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Marlene
unregistriert

...   Erstellt am 17.02.2011 - 13:59Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen





Ingeborg
unregistriert

...   Erstellt am 17.02.2011 - 14:06Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Danke, liebe Marlene, für diese schöne Erinnerung.

Meine Heimatstadt ist umgeben von Nadelwäldern.
In Kriegszeiten zogen wir hinaus und zupften die
Jungsprossen der Fichten ab.
Mama kochte daraus einen Honig. Wie hat sie das nur
gemacht?

Ingeborg




<Minotaurus>
unregistriert

...   Erstellt am 17.02.2011 - 17:41Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Ingeborg schrieb
    Wie hat sie das nur
    gemacht?

Wahrscheinlich genauso wie meine Oma, ich kann mich heute noch gut daran erinnern.

Rezept für Fichtenhonig


Zutaten
- 1 Liter Wasser,
- 500 g Fichtentriebspitzen (hellgrüne junge Triebe Mai-Juni)
- 2 kg Zucker

Zubereitung
Junge Fichtentriebspitzen sammeln und in einen Topf geben. Wasser zugießen (ca. 1 Liter), so dass in dem Topf die Fichtennadeln knapp bedeckt sind. Solange kochen, dass sich das Kochwasser leicht milchig - weiß färbt (ca. 1/2 - 1 Stunde, nicht erschrecken, auch die Fichtennadeln färben sich leicht braun/grünlich aber das ist normal).
Durch ein Moltontuch (Stoffwindel) abseihen. Das Kochwasser in einen sehr großen(!) Topf schütten, das darf darin ruhig verloren aussehen - dann kann man es sehr gut sprudelnd kochen lassen, ohne dass es gleich übergeht. Nun den Zucker dazugeben und kochen lassen. Ca. 3-5 Stunden. Immer wieder "Gelierproben" machen, damit man sieht, wie fest er wird.
VORSICHT! Das ganze ist extrem heiß!!!
Etwas abkühlen lassen und in Gläser abfüllen. Fertig!
Sehr guter Hustenhonig bei Erkältungen, dazu einfach ein Glas heiße Milch nehmen und soviel Fichtenhonig reingeben wie Sie es nach Geschmack möchten. So hat ihn schon meine Großmutter gemacht.




Ingeborg
unregistriert

...   Erstellt am 17.02.2011 - 19:20Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Danke Mino, meine Frage war rhetorisch, da kaum
mehr jemand das Rezept in die Tat umsetzen wird,
außerdem ist es "verboten".

Aber - lieb von Dir.

Ingeborg




<Minotaurus>
unregistriert

...   Erstellt am 18.02.2011 - 01:24Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Also, meine Tante hat erst vor wenigen Jahren noch einen großen Topf voll davon gemacht. Ich mag Fichtenhonig zwar auch recht gern, aber mir ist mittlerweile die Sauerei in der Küche zu groß. Genau deshalb mache ich auch schon seit längerer Zeit (fast) keinen Beerenwein mehr selbst.

Ingeborg schrieb
    außerdem ist es "verboten".

Häh? Wieso "verboten?" Hab ich hier vielleicht irgendwas verpasst?
Er wird doch nicht etwa giftig sein?

Besorgte Grüße vom Mino.




Ingeborg
unregistriert

...   Erstellt am 18.02.2011 - 08:23Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Mino, so viel ich weiß - ich weiß nicht alles,hihi,
ist es verboten, durch Wälder zu streichen und
die jungen Triebe zu sammeln.
Und das schon seit Jahren.

Wenn noch einzelne Personen es tun, ist es sicherlich
eine Freude. Es werden heutzutage keine Massen mehr losziehen.
Also, beruhige Dich und freu Dich an Tantes Honig.

Ingeborg





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