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RaoulYannik ...
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...   Erstellt am 17.07.2006 - 12:17Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen




Es ist an der Zeit, eines der letzten Tabuthemen aufzugreifen und zu diskutieren. Traditionelle Werte verfallen mit der gleichen Geschwindigkeit, wie das Anspruchdenken des verwöhnten Bundesbürgers wächst. Kaum jemand erinnert sich an die Zeiten, in denen das Bewahren und Festhalten am Bewährten Lebensbestimmend war. Wir befinden uns am Anfang eines Jahrtausends des hemmungslosen Ge- und Verbrauchs. Grenzenloser Konsum inmitten einer hektischen Hetzjagd nach Neuem bestimmt das Leben des modernen Menschen. Altes, Störendes und Bewährtes wird immer schneller und gewissenlos entsorgt. Dieses „gelernte“ Verhalten hat auch Auswirkungen auf Liebe, Ehe und Partnerschaft. Es ist unübersehbar, die Keimzelle unserer Gesellschaft befindet sich in einem Strukturwandel. Niemand hat Zeit und Lust die Belastbarkeit emotionaler und vertraglicher Bindungen bis an die Grenzen zu testen. Man kann es nicht ändern, plötzlich, erst unbewusst, dann immer stärker spürt man es. Es ist soweit. Lust ist nur noch Vergangenheit. Unlust und Frust sind die Realität. Wie über Nacht hat eine besondere Art der Lähmung die früher glückliche Beziehung befallen. Sex wird zur leidigen Pflicht und ist darum ein lästiges Muss. Es ist nicht nur das Körperliche, auch der Gebrauchswert verfällt mit zunehmendem Konsum und zur Wohnzimmereinrichtung passt sie auch nur noch durch Wegsehen. Vielleicht hängt man noch an ihr, wie an einem alten Möbelstück und die Entscheidung zwischen Behalten und Entsorgen wird von Tag zu Tag und Woche für Woche hinausgezögert. Die Gründe für den langwierigen Entscheidungsprozess sind einfach, Ersatz muss zeit- und kostenintensiv gesucht werden. Die Alternativen von Versteigerung, Tausch oder Abschaffung werden prophylaktisch, aber ohne Ergebnis durchdacht. Eine zeitgemäße Idee muss her und zwar schnell. Die Welt wartet darauf und hier ist sie, die überragende und erfolgreiche Lösung aller Probleme. Sie lautet:

„Frauentausch“.

„Frauentausch“ klingt zunächst einfach und nach einem harmlosen Experiment für dekadente Großstadtbürger. In der Theorie tauscht Mann mit beliebig vielen Gleichgesinnten so lange die Frau, bis der Zustand der größtmöglichen Zufriedenheit erreicht ist. Aber ohne perfekte Organisation und weitreichende Verbindungen scheitert das Vorhaben schon in der Planungsphase. Klare Regelungen für einen reibungslosen und sozialverträglichen Tauschablauf, ohne Einmischung des Gesetzgebers sind erforderlich. Was liegt näher, als die klassische, soziale Marktwirtschaft, mit dem konträren Ideengut von Karl Marx zu kombinieren. Nur dann kann Frauentausch in der gewünschten Qualität und Tauschfrequenz funktionieren. Zum besseren Verständnis, werde ich die wirtschaftlichen und organisatorischen Zusammenhänge etwas näher erläutern.

In der kapitalistischen Wirtschaft bestimmen monetäre Tauschmittel (Geld) den Wert eines Gutes. Wenn für ein Wirtschaftsgut ein hoher Preis bezahlt wird, ist das Gut seinen Preis in der Summe des bezahlten Geldes wert. Die Nachfrage ist größer, als das Angebot. Die Qualität noch nebensächlich. Wenn der Verkäufer einen Gewinn erzielt, hat er einen kapitalistischen Mehrwert erzielt, den der Gesetzgeber gerechterweise mit der Mehrwertsteuer bestraft. Oder anders ausgedrückt: Der Verkäufer hat am Verkauf eines minderwertigen Guts verdient.

In einer modernen und funktionierenden Frauentauschkultur gibt es keine Gewinner, denn zwei Nutzer tauschen gleichwertige Güter. Der ausbeuterische Mehrwert, den jeder raffgierige Händler als seinen Anteil auf eine Ware aufschlägt, entfällt. Vorausgesetzt, der Tausch geschieht unter fairen Bedingungen.

Damit das System des Frauentauschs auch funktioniert, muss die etwas abgenutzte, aber meist für vielerlei Tätigkeiten noch brauchbare Ehefrau eine klare und allgemein akzeptierte Wertdefinition, vergleichbar mit den bekannten DIN-Normen oder TÜV-Zertifizierungen bekommt. Zur Vermeidung von Wettbewerbsverzerrungen müssen auch asiatische, oder osteuropäische Erzeugnisse, zum Beispiel mit dem Zusatz „Made in …“ gekennzeichnet werden. Nur dann kann aus einem alltäglichen Gebrauchsgut ein von Nützlichkeitserwägungen geprägter Tauschwert entstehen. Bei Qualitäts-Tauschgut „Made in Germany“ bekommt der neue Nutzer die Vorteile einer neuen Frau aus heimischen Landen, sozusagen frisch auf den Tisch, und auf die Nachteile muss der Andere erst mal kommen. Wenn er sie früher oder später entdeckt (die Nachteile), tauscht er sie einfach weiter. Wenn die Vorteile überwiegen, behält er die Tauschfrau.
Jerry Lewis gab mir den motivierenden Tipp, dass jeder Mann eine Frau die Kopfschmerzen hat, sehr gern gegen eine andere eintauscht, die welche verursacht. Oder anders ausgedrückt: Man tauscht nur, wenn die Alte dem Neuen lecker serviert wird, damit er seine leckere Alte gern abgibt, damit man mal wieder etwas Leckeres zum Nachtisch hat.

Damit kommen wir zur eigentlichen Problematik des Frauentauschs. Einerseits gibt es unendlich viele Gleichdenkende, auch wenn es nicht immer offen ausgesprochen wird. Ein weiterer Vorteil ist, dass in der Bundesrepublik Deutschland zur Zeit etwa 20 Millionen tauschfähige Frauen verfügbar sind. Andrerseits verpuffen die Vorteile, wenn die eigene Frau bewegungslos auf dem heimischen Sofa rumliegt, eine ansprechende Tauschfrau dagegen vierhundert Kilometer entfernt, vielleicht im Bayerischen Wald unentdeckt vor sich hinschmollt. Die eigentliche Schwierigkeit des Frauentauschs ist unter solchen Voraussetzungen nicht nur ein logistisches Problem, sondern auch eine gigantische Netzwerk- und Marketingaufgabe, die nur auf einer internetalen Frauen-Tausch-Plattform zu lösen ist.

Es bietet sich geradezu an, eine regionale, eine nationale und internationale Vermittlungsorganisation ins Leben zu rufen. Dieser gigantischen sozialen Aufgabe habe ich mich gestellt, und ich kann interessierten Lesern die Gründung einer internationalen Frauen-Tausch-Börse (FTB) verkünden. In der ersten Phase können Tauschwillige ihre zu tauschende Ehefrau, abzulegende Geliebte, oder ganz Allgemein „Partnerin“ zur Registrierung eintragen. Der Registrierungsvorgang ist einfach und schnell. Kosten entstehen in dieser Phase nicht. Ein kurzer Fragenkatalog zur Bewertung der optischen Merkmale und Fähigkeiten muss ausgefüllt werden, dazu einige Bilder der Tauschfrau „a la Nature“ mit Vorder-, Seiten-, Rück- und Detailansicht uploaden oder an meine bekannte Email-Adresse senden und die Registrierung ist fertig. Lediglich bei erfolgtem Tausch fallen geringe Gebühren an, die aber kaum ins Gewicht fallen. Und es gibt noch mehr Vorteile: Der Tauschvorgang kann beliebig oft wiederholt werden. Die ersten Powerseller sind bereits aktiv und als regionale Vermittlungspartner sehr erfolgreich.

Für risikofreudige Investoren und interessierte Frauen-Tausch-Partner (FTP) ergeben sich riesige Gewinnchance. Gern zeige ich solventen Investoren gegen Kapitalnachweis und einer Einlage ab zehntausend Euro die Möglichkeiten an diesem Marktsegment erfolgreich zu partizipieren.

Zum Schluss möchte ich meiner Leserschaft noch das geheime Erkennungszeichen aktiver Frauentauscher verraten. Innovative Frauentauscher sind eine Gemeinschaft von intelligenten und aktiven Wissenden. Damit Sie sich lieber Leser, in der global vernetzten Welt der Frauentauscher nicht einsam fühlen, und Gleichgesinnte und Tauschwillige sofort erkennen, erhalten Sie jetzt das geheime Erkennungszeichen zum Zugang in diesen exklusiven Kreis:

Strecken Sie den Zeigefinger Ihrer rechten Hand horizontal aus. Dann halten Sie die Hand mit dem ausgestreckten Zeigefinger senkrecht nach oben und halten Sie ihn etwa fünf Zentimeter vor Ihr rechtes Auge (nicht das linke Auge, das rechte Auge und nicht „ins“ Auge, sondern vor Ihr Auge). Sie kennen jetzt das geheimnisvolle Begrüßungszeichen, an dem Sie aktive Frauentauscher erkennen. Bitte praktizieren Sie dieses Erkennungsritual bei einer Ansammlung von mindestens zwei Personen, aber verraten Sie dieses Zeichen in keinem Fall an Uneingeweihte und schon gar nicht ihrer tauschfähigen Frau. Vielen Dank für Ihr konspiratives Mitwirken.

Das Zitat: „Frauen sind austauschbare Instrumente …“ ist von Marcel Proust, franz. Schriftsteller, 1871-1922.

© Copyright 2006 by Raoul A, Yannik www.raoulyannik.de






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[Dieser Beitrag wurde am 12.08.2006 - 17:10 von Minotaurus aktualisiert]





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Lieber Leser, alles stimmt nicht und kann nicht stimmen. Schüttle nicht gleich mit dem Kopf, wenn es bei dir ein bisschen anders ist – das ist ein Zufall. Wenn du aber sagst: „Das muss ich ausschneiden und Carsten schicken, dem Blödmann!“ dann ist der Autor reichlich belohnt.

Zitat frei nach Kurt Tucholksky



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Athene ...
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...   Erstellt am 17.07.2006 - 17:38Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Komm Du mir nach Hause, mein Lieber, dann werde ich Dir Frauentausch geben. Mit dem Wellholz. Auf die empfindlichen Teile. Frauentausch, na sowas aber auch. Stell Dich in die Ecke und schäm Dich. Lol.
Athene





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RaoulYannik ...
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...   Erstellt am 17.07.2006 - 18:21Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Athene schrieb

    Komm Du mir nach Hause, mein Lieber, dann werde ich Dir Frauentausch geben. Mit dem Wellholz. Auf die empfindlichen Teile. Frauentausch, na sowas aber auch. Stell Dich in die Ecke und schäm Dich. Lol.
    Athene


Ich bin ganz geknickt, gebeugt, den rücken krumm mit gesenkten Blick, Schaatzziii es ist nicht so wie du denkst





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Lieber Leser, alles stimmt nicht und kann nicht stimmen. Schüttle nicht gleich mit dem Kopf, wenn es bei dir ein bisschen anders ist – das ist ein Zufall. Wenn du aber sagst: „Das muss ich ausschneiden und Carsten schicken, dem Blödmann!“ dann ist der Autor reichlich belohnt.

Zitat frei nach Kurt Tucholksky



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