Hi Leute !
Bei den Pershingketten rutschen auch keien Stifteraus.
Bei den Pz.III oder Pz.IV Ketten kann das schon mal passieren.
Ist aber kein Beinbruch das gab es damals auch.
Ich denke wenn man die Ketten Lackiert wird das ganz gut.
Denn letzlich haben die die Ketten früher auch lackiert.
Gruß Ralph
@ Oliver:
Mein IVer fährt deutlich langsamer, und kräftiger als beispielsweise der Tiger oder der IIIer.
mir fehlt da der vergleich ... und offen hatte ich ihn noch nicht (erstmal fahren ausprobieren, noch ist ja garantie drauf)
wenn ich ihn aufhabe, fotografier ich das mal. metallgetriebe soll er haben, ja. aber für meine begriffe fährt er zu schnell, vor allem beim drehen auf der hochachse - dreht sich wie´n kreisel ... jetzt steh ich halt auf dem schlauch: die dinger bestellen und einbauen, nur um hinterher doppelt versorgt zu sein, ist ein bißchen teuer (könnte ja sein, dass die 3:1 schon drin und die originalen *noch* schlechter sind, gelle?).
Ich hab seit gestern auch die Metallketten vom Tigershop auf meinem 4er montiert, zusammen mit den Metallgetrieben aus dem Shop. Fährt sich um einiges besser asl mit dem Kunstoffzeugs.
noch eine kurze frage: gibt es irgendwo in D die metall antriebs-/leiträder einzeln? ich habe sie nur in kombination mit einer metallkette gefunden (will aber eine ostkette draufmachen).
hallo
asia tam
anrufen und fragen mit frau tam kann man pferde stehlen die sind wie eine familie zu uns panzer leuten
da wirst du bestimmt auch einzelne antriebs räder bekommen
mfg andreas
ich habe jetzt hier die metall-laufrollenwagen von asiatam. zum umbau hätte ich zwei kurze fragen:
- wie gehen die original-laufrollen runter? feste ziehen?
- im paket sind auch kleine schräubchen bei, ohne das ich wüßte, wo da was geschraubt werden soll. die einzige möglichkeit die ich sehe ist die, dass die laufräder von außen auf dem laufrollenwagen fixiert, also quasi von außen durch ihren mittelpunkt am wagen festgeschraubt werden sollen - richtig?
wollte dann doch mal meine eigene frage beantworten, vllt schaut ja später mal ein anderer newbie rein. ich habe heute die metallketten (ostkette von tam) draufgemacht und war im gelände, war ja so schön matschig heute
1. einbau: die gelieferten sind für den P III, also für den P IV zu kurz. das übt beim umgang mit den stiften zum glück ist, über die ersatzglieder hinaus, das fehlende stück großzügig dabei. mit hammer, nagel und zange bekommt man die stifte raus, mit fingerspitzengefühl und hammer auch wieder hinein. ich habe es erst mit 7 zusätzlichen gliedern versucht, dann mit 8. anders als bei der plastikkette ist es essig mit dem einfachen "drüberquetschen", die metallkette will weder über die stützräder noch gar über das antriebsrad. also ist offen und von hinten (über das leitrad) einfädeln angesagt, verschlossen werden muss die kette dann am panzer. hier zahlt sich aus, dass man den umgang mit den stiften schon mal geübt hat mit den 8 zusätzlichen gliedern ist der erste eindruck: du brauchst kettenspanner
egal, raus und probefahren.
2. mein eindruck: das hat sich gelohnt!
die metallketten sind um längen besser als die plastikteile. mal so eine sammlung, was mir aufgefallen ist:
a) die ketten sehen um längen echter aus - sie hängen in den zwischenräumen der stützrollen durch, und "stauen" sich beim fahren vor einer rolle, sie schmiegen sich dem gelände an, und sie hinterlassen richtige spuren.
b) durch das zusätzliche gewicht und die breitere auflagefläche benimmt sich der panzer nicht mehr so wie ein spielzeug - gerade beim drehen auf der hochachse, wo er sonst schnell wie ein kinderkreisel aussieht, oder beim anfahren: da geht es langsam los, sogar mit so einem "ruckeln", wie die echten auch. außerdem dreht er nicht mehr so schnell, sondern langsamer. (bei der gelegenheit merkt man auch, dass das drehen auf der hochachse NICHT durch gegenläufige kettenbewegungen erreicht wird, es dreht nur eine kette ...)
c) die ketten werden deutlich weniger häufig geschmissen als die plastikkette, gerade zB beim drehen auf sand. das liegt zum einen an den längeren zähnen (die ja auch verhindern, dass man die kette einfach so drüberquetschen kann), zum anderen an der breiteren auflagefläche. außerdem verschmutzen sie trotz wildestem gelände lang nicht so wie die plastikteile, es verfängt sich auch nicht so viel darin. steinchen zum beispiel, die sich bei den palstikketten schnell mal zwischen kette und rollen klemmten und die kette warfen, haben jetzt fast keine chance mehr. nachteil: sollte die kette doch mal geworfen werden, ist das eine größere operation ... ist mir aber nicht passiert.
für mich hat sich das echt gelohnt, die ketten sind es wert. vor allem, weil nicht nur die kette selbst viel besser aussieht, sondern sich dadurch auch das fehrverhalten des panzers zum besseren hin ändert. die einzigen nachteile die ich sehe, sind: wenn die kette geworfen wird, wird´s schwierig, und die steigfähigkeit lässt geringfügig nach.
- wie gehen die original-laufrollen runter? feste ziehen?
Feste ziehen auf keinen Fall!!!
Die Laufrollen sind zusammengeklebt.
Du müßtest die Äußeren durch abhebeln von den Inneren trennen.
Die Inneren sind dann an den Schwingarmen angeschraubt.
Gruß, Stefan
SignaturMit dem Geist ist es wie mit dem Magen: Mann kann ihm nur Dinge zumuten,
die er auch verdauen kann
Feste ziehen auf keinen Fall!!!
Die Laufrollen sind zusammengeklebt. Du müßtest die Äußeren durch abhebeln von den Inneren trennen.
Die Inneren sind dann an den Schwingarmen angeschraubt.
danke vielmals !
ich schreib´ dann auch einen bericht, wenn ich die metall-laufrollenwagen montiert habe
so, wie versprochen, der bericht über die montage der metall-laufrollenwagen von asiatam ... vllt für viele hier kalter kaffee oder zu einfach, aber für den newbie wie mich vllt ganz informativ.
1. demontage der plastiklaufrollen
zuerst müssen die plastikrollen runter. mit ein wenig gefühl lassen sich die laufrollenwagen mit dem inbus lösen und abnehmen. dann die laufrollen mit einem schraubendreher vorsichtig auseinanderhebeln. als beste möglichkeit hat sich bei mir bewährt, einen möglichst großen schraubendreher zu nehmen und den immer rundherum zu führen, dabei immer ein wenig hebeln. ich habe auch versucht, die "ritze" zunächst mit einem messer leicht auszuschneiden, das funktioniert aber nicht.
denn: je nachdem, wie die chinesen geklebt haben, geht es passabel oder eben nicht. ich habe die ersten 6 ohne weiteres auseinanderbekommen, dabei sollte man aufpassen, dass die teile nicht durcheinanderkommen, weil die manchmal nicht direkt an der klebestelle auseinanderbrechen, sondern "zähne" überbleiben. die lassen sich dann besser wieder zusammenkleben, wenn man die passenden nimmt.
allerdings sind ein paar laufrollen aber auch falsch gebrochen - da ist nicht die klebestelle gebrochen, sondern der teil der führung des hinteren randes direkt am achsloch. folge ist, dass man die räder nicht auseinanderbekommt, ohne sie ganz kaputt zu machen (bzw., eigentlich sind sie schon kaputt). zum glück gibt´s ersatzteile, ich habe 4 stück gebraucht - und das, obwohl ich zu dem zeitpunkt schon übung hatte.
außerdem waren einige der laufrollenwagenschrauben schwer zu lösen, weil der innen-inbus schon ausgeleiert war. ich bin mit dem dremel dran und habe in den inbus einen schlitz gefräst, erst dann ging´s halt mit einem anderen schraubendreher
2. zusammenbau der metall-rollenwagen
eigentlich ganz einfach. nur darauf achten, dass man rechte und linke seite nicht durcheinanderbringt und dass man die befestigungsschraube vor dem ankleben der laufrolle durch das loch steckt - anders als beim plastik kann man die schraube nämlich hinterher nicht mehr so einfach an der laufrolle vorbeiquetschen. erst die schraube durch das loch, dann den hinteren teil des laufrades aufstecken, mit der alten oder der neuen schraube festschrauben (auf spiel achten, sie soll ja rollen), sekundenkleber auf die alte klebestelle des vorderen laufrad-teils, andrücken, mit einer handzwinge kurz fixieren, fertig. dann die kleine feder in die ausparung der rückseite legen (manche müssen gekürzt werden), teile zusammenstecken, am panzer anschrauben, auch hier: zwar fest, aber sie soll sich noch bewegen.
zum schluß die blenden drauf, das ist ein bißchen fummelig, geht aber. wenn sie erst mal drauf ist, habe ich sie mit inbus/hammer festgeklopft.
naja, jetzt müssen noch die ersatzlaufrollen von gelb auf grau bzw. tarn geändert werden, und fertig.
3. fragen:
zum schluss ein paar fragen an die profis:
- ich überlege, bei den laufrollen die vordere "abdeckung" wegzudremeln, um an die schraube auch ohne auseinanderhebeln der laufrolle zu kommen. hat jemand eine idee, wie ich das loch dann wieder zubekomme? gleiches schwebt mir bei den leiträdern vor, die wollen ja auch auseinandergehebelt werden.
- die blenden der rollenwagen, die über die befestigungsschraube kommen, sind wohl nicht wasserdicht. ich befürchte, dass da wasser reinkommt und ordentlich rost die folge ist, weil´s da schlecht trocknet. festkleben will ich sie auch nicht, weil man dann nicht mehr an die befestigungsschraube kommt. ideen?
- die schraube des antriebsrads ist (endlich mal zum glück) frei zugänglich. mir ist beim fahren schon eine verlorengegangen, ich würde da einen gummipropfen draufmachen wollen, habe aber noch nichts geeignetes gefunden, hat da einer eine idee?
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