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moorgeist ...
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...   Erstellt am 27.11.2014 - 10:45Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Hallo, geht ihr eigentlich regelmäßig zu Vorsorgeuntersuchungen?

Dann schaut mal diesen Bericht an:

Krank durch Früherkennung




Jule
unregistriert

...   Erstellt am 27.11.2014 - 11:46Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Der Bericht ist natürlich auch sehr einseitig, nämlich gegen die Vorsorgeuntersuchung. Sicher wird vieles davon stimmen, aber sie gänzlich schlecht zu reden find ich auch nicht gut.

Ich gehe nicht zur Vorsorgeuntersuchung, aber ich gehe 1 x im Jahr zur Kontrolle zur Frauenärztin, 2 x im Jahr zu meiner Hausärztin und 2 x zu meinem Kardiologen. Und das nicht aus langer Weile, sondern weil ich chronisch krank bin. Ich habe eine Herzklappeninsuffizienz und bin Diabetikerin.

Mein Mann ist durch seine Schlaganfälle auch chronisch krank und er wurde an Prostatakrebs behandelt. Und von daher geht er auch regelmäßig zur Kontrolle.

Zum Glücvk sind wir bei Ärzten in Behandlung, die nicht operationswütig sind, aber gewisse Medikamente müssen wir beide nehmen, wie z. Bsp. Blutverdünner.




eusebia ...
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...   Erstellt am 29.11.2014 - 07:53Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Ich habe noch nie einen Bericht gesehen, der so gegen Vorsorge ist.. - einiges mag auch stimmen.
Aber auch wenn man es gegeneinander aufwiegt denke ich, dass Vorsorge schon wichtig ist..

Ich gehe schon seit vielen Jahren (mehr oder weniger) regelmäßig zu Vorsorgeuntersuchungen.
Regelmäßig Krebsvorsorge - eher weniger: Augenarzt..
Auch der Hauratzt sieht mich selten - aber ich beobachte schon, ob alles *normal* aussieht..
Meine Tochter hat viele Leberflecke und schon deshalb ist sie 1-mal im Jahr beim Hautarzt. Etliche Stellen wurden auch schon entfernt. Sie hatten sich verändert. Zum Glück aber nicht bösartig..

Ich bin eigentlich sehr für Vorsorge, weil ich denke: je früher etwas erkannt wird, desto besser sind die Heilungschancen...





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Die schwerste Turnübung ist immer noch, sich selbst auf den Arm zu nehmen..!

Jule
unregistriert

...   Erstellt am 03.12.2014 - 11:28Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Wie ist denn deine Meinung dazu, Moorchen?




moorgeist ...
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...   Erstellt am 03.12.2014 - 13:35Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Ich habe den Check up auch alle 2 Jahre durchgeführt.
Aber der Bericht hat mich doch aufgeweckt
Die Cochrane Studie hat in mir Zweifel geweckt, vom Sinn und Unsinn dieser Checks.

Wer es gesehen hat
Allgemeine Sterblichkeit in 10 Jahren
74 von 1000 mit Check up
75 von 1000 ohne Check

Herzkreislauf
38 von 1000 mit Check
37 von 1000 ohnde Check

Bei Krebs
21 von 1000 mit check
21 von 1000 ohne Check

Das heißt die Checkupuntersuchungen haben keinen Einfluß auf die Sterblichkeit.

Ich denke mal, wie auch in dem Bericht gesagt,
wer sich gesundheitlich nicht wohl fühlt, oder auch Veränderungen an sich feststellt,
sollte natürlich zum Arzt gehen.
Der wird dann schon wissen was er zu tun hat.
Blutbild ist übrigens auch so eine Sache für sich, da die vorgegebenen Werte auch kritisch zu betrachten sind.
Die Normalwerte werden immer wieder nach unten korregiert,
sprich so hat man mehr Patienten und kann auch zum Jubel der Pharmaindustrie
mehr Medikamente verkaufen,
deren Wirkung dann doch zweifelhaft ist.
Ist schon interessant, welchen Konzernen die Hochdruckliga damit einen Gefallen tut.




Jule
unregistriert

...   Erstellt am 03.12.2014 - 14:38Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Mich würden mehr die falschen Diagnosen beunruhigen, weniger, ob man z. Bsp. gleich was bei Bluthochdruck unternehmen muss. Der schwankt ja bekanntlich je nach Tagesform. Wir haben zuhause ein Blutdruckgerät und messen immer mal, wie uns danach ist. Auch unsere Hausärztin misst bei jedem Besuch Blutdruck, den wir dann aber mitbekommen, also den Wert. Unsere Werte sind mit Tabletten im grünen Bereich.

Der Vergleich der Sterblichkeit ist mir auch etwas einfach daher geholt. Mann kann ja keinen Vergleich anstellen, wie es denen ergangen wäre, die Medikamente nehmen, wenn sie die nicht genommen hätten. Von daher kann ja Vorsorge nicht wirklich schädlich sein.

Meine Schwägerung und Tochter hatten beide Brustkrebs - durch Vorsorge erkannt. Ihnen konnte geholfen werden, gerade jetzt ist unsere Tochter zur 2. Reha.

Bei der Prostatvorsorge machen Urologen oftmals Fehler. Viele untersuchen erst durch Abtasten und bestimmen dann durch Blutentnahme den PSA Wert. Fakt ist, dass man nach dem Abtasten NIE den PSA Wert bestimmen soll, weil dadurch nämlich die Prostata gereizt ist und es immer einen höheren Wert ergibt. Wenn, dann schon umgekehrt.

Und so wird es sicher viele falsche Diagnosen geben, aber auch viele richhtige, die dann eben behandlungswürdig sind.




moorgeist ...
Spitzenkraft
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...   Erstellt am 03.12.2014 - 14:55Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Jule schrieb

    Mich würden mehr die falschen Diagnosen beunruhigen, weniger, ob man z. Bsp. gleich was bei Bluthochdruck unternehmen muss. Der schwankt ja bekanntlich je nach Tagesform. Wir haben zuhause ein Blutdruckgerät und messen immer mal, wie uns danach ist. Auch unsere Hausärztin misst bei jedem Besuch Blutdruck, den wir dann aber mitbekommen, also den Wert. Unsere Werte sind mit Tabletten im grünen Bereich.



    Und so wird es sicher viele falsche Diagnosen geben, aber auch viele richhtige, die dann eben behandlungswürdig sind.


Was ist der grüne Bereich. Meinst du die immer noch geltende Norm von 120 zu 80?
Muss man unbedingt Tabletten nehmen, wenn man über dieser Norm liegt? Tabletten haben auch manchmal unerwünschte Nebenwirkungen.
Leider sind wir alle keine Mediziner und ob eine Diagnose falsch oder richtig ist/war stellt sich leider oft zu spät heraus.
Diese Studie lief ja 10 Jahre lang mit 155 000 Probanten, die sollte man dann eigentlich nicht mehr anzweifeln.
Zu Prostata bzw Krebs. Wenn er dann wirklich festgestellt wird was willste machen?
Julius Hackethal hat schon gesagt, und die Meinung vertreten einige Professoren, die Chance auch mit diesem Krebs noch alt zu werden ist größer, als wenn man daran herumfummelt. Durch einen Eingriff gibt es natürlich Blutungen und dieses krebsinfizierte Blut verteilt sich dann schön im ganzen Körper.
Metastasen sind vorprogrammiert.





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