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amos ...

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...   Erstellt am 09.06.2010 - 10:42Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


BITTEN

Wer verzagt ist im Bitten,
macht den andern beherzt im
Abschlagen.


BITTEN DER KINDER

Die Häuser sollen nicht brennen.
Bomben soll man nicht kennen.
Die Nacht soll für den Schlaf sein.
Die Mütter sollen nicht weinen.
Keiner soll töten einen.
Alle sollen was bauen.
Die Jungen sollen's erreichen.
Die Alten desgleichen.

Bertolt Brecht


"Papa, ich wünsche mir zum Geburtstag ein Flugzeug, das kleine Bomben abwerfen kann." "Ich habe dir schon oft gesagt, daß kein Kriegsspielzeug in unser Haus kommt!"
"Aber Rude hat doch auch..." "Was Rudi oder sonst wer hat, ist piepegal." "Aber ich habe doch schon einmal..." "Bomben explodieren und töten viele Menschen."
"Ich will doch nur ein Spielzeug. Ich will gar keinen töten.
Huhu..." "Schluß jetzt! Geh ins Bett! Sonst explodiere ich noch!"

Hans-Jürgen Jaworski


Schenke mir eine gute Verdauung, Herr,
und auch etwas zum Verdauen!
Schenke mir Gesundheit des Leibes
mit dem nötigen Sinn dafür,
ihn möglichst gut zu erhalten.

Thomas Morus


Als Jesus nach Jericho kam, saß ein Blinder an der Straße und bettelte. Der hörte, daß viele Menschen vorbeigingen, und fragte: Was hat das zu bedeuten? Man sagte zu ihm: Jesus von Nazaret geht vorüber. Da rief er: Jesus, Sohn Davids, hab Erbarmen mit mir! Die Leute, die vorausgingen, wurden ärgerlich und befahlen ihm zu schweigen. Er aber schrie noch lauter: Sohn Davids, hab Erbarmen mit mir!
Jesus blieb stehen, ließ ihn zu sich her führen und fragte ihn: Was soll ich dir tun? Er antwortete: Herr, ich möchte wieder sehen können. Da sagte Jesus zu ihm: Du sollst wieder sehen. Dein Glaube hat dir geholfen. Im gleichen Augenblick konnte er wieder sehen.
Da pries er Gott und folgte Jesus. Und alle Leute, die das gesehen hatten, lobten Gott.





Lukas 18,35-43


Jesus ist unterwegs
Ein Mann ruft ihn an
Ich sehe keinen Weg - blind bin ich
Jesus verschafft ihm eine neue Sicht
und sagt
Sie haben gut daran getan
mich anzurufen

Kurt Wolff





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amos ...

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...   Erstellt am 10.06.2010 - 11:15Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


TEILEN

Es gibt Reichtümer, an denen man zugrunde geht,
wenn man sie nicht mit anderen teilen kann.

Michael Ende


Verkauft eure Habe und gebt den Erlös den Armen! Macht
euch Geldbeutel, die nicht zerreißen. Verschafft euch einen Schatz, der nicht abnimmt, droben im Himmel, wo kein Dieb ihn findet und keine Motte ihn frißt. Denn wo euer Schatz ist, da ist auch euer Herz.

Lukas 12,33.34


Vergeßt nicht, Gutes zu tun und mit anderen zu teilen, denn an solchen Opfern hat Gott Gefallen.

Hebräer 13.16


Ich habe dich so lieb!
Ich würde dir ohne Bedenken
eine Kachel aus meinem Ofen
schenken.

Joachim Ringelnatz






Gott teilt sich mit - er wird Mensch
Er wird Jude - er wird Palästinenser
Er wird zerteilt
So kommt er unter die Menschen

Unter Menschen lebt er - leidet er
stirbt er - lebt er - heute und morgen

Die einen hoffen was die anderen fürchten
daß er nicht nur sich selbst mitteilt
sondern daß er alles teilt was er ist was er hat

Frieden - Gerechtigkeit - Freiheit - Liebe

Er teilt mit mir
mit dem letzten Menschen seine Würde
Jeder trägt sein Bild - jeder ist sein Bild
in Kwangju und Kabul - in Soweto und San Salvador
in Stuttgart und Ich-weiß-nicht-wo

Er opfert seinen Frieden - seine Gerechtigkeit
seine Freiheit - seine Liebe
den Menschen auf der Erde
allen zum Wohlgefallen

Er vergißt nicht
Gutes zu tun 1981...

Er verändert Menschen und Verhältnisse
die Unfrieden und Unrecht
die Unfreiheit und Lieblosigkeit
mitsamt ihrer expansiven Verwandschaft
schaffen - dulden - verharmlosen

Er teilt mit mir - er teilt sich mir mit
Er teilt durch mich anderen mit
was der Teilung und Mitteilung wert ist

Martin Stöhr





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...   Erstellt am 11.06.2010 - 11:45Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


BEDIENEN

Wir waschen einander
lieber den Kopf als die Füße.


"Ich und mein Esel", sagte der Mann auf dem Eselsrücken,
"sind vollkommen frei. Wir reiten, wohin wir wollen."
"Jawohl, so ist es", sagte der Esel.

Gabriel Laub


Jesus und die Jünger feierten miteinander das Passamahl. Während des Essens erhob sich Jesus vom Tisch,
legte sein Obergewand ab und band sich eine Schürze um.
Dann goß er Wasser in ein Becken und fing an, seinen Begleitern die Füße zu waschen und sie mit der Schürze zu trocknen (wie damals die Sklaven taten). Als er zu Petrus kam, wehrte der sich: Was soll das? Du willst mir die Füße waschen? Jesus antwortete: Was ich tue, verstehst du jetzt noch nicht. Wie ich aber als euer Herr und Meister euch die Füße wasche, so sollt ihr einander die Füße waschen. Ein Beispiel habe ich euch gegeben für das, was ihr tun sollt.
Das steht fest: Der Knecht ist nicht größer als der Herr und der Gesandte nicht größer als sein Auftraggeber.

Johannes 13,4-7. 14-16






Laß mich dienen ohne Aufdringlichkeit, laß mich andern helfen, ohne sie zu demütigen. Mach mich mit dem Boden vertraut und allem, was niedrig ist und unansehnlich, daß ich mich kümmere, um was sich niemand kümmert, und lehre mich warten, zuhören und schweigen. Mach mich klein und so arm, daß auch andere mir helfen können.
Schick mich auf den Weg in diese Welt.

Huub Oosterhuis





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...   Erstellt am 14.06.2010 - 10:44Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


ZUGREIFEN

Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit!
Aber wie gelangen wir zu den Tätigkeitsworten?

Stanislaw Jerzy Lec


Herr, du hast mich ergriffen, und ich konnte dir nicht widerstehen. Ich bin weit gelaufen, aber du hast mich verfolgt.
Ich habe Umwege gemacht, aber du hast sie erkannt. Du hast mich wieder getroffen. Ich habe mich gesträubt.
Du hast gewonnen.

Michel Quoist


Sie sind schon fünfzig Jahre verheiratet und sitzen still nebeneinander in der Bahn. Da steigen zwei Verliebte ein und setzen sich dem alten Paar gegenüber. Zuweilen küßt der junge Mann das Mädchen. Die alte Frau schaut leuchtenden Auges zu.
Plötzlich flüstert sie ihrem Gatten ins Ohr: Das dürftest du auch wieder einmal tun!
Der erwidert erschrocken: Was fällt dir ein, ich kenne die ja gar nicht!





Eine Hand streckt sich nach mir aus,
ich strecke meine Hand aus -
wir wollen gemeinsam Lasten tragen,
ohne daran zu zerbrechen;
ich will den anderen festhalten,
aber auch wieder loslassen;
ich will dem anderen nahe sein,
ohne mich zu verlieren;
ich will den anderen schützen,
ohne ihn zu vereinnahmen;
ich will...
Was will der andere von mir?

Herr,
laß uns die ausgestreckte Hand nicht übersehen;
gib uns Mut, auf sie zuzugehen:
heute und zu allen Zeiten.

Kirchentag Berlin 1977

[Dieser Beitrag wurde am 14.06.2010 - 10:49 von amos aktualisiert]





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...   Erstellt am 15.06.2010 - 11:03Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


SÄTTIGEN

Schenkst du jemand einen Fisch, machst du ihn satt.
Lehrst du ihn fischen, machst du ihn für ein Leben satt.






Lobe den Herrn, meine Seele,
ja, nicht nur mein Kopf für die guten Gedanken,
ja, nicht nur mein Bauch für das saftige Schnitzel,
lobe den Herrn, meine Seele,
also: ich ganz, alles, was in mir ist,
lobe den Herrn
und vergiß ihn nicht.

Danke, Herr, ist ein flüchtiges Wort,
laß mich nicht fliehen,
dankbar sein,
laß mich bei dir bleiben
und andere zu dir holen.

Joachim Schöne


Du hast vollkommen recht:
Der Glaube macht nicht satt,
im Gegenteil:
Er verhindert, daß du satt wirst,
er macht hungrig, Hunger weckt er
und Durst nach Gerechtigkeit.
Doch dieser Hunger ist der beste Koch.

Lothar Zenetti


Hans Zimmermann,
der nie mit Schlaf war satt zu machen,
ruht hier und fürchtet nichts,
als wieder aufzuwachen.

Grabinschrift





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...   Erstellt am 17.06.2010 - 10:45Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


ZUSAMMENSITZEN

Viel Kälte ist unter den Menschen,
weil wir nicht wagen, uns so herzlich zu geben,
wie wir sind.

Albert Schweitzer


Endlich Ferien!
In unser Auto paßt nichts mehr hinein.
Die Koffer hat der Vater auf dem Dach festgeschnallt.
Wir fahren in die Berge. Wir freuen uns schon sehr.
Jetzt haben Vater und Mutter Zeit für uns.
Wir wandern, wir schwimmen, wir spielen.
Und abends sitzen wir beieinander und erzählen noch.
Gott, gib
daß wir uns in den Ferien wieder näherkommen
und laß uns gesund nach Hause zurückkehren.




Sie saßen ums Feuer, dicht an dicht,
verstanden aber ihre Sprache nicht,
Antonio, Leila, Jimmy und Pierre,
aus Texas und Thailand, von überallher.
Dann kamen Lieder aus ihren Reihn,
und die anderen fielen in den Kehrreim ein,
"holè", "lamdidel", "tralala" und "hej",
"halli hallo", "jompti" und "yippie-yeah".
Ob aus Asien, Europa oder Amerika,
sie kamen auf einmal einander nah
durch den Kammerton a.

Otto H. Kühner


Wenn aber niemand sonst da ist
Wenn sie sonst nirgendwohin gehen können
Es müßte doch so sein, daß jeder Mensch
Wenigstens irgendwohin gehen könnte
Denn es kommen Zeiten vor
Wo man unbedingt irgendwohin gehen muß

Fjodor M. Dostojewskij






Jemand hat zu mir gesprochen
und nicht an mir vorbei.
Jemand hat sich mit mir eingelassen
und nicht das Risiko gescheut.
Jemand hat mir zugehört
und nicht auf die Uhr gesehen.
Jemand hat sich mir zugewandt
und nicht unschuldige Augen gemacht.
Jemand hat mich mitgenommen
und nicht sitzenlassen.
Jemand hat sich helfen lassen
und nicht stolz abgelehnt.
Jemand hat sich als Christ bewährt.

Josef Dirnbeck/Martin Gutl

[Dieser Beitrag wurde am 17.06.2010 - 10:47 von amos aktualisiert]





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...   Erstellt am 18.06.2010 - 11:13Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


DANKEN

Wer dankt, denkt weiter.


Ich kann wieder aufatmen,
denn Gott hat mich Gutes erfahren lassen.
Ich war ganz daneben, aus dem Gleichgewicht,
und habe mich wieder fangen können.
Im Vertrauen auf Gott werde ich leben.
Mein Leben ist hart und wird es bleiben,
aber ich glaube.
In meiner Verzweiflung meinte ich:
Die Menschen sind schlecht.
Aber sie haben mir geholfen.
Wie meinen Dank ausdrücken?
Es sollen nicht nur Worte sein.
Aus den Erfahrungen, die ich gewonnen habe,
will ich nun leben.

F.K. Barth/G. Grenz/P. Horst


Gott sei uns gnädig und segne uns,.
Er lasse über uns sein Angesicht leuchten,
damit auf Erden sein Weg erkannt wird
und unter allen Völkern sein Heil.
Die Völker sollen dir danken, o Gott,
danken sollen dir die Völker alle.
Die Nationen sollen sich freuen und jubeln.
Denn du richtest den Erdkreis gerecht.
Du richtest die Völker nach Recht
und regierst die Nationen auf Erden.
Die Völker sollen dir danken, o Gott,
danken sollen dir die Völker alle.

Psalm 67,2-6


Dankbarkeit ist das Gedächnis des Herzens.






Ich wollte gern den Bus nehmen, und dann tat ich es nicht, weil ich nicht das Geld dafür hatte. Das heißt: Ich wollte es nicht dafür ausgeben. Für jemand mit meinen Mitteln ist der Fahrpreis hoch.
Ich sagte mir: "Dann laufe ich eben".
Allerdings tat ich es nicht gern, denn ich war ein bißchen müde und stellte es mir langweilig vor, einen Fuß vor den andern zu setzen, vor allem, wenn man den Weg schon hundertmal gegangen ist.

Und dann schickst du diesen Lichtzauber, Herr. Wie schön das war! Der Himmel ganz in Aprikosen- und Goldfarbe getaucht, davor die Bäume als Silhouetten. Innerhalb einer Stunde kreiste und tanzte das Licht, und dann erlosch es, und ein einziger Stern stand am Himmel.

Es wäre nicht genug zu sagen, daß ich froh bin, zu Fuß gegangen zu sein. Und wenn ich überhaupt von deiner Güte und Herrlichkeit sprechen sollte, müßte ich laut jubeln und singen. Ekstase - das verstehen die Menschen nicht bei einer 76jährigen, und so alt bin ich nun einmal.
Aber manchmal, lieber Gott, nur zwischen uns beiden, da singe und jubele ich doch - einfach aus Freude am Leben.

Elise Maclay

Anmerkung: Ist es uns nicht allen, schon einmal so ergangen?

Amos

[Dieser Beitrag wurde am 18.06.2010 - 11:16 von amos aktualisiert]





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...   Erstellt am 22.06.2010 - 10:28Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


REDEN

Es genügt nicht, daß man zur Sache spricht,
man muß zu den Menschen sprechen.

Stanislaw Jerzy Lec






Im Sommer machen wir immer lange Spaziergänge. Wir gehen in den Wald und Vati zeigt mir die verschiedenen Bäume. Die Birken erkennt man an ihrem silberweißen Stamm, die Lärchen an ihren weichen Nadeln. Wir gehen zum Bach, und Vati zeigt mir die Blumen am Wasser:
Sumpfdotterblumen, Wiesenschaumkraut und Vergißmeinnicht. Manchmal legen wir uns mitten in eine Wiese und spielen das "Frag-mich-was-Spiel". Da darf ich Vati alles fragen, was mir einfällt: Wieso eine ganz gerade Straßenbahn eine runde Kurve fahren kann...Oder was die Schnecke denkt, die da den Grashalm hinaufkriecht. Vati sagt: Schnecken denken überhaupt nicht, nur Menschen denken.
Ich frage auch, ob es wahr ist, was Onkel Tassilo erzählt: daß es Kinder gibt, die immer, immer brav sind...
"Nein!" sagt Vati. "Die gibt es nicht."

Mira Lobe

Anmerkung: Ich erlebe es öffters, daß wenn ich zu
einem Mitmenschen sage: "Ist das heute
ein wunderschönes Wetter. Ich freue
mich."
Ich zur Antwort bekomme: "Nein!" "Wieso,
das ist doch kein schönes Wetter."??
Oder wenn ich sage: "Das ist aber heute
ein trübes Wetter."
Ich zur Antwort bekomme: "Nein!" Wieso,
ist doch heute ein herrliches Wetter."??
Im Nachhinein stelle ich dann immer
wieder fest, daß es sich hierbei in den
meisten Fällen um sehr unzufriedene Men-
schen handelt ...
Dabei könnten die Menschen sich in ihrer
Seele so sehr bereichern, wenn sie hin-
gehen würden, und sich gegenseitig mit
dem Herzen begegnen und verstehen
würden.

Amos


Gott
du gibst uns Zeit
du gibst uns das Leben
du gibst uns das Wort
Zeit zu leben
und das Wort zur Zeit

Fritz Gaßner


Mein Mund soll erzählen
von der Verläßlichkeit des Herrn,
vom Morgen bis zum Abend
von seinem Beistand.
Ich gehe einher in der Kraft,
die mir der Herr gab,
ich preise deine Gerechtigkeit allein.
Von Jugend an kannte ich deinen Willen,
und bis heute erzähle ich,
was du Wunderbares für mich getan hast.
Wenn ich nun alt werde und grau,
mein Gott, verlaß mich nicht.
Denn ich will deine Macht verkündigen
dem kommenden Geschlecht,
deine Kraft und Treue
bis zum Tode.
Ich habe viel Jammer erlebt,
viel großes Unheil,
du aber gabst mir das Leben wieder!
Wie aus dem Grab hast du
mich wieder ins Leben gerufen.
Du hast mich sehr groß gemacht
und mich wieder getröstet.
Nun will ich dich rühmen mit Liedern,
die ich zur Harfe singe.
Ich will von deiner Treue reden, mein Gott.
Meine Lippen sollen dich preisen,
mein Herz, das fröhlich wurde durch dich.

Psalm 71 (in Auswahl)

[Dieser Beitrag wurde am 22.06.2010 - 10:54 von amos aktualisiert]





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...   Erstellt am 23.06.2010 - 10:23Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


FERNE

Man muß viel Ferne gekostet haben,
um den Zauber der Nähe zu spüren.


Was ich habe, will ich nicht verlieren, aber
wo ich bin, will ich nicht bleiben, aber
die ich liebe, will ich nicht verlassen, aber
die ich kenne, will ich nicht mehr sehen, aber
wo ich lebe, da will ich nicht sterben, aber
wo ich sterbe, da will ich nicht hin:
Bleiben will ich, wo ich nie gewesen bin.

Thomas Brasch


Was für ein Narr ist doch der Mensch,
daß er mit den Händen nach den Sternen greift
und vergißt,
daß ja die Erde selbst ein Stern ist.

Han Suyin






Herr, gern würde ich weite Reisen unternehmen.
Ich möchte Menschen kennenlernen und ihre Länder.
Ich möchte wortlos mit der Fülle deiner Schöpfung reden.
Ich möchte dich finden
in der Kultur jedes einzelnen Volkes.

Gib mir Augen, die deine Herrlichkeit
in jedem Land entdecken.
Mache mich willig,
meinen Brüdern zu begegnen und zu erfahren,
wie sie leben, wie sie sprechen,
wie sie dich preisen -
und wie du sie erlöst.

M.J. Joseph





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...   Erstellt am 24.06.2010 - 09:23Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


WAGNIS

Ich ziehe die Ungewißheit des Weges
der Gewißheit des Karussels vor.


Wird's besser? Wird's schlimmer?
fragt man alljährlich.
Seien wir ehrlich:
Leben
ist immer lebensgefährlich.

Erich Kästner




Das Kreuz des Jesus Christus durchkreuzt was ist
und macht alles neu

Was keiner wagt, das sollt ihr wagen
was keiner sagt, das sagt heraus
was keiner denkt, das wagt zu denken
was keiner anfängt, das führt aus

Wenn keiner ja sagt, sollt ihr's sagen
wenn keiner nein sagt, sagt doch nein
wenn alle zweifeln, wagt zu glauben
wenn alle mittun, steht allein

Wo alle loben, habt Bedenken
wo alle spotten, spottet nicht
wo alle geizen, wagt zu schenken
wo alles dunkel ist, macht Licht

Das Kreuz des Jesus Christus durchkreuzt was ist
und macht alles neu.

Lothar Zenetti


Gott, du bist uns voraus
und läßt dich nicht binden.
Gefährte der Wandernden,
lock uns,
und wir werden es wagen,
über das hinauszugehn,
was wir festgelegt haben.
Neuland werden wir entdecken
und andere Horizonte.

F.K.Barth/G. Grenz/P.Horst





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