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Robin ...
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...   Erstellt am 19.03.2010 - 19:22Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Gentechnik

Hier wird wieder gut erklärt wie organisierte Kriminalität, Korruption und Lobbyverbände funktionieren, um nur mal ein paar Namen zu nennen, die in den
Seilschaften deutscher Gentechnik verstrickt sind : RA von Monsanto, Bayer, Ilse Aigner, Annette Schavan,Horst Seehofer, Renate Künast EU Kontrollbehörde, Uni Rostock, BASF, Max Planck Institut, Fraunhofer Institut, Bundesministerium für Bildung und Forschung, Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelschutz, KWS Saar AG, Deutscher Bauernverband, Forschungszentrum Jülich, Forschungsinstitut für die Biologie landwirtschaftlicher Nutztiere, von Thünen Institut, DOW Chemical Company, RWE AG, usw usf!

Noch Fragen?

Alle 3 Videos unbedingt ansehen:

http://www.youtube.com/watch?v=dIl_ul97Q9g

http://www.youtube.com/watch?v=tGaNxCqLXKA

http://www.youtube.com/watch?v=62FmMl3uVBk





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...   Erstellt am 13.06.2010 - 16:01Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Genetische Verschmutzung nimmt immer weiter zu

+ 12.06.2010 + Struktur der Saatgutkonzerne schränkt Freiheit der Landwirtschaft ein.

Die genetische Verschmutzung wird die chemische Verschmutzung bald in den Schatten stellen. Zu diesem Schluss kommt der Gentech-Experte Werner Müller von der Umweltorganisation Global2000 im pressetext-Interview anlässlich einer Veranstaltung über die Folgen von Gentechnologie in der Landwirtschaft im Tech Gate Vienna. "Das große Problem bei der 'so genannten' Grünen Gentechnologie ist, dass sie nicht unter Kontrolle gehalten werden kann", meint Müller.

"Wissenschaftler wissen zwar, wie man fremde Gene in Pflanzen einbringen kann, nicht aber wie man diese wieder aus ihnen herausbringt." Das gilt auch schon bei Verunreinigungen von 0,1 Prozent. "Das bedeutet, dass die Saatgutkette damit auch zunehmend die Nahrungskette der Menschen kontaminiert. Die chemische Verschmutzung kann der Mensch selbst durch die Einstellung der Produktion der chemischen Gifte noch in den Griff bekommen."

Chemische Verschmutzung verschwindet durch den Abbau in der Umwelt innerhalb mehrerer Jahrzehnte. "Das ist bei einer genetischen Verschmutzung allerdings nicht der Fall", erklärt der Wissenschaftler. "Denn Pflanzen können sich im Gegensatz zu Chemikalien vermehren und somit die genetische Verschmutzung über mehrere Jahrhunderte konstant halten oder sogar verstärken."

Laxer Umgang mit Gentech-Saatgut

Besorgt zeigt sich Müller über den offenbar laxen Umgang der Gentech-Industrie mit der genetischen Verschmutzung in ihrem Kerngeschäft, der Saatgutproduktion. Es häufen sich die Fälle der genetischen Verschmutzung konventionellen Saatguts, wie der jüngste Fall in Deutschland beweist. Obwohl in Deutschland der Anbau von gentechnisch verändertem Mais seit 2009 verboten ist, hat die Umweltorganisation Greenpeace auf einer Fläche von bis zu 3.000 Hektar Mais der Firma Pioneer Hi-Bred, der mit Gen-Mais verunreinigt ist, gefunden. Das Saatgut ist bis zu 0,1 Prozent mit dem herbizidresistenten Gen-Mais NK603 kontaminiert, der in ganz Europa nicht angebaut werden darf.

"Die Problematik verschärft sich laufend", so Müller. Vor allem in den USA gibt es massive Probleme mit resistenten Unkräutern und Insekten. Gentechnisch veränderte Pflanzen enthalten heute meist zwei bis drei Transgene - das sind vom Menschen eingeschleuste fremde Gene. Der in diesem Jahr erstmals in den USA angebaute SmartStax-Mais von Monsanto hat insgesamt acht solcher Transgene. Sechs synthetische Gene produzieren ein Insektengift, zwei synthetische Gene sind für Resistenz gegen Herbizide.

Zahl der Transgene nimmt zu

"Je mehr synthetische Gensequenzen in Gentech-Pflanzen eingebaut werden, desto mehr steigt natürlich die Gefahr der genetischen Verschmutzung konventionellen Saatguts mit mehr als einem Transgen", erklärt der Wissenschaftler. "Wie sich Pflanzen mit acht synthetischen Genen auf die Gesundheit auswirken ist völlig ungeklärt. Bedenklich stimmt, dass die genetische Verschmutzung im tierischen und menschlichen Organismus seine Fortsetzung findet", erklärt Müller.

Erst vor einer Woche hat eine Fütterungs-Studie der Universität Neapel gezeigt, dass sich beim Einsatz von Gentech-Futtermitteln synthetische Gensequenzen in Ziegen und Ziegenkitzen nachweisen lassen. "Obwohl der Ziegennachwuchs nur mit der Milch des Muttertieres ernährt wurde, fanden sich künstliche Gene in Leber, Herz und Niere des Ziegenkitz", erklärt Müller. Das bestätige die bislang unterschätzte Gefahr der Gentechnologie.

Quelle:
pressetext.austria 2010

Wolfgang Weitlaner 2010





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...   Erstellt am 28.11.2010 - 15:25Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Den Gentechniksumpf trockenlegen!

Warum 78 bis 90% Ablehnung der Agro-Gentechnik nicht reichen, selbige zu verhindern - aber 6% Befürwortung, sie durchzusetzen: Notwendige Worte zu Ämtern, die eigentlich VerbraucherInnen schützen und Firmen kontrollieren sollen ... sie waren von Sommer 2009 für fast ein Jahr teilweise zensiert!!! Doch das ist vorbei. Alles darf jetzt wieder gesagt wegen........

Klicken Sie hier:
http://www.biotech-seilschaften.de.vu/





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...   Erstellt am 01.12.2010 - 15:01Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Wird der Papst von den Handlangern des Satans unterwandert ?

Der Vatikan sagt Ja zur Grünen Gentechnik

Päpstliche Akademie der Wissenschaften plädiert für gentechnischen Fortschritt in der Landwirtschaft / Rekurse auf das Vorsorgeprinzip und den Schöpfungsgedanken zur Blockade der Gentechnik erhalten Widerspruch von höchster Stelle / Bayern und andere Länder in Erklärungsnot

Frankfurt (novo) – Noch im Laufe dieser Woche werden brisante Ergebnisse einer Studienwoche der Päpstlichen Akademie der Wissenschaften veröffentlicht.1 Die Akademiemitglieder legen ein umfassendes Positionspapier zur Grünen Gentechnik vor. Das Dokument, das NovoArgumente vorab und exklusiv auch in deutscher Sprache vorliegt, enthält ein klares Plädoyer für die Nutzung der modernen Biowissenschaften für die globale Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion. Wissenschaftlich haltlose Hürden für die Grüne Gentechnik sollen abgebaut und ihre öffentliche Unterstützung soll ausgeweitet werden, sodass vor allem arme Länder von den Vorteilen der modernen Pflanzenzucht profitieren können.......
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...   Erstellt am 05.12.2010 - 10:34Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Genmanipulierte Insekten im Anflug
01. Dezember 2010, 13:17

Risikoanalyse durchgeführt, um auf etwaige Anträge zur Freisetzung vorbereitet zu sein

Wien - Im EU-Raum bereitet man sich auf Anträge zur Freisetzung gentechnisch veränderter Tiere - speziell Insekten - vor. Das Umweltbundesamt (UBA) hat federführend eine Risikoanalyse über wissenschaftlichen Stand und mögliche Risiken durch solche Organismen im Auftrag der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) ausgearbeitet. Die Studie mit dem Titel "Defining Environmental Risk Assessment Criteria for Genetically Modified Insects to be Placed on the EU Market" wurde in Kooperation mit der Universität Bern und der Internationalen Atomenergieagentur (IAEA) durchgeführt......

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...   Erstellt am 15.02.2011 - 13:43Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Schluß mit Gen-Futter !

Politik und Verbraucher werden immer mehr zum Spielball der Gen-Lobby und deren Machenschaften. Welche Bedeutung haben Recht und Gesetz überhaupt noch, wenn Politiker sich ganz offensichtlich im Namen der Gen-Industrie darüber hinweg setzen. Die Sicherheit von Menschen und Umwelt wird weiter in den Hintergrund gedrängt, was zählt ist einzig die Ertragssteigerung der Konzerne.

In Brüssel knickt die EU-Kommission unter dem Druck der Gen-Lobby ein. Wie von Futtermittelkonzernen und den USA seit langem gefordert, schlägt sie vor, künftig Verunreinigungen mit in der EU nicht zugelassenen Gen-Pflanzen in Futtermitteln bis zu einem Grenzwert von 0,1 Prozent zu erlauben. Damit soll die Null-Toleranz abgeschafft werden, obwohl dies laut einem Rechtsgutachten gegen geltendes Recht verstoßen würde. Die Länder können sich indessen noch nicht einigen und vertagen die Entscheidung bis auf Weiteres. Wir fordern, dass Deutschland sich eindeutig für die Beibehaltung der Nulltoleranz ausspricht.

Vor wenigen Tagen hat der US-amerikanische Landwirtschaftsminister Tom Vilsack den Anbau der genmanipulierten Zuckerrüben ab dem Frühjahr 2011 wieder erlaubt – trotz des im Sommer 2010 ausgesprochenen richterlichen Verbots. In seiner Begründung übernimmt er die Argumente der Gentech-Industrie, die einen Mangel an konventionellem Saatgut und Preissteigerungen fürchtet. Monsanto darf nun wieder Gen-Saat und Roundup im Kombipack ausliefern.

Zum Glück besteht in Europa kein Mangel an nicht genmanipuliertem Saatgut. Wir fordern Bundesministerin Ilse Aigner daher dringend auf, ihre Pro-Gentechnik-Position umzukehren und nicht weiter den durchsichtigen Argumenten der Gen-Lobby zu folgen.

Helfen Sie dabei, den Rüben-Versuch zu verhindern. Schicken Sie eine Protest-Mail an Ministerin Ilse Aigner:


hier anklicken





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...   Erstellt am 09.03.2011 - 16:54Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Gebietet Einhalt !

Bundesländer wollen Gentechnik im Saatgut zulassen

Kaum hat Brüssel die Nulltoleranz für nicht zugelassene gentechnisch veränderte Organismen (GVO) im Futtermittel gekippt, schon wollen einige Bundesländer das Reinheitsgebot im Saatgut aufweichen. Dazu liegt ein Antrag des Agrarausschusses beim Bundesrat, über den am 18. März 2011 abgestimmt werden soll. Doch nur garantiert sauberes Saatgut bannt die Gentechnik vom Acker und vom Teller.

Bundesländer rütteln am Reinheitsgebot für Saatgut

Die Agrarminister von Baden-Württemberg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein haben den Antrag in den Bundesrat eingebracht. Sie fordern von der Bundesregierung eine rasche Gesetzesvorlage, die die geltende Nulltoleranz für gentechnisch veränderte Organismen im Saatgut durch eine "für alle Wirtschaftsbeteiligten praktikable technische Lösung" ablöst. Das heißt im Klartext: Sie wollen einen Grenzwert für gentechnische Verunreinigung.

Dabei besteht kein Grund, Schlupflöcher für die Missachtung eines strikten Reinheitsgebotes zu eröffnen. Die geltenden Vorschriften sind für die Saatgutunternehmen praktikabel und werden weitgehend eingehalten.

Die Einführung einer "technischen Lösung" hingegen würde bedeuten, Messverfahren so festzulegen, dass ein gewisses Maß an Gentechnikkontaminationen toleriert würde. Damit wird Gentechnik auf dem Acker unsichtbar und entzieht sich der Kontrolle. Wir fordern: Jede gentechnische Verunreinigung von Saatgut muss weiterhin verhindert, kontaminiertes Saatgut unverzüglich aus dem Verkehr gezogen bzw. zurückgerufen werden.

Gentechnikfreies Saatgut in Gefahr!

Wird die Verunreinigung von Saatgut mit Gentechnik hingenommen, dann ist kein Acker mehr sicher. Die Bauern können nicht wissen, ob sich zum Beipiel auf ihrem Maisacker genmanipulierte Pflanzen befinden. Einmal auf dem Feld kann sich dieser GVO-Mais unkontrolliert ausbreiten. Letztlich landet die Gentechnik unbemerkt in unserem Essen – die Wahlfreiheit des Verbrauchers würde ad absurdum geführt.

Hier spricht die Gentechniklobby

Der Antrag der drei Bundesländer spricht die Sprache der Gentechniklobby: Weltweit würden gentechnisch manipulierte Pflanzen angebaut, deshalb wäre eine Verunreinigung von Saatgut mit Gentechnik unvermeidbar.

Das ist Unsinn, denn der Anbau von Gentech-Pflanzen konzentriert sich weitgehend auf Nord- und Südamerika. Europa hingegen ist mit Ausnahme Spaniens weitgehend frei vom GVO-Anbau. Echte Wahlfreiheit gibt es nur, wenn wir beim Saatgut keine schleichenden Kontaminationen zulassen.

Bislang halten nur Nordrhein-Westfalen und das Saarland gegen den Vorschlag. Jetzt müssen wir weitere Bundesländer dafür gewinnen, sich klar für die Gentechnikfreiheit im Saatgut einzusetzen.

Mehr über die Gefahren der Gentechnik in der Landwirtschaft erfahren Sie in der Hintergrundinfo.
Campact: 5-Minuten-Info





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...   Erstellt am 11.03.2011 - 15:02Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


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Neues Tomaten-Patent für Monsanto?

11.3.2011 Greenpeace und Misereor: Saatgutkartell weiter auf dem Vormarsch

München - Das Europäische Patentamt in München will auch weiterhin Patente auf Saatgut, Pflanzen und Lebensmittel erteilen, die mit Hilfe konventioneller Züchtung hergestellt werden. Dies zeigt eine aktuelle Recherche, die von der Initiative „No Patents on Seeds“ - zu deren Trägern Greenpeace und Misereor gehören - in Auftrag gegeben wurde. Obwohl die endgültige Entscheidung zum Präzedenzfall Brokkoli erst in den kommenden Wochen gefällt wird, will das Amt weiterhin Patente auf pflanzliche Lebensmittel vergeben. So teilten die Prüfer des Patentamtes der Firma Seminis - einer Tochter des US-Konzerns Monsanto - im Januar 2011 mit, dass es keine grundsätzlichen Einwände gegen einen Patent-Antrag auf Tomaten gäbe. Die Firma will normal gezüchtete Tomaten mit weniger Kernen als ihre Erfindung patentieren lassen (EP1026942).

„Wenn die Entwicklung am Europäischen Patentamt so weitergeht, wird es in ein paar Jahren kaum noch patentfreies Saatgut geben“, sagt Christoph Then, Patent-Berater von Greenpeace. „Konzerne wie Monsanto, Syngenta und Dupont werden dann in Europa darüber bestimmen, was angebaut wird, welche Lebensmittel in den Handel kommen und was sie kosten.“.....
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[Dieser Beitrag wurde am 11.03.2011 - 15:04 von lebenslust aktualisiert]





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...   Erstellt am 19.03.2011 - 08:41Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Protest erfolgreich:
Deutscher Bundesrat stoppt Gentechnik im Saatgut

19.3.2011
Aktion von Campact und Save Our Seeds bewegt die Ministerpräsidenten: Klare Mehrheit gegen Gentechnik im Saatgut / 64.000 Unterschriften in acht Tagen


Berlin - Gestern wurde im Bundesrat ein Antrag, die bisherige Nulltoleranz für die gentechnische Kontamination von Saatgut durch eine "technische Lösung" zu ersetzen, mehrheitlich abgelehnt. Im Agrarausschuss des Bundesrates hatte er am 28. Februar noch eine Mehrheit gefunden. Die geplante Aufweichung der Saatgutreinheit war Anlass eines kurzfristigen, breit getragenen Protests gewesen.

"Diese krachende Niederlage für die Gentechnik-Lobby ist der Erfolg massiven Engagements von Bürgerinnen und Bürgern in den vergangenen Tagen", sagte Astrid Goltz vom Kampagnen-Netzwerk Campact, das zusammen mit der Initiative "Save Our Seeds" die Proteste organisiert hatte.

"Ein guter Tag für die gentechnikfreie Landwirtschaft und Ernährung!" freute sich Benedikt Härlin von Save Our Seeds, "Agro-Gentechnik ist und bleibt in Deutschland nicht durchsetzbar. Die Nulltoleranz für Gentechnik im Saatgut muss in Deutschland, aber auch in Europa weiterhin ohne Wenn und Aber gelten."
Vor dem Bundesratsgebäude appellierten heute morgen rund 100 Aktive von Campact und Save our Seeds an die Ministerpräsidenten, die Nulltoleranz für Gentechnik im Saatgut ohne Abstriche beizubehalten. Ländervertreterinnen und -vertreter von SPD, Grünen und CDU bestärkten sie in ihrem Anliegen. Ihnen wurden 65.000 Unterschriften gegen Gentechnik im Saatgut überreicht. Ein Bündnis von Landwirtschafts-, Umwelt- und andern Bürgerorganisationen, gentechnikfreien Regionen und Unternehmen hatte sie in den vergangenen acht Tagen gesammelt.

Die 42 Organisationen und Initiativen fordern, weiterhin jede gentechnische Verunreinigung von Saatgut zu verhindern, verpflichtende Selbstkontrollen für Saatguterzeuger einzuführen und Saatgut unverzüglich aus dem Verkehr zu ziehen, wenn darin gentechnische Verunreinigungen festgestellt werden; egal in welcher Konzentration. Für die Kosten müsse das Verursacherprinzip gelten.

Der Antrag zur Aufweichung der Saatgutreinheit war von den Ländern Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Baden-Württemberg als Änderung zu einer Entschließung aus Bayern eingebracht worden, nachdem zuvor die Saatgut-Industrie eine "Abkehr von der Nulltoleranz" im Saatgut gefordert hatte. Die geltende Nulltoleranz für Gentechnik im Saatgut solle per Verordnung durch eine "für alle Wirtschaftsbeteiligten praktikable technische Lösung" abgelöst werden. Im Agrarausschuss des Bundesrates hatte er am 28. Februar noch eine Mehrheit gefunden. Mitglieder des Bündnisses hatten diese Woche in Bremen, Hamburg, Hannover, Schwerin, Gießen und Stuttgart demonstriert.

Der jetzt im Original vom Bundesrat angenommene Antrag aus Bayern fordert, es müsse "im Gentechnikgesetz unmissverständlich klargestellt werden, dass für die Reinheit von Saatgut einzustehen hat, wer es einführt oder sonst erstmals in den Verkehr bringt."

Artikel Online geschalten von: holler





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Greenpeace-Studie zu Ostern
Eier enthalten oft Gentechnik

Zu Ostern werden traditionell Eier gekauft, gefärbt und gegessen. Greenpeace fragt bei 15 Supermarkt-Ketten in Deutschland nach, ob deren Eier ohne Gentechnik im Tierfutter hergestellt werden. Die Antwort ist enttäuschend. Wirklich sicher kann sich der Verbraucher nur bei Bioprodukten sein.

Kurz vor Ostern hat die Umweltorganisation Greenpeace ein Supermarkt-Ranking für Eier veröffentlicht, die ohne Gentechnik im Tierfutter hergestellt werden. Fazit: Ein Großteil der im Handel erhältlichen Eier stamme aus der Fütterung mit gentechnisch veränderten Pflanzen, berichtete die Organisation. Nur bei speziell gekennzeichneten Eiern und solchen aus biologischer Produktion könne der Verbraucher sicher sein, dass keine Gentechnik im Futter verwendet wird.

Eine Kennzeichnungspflicht für tierische Produkte, die mit Gen-Tierfutter erzeugt wurden, gibt es nicht. "Verbraucher benötigen Informationen, um sich für eine gentechnikfreie Lebensmittelproduktion entscheiden zu können. Diese Informationen bietet der neue Mini-Ratgeber", sagte Sandra Blessin, Gentechnik-Expertin von Greenpeace.

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