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cherie ...
Moderatorin
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Registriert seit: 20.10.2006
Beiträge: 497
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...   Erstellt am 18.11.2008 - 15:04Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Hallo Luna83,

ich finde als Außenstehender kann man die ganze Sache gar nicht so beurteilen. Eh man so weit ist, muss sicherlich sehr viel passiert sein. Denn ich glaube kein Elternteil macht sich diese Entscheidung leicht.
Natürlich hat man eine Verantwortung, aber manchmal muss man jemanden fallen lassen, bevor dieser aufwacht.




Dino 
Super Star
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Status: Offline
Registriert seit: 28.07.2007
Beiträge: 303
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...   Erstellt am 18.11.2008 - 19:57Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


[Zitat=Luna83]
Konnten denn keine Gespräche Klarheit, bezüglich ihres Verhaltens, bringen?
Ich mein, man kann doch nicht als Elternteil einfach sagen:" MEIN KIND INTERESSIERT MICH NICHT MEHR."

Sowas ließt sich SCHLIMM,wirklich.[/color][/size]
[/Zitat]


Hallo
Du hast Recht!
Gespräche haben sehr selten irgendetwas bewirkt.
Natürlich interessieren diese Kinder auch die Eltern!! Nur machen kann man nichts.
Wenn selbst die Profis in der Betreuung aufgeben, was soll die Elternliebe noch erreichen?
Lieben kann man die Kinder, nur ist ein Leben zusammen eventuell nicht mehr möglich.

Das ist wie bei Demenskranken. Sie brauchen 24 Stunden am Tag Aufsicht und das kann kein Mensch erledigen, der auch mal schlafen will und arbeiten muß.

Und selbst wen er anwesend ist....
Meine Tochter wollte weg.. Mit Macht. und mit 16 Jahren...
Ich habe Tür abgeschloßen, da wollte sie durchs Fenster. Da habe ich die Kraft besessen ihr zu sagne, ich mache die Tür auf, aber ich stelle in einer Stunde Vermistenanzeige bei der Polizei....

Wenn es schon soweit ist, hat man als Elternteil keinerlei Einfluß. Und mit dem Stichtag "18" eh nicht mehr.
Bei solchen Gründen ist es besser, sich zu trennen und zu hoffen, das irgendwann Vernunft einkehrt.

Dieses ausgeflippte Leben macht vieleicht Spaß, aber igendwann muß jeder lernen, das man miteinander auskommen muß. Dafür sorgt das Leben selber.
Haben wir doch alle lernen müßen, oder?

Dino




ElsiTeillwissend ...
Sehr Aktiv
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Registriert seit: 16.10.2008
Beiträge: 76
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...   Erstellt am 18.11.2008 - 22:08Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Luna83 schrieb
    Und was geschieht, wenn die Tochter in die Drogenszene oder in die Prostitution abrutscht?Ist es dann auch egal, was die Tochter macht -.-


Zum Einen: Das passiert auch Kindern, die nicht von zuhause rausgeworfen werden.
Zum Anderen: Es gibt sehr viele junge Leute, die bei Rauswurf aus dem Elternhaus oder Heim oder ... weder in der Prostitution landen noch in der Drogenszene. Ziemlich viele sogar. Die Berichte über "missratene Fälle" findet man nur sehr viel häufiger in den Medien, als diejenigen, wo der Verlauf nach dem Rausschmiss positiv verlief (was immer das heißt).

Luna83 schrieb
    Konnten denn keine Gespräche Klarheit, bezüglich ihres Verhaltens, bringen?


Gespräche sind nicht immer das Non-plus-Ultra. Manchmal müssen es einfach Taten sein. Im wesentlichen aber immer konsequente Aktionen. Man hat auch das Recht, seine eigene Seele zu schützen.

Luna83 schrieb
    Ich mein, man kann doch nicht als Elternteil einfach sagen:" MEIN KIND INTERESSIERT MICH NICHT MEHR."


Das tun die meisten Eltern normalerweise auch nicht mit diesem Rauswurf. Im Herzen bleibt das Interesse am Kind und die Hoffnung, das Blatt möge sich wenden, doch da.
Aber wenn man einfach nichts anderes mehr tun kann, ...

[Dieser Beitrag wurde am 18.11.2008 - 22:10 von ElsiTeillwissend aktualisiert]




Ottokar ...
Moderator
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Registriert seit: 08.06.2007
Beiträge: 8150
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...   Erstellt am 19.11.2008 - 13:26Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Ähm... es gibt so 'nen Rauswurf und so 'nen Rauswurf - wenn ihr wisst, was ich meine.




ElsiTeillwissend ...
Sehr Aktiv
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Registriert seit: 16.10.2008
Beiträge: 76
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...   Erstellt am 19.11.2008 - 15:54Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Hallo Ottokar,

leider weiß ich nicht, was du meinst.
Würde es aber gern verstehen. Vielleicht noch ein kleiner Hinweis? ...

LG Elsi...




mugel ...
Super Star
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Registriert seit: 25.06.2008
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...   Erstellt am 20.11.2008 - 13:25Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Luna83 schrieb

    Und was geschieht, wenn die Tochter in die Drogenszene oder in die Prostitution abrutscht?Ist es dann auch egal, was die Tochter macht -.-

    WO ist denn die Verwantwortung die wir den JUNGEN (!!) Erwachsenen gegenüber haben geblieben?

    Nicht falsch verstehen, ich erkenne klar,dass alles getan wurde für das Mädchen und der Fehler an ihr selbst liegt.

    Konnten denn keine Gespräche Klarheit, bezüglich ihres Verhaltens, bringen?


    Ich mein, man kann doch nicht als Elternteil einfach sagen:" MEIN KIND INTERESSIERT MICH NICHT MEHR."

    Sowas ließt sich SCHLIMM,wirklich.




Bei einer 100% Sanktion des volljährigen Kindes hat das nicht nur die Folge das die Kosten zum Leben gestrichen werden, sondern auch der Mietanteil. Eltern die davon betroffen sind mögen ja ihr Essen gerne halbieren, nur hier droht Obdachlosigkeit für alle die ihren Pflichten in dieser BG nachgegangen sind und das nur weil eine Person nicht bereit ist seinen Anteil der Verantwortung mit zu tragen. Das kann und darf es nicht sein.

Wir haben unsere Tochter nicht im Stich gelassen nicht vor und nicht nach dem Rauswurf. Wir haben ihr alle Wege geöffnet. Für ihre Zukunft gesorgt, ihr die Ausbildung ermöglicht mit ihrem Traumberuf s. einen Beitrag vorher von mir. Sie ist nicht hin...

Du schreibst von Verantwortung der Eltern für die volljährigen Kinder. Die Kinder haben auch eine Verantwortung gegenüber ihren Eltern und jüngeren Geschwistern.

Das mit den sogenannten Party - Drogen hat sie angefangen als sie 18 wurde und ihr Leben sich Nachts in den Diskos abspielte -wo sie ganz tolle neue Freunde fand- und Tagsüber zuhause im Bett.

Zweimal lag Speed offen in ihrem Zimmer rum und einmal konnte ich es gerade noch meiner 3 Jährigen entreissen, die in das Zimmer gegangen war und das in Silberpapier verpackte scheiß Zeug auspackte, weil sie dachte da ist Kaugummi drin. Meine Tochter pennte ihre 3 Tage wach Drogentage aus und merkte nichts. Hätte sie davon was erwischt wäre das tötlich geendet !
Es ist klasse wenn ein 5 Jähriger Angst um seine große Schwester hat weil er mit bekommt das sie Drogen nimmt und sich total verändert.

Noch besser ist es für kleine Kinder wenn sie den Agressionen eines Partydrogenkonsummenten ausgesetzt sind und bei jeder Kleinigkeit und oft auch grundlos geschlagen werden und man selbst es erst zu spät mit bekommt weil man gerade in der Küche beim kochen ist.
Da reichte es nur wenn ein kind sie wecken wollte damit sie zum Essen kommt als Beispiel.

Ich lass mich von niemanden dafür angreifen, mit Vorwürfe machen das ich meine Tochter vor Konsequenzen gestellt habe, denn ich habe verdammt nochmal auch eine Verantwortung für die anderen noch minderjährigen und kleinen Kinder.

Viele Jugendliche heutzutage nehmen sich alles, wollen nur ihren spass, tragen null Verantwortung und wenn es konsequenzen hat dann macht man Eltern Vorwürfe das sie so handeln mussten.

Klärende Gespräche...??? Wenn mein Mann und ich die in Bücher gefasst hätten, ich glaube wir könnten damit Regale füllen...

Seit sie rausgeflogen ist nimmt sie keine Drogen mehr, weil eine Auflage der Arge war zur Drogenberatung zu gehen sonst gibt es Sanktionen. Das hatten wir zuvor vergeblich versucht sie dort hin zu bringen.

Sie muß ihre Termine einhalten sonst drohen Sanktionen. Das hatten wir ihr zuvor ständig gepredigt, aber war fruchtlos da der Kühlschrank ja dennoch von uns allen anderen gefüllt werden musste und wir dennoch irgendwie die Miete bezahlen mussten.
Nun fangen nicht 5 unschuldige Personen ihre Unverantwortlichkeit auf,nun muß sie ihre Pflichten erfüllen.

Hätten wir sie nicht vor die türe gesetzt wäre sie noch tiefer in die Drogen gerutscht, nun hat muß sie mit ihrem geld wirtschaften, kann sich die Partys nicht mehr leisten und braucht einen klaren Kopf um ihre Pflichten wahrzunehmen um keine Sanktionen zu bekommen.

Dankbar muß sie uns sein das wir so gehandelt haben auch wenn es mir als Mutter fast das Herz zerissen hatte und ich seelisch enorm darunter zu leiden hatte diesen Schritt zu gehen.
Nur besser das als anzusehen wie sich das eigene, liebevoll großgezogene Kind sich durch falsche Freunde und Drogen kaputt macht und man nicht mehr an es heran kommt.
Das nämlich hat mich noch mehr kaputt gemacht. Ich hab mich nächtelang im Internet mit Drogen befasst, kaum noch geschlafen. Wenn die kleinem im Bett waren fiel ich oft weinend meinem Mann in die Arme. Ich hab mich beraten mit dem Jugendhilfswerk und anderen Stellen, nichts half. Jeden Rat angenommen, alles versucht nur sie tat nichts, sah nur ihren Spass.
Es war der einzigste Lichtblick diese Konsequenz zu ziehen und damit haben wir unserer Tochter den Hintern gerettet.

Und jetzt liebe Luna83 mit diesem Wissen um beide seiten Urteile...

@Elsi vielleicht hilft Dir der Begriff "inoffiziell" und "offiziell" um zu verstehen

[Dieser Beitrag wurde am 20.11.2008 - 13:51 von mugel aktualisiert]




Ottokar ...
Moderator
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Status: Offline
Registriert seit: 08.06.2007
Beiträge: 8150
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...   Erstellt am 21.11.2008 - 14:33Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


ElsiTeillwissend schrieb

    Hallo Ottokar,

    leider weiß ich nicht, was du meinst.
    Würde es aber gern verstehen. Vielleicht noch ein kleiner Hinweis? ...

    LG Elsi...

Na man kann im Guten scheiden oder im Bösen.




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