FlyingZ  Moderator
    

Status: Offline Registriert seit: 30.01.2006 Beiträge: 1342 Nachricht senden | Erstellt am 13.10.2006 - 14:18 |  |
Das ist ja interessant, vorallem MEIN BILD (mit meinem Zettchen) wandert durchs netz 
Also Jörg kennt einfach die Z200 nicht, nur den Beitrag aus MOTORRAD, wenn man den liest, vergeht einem die Lust sich ein Zettchen zu kaufen. Wenn man sie kennt, ist so ein Bericht nur amüsant 
Und die Z250 gabs jawohl in D, Ich habe dazu ein neues Buch, poste Ich in anderes Forum.
Ich wollte mich schon anmelden und etwas sagen, aber du hast alles gesagt, was mir auf dem Herzen liegt.
Übrigens der Testbericht der MOTORRAD war die 2. Anschaffung NACH meinem Zettchen 
Signatur Zettchenverbrauch
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Andrebiker MrMotor
   

Status: Offline Registriert seit: 11.08.2004 Beiträge: 102 Nachricht senden | Erstellt am 16.10.2006 - 13:33 |  |
So, jetzt ich noch:
Nach selbst gefahrenen 20000 km hat meine 28 Jahre alte Z 200 nun 77350 km auf der Uhr. Nach meinen diversen Modifikationen, vor allem durch Kettenkasten und Faltenbälge, besitze ich mit dem Ding ein Fahrzeug, was mich tagein, tagaus sicher von A nach B bringt, Sommer wie Winter, und auch nach einer Woche Sillstand im Regen jederzeit sicher anspringt.
Vergleichbar ist das für mich nur mit solchen Gebrauchsfahrzeugen wie z.B. einer MZ. Allerdings hätte ich mit dieser jetzt wahrscheinlich die 5. Kurbelwelle drin, bei der Kawa war der einzige große Defekt erst ein einziges Pleuellager nach 67000 km. Kolben, Zylinder, Kopf und auch die vielgeschmähte Nockenwelle sind noch die ersten.
Und ich fahre die kleine Z fast nur volles Rohr, wie auch sonst.
Naja, unterm Strich ist die Z 200 eine treue Seele.
Die Kawa W 650 bin ich auch schon Probe gefahren. Tolles Motorrad, tolle Optik. Und serienmäßig Faltenbälge. Aber auch kein Kettenkasten, geschweige denn Kardan. Also fällt sie damit doch auch nur in die Sparte "Hobbi-Fahrzeug für schönes Wetter". Der breite Lenker aber war eine Katastrophe und ist auch nicht leicht zu ersetzen, da er nicht 22, sondern 25 mm Duchmesser hat. Und daß das feine Stück aufgrund irgendwelcher Emmisionsforderungen auch kastriert werden mußte, steht wohl außer Zweifel. Immerhin brachte eine Enfield Bullet 500 früher auch mal 28 PS, von denen heute nur noch 22 übrig sind.
Mir stellt sich aber vor allem auch die Frage, ob eine W 650 auch mal funktionsfähig alt werden kann. Jetzt haben die vielen kleinen Chips und anderen elektronischen Helferchen die ganze Maschine so gut unter Kontrolle, daß sie nicht mal zurückschlagen kann. Aber ob die Dinger auch noch nach 30 Jahren ihren Dienst so ordentlich tun? Kann ich mir gar nicht vorstellen. Ein Unterbrecher funktioniert aber auch noch nach 80 Jahren, und man kann sich immer irgendwie weiterhelfen.
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Kawajock  Administrator
    

Status: Offline Registriert seit: 26.07.2004 Beiträge: 1591 Nachricht senden | Erstellt am 17.10.2006 - 20:36 |  |
André,
ich kann Dir nur voll und ganz zustimmen!
Nebenbei, der Retrobiker sucht nach Teilen um sein Bike von der Stange
möglichst individuell zu gestalten - der Youngtimer Biker versucht sein
Schätzchen möglichst original zu erhalten. Du gehörst zur dritten
Gruppe, fährst einen Youngtimer als Bike für jeden Tag und jedes Wetter 
Cheers
Kawajock
Signatur
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