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johnnyrebel ...
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...   Erstellt am 17.12.2006 - 09:34Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Frauen an die Macht

Heute ist es mir endlich aufgefallen. Ich sitze nichts ahnend in meinem Zimmer, trinke meinen heißen Kaffee und warte, dass es Zeit für das Frühstück wird. Wäre ich heute Morgen nicht so lauffaul gewesen, wäre es mir eigentlich niemals aufgefallen. Aber so sah ich es durch das Fenster. Das Grauen...

Diverse Spezies, auch Frauen genannt, drängelten sich um eine Haltestelle. Im ersten Moment registrierte ich, wie immer, nur die homogenen Menschenmassen, die sich um die Haltestelle quälten und dabei jede Individualität verloren. Aber dann begann ich zu registrieren, dass mit jedem neuen Schub, der dort auflief, immer mehr Frauen als Männer waren. Und zwar in solch einem Verhältnis, dass man nicht mal zählen musste, um das zu erkennen, sondern einfach nur, dass auf ca. 20 Frauen nur 3 Männer kamen. Das begann mich nun zu interessieren. Also wartete ich und beobachtete gespannt weiter

Und was soll ich sagen? Immer mehr Frauen drängelten sich um die Haltestelle. Sie schubsten, drängelten, keiften und zickten sich an. Einige ruhiger, andere lauthals. Die wenigen Männer entfernten sich deutlich und bezogen außerhalb der Haltestelle eine Position, die es ihnen ermöglichte, neutral zuzusehen oder zumindest sich diverse Fluchtmöglichkeiten offen zu lassen.

Nun also öffnete ich das Fenster. Gesprächsfetzen erreichten mein Gehör. Ist es nicht schön, welch hoch wichtige und tiefschürfend Gespräche den morgendlichen Sonnenaufgang bestimmten? Einige Frauen diskutierten z.B. über den neuen Duft von Armani, eine andere Frau zog sich unerschütterlich deutlich den Slip unter ihrem Minirock zurecht, ungefähr nach der Art: "Po oder … frisst Slip", ungeachtet der Öffentlichkeit und des Mannes an der Ecke, der, wie auch mir, einen erfreulichen und tiefen Einblick in ihr Privates gestattete. Wiederum andere beklagten sich über das schlechte Geschlechtsleben ihrer Männer. Eine Frau sogar teilte mit, nicht das schlechte Geschlechtsleben und der zu kurze Penis ihres Mannes störe sie, sondern dass ihr heimlicher Geliebter ebenfalls mit seinen Geschlechtsteilen nicht das zustande bringe, was sie doch kürzlich erst auf einem Frauenabend in einem pornografischen Film gesehen hatte.

Nachdem sich herausstellte, dass der heimliche Geliebte der Ehemann der anderen, der ihr gegenüberstehenden Frau war, kam es zum kollektiven Eklat. Handtaschen flogen umher, Mülleimer wurden abgerissen, angespitzte Lippenstifte blieben zitternd, von erbosten Frauen geworfen, in einem Plakat stecken. Noch verpackte Binden wurden als Schlagwaffen eingesetzt und eine Frau zückte ihr Handy, um Verstärkung zu rufen. Das alles, in einen Satz verpackt:

Die Frauen übernehmen unkontrolliert die Macht.

Langsam und schleichend hat die Emanzipation uns Männer überflüssig gemacht. Sie melken uns in Spermabanken um irgendwann in der Fortpflanzung unabhängig zu sein. Sie greifen nach den Chefsesseln, sie sind in der Politik an der Spitze und verdrängen die Männer immer mehr von ihren angestammten Plätzen. Forscher behaupten sogar, sie hätten mehr soziale Kompetenz und wären insgesamt eh schlauer als Männer und würden sich besser an geänderte Bedingungen anpassen. Es ist also nur noch eine Frage der Zeit, bis die Frauen sämtliche Schaltstellen der Macht übernommen haben. Nicht durch Kriege oder Gewalt, sondern mit Calvin Klein, Lidschatten und einem Schmollmund, der uns Männern die Tränen in die Augen treibt. Doch warum dann wurden die Frauen Jahrhunderte unterdrückt? Nun, ich erahne so langsam die Antwort:

Sie wurden unterdrückt, weil es sich einfach bewährt hat.





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Athene ...
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...   Erstellt am 17.12.2006 - 12:55Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Hallo Johnny,

danke für diesen Beitrag. Zeigt er doch, daß wir Euch Species etwas unterschätzt haben. Obwohl sicher erst ein Einzelfall, bin ich der Meinung, wehret den Anfängen. Alles zickenhafte, keifende, männerverarschende Verhalten weiblicherseits dient eigentlich nur dazu, Euch das vorzuführen, was ihr erwartet und das zu verschleiern, was ihr nicht sehen sollt. Die Macht des Weiblichen.

Was wird es mich wohl kosten, daß Du die Klappe hältst und Deine schlauen Erkenntnisse nicht weiter verbreitest? Schließlich gehört auch ein artenerhaltendes Verhalten zu unseren höchsten Zielen, wobei der gelegentliche Nutzen eurer Species ja auch nicht von der Hand zu weisen ist.

Also bedenke bitte, bevor Du weitere ketzerische Pamphlete verbreitest, ob Du Dir und Deinesgleichen wirklich einen Gefallen tust. Ansonsten müßte sich die geistig weibliche Führerschaft überlegen, ob tatsächlich noch ein männliches Kosten/Nutzen Verhältnis vorliegt.

Schöne nachdenkliche Grüße von
Athene





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mam 
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...   Erstellt am 17.12.2006 - 15:04Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


hallo lieber Johnny,

nachdem ich gemeinsam mit einem Freund seit heute Morgen nun schon über 9 Std. an meinem Rechner rumgefummelt hatte und mich anschließend zur Entspannung in unsere heiligen gelben Hallen begeben habe, muss ich so etwas von Dir lesen!

Ich bin bin ja schon Einiges von Dir gewohnt, aber das, was ich von Dir gewohnt bin, hat schriftstellerisch Hand und Fuß und vor allem einen hohen Stil.

Nun, diese Geschichte driftet sehr in das vorpupertierende 'nightlight- Gehabe' ab und entspricht nicht Deiner ansonst gewohnten und sehr beliebten Intelligenz.

Von daher kann ich nur vermuten, dass es sich dabei um die Umsetzung eines Witzes in eine literarische Abhandlung handelt.

'Diverse Spezies, auch Frauen genannt,...'

diverse Spezies und Frauen gehören diesbezüglich im Singular geschrieben.
(macht abba nix)


'die homogenen Menschenmassen, die sich um die Haltestelle quälten'

Da 'Haltestelle' sich im Singular befindet, ist es mir ein Rätsel, wieso sich 'mehrere' Menschenmassen dort aufhalten. (haben sich besagte Menschenmassen an verschiedenen Plätzen versammelt, gemäß der verschiedenen Buslinien, die diese Haltestelle frequentieren?)

'Sie schubsten, drängelten, keiften und zickten sich an.'

Da Du Dein Fenster erst im nächsten Abschnitt Deiner Geschichte öffnest, frage ich mich, ob du das Gekeife von den Lippen ablesen kannst.



'Gesprächsfetzen erreichten mein Gehör.

Gesprächsfetzen erreichten allenfalls Dein Ohr, nicht Dein Gehör. (was bin ich heute wieder mal fies )

...'Nun, ich erahne so langsam die Antwort:Sie wurden unterdrückt, weil es sich einfach bewährt hat.'

DAS SAG ICH DEINER MAMA !!!





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Minotaurus ...
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...   Erstellt am 17.12.2006 - 15:26Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Zunächst ein großes Kompliment an Johnny!
Er besitzt die seltene Gabe, aus einer Masse an Eindrücken und Informationen die Essenz, den Kern herauszufiltern und in seinen Geschichten wiederzugeben.
Mit nur wenigen Übertreibungen könnte man daraus sogar treffliche Satiren konstruieren, aber dies ist hier nicht geschehen. Aus diesem Grunde steht dieser realitätsnahe Erfahrungsbericht auch nicht unter "Satire", sondern eben unter "Gesellschaftskritisches."
Dieselben Beobachtungen lassen sich mühelos in jeder Betriebskantine, am weiblichen Arbeitsplatz oder in sogenannten "Frauencafé´s" machen, also überall dort, wo sich eine größere Menge der "weiblichen Führungselite" zu einem Rudel versammelt hat.

Athene schrieb
    Was wird es mich wohl kosten, daß Du die Klappe hältst und Deine schlauen Erkenntnisse nicht weiter verbreitest?

Dazu kann ich nur hoffen, daß die Bestechungsmittel nicht ausreichen werden, um die schonungslose Veröffentlichung der Wahrheit zu verhinden.
Eine gute Möglichkeit, um überschüssige, weibliche "Energien" abzureagieren, könnte vielleicht sein, endlich unser aktuelles Literaturrätsel zu lösen. Dort geht es um annähernd denselben Themenbereich.
Dazu ein kleiner Hinweis: Johnny ist nicht der Autor!

Hilfreiche Grüße vom Mino





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johnnyrebel ...
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...   Erstellt am 17.12.2006 - 20:26Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Junge junge *lach*

ich liebe es.... manchmal anzuecken . Doch man möge es mir verzeihen, denn eigentlich mag ich ja Frauen *lach*.

Also, @Athene und mam... Nicht allzu ernst nehmen *g. Und @mam... Naja, manchmal kommt auch bei mir eine gewissen, niveaulose Art durch

das Johnny





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Athene ...
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...   Erstellt am 17.12.2006 - 22:26Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Hey Johnny,
ich habe die Geschichte doch wirklich nicht für ernst genommen, sonst hätte ich wohl anders reagiert. Aber ich scheine überzeugend zu sein, das freut mich jetzt doch auch.
Schönen Abend noch
Athene





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Anjab ...
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...   Erstellt am 18.12.2006 - 01:29Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Hallo Johnny!

Ich habe mir diese Szene an der Bushaltestelle mal bildlich vorgestellt und dabei insgeheim Tränen gelacht.
Nach dem Lesen der Überschrift hatte ich ja alles erwartet, aber SO ETWAS..
.
Natürlich habe ich diese Geschichte nicht ernst genommen, aber ich frage mich doch schon, in was für einer Gegend Du wohnst um solche Szenen beobachten zu können

Immer noch lachend,

Anja





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"Du kannst Dir eines Erfolges nie sicher sein, doch Du bist Dir des Scheiterns sicher, wenn Du es nicht versuchst."

mam 
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...   Erstellt am 18.12.2006 - 07:06Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


hallo lieber Johnny,

du kennst mich ja und weißt, wie es gemeint war *lach*





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