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Trischie Moderator
    

Status: Offline Registriert seit: 10.05.2004 Beiträge: 126 Nachricht senden | Erstellt am 16.05.2004 - 21:52 | |
Gedicht 1
Zarte Klänge durchdringen die Stille. Ein liebliches Lied im geheimnisumwobenen Wald. Eine Lichtung. Zwei sündige Engel tanzen im kalten Mondlicht der verwunschenen Nacht wie in Trance über weiße Lilienblüten und Leichen. Über die geschundenen Leiber derer, die ihre kalte Umarmung gespürt haben. Festliche Stimmung. Anmutig wiegen sie sich im Tanz morbider Romantik. Als die letzten Takte verklingen, verneigen sie sich voreinander und sind fort. Langsamzieht die Dämmerung heran und die ersten Sonnenstrahlen beschreiben eine grauenvolle Szenerie. Mit gebrochenem Blick starrt ein Mädchen in den Himmel. Ein kleiner Junge mit geöffneter Brust. Verrenkte Glieder. Zerfetzt Körper. Entstellte Gesichter. Und über sie gestreut die blutverzierten Blütenblätter wie Schnee. Wind fährt raschelnd durch die Blätter, spielt seine eigene Musik. Er erzählt eine Geschichte. Singt von Blutdurst, von Qual, von Sterben. Wispert und murmelt von unendlicher Pein. Ein zersetzender Gifthauch weht über den Tanzboden des Grauens. Eine taumelnde gestalt stolpert heran. Eine junge Frau. Das blutige Gesicht im Wahnverzerrt. Eine grinsende Fratze. Sie bricht zusammen und als sie den Kopf wieder hebt, ist aller Irrsinn von ihrgewichen. Die todgeweihte versteht, erkennt, weint. Tautropfen unsagbaren Leidens. Und leise erklingt wieder die ersten Töne des grausam schönen Liedes...
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Trischie Moderator
    

Status: Offline Registriert seit: 10.05.2004 Beiträge: 126 Nachricht senden | Erstellt am 16.05.2004 - 21:53 | |
Gedicht 2
Zerschmetternder Traum. Ich erwache. Der Schweiß perlt ab von meiner Stirn. Doch die Stille der Nacht erfüllt mich wieder mit Ruhe. Ich schreite zum Fenster. Ich öffne es und schaue in die tiefschwarze Dunkelheit. Der Mond schimmert silbrig auf mich herab und lässt mein Antlitz blass erleuchten. Der Wind streicht übet mein Gesicht und trocknet meine Tränen. Die Tränen, die im Schlaf sind geflossen. Der Traum verfolgt mich, bringt mich zum Weinen. Er lässt mich nicht entfliehen. Doch werde ich mich ihm nun entziehen. Ich spüre den BLUTRAUSCH,mein Verstand entschwindet. Ich falle zu Boden, schließe meine Augen und finde meinen Frieden...
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Trischie Moderator
    

Status: Offline Registriert seit: 10.05.2004 Beiträge: 126 Nachricht senden | Erstellt am 16.05.2004 - 21:54 | |
Gedicht 3
Deine Hand ist kalt. Ich halte sie trotzdem, Kälte kann auch Wärme sein. Du lässt meine Hand los und legst den Arm um mich. Ein Gefühl von Glück und immer gesuchter Liebe lässt mein Gesicht mit klaren tränen bedecken und meinen Körperangenehm frieren. Alles ist so still, ich höre nur das Schlagen unserer Herzen, beide im selben Takt. Das entfernte, leise Geräusch des nahen Wassers nehme ich schon gar nicht mehr wahr, so vertieft bin ich in dieses unbekannte Gefühl . Arm in Arm gehen wir los. Langsam und gefasst, mit jedem Schritt lassen wir unser sinnloses Leben weiter hinter uns, werden befreiter und glücklicher. Immer tiefer gehen wir in das kalte Wasser, das uns nun schon fast bedeckt und unsere Lippen berührt. Und auf einmal ist nichts mehr von uns zu sehen. Nur ein klarer See ohne leben unterbricht die Harmonie der monotonen Leere dieser verzauberten Landschaft. Denn nun sind wir tot. Und bei unserem letzten Kuss sagten mir deine wunderschönen Augen, dass du das gleiche fühlst wie ich.
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Trischie Moderator
    

Status: Offline Registriert seit: 10.05.2004 Beiträge: 126 Nachricht senden | Erstellt am 16.05.2004 - 21:55 | |
Gedicht 4
Der Teppich, vollgesogen mit Blut, meinem Blut. Es rinnt langsam hinab, schlägt auf, zerspringt in tausend Tropfen. Die nacht ist kalt und lang, doch zu kurz um es zu vollenden. Den Schmerz zu spüren ist Wohltat und Ekel zugleich. Wohltat da alles Böse aus mir fließt. Ekel vor meiner eigenen Tat. Auch dieses mal werde ich es noch nicht zu Ende bringen, da doch mein inneres Ich sich sträubt!
Alles würde ich geben. Um den Dolch meiner Erlösung in mein Herz zu stoßen. Doch fehlt mir der Mut. Ein kleinesbisschen Lebensmut, der mir des Leben zur Hölle macht. WARUM ?...
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Trischie Moderator
    

Status: Offline Registriert seit: 10.05.2004 Beiträge: 126 Nachricht senden | Erstellt am 16.05.2004 - 21:56 | |
Gedicht 5
Wenn du glaubst die liebe gefunden zu haben nach der sich dein Herz all die Zeit gesehnt hat. Dumeinst Sie nie wieder verlieren zu können....
Wenn du das verspürst und es dir völlig real erscheint sei dir gewiss, dass schon bald du deine Augen öffnest und aus deinem Schlafe erwachst...- ...WILLKOMMEN IM LEBEN...
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Trischie Moderator
    

Status: Offline Registriert seit: 10.05.2004 Beiträge: 126 Nachricht senden | Erstellt am 16.05.2004 - 21:56 | |
Gedicht 6
Es schmerzt das Dasein, es schmerzt der Tag. Meine Seele möchte ihren Körper verlassen, was soll ich noch hier? Gäbe es nur eine Sache, auf die ich mich bei meinem Erwachen freuen könnte. Wenn der Sommer kommt- bereit um allen neues Leben einzuhauchen, werde ich vergehen. Vergehen vor zu viel Einsamkeit,Traurigkeit und vor den lachenden Gesichtern der Sonnenstrahlen, die nie für mich lachen werden. Wie lange werde ich das noch aushalten? Lass mich sterben, einfach ruh´n. Ich möchte geh´n, so soll doch nur dies eine Mal ein Glück für mich gesche´n!
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Trischie Moderator
    

Status: Offline Registriert seit: 10.05.2004 Beiträge: 126 Nachricht senden | Erstellt am 16.05.2004 - 21:58 | |
Gedicht 7
Ich hol dir die Sterne vom Himmel, wenn du mirden Weg in die Hölle zeigst! Ich zeige dir den Weg zu meinem Herzen, wenn du mir deine Seele schenkst! Ich schenke dir ein Lächeln, wenn du schreist vor Schmerzen! Ich schreie dir meinen Hass ins Gesicht, wenn du mir deine Liebe gestehst! Ich gestehe dir meine Schwächen, wenn du mir dein Leben anvertraust! Ich vertraue dir meinen Tod an, wenn du mir die Sterne vom Himmel holst!
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Trischie Moderator
    

Status: Offline Registriert seit: 10.05.2004 Beiträge: 126 Nachricht senden | Erstellt am 16.05.2004 - 22:00 | |
so, det war leider alles was meine schwester geschrieben hat, also ich finde sie sehr sehr schön und auch traurig! ich vermisse meine schwester echt doll, da ich sie vielleicht ein mal im monat sehe, aber zum glück gibt es ja telefone und so! ich hab dich lieb!!!!
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Blutengel Administrator
    

Status: Offline Registriert seit: 17.04.2004 Beiträge: 440 Nachricht senden | Erstellt am 17.05.2004 - 12:33 | |
das talent scheint ja bei euch in der familie z liegen
echt schaurig die Gedichte, aber gut geschrieben.
Signatur Im Menschsein fühl ich mich verloren,wünscht` ich wäre nie geboren – in diese graus`ge Welt hinein, mit blutig’ Hand und Heil`genschein. Ach welch` Leid hätt’ ich gespart,hätt mein Geist sich nie gepaart,mit dem schwächsten Fleisch auf Erden;wollt` doch lieber Vogel werden! Fliegen, grenzenlos und frei,egal wohin – ist einerlei |
Trischie Moderator
    

Status: Offline Registriert seit: 10.05.2004 Beiträge: 126 Nachricht senden | Erstellt am 17.05.2004 - 13:43 | |
jo, ich glaubs auch! nur leider hab i zur zeit ne kleine schreibblockade, mir fällt nüscht vernünftiges ein, ich hoffe det legt sich bald wieder!
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