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robin 
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...   Erstellt am 25.03.2007 - 21:34Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Forscher warnen vor Gefahren durch Quecksilber
Zunehmende Anreicherung in Atmosphäre und Nahrungskette - Meeresfisch besonders stark belastet
Stockholm – Fischverzehr gilt generell als gesund. Gleichzeitig wächst aber unter Forschern die Sorge wegen der Belastung der Meeresbewohner mit Giftstoffen, vor allem mit Quecksilber. Nun warnen führende Quecksilber-Forscher vor den Gefahren durch das Schwermetall. Insbesondere Kinder und Frauen mit Kinderwunsch sollten darauf achten, wie viel Fisch und welche Arten sie essen, mahnen die Forscher in einer gemeinsamen Erklärung, die die Königlich Schwedische Akademie der Wissenschaften in einer Sonderausgabe der Umweltzeitschrift „Ambio“ veröffentlicht.
Die Madison-Erklärung ist nach dem Ort im US-Staat Wisconsin benannt, an dem mehr als 1.100 Quecksilber-Forscher im vergangenen August tagten. In der Deklaration fassen die Forscher den Stand der Forschung zusammen. Wichtigste Erkenntnisse: Quecksilber reichert sich zunehmend in der Atmosphäre an. Die Menge der Emissionen ist zwar in den Industrieländern gesunken, steigt aber in den Entwicklungsländern weiter an. Seit Beginn der industriellen Revolution vor 200 Jahren hat sich die Menge des Giftstoffs, der vom Himmel fällt, verdreifacht.
Alleine der Einsatz des Stoffes in Tausenden kleinen Goldminen rund um die Erde trägt zu mehr als zehn Prozent der menschlich verursachten Quecksilberemissionen bei. In der Umgebung dieser Minenregionen sind 50 Millionen Menschen direkt durch den Giftstoff gefährdet. Weltweit kommen aber die weitaus meisten Menschen durch den Verzehr von Fisch mit Methylquecksilber in Kontakt. Besonders gefährlich ist diese Quecksilberverbindung für das ungeborene Leben, aber auch bei Erwachsenen erhöht Methylquecksilber vermutlich das Risiko für Herzerkrankungen.
„Die Folgerung dieser Resultate für die Politik ist klar“, sagt James Wiener von der Universität Wisconsin. „Die Erklärung und die fünf unterstützenden Abhandlungen zeigen eindeutig, dass eine wirksame nationale und internationale Politik gebraucht wird, um dieses globale Problem zu bekämpfen.“ (AP)





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