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adrian ...

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...   Erstellt am 24.03.2007 - 16:09Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Hallo Erni,
(aus dem LdW)
Artillerie-Regiment 37


Feldpostnummern:

bis November 1944 ab November 1944
I. Abteilung 23115 23279
II. Abteilung



Das Artillerie-Regiment 37 war ein schweres Artillerie-Regiment ohne Regimentsstab. Die I. Abteilung wurde am 15. Oktober 1935 in Insterburg, Wehrkreis I, aufgestellt. Sie bestand aus 3 bespannten Batterien. Die Abteilung trat bei Mobilmachung als schwere Abteilung zum Artillerie-Regiment 1, bei der 1. Infanterie-Division. Am 1. Oktober 1940 wurde die 2. Batterie an das Artillerie-Regiment 121 der 121. Infanterie-Division abgegeben und wurde wieder ersetzt. Im November 1944 erhielt die Abteilung neue Feldpostnummern.

Die II. Abteilung des Regiments wurde bereits am 10. Oktober 1935 aufgestellt. Die Garnisonsstadt war Königsberg im Wehrkreis I. Sie wurde mit einer Batterie 10-cm Kanonen, 4. Batterie, und zwei Batterien schweren Feldhaubitzen, 5. und 6. Batterie, aufgestellt. Ab dem 16. Februar 1940 hatte die Abteilung nur noch schwere Feldhaubitzen in ihren Reihen. Die Abteilung war Korpstruppe und unterstand anfangs dem I. Armeekorps. Ab dem 1. November 1939 war sie als Heerestruppe im Westen eingesetzt. 1941 ging die Abteilung in den Osten zur Heeresgruppe Nord. Zuletzt war sie bei Misdroy, Swinemünde und der Korpsgruppe Tettau eingesetzt.

Für die Ersatzgestellung der I. Abteilung war die Artillerie-Ersatz-Abteilung 47 zuständig. Sie wurde am 28. August 1939 in Lötzen, Wehrkreis I, als schwere Ersatz-Abteilung aufgestellt. Am 1. Oktober 1940 wurde die Abteilung nach Taus in das Protektorat Böhmen und Mähren verlegt. Am 25. April 1941 verlegte sie erneut, diesmal nach Olmütz. Am 1. August 1941 wurde sie in das Lager des Truppenübungsplatzes Arys, im Wehrkreis I, zurückverlegt. Am 1. Oktober 1942 wurde die Abteilung geteilt in eine Ersatz- und eine Ausbildungs-Abteilung. Am 8. April 1943 wurden beide wieder vereinigt im Standort Heilsberg. Im Winter 1944/45 wurde die Abteilung aufgelöst und die schwere Artillerie-Ersatz-Abteilung 30 in Rendsburg, Wehrkreis X, übernahm die Aufgaben.
Für die Ersatzgestellung der II. Abteilung war die Artillerie-Ersatz-Abteilung 37 zuständig. Sie wurde am 30. August 1939 in Königsberg, Wehrkreis I, als schwere Ersatz-Abteilung aufgestellt. Am 6. Oktober 1940 wurde sie nach Pilsen verlegt. Im Juli 1941 wurde sie nach Zinten, in den Wehrkreis I, zurückverlegt. 1944 war sie in Mohrungen stationiert und wurde dort auch aufgelöst.

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1. Infanterie-Division

1. Aufstellung:

* 1.10.1934 in Königsberg/Preußen, Tarnbezeichnung Artillerieführer I; ab 15.10.1935 1. Infanterie-
Division; 3.2.1936 nach Insterburg verlegt; 17. 8.1939 mobil in der 1. Welle.

2. Gliederung:

Infanterie-Regiment 1, Königsberg I.-III.
Infanterie-Regiment 22, Gumbinnen I.-III.
Infanterie-Regiment 43, Insterburg I.-III.
Artillerie-Regiment 1, Königsberg I.-III. mit I./Artillerie-Regiment 37

Januar 1940 Feldersatz-Bataillon 1 wird III./IR 336 (161. ID); Februar 1940 Abgabe Stab/Infanterie-
Regiment 1 und II/43 an Infanterie-Regiment 504 (291. ID) der 8. Welle, werden ersetzt: 21.9.1940
Abgabe eines Drittels der Division (dar. III./1, III./22, III./43) an die 121. Infanterie-Division der 11.
Welle, werden ersetzt. Mai 1942 Auflösung von III./1, III./22, II./43; Division hat nur 6 Bataillon;
12.11.1942 Infanterie-Regiment 22 umbenannt in Füsilier-Regiment 22.9.1944 die dritten Bataillon
wieder errichtet. November die Division in Ostpreußen wieder aufgefrischt mit neuen Feldpost-
Nummern:
Grenadier-Regiment 1 I.-III.
Füsilier-Regiment 22 I.-III.
Grenadier-Regiment 43 I.-III.
Artillerie-Regiment 1 I.-III. mit I./Artillerie-Regiment 37

3. Unterstellung:

1935 Oktober - Wehrkreis-Kommando I
1939 August
1939 September Gen.Kdo. z.b.V. 3. Armee Nord Osten Ostpreußen, Polen
Dezember z. Vfg. 6. Armee "B" Westen Niederrhein
1940 Januar z.Vfg. 6. Armee "B" Westen Niederrhein
Mai z.Vfg. 6. Armee "B" Westen Belgien
Juni I 4. Armee "B" Westen Somme, Loire
Juli/August I 7. Armee "B" Westen Atlantik
September/Dezember I 18. Armee "B" Osten Ostpreußen
1941 Januar/April I 18. Armee "B" Osten Ostpreußen
Mai I 18. Armee "C" Osten Ostpreußen
Juni I 18. Armee Nord Osten Riga-Narwa
Juli XXVI 18. Armee Nord Osten Leningrad
August XXXXI 4.Panzergruppe Nord Osten
September/Oktober XXXVIII 18. Armee Nord Osten Peterhof
November z.Vfg. 18. Armee Nord Osten Leningrad
Dezember XXVIII 18. Armee Nord Osten Leningrad
1942 Januar bis Apr. XXVIII 18. Armee Nord Osten Leningrad
Mai XXVI 18. Armee Nord Osten Wolchow
Juni/Dezember I 18. Armee Nord Osten Wolchow
1943 Januar XXVI 18. Armee Nord Osten Ladoga
Februar/März LIV 18. Armee Nord Osten Ladoga
April/August XXVI 18. Armee Nord Osten Ladoga
September/Dezember XXVIII 18. Armee Nord Osten Tigoda
1944 Januar z.Vfg. 1. Panzerarmee Süd Osten Winniza
Februar/März XXXXVI 1. Panzerarmee Süd Osten Hube-Kessel
April III 1. Panzerarmee Nordukr. Osten Hube-Kessel
Mai/Juni XXXVI 1. Panzerarmee Nordukr. Osten Stanislau
Juli LIX 1. Panzerarmee Nordukr. Osten Brody
August XXVI 3. Panzerarmee Mitte Osten Schloßberg
September/Oktober XXVI 4. Armee Mitte Osten Schloßberg
November/Dezember XXVI 3. Panzerarmee Mitte Osten Schloßberg
1945 Januar XXVI 3. Panzerarmee Mitte Osten Schloßberg
Februar XXXXI 4. Armee Nord Osten Königsberg
März z.Vfg. Samland Nord Osten Samland
April XXVI Ostpreußen - Osten Pillau

4. Ersatz:

Wehrkreis I, E 22 Gumbinnen, 1944 Ersatz-Bataillon 43 Insterburg

Quelle: Tessin

Gruß Werner





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...   Erstellt am 20.07.2017 - 23:11Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Moin,
zur Kenntnisnahme:
Lager Borowitsch,früher zeitweise zu Leningrad.
Lager 270,Borowitschi, Nowgorod.
Betriebszeit 5.6.1942 - 28.4.1951 ab 28.7.1944 umstruktuiert zum stationären Lager.
Kapazität 2800 - 22000 Mann.
Einrichtungsbefehl 001156/00900
Auflösungsbefehl 00215
Dazu gehörten:
Nowgorod/Borowitschi/Schibotowo
Lager Nr. 270/18
Betriebszeit 1944-1946
Grabstellen 25,darunter 11 Deutsche
Nowgorod/Borowitschi/Uste
Betriebszeit 1944-1946
Grabstellen 287,darunter 174 Deutsche
Nowgorod/Borowitschi/Choromy
Speziallazarett Nr. 3810
Betriebszeit 1945-1948
Grabstellen 374,darunter 290 Deutsche

Gruß
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...   Erstellt am 20.07.2017 - 23:37Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Moin,
das Lager Bosinka habe ich nicht gefunden.
Zum Lager Monetka:
Monetka = Monetnaja Bahnstation in Monetny,
Berjosowski-Stadt/Swertlowsk ??
Arbeitsbatailon 1105
Betriebszeit 1.2.1946 - 24.8.1948
Kapazität 226 - 407 Mann
Monetny Lager 523/9
Betiebszeit 3.7.1945 - 24.7.1948
Kapazität 300 - 2000 Mann
Standortverlegung
Swerdlowsk/Samozwet
Swerdlowsk/Alapajewsk

Gruß
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