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Renate ...

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...   Erstellt am 07.05.2005 - 12:25Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Gebote für Hundehalter – braucht man die?

Wenn man in jüngster Zeit beim Spaziergang mitbekommt, wie schnell sich Streit über dieses oder jenes Hundeverhalten entzündet, fragt man sich, warum die Stimmung so explosiv ist. Vermutlich aus zwei Gründen: Nicht-Hundefreunde fühlen sich tatsächlich belästigt und bedroht. Dieses Gefühl ist durchaus nachvollziehbar. Und in einigen seltenen Fällen ist eine reale Bedrohung nicht zu leugnen.
Zum anderen ist es seit der „Kampfhund“-Debatte aber auch schlicht Mode geworden, sich über Hunde aufzuregen. Hundefreunde fühlen sich verfolgt und schikaniert – ebenfalls durchaus nachvollziehbar.

Die typischen Streitfälle (Hundehaufen, Anspringen etc.) wurden innerhalb des Beitrags vorgestellt. Überschrift ist jeweils ein „Gebot“ für Hundehalter. Sinnvoll sind die Gebote, weil sie beide Seiten zum Schmunzeln bringen können – was ja schon mal besser ist, als sich aufzuregen.
Das Fazit des Beitrags ist ganz einfach: Wer seinen Hund mit Liebe gut erzieht, kann mit Sympathie auch bei Nicht-Hundefreunden rechnen. Unverbesserliche Nörgler unter den Hundegegnern können wir allerdings auch mit diesem Beitrag nicht kurieren.

Zu den Geboten im Einzelnen:

1. Du sollst keine Haufen liegen lassen!
Dies ist schon mal ein ganz wichtiges Gebot. Hundehaufen halten sich einerseits recht lange, verteilen sich aber auch in Windeseile, wenn man hineintritt und gehen dann schlecht von der Schuhsohle und dem Teppich ab. Den unverwechselbaren fiesen Geruch durfte fast jeder schon mal kennen lernen.
Wer regelmäßig und ausgiebig genug mit seinem Hund spazieren geht und ihm Gelegenheit gibt, sich im Seitengebüsch oder ähnlich geeigneten Stellen zu erleichtern, der bringt den Hund erst gar nicht in die dumme Lage, auf Bürgersteig oder Liegewiese zu machen. Und wenn es doch mal passiert – bitte wegmachen! Das geht ganz einfach, man steckt ein Stück Zeitungspapier, eine alte Plastiktüte oder Toilettenpapier ein und stopft das Häufchen in den nächsten öffentlichen Mülleimer. In New York beispielsweise ist es übrigens absolut üblich, das Häufchen sofort einzusammeln und wegzuwerfen.
Wer in Frankfurt dabei erwischt, dass er seinen Haufen nicht entsorgt, wird mit einem Bußgeld von 75 € belegt. Erleichtert sich der Hund auf einem Spielplatz, sind es sogar 150 €.

2. Du sollst Kinderspielplätze meiden!
Denn Kinderspielplätze sind nun mal keine Hundetoilette. Dass Hunde beim Pinkeln Reviermarken setzen, ist bekannt, aber dafür gibt es genügend andere Möglichkeiten.

3. Du sollst keine Fremden anspringen!
Wenn Hunde ihre Frauchen, Herrchen oder gute Bekannte anspringen, löst das bei denen vielleicht Freude aus. Man kennt und mag einander ja schließlich. Fremde, zumal hundeängstliche Fremde, reagieren aufs Anspringen aber verständlicherweise eher ängstlich bis entsetzt. Und schlammige Pfotenabdrücke auf der Kleidung sorgen nicht bei jedem für Begeisterung. Ganz einfach: Je weniger der Hund an Fremden herumspringt, desto beliebter wird er sein.

4. Du sollst nicht stehlen und nicht betteln!
Das ist ebenfalls ein wichtiges Gebot, bei dem vom Hundehalter Konsequenz gefragt ist. Wenn man dem Hund entschlossen und ohne Ausnahmen beibringt, aus dem eigenen Napf zu fressen, dann wird er es dann auch tun. Betteln am Tisch – und sei es auch nur lautlos mit Mitleid erregendem Blick – dürfte dann weitgehend ausfallen. Ganz wichtig: Das geht wirklich nur, wenn man keine Ausnahmen macht. Einmal ein Stückchen vom Tisch geben kann monatelange Erziehung zunichte machen.
Dass ein Hund mal, zum Beispiel auf einer Picknickwiese im Park, etwas Leckeres entdeckt, das kann man allerdings nie ganz ausschließen.

5. Du sollst Dich nur bei Herrchen trocken schütteln!
Dieses Gebot spricht für sich selbst, ist dem begeistert tobenden Hund aber nicht immer ganz leicht zu vermitteln. Tipp an die Hundehalter: Den klatschnassen Hund rufen und erst dann wieder weglaufen lassen, wenn er sich mindestens ein- bis zweimal kräftig geschüttelt hat. Die Nachschüttler sind meist nicht so wild.

6. Du sollst Deinen Hund gut behandeln!
Das ist das aller-, allerwichtigste Prinzip für alle Hundehalter! Nur wer sich selbst im Griff hat, kann einen Hund erziehen. Schreien, Hauen, Aggression, das ist – entgegen althergebrachter Vorstellung – überhaupt nichts für Hunde. Was viel mehr bringt: Richtiges Hundeverhalten kennen und – sofort und immer wieder – durch Lob verstärken. Geduld und Lob sind der Schlüssel zum guten Hundeverhalten. Denn: Wenn Herrchen und Frauchen aggressiv sind, wird auch der liebste Hund aggressiv. Leider.


Quelle: WDR, ServiceZeit Tiere suchen ein Zuhause





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Liebe Grüße Renate

Es gibt keine bösen Hunde!!!
Sie werden vom Menschen gemacht!


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