| Ersteller | Thema » Beitrag als Abo bestellen |  |
FabianaDeGama unregistriert
| Erstellt am 15.07.2006 - 14:02 | |
Fabiana trat mit den Hastingsschwestern in den Gemeinschaftsraum. Auch wenn sie momentan eher das Bedürfnis hatte, alleine zu sein und sich irgendwo zu verkriechen, redete sie sich ein, dass es besser wäre, in Gesellschaft zu sein. So würde sie wenigstens etwas abgelenkt werden und würde auf andere Gedanken kommen.
Fabiana suchte sich einen Sessel einer kleinen Sitzgruppe aus und ließ sich nieder. Sie lehnte sich zurück in die weichen Polster und zog ihre Beine an, stellte die Füße auf den Sesselrand und umschlang ihre Beine mit ihren Armen, dann legte sie ihr Kinn auf ihre Knie und starrte einfach vor sich hin.
Wenn sich Terry und Charly zu ihr setzen wollten, dann konnten sie das ruhig machen, aber Fab wollte sie jetzt auch nciht verpflichten, ihr Gesellschaft zu leisten, nur weil sie sie aus der Toilette "gerettet" haben.
|
|
|
BrightAbbott 7. Klasse Hufflepuff

Status: Offline Registriert seit: 09.05.2006 Beiträge: 253 Nachricht senden | Erstellt am 18.07.2006 - 15:27 | |
Bright hatte den Eintrag in seinem Tagebuch vollendet, und klappte das Buch zu, bevor er es wieder in seine Tasche zurückgleiten liess. Seine Augenlider wurden wieder schwer, sie fielen ihm zu und er blieb im gemütlichen Sessel liegen. Als eine Hufflepuffschülerin den Gemeinschaftsraum betrat, hob er nochmals ein Lid, doch liess es kurz darauf schon wieder zufallen.
Er bemühte sich, an etwas anderes zu denken, doch es wollte ihm einfach nicht gelingen. Immerwieder verschwammen die Bilder von Hannah’s Leiche im Keller mit dem Pentagramm an der Mauer und den Bildern vom See unten. Doch irgendwann überwältigte ihn dann doch die Müdigkeit und er schlief ein. Aber es sollte ein nicht wirklich erholsamer Schlaf werden. Denn er träumte wirr vor sich hin – Er lief durch die Kerkergewölbe, gejagt von Hannah’s Geist, welcher unsäglich hämisch Lachte, er hatte die Orientierung komplett verloren und wollte einfach nur noch weg von da. Gerade als Hannah’s Geist erneut einmal wieder direkt vor ihm aus der Mauer schwebte, riss er seine Augen auf, und stellte einerseits beruhigt fest, dass es sich nur um einen Traum gehandlet hatte, andererseits war er aber auch beunruhigt, dass seine Befürchtung, nicht mehr ruhig schlafen zu können, eingetroffen ist.
Er realisierte, wie sein Atem für die Tatsache, dass er gerade ruhig im Sessel sass, ziemlisch schnell ging und auch dass sich Schweissperlen auf seiner Strin gebildet hatten. Er blickte sich rasch verunsichert um – Er hoffte, dass ihn niemand gesehen hatte, während er mit seinem Alptraum „gerungen“ hatte. Er versuchte seinen Atem wieder zu beruhigen, was ihm auch einigermassen gelang. Doch andererseits dachte er auch verzweifelt an die Nächte nach Colins Tod, wo er auch andauernd mit Alpträumen „gekämpft“ hatte. Er hatte als einzige Hoffnung, dass sie dort auch wieder aufgehört hatten, doch wenn er an die Ängst zurück dachte, welche er dort durchlebt hatte, war dies auch nicht wirklich ein grosser Trost.
Ihm fiel wieder ein, dass er ja direkt nachdem er mit seiner Schwester die Leiche gefunden hatten, vorzüglichst geschlafen hatte – was garantiert an diesem Trank gelegen hatte, den sie damals erhalten hatten. Er wünschte sich, dass er wieder einige Schlücke davon erhalten könnte, doch irgendwie war es ihm auch zu peinlich, im Krankenflügel danach zu fragen, doch wenn es wirklich nicht mehr gehen würde, müsste er sich wohl oder übel dazu durchringen.
Auch wenn er immernoch ziemlich müde war, er wollte nicht mehr in dem Sessel sitzen bleiben, er hatte Angst erneut einzuschlafen und wieder schlecht zu träumen. Deshalb erhob er sich aus dem Sessel streckte sich kurz, schnappte sich seine Umhängetasche und verliess den Gemeinschaftsraum – Er wusste zwar noch nicht, wo er hingehen sollte, doch hauptsache erst einmal weg.
Tbc: ?
Signatur

Ein Lächeln ist die kürzeste Entfernung zwischen Menschen.
Es kostet nichts und bringt soviel ein.
Es bereichert den Empfänger, ohne den Geber ärmer zu machen.
Es ist kurz wie ein Blitz, aber die Erinnerung daran ist oft unvergänglich.
|
FabianaDeGama unregistriert
| Erstellt am 20.07.2006 - 00:49 | |
Fabiana hatte es sich in ihrem Sessel bequem gemacht und sich mit dem Gedanken beschäftigt, was sie unternehmen könnte, um sich halbwegs abzulenken. Doch ihr fiel nichts ein und solche normalerweise vergnüglichen Dinge wie in der Küche etwas Süßes zu Naschen oder auf Besen durch verlassene Korridore zu jagen erschienen ihr banal und kindisch.
Sie schaute herüber zu Bright, der so eben aufgehört hatte, in ein Notizbuch zu schreiben und sich nun in seinem Sessel zurücklehnte und die Augen schloss. Fab vermutete, dass er ebenfalls am See unten gewesen war, er wirkte beunruhigt.
Als Bright eingeschlafen war wanderte ihr Blick hinüber zum Fenster, dann jedoch wieder im Gemeinschaftsraum umher. Der Siebtklässler schien schlecht zu träumen, er zuckte im Schlaf und Schweiß stand auf seiner Stirn. Fabiana hatte sich gerade vorgebeugt, um ihn zu wecken und ihm anzubieten, in die Küche etwas Schokolade holen zu gehen, da er nicht besonders vielversprechend aussah, als Bright die Augen öffnete und kurz darauf mehr oder minder hastig den Gemeinschaftsraum der Hufflepuffs verließ.
Fabiana sank zurück in ihre Kissen. Vielleicht musste sie nun doch alleine in die Küche Schokolade holen ...
Fabiana blieb noch eine Weile unruhig in ihrem Sessel sitzen. Die Hastings schienen anderwärtig beschäftigt zu sein, so dass Fabiana sich schließlich doch schwungvoll erhob und den Ausgang des Hufflepuff-Gemeinschaftsraums anstrebte. Mit etwas Schokolade würde es ihr bestimmt gleich besser gehn. Das hatte sie schon durch Professor Lupins Verteidigungsunterricht mitgekriegt.
Tbc: Küche
[Dieser Beitrag wurde am 23.07.2006 - 12:45 von FabianaDeGama aktualisiert]
|
TerryHastings unregistriert
| Erstellt am 24.07.2006 - 14:22 | |
Terry war mit Charly und Fabiana zusammen in den Gemeinschaftsraum zurück gekommen und hatte sich auch zu ihr gesetzt, allerdings wirkte Fabiana nicht so, als würde sie reden wollen. Daher sagte auch Terry nichts zu ihr, zumal sie sowieso nicht so richtig gewusst hätte, was sie in dieser Situation tun konnte, um der anderen zu helfen.
Hilfesuchend sah sie zu Charly, aber der schien es ähnlich zu gehen.
Fabiana wurde das Schweigen nach einer Weile offenbar unangenehm, denn sie erhob sich und verlies den Gemeinschaftsraum. Einen Moment lang, überlegte Terry, ihr zu folgen, lies es dann aber doch lieber sein. Die andere wollte bestimmt eher allein sein und sie hatte ihr ja auch mehrfach versichert, dass alles in Ordnung sei.
Fragend sah sie nun zu Charly, als sich die Tür des Gemeinschaftsraumes wieder geschlossen hatte.
"Was war denn mit ihr los?", wollte sie wissen, obwohl ihr klar war, dass Charly auch nicht mehr wissen konnte als sie selbst. Immerhin waren sie die ganze Zeit zusammen gewesen. Aber Charly war ja auch schon älter, vielleicht wusste sie daher, was hier los war und warum alle auf einmal so komisch waren.
Auch Bright war irgendwie merkwürdig, aber Terry hatte noch nie viel mit ihm zu tun gehabt, weshalb sie sich nicht traute, ihn anzusprechen. Sie wollte nicht, dass sie noch jemanden so störte wie Fabiana, der sie ja offensichtlich auf die Nerveb gegangen waren.
|
EmmaAbbott unregistriert
| Erstellt am 01.08.2006 - 18:09 | |
Ein Lied summend flog Emma förmlich die Wendeltreppe hinunter und betrat den Gemeinschaftsraum. Zu sehen, dass Emma anscheinend gute Laune hatte, konnte zwar sehr beruhigend sein, doch zu wissen, dass sie diese nicht haben durfte, umso beunruhigender. Selbst Emma kam nicht auf den Gedanken, dass es an der Überdosis von dem Anti-Depressiva lag.
Ein kurzer Blick durch den Gemeinschaftsraum verriet ihr, dass Bright nicht da war. Etwas enttäuscht ließ sie die Schultern hängen, einen Moment später jedoch hatte sie wieder ein Strahlen im Gesicht und murmelte:,,Stimmt Colin, wir können es uns ja auch alleine gemütlich machen."
Das schlechte Wetter betrübte Emma im Moment keines Wegs. Dies war im Endeffekt aber auch gar nicht möglich.
Mit einem Seufzen ließ sie sich auf einen Sessel nahe dem Feuer fallen. Es war unglaublich gemütlich, drinnen im warmen Gemeinschaftsraum zu sein, wo es doch draußen kräftig am regnen war.
Mit einem verträumten Blick beobachtete sie den Tanz des Feuers.
|
LillianSummers unregistriert
| Erstellt am 02.08.2006 - 15:39 | |
Lillian setzte sich auf einen freien Sessel und plazierte ihren Koffer neben sich. Sie kramte ihre Zeichenmappe raus und malte ein wenig.
Warum waren die da untern nur so verstört?
Lillian wusste noch nichts von den Geschehnissen in der Schule, wie auch sie war ja erst seid wenigen Tagen da.
Lillian dachte an ihr Schlagzeug welches sie sehr vermisste, aber der Schulleiter versprach ihr einen Raum zum spielen, wo sie ungestört spielen kann.
|
BrightAbbott 7. Klasse Hufflepuff

Status: Offline Registriert seit: 09.05.2006 Beiträge: 253 Nachricht senden | Erstellt am 05.08.2006 - 20:44 | |
Nachdem Bright den Gemeinschaftsraum betreten hatte, warf er einen flüchtigen Blick in die Runde, wobei sein Blick an einem Büschel Haare hängen blieb, welcher seitlich von einem der gemütlichen Sessellehnen zu sehen war. Er hatte sofort bemerkt, dass diese Haare nur zum Haarschopf seiner Schwester gehören konnten. Aber es hatte den Anschein, als hätte sie ihn noch nicht bemerkt, denn sie schaute mit einem träumerischen Blick in die Flammen.
Bright schlich langsam und gemächlich in ihre Richtung um ein wenig Zeit zu schinden, damit er sich nochmals die richtigen Worte zurechtlegen konnte. Er war sehr bedacht darauf, gute und passende Worte zu finden, da ihr Verhältis in der letzten Zeit ziemlich angespannt war und er auch Sachen gesagt hatte, die er nun bereute.
Als er nur noch ein paar Schritte von ihr entfernt stand, liess er ein leises „Hey Emma“ verlauten und hoffte, sie dabei nicht zu erschrecken.
„Kann ich mich zu dir setzten? Ich muss dir nämlich ein paar Sachen sagen.“ Er liess sich in den Sessel neben ihr gleiten und blickte ebenfalls in Richtung des knisternden Feuers. Zum Sprechen allerdings hob er seinen Kopf und blickte zu Emma hinüber “Ich habe in letzter Zeit ziemlich intensiv über deine Worte aus unseren letzten Gespächen – und über die Gespräche selber – nachgedacht.“ Er legte eine kurze Pause ein, bevor er mit leiser, aber dennoch fester Stimme fortfuhr „Ich habe begriffen, dass es niemandem etwas bringt, wenn ich mir weiterhin solche Vorwürfe mache. Natürlich kann ich diese nicht einfach vom einem Moment auf den anderen abschalten, doch ich bin wirklich gewillt diese zu mildern. Sie ganz zu verdrängen wäre nicht richtig – ich würde mir wie ein seelischer Eisblock vorkommen.“ Er hielt erneut einen Moment inne, wandte seinen Blick wieder in die Flammen, um nochmals seine Worte zu sammeln, denn er wusste nicht recht, wie Emma auf die nächsten Worte reagieren würde. Doch er hatte sich nun dazu entschieden es ihr zu sagen, einerseits weil es nichts vor seiner Schwester verbergen wollte, andererseits weil es wohl besser ist, wenn sie es hier und jetzt von ihm hören würde, als es mal durch Zufall zu erfahren. Nicht das es etwas weltbewegendes wäre, doch immerhin ging es um etwas ziemlich privates – was sowohl um ihn, wie auch um seine Schwester ging. Bevor er wieder zu sprechen begann, galt sein Blick wieder Emma „Ausserdem glaube ich, dass ich schon mal einen Schritt in die richtige Richtung gemacht habe, denn ich habe mich einer Person – einer wirklich netten Person - anvertraut und ich konnte aus diesen Gespächen Kraft schöpfen. Vor kurzem war es für mich noch einer der schlimmsten Alpträme, dass jemand anderes von meiner –„ Bright hielt kurz inne, bevor er sich korrigierte „unserer Vergangenheit erfahren würde, und jetzt hab ich es freiwillig erzählt.“ Er wusste nicht recht, wie Emma darauf reagieren würde, ob sie es für falsch hielt, solch private Sachen einfach auszuplaudern. Er hoffte, dass sie verstehen würde, dass er jemand anders brauchte, um darüber zu reden. Es war ja auch nicht so, als ob er lauthals schreiend durch Schloss rennen würde, um es überall zu verbreiten und er hoffte, dass Emma wusste, das er die Sache schon mit dem nötigen Ernst betrachtete.
„Mir tut es auch leid, dich bei einem unserer letzten Gespräche so angefahren zu haben, ich war mit den Nerven einfach so down.“ Er senkte seinen Blick kurz, bevor er wieder zu ihr aufsah und mit einem Lächeln im Gesicht hinzufügte „Ausserdem will ich, dass du weisst, dass du mir unheimlich viel bedeutest.“
Signatur

Ein Lächeln ist die kürzeste Entfernung zwischen Menschen.
Es kostet nichts und bringt soviel ein.
Es bereichert den Empfänger, ohne den Geber ärmer zu machen.
Es ist kurz wie ein Blitz, aber die Erinnerung daran ist oft unvergänglich.
|
EmmaAbbott unregistriert
| Erstellt am 08.08.2006 - 10:41 | |
Emmas Gedanken waren so hell und freundlich wie eh und je. Das Lächeln, was ihr Gesicht zierte, wollte einfach nicht verschwinden.
Seitdem sie ein paar mehr Pillen genommen hatte, merkte sie eindeutig, wie viel besser es ihr ging. Zwar bestand eindeutig die Frage, warum ihr Arzt ihr nicht mehr Pillen verschrieben hatte, doch im Endeffekt störte sie dies momentan nicht besonders.
Ein ,,Hey Emma" riss sie aus ihren Gedanken und als sie sich umblickte erkannte sie ihren Bruder Bright. Das Lächeln entwickelte sich zu einem Strahlen und bevor er noch etwas sagen konnte, schloss sie ihn herzhaft in die Arme.
,,Natürlich, setz dich. Da bin ich ja mal gespannt,"sagte Emma grinsend, als er sich hingesetzt hatte. Aufmerksam blickte sie zu ihm, äußerst gespannt, worum es gehen könnte.
,,In letzter Zeit?"wiederholte Emma nachdenklich , ,,Das einzige Mittel gegen Geburt und Tod besteht darin, die Zeit dazwischen zu nutzen." Nachdenklich sah sie aus dem Fenster, hörte Bright aber trotzdem aufmerksam zu.
Als er geendet hatte, sah Emma ihn mit einer Mischung aus Stolz und Fröhlichkeit an:,,Das ist sehr schön. Dann ist ja alles wieder gut. Und eigentlich hast du Colin ja nie getötet. Sein Körper ist vielleicht tot, aber...seine Seele lebt doch weiter. Und er in meinem Herzen."
Emma bewunderte Bright beinahe dafür, dass er einer anderen Person davon erzählt hatte. Jetzt fühlte sie sich zwar auch durchgehend dazu in der Lage, doch hätte sie die normale Dosis genommen, hätte sie es noch nicht gewagt.
,,Wow, das ist wirklich mutig von dir gewesen,"sagte Emma bewundernd, ,,Wer ist denn die Glückliche?
Ich bin mir sicher, dass dies der erste vernünftige Schritt ist, um die Geschehnisse zu verarbeiten." Sie bekräftigte diese Aussage mit einem sicheren Nicken und lächelte Bright matt zu.
Die Entschuldigung verwarf Emma mit einem Handwinken und sagte:,,Keine Sorge, ist schon vergessen! Gibt schlimmeres." Auf sein Kompliment hin, dass sie ihm unglaublich viel bedeute, sah Emma ein wenig verlegen von Bright zum Feuer.
,,Danke, du mir auch...Ich mein, immerhin sind wir Geschwister. Und du der beste Bruder, den man sich wünschen kann,"versicherte Emma fröhlich.
|
BrightAbbott 7. Klasse Hufflepuff

Status: Offline Registriert seit: 09.05.2006 Beiträge: 253 Nachricht senden | Erstellt am 08.08.2006 - 16:59 | |
Bright war natürlich froh, dass Emma die ganze Sache so freudig aufnahm, dennoch störte ihn etwas daran. Emma war so – er wusste selber nicht wie er es beschreiben sollte, doch irgendwie anders. In ihren Augen lag ein ungewohnter Schimmer und die ganze Mimik irritierte ihn ein wenig. Vielleicht mochte es ihm auch nur so erscheinen, da er Emma schon lange nicht mehr so glücklich sah, doch beunruhgien tat es ihn dennoch ein wenig. Denn nach seinem Geschmack kam diese Freude so – so plötzlich. Gut, ihm mochte es nun auch ziemlich plötzlich wieder besser gehen – mal abgesehen von dem Alptraum, an den er nun aber nicht mehr denken wollte und hoffte, dass es sich um eine einmalige Sache handelte. Aber Fakt war, dass er Gespräche mit Johanna geführt hatte, welche ihm ohne Zeifel sehr geholfen haben.
Denn auch Emmas Wortwahl empfand er nicht als typisch für seine Schwester, denn sie kam – zumindest teilweise – so Friede-Freude-Eierkuchen mässig rüber. Immerhin in Anbetracht auf die Geschehnisse im Schloss war wohl so ziemlich gar nichts in Butter. Da fing er sich an zu fragen, ob seine Schwester überhaupt schon von der Sache am See gehört hatte, denn er hatte sie dort ja zumindest nicht entdecken können.
Doch als sie die Frage an ihn richtete, mit wem er denn darüber gesprochen hätte, verwarf er erstmal wieder diese Gedanken und seine Mine, welche bei seinen voran gegangenen Überlegungen wohl durchaus ein wenig nachdenklich gewirkt haben konnten, welchselten wieder zu einem Lächeln. „Mit Joanna, Joanna Cameron – Sie ist glaube ich in deinem Jahrgang – eine Gryffindor.“ Ihn interessierte es zwar, ob seine Schwester Joanna kennen würde, doch er fragte nicht direkt danach. Er dachte sich, wenn sie sie kennen würde, dann würde sie es wohl schon von sich aus sagen.
Nun wurde seine Mine wieder ernster und blickte sie nochmals eindringlich an, da er immernoch ein wenig irritiert war über Emmas Ausstrahlung – irgendwas stimmte nicht – sagte ihm zumindest sein Gefühl. Doch nun kam er zu dem ursprünglichen Grund, weshalb er diesen ernsten Blick gewählt hatte und begann Emma zu erzählen: “Also.. ich weiss nicht, ob du schon davon gehört hast, aber Hannah’s Geist – oder was auch immer das war – ist wieder aufgetaucht. Bei der Feier am See unten.“ Er presste kurz seine Lippen aufeinander, bevor er weiterfuhr „Der ganze See war blutrot und der Geist sprach Drohungen gegen – Naja halt nicht reinblütige Schüler aus. Danach lag Hannahs Leiche am Ufer des blutroten Sees..“ Danach murmelte er eher leise und schüttelte seinen Kopf leicht hin und her „Wie oder durch wen oder was war die Leiche nur an den See gekommen..“ .. „Naja, und sonst kursieren ebenfalls noch eine Menge Gerüchte über andere Vorfälle in welche Schüler involviert waren – misteriöse Vorfälle..“
Es tat ihm eigentlich Leid, dies Emma gerade jetzt zu erzählen, wo sie doch anscheinend so ein Hoch zu haben schien. Doch erstens würde sie es sowieso irgendwann erfahren und zweitens erhoffte er sich, wieder Indizien zu finden, welche zu Emmas ganz normalen Verhalten gehörten, und ihm bestätigen würden, dass mit Emma alles in Ordnung war, und er sich nur etwas eingebildet hatte. Er nahm sich zumindest vor, seine Schwester genau zu beobachten, wie sie auf diese Hiobsbotschaft reagieren würde, wenngleich es ja nicht die allerschlimmste Nachricht für sie war - hoffte er zumindest - da sie ja eigentlich schon gewusst hatte, dass Hannah nunmal verstorben war. Doch sicher würde sie es trotzdem erschrecken, denn dies war wohl ein klares Indiz dafür, dass hier auf Hogwarts wirklich etwas nicht mit rechten Dingen vor sich ging.
Signatur

Ein Lächeln ist die kürzeste Entfernung zwischen Menschen.
Es kostet nichts und bringt soviel ein.
Es bereichert den Empfänger, ohne den Geber ärmer zu machen.
Es ist kurz wie ein Blitz, aber die Erinnerung daran ist oft unvergänglich.
|
KayleighAdams  Vertrauensschülerin von Hufflepuff 7. Klasse Hufflepuff

Status: Offline Registriert seit: 08.05.2006 Beiträge: 82 Nachricht senden | Erstellt am 13.08.2006 - 18:03 | |
Kayleigh betrat gemeinsam mit Clay, Jessica und dem Nähmaschinenmonster, den Gemeinschaftsraum der Hufflepuffs als ihr Blick auf Bright und Emma fiel. "Hi ihr Beiden!", rief sie fröhlich und winkte den Beiden zu. "Wie gehts euch?", fragte sie und ließ sich nur zögernd das zappelnde Nähmaschinenmonster von Clay zurück geben. Seufzend blickte sie auf das zappelnde Ding in ihren Händen und gab den anderen schnell zu verstehen, dass sie die Nähmaschine ersteinmal wegbringen wollte, bevor sie sich normal mit allen unterhalten konnte. "Ich...bringe...sie...schnell...nach...oben!", keuchte sie und rannte so schnell sie konnte die Treppen zum Mädchenschlafsaal nach oben. Dort angekommen, schmiss sie die Nähmaschine auf ihr Bett und öffnete eine Holztruhe unter ihrem Bett, nur um kurz darauf wieder der Nähmaschine hinterher zu rennen die nun schon auf dem nächsten Bett herumhüpfte. Allerdings schaffte es Kayleigh nach etwa 15 Minuten doch noch die Nähmaschine in die Kiste zu stecken und selbige durch Magie so schwer und schalldicht werden zu lassen, dass man nichts mehr von ihr hören und sehen konnte. Keuchend hängte Kayleigh nun noch ein Vorhängeschloss vor die Kiste und kam völlig fertig wieder in den Gemeinschafsraum. "Ich hab sie eingefangen!", sagte sie und ließ sich in einen Sessel sinken. "Sie hat ein weiteres Bett verwüstet. - Clay ich glaube jetzt hat Ellie auch ein dickes Herz auf ihrer Decke mit einem "I love Clay forever", murmelte sie und schloss kurz die Augen. "Hat jemand etwas zu trinken?", fragte sie hilfesuchend und blickte sich um. "Bitteeeeeee!", bettelte sie und setzte einen äußerst liebenswürdigen Blick auf.
Signatur
 |