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Gestriger unregistriert
| Erstellt am 06.05.2009 - 16:03 |  |
Vor einem Jahr wollte Porsche VW kaufen. Nun dreht Ferdinand Piëch den Spieß um.
VW soll Porsche kaufen.
Porsche Vorstand Wiedeking schlägt eine Fusion vor, bei der noch ein arabischer Investor ins Boot geholt werden soll.
Das würde aber bedeuten, dass die Familien Piëch und Porsche in die Privatschatullen greifen müssen, wenn sie ihren Einfluss behalten wollen.
Das dies längst keine betriebswirtschaftliche Entscheidung mehr ist, ist ein offenes Geheimnis. Hier geht es um Macht der einzelnen Familienmitglieder. Es geht um Eitelkeiten.
In den Familien wurde auch in der Vergangenheit gerne gestritten. Persönliche Motive und Abneigung spielen bei den Verhandlungen heute Nachmittag in Salzburg eine Rolle.
Der Showdown der Porschefamilie um die Macht läuft.
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Lavida 

Status: Offline Registriert seit: 14.12.2006 Beiträge: 3920 Nachricht senden | Erstellt am 06.05.2009 - 18:35 |  |
Porsche ist nicht das einzige Beispiel für strategischen Übermut.
Auch die Schäffler Gruppe hat sich überhoben, als sie mit Continental ein deutlich größeres Unternehmen schlucken wollte.
Als Laie frage ich mich, wie kommen Pyrianer auf die Idee, sich an einem Hai zu versuchen?
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Epikur 

Status: Offline Registriert seit: 04.02.2007 Beiträge: 481 Nachricht senden | Erstellt am 06.05.2009 - 18:38 |  |
Eigentlich ist es wirtschaftlich doch gar nicht so wichtig gesehen, wer wen kauft.
Wichtig ist doch die langfristige Perspektive, damit man gegenüber feindlichen Übernahmen geschützt ist.
Das wird besonders dann wichtig, wenn es der EU gelingen sollte, das VW – Gesetz zu kippen, und damit Niedersachsen seines Vetorechtes zu berauben.
Insgesamt ist es meines Erachtens wichtig, dass die beiden zusammen kommen.
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Paula 

Status: Offline Registriert seit: 23.04.2008 Beiträge: 1349 Nachricht senden | Erstellt am 06.05.2009 - 22:28 |  |
Lavida schrieb
Als Laie frage ich mich, wie kommen Pyrianer auf die Idee, sich an einem Hai zu versuchen?
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Das kommt immer dann zu Stande, wenn ein kleines Unternehmen sehr profitabel, sehr erfolgreich ist.
Sowohl der Schäffler Gruppe als auch Porsche ging es in den letzten Jahren sehr gut.
Die Aktienwerte sprachen für sich.
Hinzu kommt der günstige Zinssatz der letzten Jahre und die Bereitwilligkeit der Banken, solche Übernahmen großzügig zu finanzieren.
Das hat kleine Unternehmen mutig gemacht, zu kaufen bevor sie selber geschluckt werden.
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<Johannes> unregistriert
| Erstellt am 06.05.2009 - 23:06 |  |
Die Übernahme eines Riesen durch einen Zwerg kann nur klappen,
bei einer freundlichen Annäherung des Management und der Eigentümer aneinander.
Porsche gibt als Rechtfertigungsgrund für das Scheitern an, dass die Finanzkrise schuld sei.
Sie habe den Deal VW zu übernehmen, verhindert.
Man muss natürlich sagen, dass die Finanzkrise das Finanzkonstrukt, dass hinter der Übernahme stand, hat zusammen fallen lassen. Das hat das Scheitern dann letztendlich unumgänglich gemacht
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