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Tagtraeumerin unregistriert
| Erstellt am 30.05.2008 - 16:17 |  |

Tosca war und ist mein Lieblingsduft.
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Leseprobe 

Status: Offline Registriert seit: 25.03.2007 Beiträge: 419 Nachricht senden | Erstellt am 30.05.2008 - 19:21 |  |
Ich mag ein Parfüm bei Frauen, das ihre Persönlichkeit unterstreicht.
Einen Duft, den ich erahne und der mich
verführerisch anlockt.
Der Duft muss mit der Trägerin stimmig sein.
@ besucherin, Du hast eine weise Großmama 
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Minka unregistriert
| Erstellt am 30.05.2008 - 20:58 |  |
Jetzt sind wir auf Seite 3 und ich muss doch
auch noch meinen Senf dazu geben:
Ich mag Männer (Leute), die einfach nur nach Mensch
riechen, hmmmm! fein, ein feiner Mensch!
lächelnd und schnüffelnd
Ingeborg
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<Marit> unregistriert
| Erstellt am 15.01.2009 - 00:24 |  |
Ich tröste mich nicht mit einem Duft, wenn kein Mann in meiner Nähe ist.
Ein Duft muss für mich täglich sein. Das beginnt bei der Rosenseife und dem Rosenkörperöl im Winter und sonst Sanddornseife und Öl.
An Festtagen trage ich auch ein Parfüm.
Es ist Chanel No.5.
Männer dürfen bei mir auch duften. Aigner Nr.2 finde ich unwiderstehlich.
Marit
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Ingeborg 

Status: Online Registriert seit: 08.12.2008 Beiträge: 753 Nachricht senden | Erstellt am 15.01.2009 - 08:12 |  |
Wenn ich den Mantel meiner verstorbenen
Schwester anziehe, fliegt immer noch ein
Hauch ihres Duftes mich an.
Das ist angenehm.
Ingeborg
Signatur lasst uns wachsam sein |
<Julian> unregistriert
| Erstellt am 26.01.2009 - 01:16 |  |
Ich bin auch ein Nase-Mensch.
Der Duft von Bier oder auch von allem guten Essen generell. Man weiß ja heute, dass wir nicht wirklich viel schmecken, sondern vor allem riechen, wenn wir essen. Ich esse für mein Leben gern.
Bei Vanille muss ich hier allen zustimmen. Ich weiß nicht warum, aber ich hasse Vanilleduft.
Generell mag ich noch, was kaum einer versteht, alle meine Körperausdünstungen gern riechen. Am besten sind meine Käsefüße. Wenn ich hier oben ungestört in meinem PC-Zimmer bin und weiß, dass es keinen stört, ziehe ich meine Socken aus und genieße den aufsteigenden Duft. Versteht keiner, aber ich mag auch nur meine eigenen Käsefüße. Anderer Leute Füße sind mir genauso ein Graus wie allen anderen auch.
Was gibt es sinst nich zum Thema Duft zu sagen. Ach so ne Sache noch aus meiner Jugend. Ich habe immer noch so ein kleineres Kopfkissen, dass man nie wäscht und ich liebe es dran zu riechen. Als ich sieben war, habe ich mal über ein Nilpferd-Stofftier ein Parfum verschütet, dass ich im Bad fand (ich glaube fast, dass es dieses Tosca war, der Flacon kommt mir bekannt vor) auf jeden Fall habe ich sehr viel Ärger bekommen, weil meine Mutter es nicht mochte und die Flasche an ihre Großmutter weiter verschenken wollte, aber nach dem die Flasche nur noch halbvoll war konnte sie das nicht. Irgendetwas faszinierte mich damals an den Duft. Aber ist heute nicht anders. Ich werde immer noich vollkommen plemmplemm, wenn ich einen Duft rieche der mir gefällt und kann nicht davon ablassen.
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Paula 

Status: Offline Registriert seit: 23.04.2008 Beiträge: 1329 Nachricht senden | Erstellt am 29.01.2009 - 19:12 |  |
300 Jahre Kölnisch Wasser
"Farina aqua mirabilis" – "Farina Eau de Cologne"-Composition ist seit Jahrhunderten als einziges originäres Rezept bekannt und Johann Maria Farina beschrieb den Duft
"ich habe einen Duft gefunden, der mich an einen italienischen Frühlingsmorgen erinnert, an Bergnarzissen, Orangenblüten kurz nach dem Regen. Er erfrischt mich, stärkt meine Sinne und Phantasie.
(RWWA Köln, Farina-Archiv, Brief von 1708 an seinen Bruder Baptist )
Eau de Cologne
Die Geschichte der Eau de Cologne erscheint vielen unübersichtlich und verwirrend. Dabei sind die Anfänge der EAU DE COLOGNE so klar, so ersichtlich, so verständlich und so historisch belegbar.
Im "Rheinisch-Westfälischen Wirtschafts-Archiv" in Köln (RWWA) sind ab 1709 im Original alle Einkäufe, Verkäufe, Briefwechsel, Produktion, Streitigkeiten und Immobilien dokumentiert.
Das FARINA-ARCHIV (auf über 300 laufenden Metern im RWWA) ist zweifellos die vollkommenste Sammlung einer Handelshausgeschichte nördlich der Alpen. Es gibt aber auch die seltene Geschichte eines Duftes in fast 300 Jahren wieder.
Hinzu kommt noch das Farina-Familien Archiv in Köln mit einem Umfang von weiteren 80 laufenden Metern mit vielen Unterlagen aus der italienischen Heimat der Farinas bis ins 13.Jahrhundert zurückreichend.
Süskind beschreibt in seinem Roman "Das Parfum" die Welt, die Stadt (hier Paris im Original Köln), in die der Duft der Eau de Cologne geboren wurde.
(FARINA-ARCHIV Köln , RWWA Köln, Kölner Stadtmuseum, Stadtarchiv Köln, Patrick Süskind, Das Parfum, 1985, Diogenes Verlag, Zürich)
weiter geht es hier
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<Gast> unregistriert
| Erstellt am 16.04.2009 - 23:05 |  |
Ich persönlich nehme gerne Boston und Milano aus der Reihe CLASSICs. Mehr Infos... *klick hier*
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Romi 

Status: Offline Registriert seit: 31.07.2007 Beiträge: 2176 Nachricht senden | Erstellt am 03.08.2009 - 09:39 |  |
Frauen trösten sich mit Männer-Duft?
Und wenn Frauen verblühen,
dann verduften die Männer
(Karikaturist Heinrich Zille, 1858-1929)
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Paula 

Status: Offline Registriert seit: 23.04.2008 Beiträge: 1329 Nachricht senden | Erstellt am 10.08.2009 - 07:38 |  |
Nicht nur Männer verduften.
Der Zeitgeist weht bekanntlich, wo er will und wann er will.
Bisweilen entschlüpft er gar, wie ein Flaschengeist, einem Parfüm-Flacon.
Und dies nicht erst, seit Patrick Süsskind seinen „Parfüm"-Roman in die Bestsellerlisten schickte.
Was so flüchtig ist wie ein Duft, das will benannt und damit dingfest gemacht werden.
Da vermarkten längst nicht nur Modeschöpfer ihren teuren Namen, zwischen A wie Adidas und Z wie Zino Davidoff lassen fast alle Prominenten Ruchbares abfüllen.
Problematischer wird es da schon, wenn ein schwüler Duft „Opium" heißt.
Oder das Fläschchen der Nachbarin gar die Aufschrift „Poison" trägt.
Dann ist zwar kein Gift im Flacon, aber wer das Wässerchen französisch ausspricht, kann giftige Blicke ernten, denn zwischen dem Gift und dem Fisch kennt die französische Sprache nur ein zweites „s" und einen kleinen Ausspracheunterschied.
Die Krönung der Riechkolbenschöpfung aber heißt „Otelo" und wurde im Zeitalter der Emanzipation des Mannes mit der Parole „Mann ist wieder Mann" angekündigt, während Grönemeyer noch penetrant krakelend die Frage stellte: "Wann ist der Mann ein Mann?"
Der Mohr „Otelo" hat seine Schuldigkeit getan, der Mohr darf nun verduften?
Wenn die Schreibweise auch nicht ganz stimmt, denkt doch wohl jeder an den eifersüchtigen Mohren von Venedig.
Da ließe sich bei Shakespeare ja noch mancher Name finden.
„Maß für Maß" etwa für den großen Flacon.
„Wie es euch gefällt" für den austauschbaren Geruchston,
„Macbeth" für den schottischen Moor- und Todesgeruch oder
„Der Wider spenstigen Zähmung" für die beruhigend-betäubende Essenz.
„Der Sommernachtstraum" könnte an laue Abende
erinnern und „Falstaff" an Sekt und Sherry.
Nur „Hamlet" eignet sich kaum. Sonst stehen
die Herren der Schöpfung jeden Morgen mit dem gleichen Problem vor dem Spiegel:
Sein oder Nichtsein
-After Shave-

Die Magie des Parfums
Kurzgeschichte Neuanfang
[Dieser Beitrag wurde am 10.08.2009 - 08:15 von Paula aktualisiert]
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