwirten, die Gentech anpflanzen, innert weniger Jahre um 17 Prozent abgenommen hat. Es ist also auch ein wirtschaftlicher Unsinn, auf eine Technik mit kurzfristigen Profitaussichten und mit unzähligen Risiken zu setzen. Die Chance für die Schweiz und für Europa besteht in einer gentechfreien Landwirtschaft, die gesunde Nahrungsmittel produziert, einen Beitrag zur Artenvielfalt leistet und nachhaltiges Wirtschaften ermöglicht.





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Pharao4 ...

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...   Erstellt am 02.08.2005 - 11:50Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


der text ist mir zu lang...sorry

sonst find ich gentechnisch veränderte lebensmittel scheisse !!!!

weil die tiere ja so arm sind...*gg*





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Das Leben ist ungerecht

Aber nicht immer zu deinen Ungunsten

carry ...

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...   Erstellt am 02.08.2005 - 17:44Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


der sinn bitte?





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NoFxgirl ...
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...   Erstellt am 07.08.2005 - 17:06Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


wir sollten keine erbsupstanz verändern! das ist einfach dumm! wer weiß welche auswirkungne dies noch nimmt?

einige forscher wollen mit sicherheit gott spielen! ok wenns sie wollen gerne! aber nicht mit mir! aus diesem grund bin ich der fixen überzeugung besser bio produkte alls irgentein vergiftetes lebensmittel das die natur nicht so wollte!

wal die evolution hat sich vermutlich dabei was gedacht als sie unsere nahrungsmittel *erfand*





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