| Ersteller | Thema » Beitrag als Abo bestellen |  |
<KGR84> unregistriert
| Erstellt am 06.12.2011 - 11:50 |  |
Hallo,
ich habe mich am Wochenende mit MGW69 (ein paar Beiträge weiter oben) getroffen.
Wir haben ein bisschen geplaudert, und sie hat mir auch ihre MRT-Aufnahmen gezeigt.
Für mich war sofort ein krasser Unterschied zu sehen, da auf ihren MRT mit KM das Mondbein komplett schwarz war. Dass es bei ihr schon gebrochen war, stellte sich erst bei der OP heraus.
Im Gegensatz dazu, ist in meiner MRT mit KM das Mondbein noch hell, zwar ist ein Farbunterschied zu den anderen Handwurzelknochen gegeben, aber es ist bei weitem nicht schwarz. Trotzdem ist es schon stark zerbrochen!
Ich bin mir nicht sicher, aber könnte die unterschiedliche Abfärbung des Mondbeins auch auf den Bruch zurückzuführen sein.
Das stärkt natürlich mein "Misstrauen" den behandelnden Ärzten gegenüber, und verunsichert mich noch mehr, ob mein Bruch tatsächlich von einer Nekrose her rührt, oder eventuell doch direkt vom Unfall???
Wie gesagt die Ärztin war sich nicht sicher und hat mir dann ein paar Tage später mitgeteilt, nach Rücksprache mit einem Kollegen glaubt der auch, dass es ein Kienböck ist ...
Ich habe heute noch einen (privaten) Termin bei einem anderen Arzt (um 2230 ), der auch MGW69 operiert hat. Mal schaun was der zu dem Thema sagt.
|
<KGR84> unregistriert
| Erstellt am 07.12.2011 - 12:53 |  |
Gut, also dieser andere Arzt ist derselben Meinung.
Für den war es nur noch eindeutiger, und seiner Meinung nach auch schon sehr fortgeschritten.
Er sagt ich bin schon im Stadion 4. Das os Lunatum hat schon seine Form geändert und hat bereits an Höhe verloren. Da er in absehbarer Zeit keinen Termin für eine Operation mehr frei gehabt hätte, hat er gesagt, ich soll dort in Behandlung blieben wo ich bin, und den Termin vor Weihnachten wahrnehmen, da es bei mir doch schon sehr dringend ist. Der Knochen ist zwar schon gebrochen, aber noch nicht zerfallen, und wenn man noch länger warten würde, wäre die Wahrscheinlichkeit, dass dieser sehr unangenehme Umstand noch eintritt, sehr hoch.
Von der Operationsmethode hätte er das Gleiche vorgeschlagen. Also Radiusverkürzung und einen Span aus der Speiche einsetzen.
Von einer Bewegungstherapie vor der Operation, in welcher Art auch immer, hat er mir eindringlich abgeraten. Dadurch dass der os Lunatum schon gebrochen ist, kann man vor der Operation eigentlich nur mehr etwas verschlechtern.
Für mich bleibt nun also nur noch auf die Operation zu warten 
Danke bisher für eure Antworten, Meinungen und Hilfe, ich werde euch am Laufenden halten.
|
<KGR84> unregistriert
| Erstellt am 24.12.2011 - 11:36 |  |
ich will mich kurz halten, da das schreiben momentan anstrengend ist.
operation ist wie geplant verlaufen, nach 3 tagen durfte ich heim. habe aber doch sehr starke schmerzen, dachte ich nicht, dass die so stark sein werden.
die operierente ärztin ist leider bis 10.1. im urlaub, häte nach der op gerne mit ihr gesprochen.
ansonsten glaube ich passt alles. wünsche euch noch schöne feiertage.
|
<KGR84> unregistriert
| Erstellt am 23.01.2012 - 10:32 |  |
Hallo,
ich habe heute meinen ersten Arbeitstag.
Bin mit der Nachbehandlung aber nicht so ganz zufrieden, zumindest nicht ganz sicher darüber ob ich zufrieden sein kann.
Ich habe am 17.1.12 den Gips entfernt bekommen (die OP war am 21.12.11). Nach dem Entfernen war ich eigentlich erschreckt wie stark die Bewegungseinschränkung tatsächlich ist. Mit dem Gips habe ich das ja gar nicht mitbekommen.
Das Handgelenk selber ist mir klar gewesen, aber die Drehung des Unterarms ist auch sehr eingeschränkt. Wenn ich die Handfläche nach unten halte, kann ich die Hand (also mit dem Unterarm) nur um ca. 90° zum Körper drehen, dann ist Schluss.
Ich habe die behandelnde Ärztin darauf angesprochen und auf eine Physiotherapie hingedrängt. Sie hat das aber mit der Begründung, sie möchte nicht, dass da jemand an der operierten Hand herumreist, abgelehnt. Sie meinte ich solle selber versuchen die Hand zu bewegen und in 2 Wochen schaun wir mal wie es aussieht.
Ich musste dann wegen der Krankmeldung noch zu meinen Hausarzt, und der hat, nachdem er sich meine Bewegungsfähigkeit angesehen hat, sofort gemeint, da muss ich zu ner Physiotherapie. Ich habe ihm dann die Meinung der Ärztin, die mich im Krankenhaus behandelt mitgeteilt, und er hat gesagt über das kann er sich nicht hinwegsetzen, aber er würde mir empfehlen noch einmal mit ihr zu reden, und auf eine Therapie hinzudrängen.
Hattet ihr nach der OP auch eine so starke Bewegungseinschränkung, vor allem am Unterarm? Und was ist eure Erfahrung/Meinung zur Physiotherapie? Schlecht/Gut? Sollte ich darauf hindrängen? Kann im Ausmaß der Wiedergewinnung der Bewegungsfähigkeit eine (bleibende) Beeinträchtigung entstehen, wenn man mit der Therapie später beginnt, oder verzögert das die Sache nur?
|
Uwe_Herrmann

Status: Offline Registriert seit: 07.02.2004 Beiträge: 308 Nachricht senden | Erstellt am 26.01.2012 - 13:06 |  |
Hallo KGR84, da platzt mir doch der Hut!! Es gibt nichts Wichtigeres, als einen guten Krankengymnasten (w/m) der aber wirklich Erfahrung mit Handgelenksgeschichten haben muss!! Lieber einmal mehr nachfragen und entsprechend suchen.
Natürlich hat die Ärztin recht, wenn sie sagt, dass niemand dran rumreissen soll, aber eine professionelle Behandlung ist in meinen Augen unabdingbar. Ich habe 30 Anwendungen bekommen, bis es gut war. Andere bis zu 50! Wie soll man dieses Ergebnis als Laie selbst erreichen?
Also unbedingt auf die Überweisung drängen. Zur Not mit Arztwechsel drohen!
Viel Erfolg!
|
<KGR84> unregistriert
| Erstellt am 26.01.2012 - 16:49 |  |
Danke für deine Meinung.
Seit ich meinen Beitrag geschrieben habe, ist meine Beweglichkeit zwar besser geworden, aber trotzdem noch mit Schmerzen verbunden. Ich kann die Handflächen jetzt um ca. 30° mehr bewegen … also ca. 120° insgesamt. Um diese Position zu erreichen muss ich aber wirklich Schmerzen im Handgelenk in Kauf nehmen, und ich denke nicht, dass das gut ist.
Ich werde die 2 Wochen die mir die Ärztin vorgeben hat mal einhalten (sind ja schon in 5 Tagen um), aber dann bei der nächsten Nachuntersuchung schon auf eine Therapie hindrängen.
Sollte ich mir selber ein Institut suchen, oder sollte ich das im Krankenhaus, wo ich operiert wurde nutzen, bzw. habe ich überhaupt die Wahl?
|
Uwe_Herrmann

Status: Offline Registriert seit: 07.02.2004 Beiträge: 308 Nachricht senden | Erstellt am 26.01.2012 - 17:20 |  |
Ja, klar, 2 Wochen sind nicht die Welt. Ich würde beim operierenden Arzt mal nachfragen, welche Physiotherapiepraxis er empfiehlt. Mein Arzt damals hat sogar selbst PTs speziell auf Handgelenksgeschichten ausgebildet. Vielleicht gibt es sowas bei Dir auch. Ansonsten vielleicht beim Berufsverband der Physiotherapeuten nachfragen. Oder halt ein paar anrufen und um ehrliche Auskunft bitten, ob derjenige sich eine LN-Behandlung zutraut. Ist ja nichts Ehrenrühriges, wenn man zugibt, dass man das nicht kann. Im Gegenteil.
|